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Corry Voss und Fabio Lavelli 2 - Verhängnisvolle Freundin
Verfasser: Anita Konstandin (3)
Verlag: Silberburg (57)
VÖ: 1. April 2019
Genre: Kriminalroman (9333)
Seiten: 368
Themen: Alibis (64), Immobilienmakler (75), Kellner (178), Kommissare (2654), Mord (7171), Stuttgart (99), Verdacht (837)
Reihe: Corry Voss und Fabio Lavelli (2)
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Erklärung der Bewertungssysteme
In diesem Kriminalroman geht es um Liebe, Rache und gebrochene Versprechen. Zwei Freundinnen, die unterschiedlicher nicht sein könnten, wünschen sich sehr, dass ihrer Todfeindin einmal etwas Schlimmes widerfährt. Beim Wunsch allein bleibt es nicht.
Bald schon liegt die 33-jährige Alexa ermordet in ihrem Bungalow. Um sie herum weiße Friedhofsblumen und die Scherben einer asiatischen Bodenvase.

Unter Lebensgefahr löst das Ermittlerpaar Corry Voss und Fabio Lavelli diesen verstörenden Mordfall.
Lesermeinungen (1)     Leseprobe
LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Anita Konstandin für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Anita Konstandin gibt es auf ihrer Autorenseite.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

Draußen umfing sie die sommerliche Wärme und der Gestank von Autoabgasen. In der Mittagszeit war die Schlossstraße verstopft. Vier Autospuren und in der Mitte glänzende Gleise, auf denen die Stadtbahnen die Hügel hinauf- und hinabsurrten. Am Berliner Platz kreischten sie in den Kurven.
     Andre Zeeb hielt in zweiter Reihe, es war ganz unmöglich, für einen Leichenwagen in dieser Gegend eine Parklücke zu finden. Huttla hüpfte auf dem staubigen Gehweg im tosenden Verkehrslärm auf den glänzenden schwarzen Mercedes Kombi zu. Wie immer fühlte sie sich ein bisschen euphorisch, wenn sie zu Andre in den Wagen mit den spiegelnden schwarzen Scheiben stieg.
     »Hallo!«
     Er hielt den Kopf schräg und schaute sie zärtlich mit dem rechten Auge an. Mit dem linken kontrollierte er den Verkehr im Außenspiegel. Andre schielte ganz gewaltig, was irgendwie mit dem Stielkamm seiner Mutter zusammenhing, als er noch ganz klein war. Es machte ihm aber nichts aus, im Gegenteil. Er sagte, es sei sogar praktisch, wenn er mit dem einen Auge am Sarg arbeitet, während das andere in den Nebenraum schaut, was die Hinterbliebenen treiben, ohne dass er den Kopf drehen muss.
     »Wow, du siehst spitzenmäßig aus«, sagte er zur Begrüßung und übertrieb natürlich maßlos.
     Sie drückte ihren Rücken fest in das bequeme Polster. »Schau!« Sie zeigte auf den Plastikbeutel. »Svetlana hat mir wieder was für Bones mitgegeben.« Sie stopfte das Fleischpaket in ihre Umhängetasche und stellte sie zwischen die Füße. »Sie ist so süß.«
     Andre erwiderte ihr Lächeln, setzte den Blinker und fädelte sich in den Stop-and-go-Verkehr ein. »Und wie läuft’s im Rössle?«, fragte er wie jedes Mal.
     Huttla schnallte sich mit großer Geste an. »Super, wirklich!«
     Die Ampel vor ihnen wurde rot, und Andre hielt an. Sein rechtes Auge blinzelte. »Mann, Jasmin, du musst aus dieser Kneipe raus.«
     »Aber es läuft!«, entgegnete Huttla mit einem kurzen Auflachen. Und während er wieder anfuhr, sog sie den Tannenduft ein, den das Duftbäumchen unterm Rückspiegel verströmte. Zum Glück hatte ihr Freund heute keine Lilien hinten im Wagen liegen, die nahmen ihr immer den Atem.
     »Gestern hab dich hundertmal angerufen.« Es klang leicht beleidigt. »Und du gehst einfach nicht ans Telefon an deinem Geburtstag.« Der Wagen stand schon wieder. Andre streckte den Arm aus und legte seine kühle Hand auf ihre. »Ich wünsch dir Glück und ein langes Leben!« Er war blasser als sonst.
     »Ich war mit Erdna in der Stadt.«
     »Mit Erdna?«
     »Ja, ehrlich.« Sie kippte den Kopf auf die Schulter und sah aus dem Fenster in den Streifen seidenblauen Himmels zwischen den hohen Häusern. »Es war toll.«
     »Du schwindelst.«
     »Nein!« Huttla lachte.
     Andre musste bremsen, weil die nächste Ampel vor ihnen auf Rot sprang. »Klar schwindelst du!«
     Wie jeden Samstag waren sie auf dem Weg zu Bones, der in der Tierherberge in Donzdorf lebte. Die Fahrt dauerte eine Stunde, und während sie in dem angenehm temperierten Leichenwagen stadtauswärts über die Straßen glitten, hörten sie gregorianische Chorgesänge, die sie nur selten durch ein Gespräch unterbrachen. Deshalb erschrak Huttla, als Andre in den heiligen Gesang hinein sagte: »Mach doch mal das Handschuhfach auf.«
     »Oh!« Mit beiden Händen nahm sie das schwere »Große Perlenbastelbuch« heraus. Sie hatte dasselbe Buch bereits seit Wochen im Schrank stehen. Herr Burger vom Bastelladen hatte es ihr ausgeliehen, fast schon aufgezwungen. »Das müssen Sie haben«, hatte er gesagt. »Das fehlt Ihnen noch.«
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