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Der Postbote von Girifalco oder Eine kurze Geschichte über den Zufall
Verfasser: Domenico Dara (1)
Verlag: Kiepenheuer & Witsch (512)
VÖ: 10. April 2019
Genre: Gegenwartsliteratur (2720)
Seiten: 480 (Gebundene Version), 470 (Kindle Edition)
Themen: Briefe (493), Dorf (763), Einzelgänger (84), Italien (497), Post (9), Postboten (22), Sechziger Jahre (135), Zufälle (49)
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Lesermeinungen (4)     Tags (1)
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 4. Juli 2019 um 8:24 Uhr (Schulnote 2):
» Der Zufallssammler

Girifalco – ein verschlafenes Nest in Süditalien, in dem Ende der 60er Jahre das Leben seinen gewohnten Gang nimmt. Die Hauptfigur, der Postbote des Dorfes, lebt zurückgezogen und einzelgängerisch, während seine Tante versucht, ihn mit Frauen im heiratsfähigen Alter zu verkuppeln. Doch der Postbote genießt sein zurückgezogenes Dasein, seine Leidenschaft besteht eher im stillen Beobachten, im Philosophieren. So sammelt er zum Beispiel ,,Zufälle“, die er akribisch notiert und nummeriert. Nebenbei hat er eine weitere, etwas pikantere Nebenbeschäftigung. Er öffnet heimlich Briefe, schreibt diese ab und archiviert sie. Hin und wieder greift er auch aktiv in den Briefverkehr der Dorfbewohner ein, indem er einen unangenehmen Brief nicht zustellt oder eine Mutter von ihrem verschollen geglaubten Sohn endlich Nachricht erhält.
Die Geschichte entwickelt sich sehr gemächlich, leise, so wie auch das Leben des Postboten eher ruhig verläuft. Dieser poetisch-melancholische Duktus prägt die Handlung, die den Leser zwar anrührt, aber nicht unbedingt packen kann. Die einzelnen Kapitel tragen teils witzige, teils rätselhaft Überschriften, was an Erzählungen des 18. oder 19. Jahrhunderts erinnert. Insgesamt wirkt der Roman etwas altertümlich und man ist erstaunt, dass der Autor dieser zwar charmanten, aber doch leicht angestaubten Geschichte erst 1971 geboren ist.
Erschwert wird die Lektüre durch die zahlreich auftretenden Figuren und deren zahllosen Namen und Kosenamen, allerdings schafft das Personenverzeichnis am Ende dabei etwas Abhilfe. Manche Kapitel führen den Leser auch etwas in die Irre, da teilweise der begonnene Handlungsfaden merkwürdig ins Leere läuft.
Für mich ist ,,Der Postbote von Girifalco oder Eine kurze Geschichte über den Zufall“ eine interessante und lohnenswerte Lektüre, die abseits vom ,,mainstream“ steht, aber keine, die mich mitreißen konnte.«
  9      0        – geschrieben von amena25
Kommentar vom 12. Juni 2019 um 14:24 Uhr (Schulnote 1):
» Zum Inhalt:
Der Postbote des Ortes Girifalco ist ein Einzelgänger, der die Philosophie liebt und Zufälle sammelt und heimlich in den Briefverkehr des Dorfes eingreift.
Unglücklich Liebende werden zusammengeführt, politische und amouröse Betrugsversuche verhindert und Mütter bekommen plötzlich Post von ihren in der Ferne verschollen geglaubten Söhnen. So scheint alles einen guten Weg zu gehen, bis dieser eine Brief kommt und alles ins Wanken bringt.
Meine Meinung:
Die Inhaltsbeschreibung liest sich ja schon ein wenig strange aber im Grund ist es einfach ein bezauberndes Buch. Man vergisst auch sehr schnell, dass das Mitlesen und gar eingreifen ja nicht die feine englische Art ist. Denn das Buch ist einfach so rührend und berührend, dass man fast nicht anders kann als dahinzuschmälzen. er Schreibstil ist sehr gut und sehr gut lesbar. Man fühlt sich tatsächlich auch in die Zeit, in der das Buch spielt zurückversetzt und wäre fast gerne da. Die Protagonisten sind sympathisch und das Buch hat einfach ein sehr hohen Unterhaltungsfaktor.
Fazit:
Zauberhafte Geschichte.«
  10      0        – geschrieben von brauneye29
Kommentar vom 11. April 2019 um 21:43 Uhr (Schulnote 2):
» "Talent zu haben und es nicht zu nutzen, ist dasselbe, wie keines zu besitzen."

Der Protagonist, ein unscheinbarer Postbote im Italien der Mitte des vergangenen Jahrhunderts, kann Handschriften nachahmen und nutzt sein Talent. Er konnte sich relativ rasch meine Sympathie erwerben, denn bei seinen eigenmächtigen Korrekturen der ihm anvertrauten postalischen Beziehungen handelte er stets in bester Absicht und war nie auf seinen eigenen Vorteil bedacht.

Der italienische Autor Domenico Dara hingegen konnte sich meine Sympathie nur sehr eingeschränkt erwerben, fordert er doch seinen Leserinnen und Lesern eine Menge Geduld ab. Während der Lektüre seines Romans "Der Postbote von Girifalco oder Eine kurze Geschichte über den Zufall" musste ich alle paar Seiten das hinten im Buch dankenswerterweise abgedruckte Personenverzeichnis zu Rate ziehen, gab es doch viele einander ähnelnde bzw. sogar identische Namen.
Die Geschichte als solche lohnte jedoch das Durchhaltevermögen zweifellos, denn sie enthält sowohl rührende, aber nie kitschige, als auch skurrile Szenen und führt zu einem ebenso nachvollziehbaren wie zufriedenstellenden Ende.
Das mich ansprechende Coverbild und auch der Titel des Buches passen gut zum erzählten Geschehen.«
  8      0        – geschrieben von victory
Kommentar vom 11. April 2019 um 14:50 Uhr (Schulnote 3):
» „Wir leben in der Überzeugung, die Welt und das Leben unter Kontrolle zu haben, doch eine kleine Abweichung reicht aus, damit die Illusion zutage tritt.“ (s.12)
Diese Geschichte führt uns in das Jahr 1969 in den kleinen süditalienischen und verschlafenen Ort Girifalco. Es ist nicht viel los in diesem kleinen Mikrokosmos und das einzige Aufregende – wenn man es in diesem Zusammenhang überhaupt so nennen darf – sind die anstehenden Kommunalwahlen.
In Girifalco liebt ein Postbote sein zurückgezogenes Leben, denn seine Jugendfreundin und frühere Verlobte lebt in der Schweiz. Er hat einen Hang zum Philosophieren und zu Liebesbriefen und er liest die Briefe, die er zustellen soll. Manchmal greift er dann auch als heimlicher Briefeschreiber in das Geschehen ein, denn es gibt immer Gründe, die es erfordern, dass er zum Wohl der Dorfbewohner lenkend einschreitet. Doch dann fällt ihm ein Brief in de Finger, die in ihm Erinnerungen wachrufen – Erinnerungen an ein Verbrechen, das lange zurückliegt, und an Liebesgeschichten, die tragisch waren. Damit gerät das Dorfleben aus dem Gleichgewicht und sein eigenes Leben ebenfalls, denn die eine tragische Liebesgeschichte war seine eigene.
Dieses Buch unterteilt sich in 36 Kapitel, die eine Kurzfassung des Kapitelinhaltes sind. Der Schreibstil ist poetisch und sehr ausführlich, auch gibt es viele Wiederholungen. Es ist nicht leicht zu lesen und konnte mich auch nicht richtig packen.
Es gibt im Buch ein ausführliches Verzeichnis der agierenden Personen.
Der Autor vergleicht das Leben der Menschen in diesem Dorf mit den Bewegungen von Himmelskörpern, die sich stets auf der gleichen Umlaufbahn befinden. Wir lernen die Charaktere kennen, zu denen ich aber auch keine Beziehung aufbauen konnte. Sie leben ihr gewohnheitsmäßiges Leben, bis durch ein Eingreifen alles in Turbulenzen gerät und nichts mehr ist wie es war.
Eine ungewöhnliche, märchenhafte Geschichte, die mich aber nicht berührt hat.«
  11      0        – geschrieben von buecherwurm1310
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