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Schweigepflicht
Verfasser: Jens Lapidus (1)
Verlag: btb (408)
VÖ: 7. April 2019
Genre: Thriller (5775)
Seiten: 640 (Broschierte Version), 641 (Kindle Edition)
Themen: Anwälte (610), Entscheidungen (1515), Inseln (1359), Leichen (1651), Schweden (338), Stockholm (107)
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MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 4. Juni 2019 um 11:48 Uhr (Schulnote 1):
» Zum Inhalt:
Emelie ist frischgebackene Anwältin und hoffnungsvoller Nachwuchs in einer der angesehensten Anwaltsfirmen. Teddy, der Ex-Knacki, arbeiret als Ermittler für diese Firma. Als in einem Sommerhaus auf den Stockholmer Schären ein schrecklich zugerichteter Toter gefunden wird, ein bewusstloser Mann wegen dieser Tat in U-Haft genommen wird, beginnt eine Zeit, die alles in Frage stellt.
Meine Meinung:
Das Buch nimmt einen von Anfang an mit. Die unterschiedlichen Erzählstränge, die augenscheinlich zunächst nichts miteinander zu tun haben, fordern schon die ganze Aufmerksamkeit, damit man den Überblick nicht verliert, machen das Buch aber auch besonders interessant. Besonders auch dadurch, dass der Sprachgebrauch in den Strängen unterschiedlich ist. Der Schreibstil ist sehr gut und ich fühlte mich gut unterhalten.
Fazit:
Spannend bis zuletzt.«
  6      0        – geschrieben von brauneye29
Kommentar vom 28. April 2019 um 17:16 Uhr:
» Bandenkriminalität in Stockholm
Das unspektakuläre Cover ist in Grau-/Grüntönen gehalten und zeigt als Luftaufnahme wohl das Sommerhaus auf den Stockholmer Schären, in dem ein übel zugerichteter Toter gefunden wurde. Dieses ist der Aufhänger des Werkes:
Das Buch besteht aus 637 Seiten, und es wird deutlich, dass Jens Lapidus eigentlicher Beruf als Strafverteidiger wichtige und direkte Einblicke in die Stockholmer Unterwelt mit ihren Bandenkriegen ermöglicht. Jedoch wird durch die sehr große Anzahl an Charakteren, die zwar für sich jeweils detailliert und authentisch beschrieben sind, der Lesefluss deutlich eingeschränkt, denn ein sehr konzentrierter und ausdauernder Leser wird vorausgesetzt, dem es gelingt, mehre parallel verlaufende Handlungsstränge, die zwar miteinander verbunden sind, zu verfolgen und die zentrale Story nicht aus den Augen verlieren.
Der Schreibstil ist zwar abwechslungsreich, aber auch gewöhnungsbedürftig, bedingt durch viele umgangssprachliche Redewendungen, ja sogar arabische Elemente und teilweise holprige Formulierungen.
Die zwei Protagonisten, Emelie, die junge aufstrebende Juristin, hat mich nicht gänzlich überzeugt. Teddy, der Ex-Knacki, hat ebenso gewisse Unglaubwürdigkeiten in seiner Charakterzeichnung. Beide sind völlig gegensätzlich. Ist deshalb eine vernünftige Zusammenarbeit möglich?
Die Lektüre war für mich nicht immer spaßbehaftet, da durch das ganze ausufernde Drumherum die Spannung auf null zu sinken drohte. In der Kürze liegt die Würze! Das sollte Lapidus beherzigen, falls er noch einen Thriller schreiben sollte. Von mir daher nur knappe 4 Punkte«
  11      0        – geschrieben von Ute54
Kommentar vom 16. April 2019 um 19:53 Uhr (Schulnote 2):
» Überfrachtet

Als in einem Ferienhaus in den Stockholmer Schären die schrecklich zugerichtete Leiche eines Mannes gefunden wird und in der nächsten Umgebung ein bewusstloser junger Mann aufgefunden wird, wird dieser sofort in Untersuchungshaft genommen. Trotz seines schlechten Zustands kann der junge Mann, Benjamin Emanuelsson, sich dahingehend äußern, dass er Emelie Jansson unbedingt als seine Verteidigerin will. Doch Emelie ist erst seit einigen Wochen Anwältin, hat einen Job bei einer der renommiertesten Kanzleien des Landes ergattert – und ist außerdem spezialisiert auf Steuer- und Wirtschaftsrecht. Von Strafsachen hat sie eigentlich keine Ahnung, dennoch fühlt sie sich Benjamin Emanuelssons Wunsch verpflichtet. Mit der Annahme des Falls widersetzt sie sich aber der ausdrücklichen Anweisung ihres Chefs und riskiert damit nicht nur ihren Job in der Kanzlei. Unterstützt wird sie von Teddy, einem Ex-Knacki, der für die Kanzlei Spezialaufträge übernimmt. Zwischen Teddy und Emelie herrscht eine merkwürdige Anziehung, der aber beide nicht nachgeben wollen. Pikant an dem Auftrag ist außerdem, dass Teddy vor Jahren den Vater von Benjamin, Mats Emanuelsson, entführt hat. Zwar geschah dies nur für einen ihm unbekannten Auftraggeber und Teddy bereut diese Tat inzwischen zutiefst. Doch Mats Emanuelsson hat sich kurze Zeit nach der Entführung durch einen Sprung von einer Fähre umgebracht. Emelie und Teddy versuchen nun, Licht in die Vergangenheit von Benjamin und seinem Vater Mats zu bringen, um so herauszufinden, wer der unbekannte Tote ist und um Benjamin verteidigen zu können. Für Teddy bedeutet dieser Fall auch die Chance einer Wiedergutmachung an der Familie Emanuelsson.
Der Fall ist äußerst komplex, sodass man sich von Beginn an mit sehr vielen Namen und zahllosen unterschiedlichen Konflikten herumschlagen muss. Die schnellen Perspektivwechsel sorgen für Abwechslung, aber auch für Verwirrung. Stellenweise führt dies zu einer Überfrachtung der Handlung, was auch der Spannung leider abträglich ist. Dennoch packt einen der Fall. Und man leidet mit Emelie mit, die als blutige Anfängerin zwar einige Dinge unorthodox angeht, aber gerade dadurch sympathisch und erfrischend wirkt.
Ein spannender, aber leider etwas ausufernder Thriller.«
  12      0        – geschrieben von amena25
Kommentar vom 15. April 2019 um 10:15 Uhr (Schulnote 3):
» Weil ich an etwas glaube.
Jens Lapidus‘ hoch gelobter 637-seitiger Thriller „Schweigepflicht“ ist im April 2019 bei btb erschienen.
Sie: Emelie, frisch gebackene Anwältin in einer der renommiertesten Wirtschaftskanzleien des Landes.
Er: Teddy, Ex-Knacki auf dem Weg der Läuterung und freier Mitarbeiter in ebendieser Kanzlei
Als auf einer Schäreninsel ein grausam zugerichteter Leichnam gefunden und daraufhin der bewusstlose Benjamin Emanuelsson des Mordes verdächtigt wird, engagiert dieser Emilie als seine Verteidigerin. Gemeinsam mit Teddy begibt sie sich daraufhin auf die Suche nach dem wahren Hintergrund – und stößt dabei auf einen Fall, der schon viele Jahre zurückliegt.
Der Beginn des Buches ist etwas verwirrend, werden doch viele verschiedene Charaktere und scheinbar unzusammenhängende Handlungsstränge rasch nacheinander eingeführt, was andererseits aber auch neugierig darauf macht, diese zu durchdringen. Und tatsächlich werden im Laufe des Lesens Zusammenhänge immer ersichtlicher. Das Auffinden der Leiche gleich zu Beginn weckt ebenfalls Interesse und baut einen Spannungsbogen auf, der allerdings etwas später ziemlich rasch einbricht. Über weite Strecken des Thrillers dümpelt die Handlung eher so vor sich hin, und Rückblenden in das Leben der Protagonistin berühren die Thematik des Romans eher am Rande. Erst gegen Ende nimmt die Handlung wieder an Tempo zu und endet schließlich in einem überraschenden Finale. Der Epilog mit seinem Cliffhanger lässt eine mögliche Fortsetzung offen.
Das Geschehen wird aus unterschiedlichen Perspektiven und auf unterschiedlichen Zeitebenen geschildert, wobei vor allem Aktennotizen den Zusammenhang zum mehrere Jahre zurückliegende Fall herstellen.
Stil und Sprache des Autors sind flott zu lesen und durchaus vielfältig sowie der jeweiligen Perspektive angepasst, was an sich ein Pluspunkt wäre; allerdings mochte ich Wörter wie „voll krass“ und „naiß“ am Ende kaum mehr lesen. Was auf der einen Seite ein gutes sprachliches Mittel darstellt, um ein Milieu zu verdeutlichen, kann auf die Dauer recht ermüdend wirken. Insofern verstehe ich nicht so recht, was an diesem Roman „sprachlich genial“ sein soll, vor allem da sprachlich Ausgefeiltes oder Besonderes gänzlich fehlt.
Die Charaktere sind vielschichtig und entwicklungsfähig gezeichnet, was man insbesondere Teddys und Nikolas Darstellung entnehmen kann. Dennoch wurde ich mit keinem der Charaktere wirklich „warm“, bleiben sie doch trotz allem eher distanziert. Vor allem Emelie fiel mir mit ihrer teilweise doch sehr unprofessionellen Herangehensweise immer wieder auf die Nerven.
Der Thriller spielt vor allem im Umfeld der schwedischen Jugoslawen-Mafia, die Grundstimmung ist entsprechend eher deprimierend, ohne dass jedoch eine ansonsten in diesem Bereich anzutreffende Brutalität zum Tragen käme, was mir persönlich positiv aufgefallen ist. Anhand von Teddys Neffen Nikola werden zudem Probleme aufgezeichnet, die Jugendliche haben, wenn sie ihren Platz in der Gesellschaft suchen.
Punkten konnte der Thriller bei mir auf jeden Fall mit der integrierten Kritik am Justizwesen, wenn Emelie am Ende sagt: „Ich will zu einem System beitragen, das alle unterstützt, (…) sich um die Menschen bemüht, die schwach und isoliert sind.“
Lapidus präsentiert mit „Schweigepflicht“ einen Thriller, der eine durchaus lesenswerte Botschaft übermitteln will, der meiner Meinung nach jedoch aufgrund von Längen und einer teilweise doch sehr eintönigen und zu milieuhaften Sprache einiges an Spannung und Wirkung einbüßt: ein Buch, das man lesen kann – aber nicht muss.«
  15      0        – geschrieben von ElisabethB.
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