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Sterne sieht man nur im Dunkeln
Verfasser: Meike Werkmeister (3)
Verlag: Goldmann (1769)
VÖ: 7. April 2019
Genre: Romantische Literatur (15896)
Seiten: 321 (Kindle Edition), 320 (Taschenbuch-Version)
Themen: Auszeit (68), Hochzeit (1105), Ostfriesland (371), Umzug (283)
Voting: Dieses Buch für die Abstimmung zum Buch des Monats April 2019 nominieren
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Leider existiert für »Sterne sieht man nur im Dunkeln« noch keine Kurzbeschreibung. Wir würden uns freuen, wenn du ein, zwei Sätze verfassen könntest.
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Lesermeinungen (3)     Blogger (5)
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 14. April 2019 um 13:31 Uhr (Schulnote 3):
» Sterne sieht man nur im Dunkeln ist eine ruhige Geschichte der Autorin Meike Werkmeister in der sie Anni zu sich selber und dem finden lässt was sie für ihr persönliches Glück hält.

Die Geschichte wird aus Annis Sicht erzählt und der Leser darf teilhaben an ihrer Gedanken-und Gefühlswelt. Für mich nicht so ganz greifbar und verständlich, weil ich nie so empfunden habe wie Anni. Ihre Suche nach dem persönlichen Glück war für mich wenig greifbar und die Sprachlosigkeit der einzelnen Charaktere untereinander machte mich an einigen Stellen fassungslos. Einfach immer davon laufen und nicht zuhören oder erzählen wollen brachte die Geschichte immer wieder aus dem Fluss, obwohl es auch bezaubernde Momente gab.

Die Charaktere blieben für mich flach und entschlossen sich mir nicht und die Geschichte spulte sich vorhersehbar ab. Vielleicht gibt es schon zu viele ähnliche Geschichten die ich gelesen habe aber letztendlich sprang der Funke nicht zu mir über und die Geschichte war eine leichte angenehme Lektüre ohne weiteren Tiefgang. Nett finde ich die Idee am Ende noch mal die einzelnen Poster die im Buch vorkamen farblich abzubilden.«
  10      0        – geschrieben von manu63
Kommentar vom 9. April 2019 um 12:10 Uhr (Schulnote 2):
» Anni entwickelt und programmiert PC Spiele. Ihr Chef macht ihr ein Job Angebot, was heissen würde, dass sie von Bremen nach Berlin ziehen müsste.
Ihre Beziehung mit Thies läuft gut, doch als dieser sie heiraten will ist Anni unsicher wie es weitergehen soll, da sie schon einmal ihren Job über ihre Beziehung gestellt hat.
Thies ist unzufrieden und will lieber in Bremen bleiben, eine Familie gründen und ankommen.
Ein innerer Konflikt beginnt und alles ändert sich als Anni eine Postkarte von Maria, ihrer ehemaligen Schulfreundin, aus Norderney bekommt.


Die Protagonisten sind wunderbar authentisch und man kann sich sehr gut in sie hineinversetzten. Anni, die ständig die unsichtbare Handbremse angezogen hat und immer an die Konsequenzen denkt, was ihre Entscheidungen angeht. Es ist wirklich eine Freude mitzuerleben, wie sie sich im Buch verändert und anfängt über ihren eigenen Schatten zu springen.
Das Verhältnis zwischen Maria und Anni ist anfangs distanziert und der Leser erfährt nach und nach den Grund dafür. Beide Freundinnen sind sich in gewisser Weise ähnlich und könnten unterschiedlicher nicht sein. Sie verbindet eine starke Freundschaft mit all ihren Höhen und Tiefen und einer gemeinsame Vergangenheit.

Der Schreibstil ist bildhaft gestaltet und ich konnte mir die Umgebung richtig gut vorstellen und den Sand auf Norderney quasi unter meinen Füßen spüren.

In dem Buch geht es um Freundschaft, Liebe, Zusammenhalt, Familie und Mut, was meiner Meinung nach sehr gut umgesetzt wurde ohne kitschig zu wirken. Als Leser leidet man mit, freut sich und vergießt am Ende sogar das ein oder andere Tränchen.

„Sterne sieht man nur im Dunkeln“ ist eine leichte Sommerlektüre. Ideal um einfach mal abzuschalten und den Kopf frei zu kriegen mit einem Hauch Postkartenphilosophie.«
  13      0        – geschrieben von Velvet in Paradise
 
Kommentar vom 8. April 2019 um 16:35 Uhr (Schulnote 2):
» Anni ist Game-Designerin, Mitte 30 und lebt mit ihrem Langzeitfreund Thies zusammen in Bremen.
Sie ist in ihrem Job nicht mehr ganz glücklich, hat aber große Freude an ihrem Hobby. Sie entwirft Poster und Postkarten mit schönen Sprüchen und verkauft diese über das Internet.
Als ihr Chef ihr einen leitenden Posten in Berlin anbietet, stellt sie fest, wie eingefahren ihre Beziehung schon ist. Aber da beschließt Thies plötzlich, dass es an der Zeit wäre zu heiraten.
In all diesem Chao bekommt Anni eine Postkarte aus Norderney von ihrer ehemals besten Freundin Maria.
Anni beschließt eine Auszeit von 6 Wochen zu nehmen und zu Maria nach Norderney zu fahren. Dort möchte sie sich darüber klar werden, wie ihr Leben weiter gehen soll.
Doch Anni muss sich auf Norderney auch der Vergangenheit stellen…

Bei dieser Geschichte habe ich einen lockeren Wohlfühlroman erwartet und auch bekommen.
Der Schreibstil der Autorin ist flüssig, detailreich und einfühlsam, so dass sich die Geschichte schön lesen lässt.
Ein großer Teil der Handlung spielt auf der Insel Norderney, die der Autorin persönlich am Herzen liegt und die sie gut kennt. Das spürt man beim Lesen deutlich, denn die Beschreibungen sind bildhaft und liebevoll dargestellt, so dass ich gleich Lust auf einen Ausflug auf die Insel und ans Meer bekam.

Anni als Protagonistin hat mir gut gefallen. Sie ist sympathisch, herzlich und liebenswert. Ganz besonders schön fand ich ihr kreatives Hobby bzw. ihre Leidenschaft schöne Sprüche zu illustrieren und als Poster oder Postkarte herzustellen.

„Wenn das Leben dir Sturm schickt, mach wenigstens die Haare auf.“

oder

„Egal, wie hell die Sonne scheint - aus dem Schatten treten musst du selbst.“

Solche Sprüche, die nicht nur heiter sondern auch lebensklug sind, finden sich mit kleinen Illustrationen im Text verteilt und am Ende des Buchs auch noch mal gesammelt.

Es war schön mit Anni ihren Sommer auf Norderney zu verbringen und dabei zu erleben, wie sie sich ihrer ehemals besten Freundin Maria langsam wieder annähert.
Was die beiden vor Jahren auseinandergebracht hat, erfährt man im Verlauf der Geschichte nach und nach.
Die Aufarbeitung dieser Angelegenheit führt bei Anni auch zu einem Umdenken und sie trifft Entscheidungen, die ihr Leben verändern.

Annis Geschichte ist insgesamt unterhaltsam und ein schöner, teils sommerlicher Wohlfühlroman. Manches ist leicht vorhersehbar und einiges entwickelt sich so ganz anders, als ich gedacht habe.
Dennoch vermittelt die Geschichte auch eine Botschaft, die mir gefallen hat!


Fazit: 4 von 5 Sternen


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  11      0        – geschrieben von Fanti2412
 
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