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Wild Hearts - Kein Blick zurück
Verfasser: T.M. Frazier (9)
Verlag: LYX (1029)
VÖ: 29. März 2019
Genre: Romantische Literatur (15952)
Seiten: 288
Themen: Einzelgänger (76), Florida (98), Nachbarn (622), Neuanfang (751)
BLOGGERNOTE DES BUCHES
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Lesermeinungen (3)     Blogger (6)
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 14. April 2019 um 21:44 Uhr (Schulnote 3):
» Möge die Kraft mit Dir sein ... die wirst Du hier auch brauchen!

Bewertung:
Was ist denn das für ein Gedöns???! Nach zwei Woche Ruhe vor dem Buch gruselt es mich immer noch vor der Bewertung! Ich gebe es zu: Ich bin eine Frau mit Ansprüchen. Aber ich war vorbereitet darauf, dass das Buch wie die meisten in diesem Genre klischeehaft und unrealistisch sein könnte. Bin ja eine Leserin mit Erfahrung. Okay, fangen wir mal ganz von vorne an: Das Beste an dem ganzen Buch ist das Cover! Das ist sehr erleichternd ... nachdem mir schon fast nach Heulen war! Jaulen trifft es wohl besser! Das Problem? Das Buch!

Das Cover ist schön dunkel und bedrohlich gehalten, wozu der Titel hervorragend passt. Er lässt einen schon ahnen, dass es hierbei um eine dramatische Liebesgeschichte geht, auch ohne den Klappentext zu lesen. Jetzt muss ich zum jaulenden Teil kommen ... *jaul * Ich kann nicht mal den Schreibstil vollends loben - der ist wechselhaft, von sehr fließend bis holprig. Die Seiten fliegen sehr schnell durch, auch sind die Kapitel kurz gehalten, was mir gefällt. Trotzdem stolpert man als Leser darüber, weil er wie eine Wiese mit Maulwurfhügel ist. Kann lustig sein, ist es aber nicht.

Schon von Anfang an wird es klischeehaft: Er ist ja so heiß, seine Klamotten sitzen natürlich richtig gut und eng, sodass seine Muskeln zur Geltung kommen, nicht zu vergessen, der Haaransatz bis runter zur Shorts ... *jammie ... gähn* Er ist ja so hot, sieht wahnsinnige gut aus ... sie ist eine etwas graue Maus, findet sich nicht so gutaussehend ect. *schnarch* Sie fühlen sich sofort mega voneinander angezogen, er steigt ihr nach, gerade mal kennengelernt und schon sind beide nackt ... *Fächer wedelnd* Und er ist ja der schönste Mann, den sie je gesehen hat ... und sie ist für ihn das atemberaubendste Mädel, das er je gekannt hat... *eingeschlafen*

Die Autorin greift ihr extrem wichtige und sensible Themen auf: Traumaerfahrungen, PTBS, Trauer ... Davon fehlt in der Geschichte so einiges. Für das, was Sawyer Jahrelang erlebt hat, ist sie scheinbar wenig traumatisiert. Wirkt etwas unrealistisch auf mich, auch wenn sie eine starke Persönlichkeit ist. Die Szenen dafür sind aber sehr unrealistisch umgesetzt und wirken lachhaft. Solche Sachen nerven mich ja immer in Büchern; es muss schon im Ganzen realistisch sein! Sonst kann ich auch Fantasiebücher lesen- da darf es ruhig drunter und drüber hergehen, aber nicht im normalen Leben. Ich muss der Autorin die Story abkaufen können. Das ist Schauspiel auf Papier. Nerven tut mich das Ganze umso mehr, wenn ich daran denke, wer alles dieses Buch liest, indem diese sensiblen Themen verharmlost und mit wenig Gedankengut abgehandelt werden. Wenn ein Autor oder eine Autorin in diesem Fall beschließt, solche Themen in ein Buch zu bringen, muss er/sie auch anständig darüber recherchieren, um es glaubhaft und wahrheitsgetreu widerzugeben. Alles außerhalb davon ist reiner Brei, der durchs Gehirn durchläuft. Und der Brei ist nicht einmal schön. Da gilt dann: Augen zu und durch. Und in der Leserunde geht es ja noch schlimmer zu. Da heißt es: Es wird gegessen, was auf dem Tisch steht. Ein mancher ahnt jetzt vielleicht den Grusel, der mich seither heimkehrt.

Überraschend finde ich die Beziehung zwischen Sawyer und Finn überhaupt nicht, da hätte ich mir sehr viel mehr Spannung und Glaubwürdigkeit (mal wieder) gewünscht. Der Sex zwischen den Beiden ist mehr galaktisch als erdig und hat mich überhaupt nicht berührt. Ich möchte ja ungern schreiben, es hat mich gegruselt, aber ... Nun, die Gedanken sind frei, denkt euch selbst was aus.

Fazit:
An dieser Stelle ist ein Gebet sicher nicht verkehrt, denn der Büchergott sieht alles (und liest alles). Der Anfang find so gut an ... Ihr wisst schon: Es war einmal ... Das Ende wartet mit einer mega Überraschung auf und hinterlässt Neugierde. Alles dazwischen ... ist halt dazwischen. * grummel* Es ist zum Heulen! Wie Bollywood zum Lesen! Platt, flach, klischeehaft, unrealistisch, fehlerhaft, oberflächig, unausgereift ... wer will noch, wer hat noch nichts?! Das Buch hat so viel Potenzial, das es mir die Augen drückt, und es wurde überhaupt nicht genutzt. Was soll da Band 2 bieten? Es muss ja ganz schön aufwarten mit Antworten und Logik. Sollte die Lesejury für Band 2 auch eine Leserunde starten, werde ich mich definitiv dafür bewerben. Ist ja Ehrensache! Aber extra kaufen werde ich mir das Buch nicht.

Ja, ich bin eine Frau mit Anspruch. Mir ist daher komplett (Birne raus, Licht weg) missverständlich, wie einer meiner Leserkompanen das Buch mit mehr als drei Sternen bewerten kann. Das Buch hat nichts, ist nichts, bietet nichts. Das Nichts hätte so schön sein können ... Wild Hearts. Das einzig wilde am Buch ist die wirre Geschichte. Kein Blick zurück. Ja, das ist auch besser so! * schrei*

2,5 Sterne

Amen.

(Abgekürzte Rezension)«
  19      1        – geschrieben von WriteReadPassion
 
Kommentar vom 12. April 2019 um 12:56 Uhr (Schulnote 5):
» Zu hohe Erwartungen

T.M. Frazier war eine der wenigen Autorinnen, die mich vom New Adult-Genre überzeugen konnten. Ihre Geschichten waren frisch, anders, fesselnd, mit einer gewissen Härte, aber doch für ein Kribbeln sorgend.

Und dann kam Wild Hearts: Ja, meine Erwartungen waren ziemlich hoch gesteckt, hatte mich die Autorin doch auch in 8 Büchern nicht einmal enttäuscht. Und die Geschichte zwischen Finn und Sawyer klang doch auch wirklich gut:

Sawyer, aus einer streng gläubigen Familie kommend, mit einem zu übermäßigem Alkoholkonsum neigenden und dabei körperlich werdenden Vater, flieht nach dem Tod der Mutter und landet mit rostigem Auto und Wohnwagen in der trostlosen Gegend Outskirts. Dort begegnet sie ihrem Nachbarn Finn, der nach dem Tod seiner Verlobten den Frauen (bzw jeglichen menschlichen Gesellschaft) abgeschworen hat und seinen Verlust in Alkohol ertränkt und natürlich nicht begeistert reagiert, als er auf seine neue Nachbarin trifft.

Das klingt zwar nach einem typischen Setting, in dem die beiden ihre jeweiligen Probleme gemeinsam aufarbeiten und sich dabei häher kommen, aber der Einstieg in das Buch war wirklich gut geschrieben und versprach Tiefgang und eine nicht nur auf das Körperliche beschränkte Liebesgeschichte.

Aber mehr und mehr verliert sich die Autorin in einer Flut verschiedener Klischees, der Schreibstil wird fahrig. Man hat oft das Gefühl, Details überlesen zu haben, nur um dann beim Zurückblättern festzustellen, dass sie einfach vergessen wurden.

Die Beziehung zwischen Sawyer und Finn bleibt mir lange Zeit einfach zu oberflächlich. Die anfangs angedeuteten Probleme, die vor allem Sawyer eigentlich haben müsste im Umgang mit Männern (da sie ja extrem behütet und als Mensch zweiter Klasse aufgewachsen ist), scheinen, sobald sie den nackten Mann im Nachbargarten entdeckt hat, einfach nicht mehr existent.

Tiefgehende psychische Probleme werden auf Wald- und Wiesen-Doktor-Art" geheilt". Zudem legt Finn eine dermaßen dominante, bestimmende Art an den Tag, mit der ich als emanzipierte Frau nur schwer umgehen kann und an der ich mich immer wieder reibe.
Was mir in der "King"-Reihe noch gefallen hat, wirkt hier vollkommen übertrieben und ab und zu fast schon (ungewollt) komödiantisch.

Positiv aufgefallen sind mir die nach und nach eingeführten Nebenfiguren wie Josh und Miller, aber auch hier driften ihre Handlungen mit der Zeit ins Lächerliche ab.

Wirklich schlimm fand ich dann aber die erotischen Parts: Ohne zu viel verraten zu wollen, wirken sie für mich einfach unrealistisch und übertrieben, bedenkt man, dass die weibliche Hauptfigur vollkommen unerfahren und noch Jungfrau ist. Auch haben sie für mich keinerlei "Vorbildfunktion", wenn von Beginn an auf Verhütung verzichtet wird.

Fazit:
Ich habe wirklich versucht, die schönen Seiten dieses Romans zu entdecken und wurde auch ab und zu positiv überrascht. Leider hat die Klischee-Achterbahn mein Hirn so durcheinander gewirbelt, dass die lustigen und auch die tiefgründigeren Stellen schnell in den Hintergrund gerückt sind vor dem Neandertaler-mäßigen "Du gehörst mir" des supergutaussehenden, ultramuskulösen Finn.

Die Geschichte ist leider auch noch als Zweiteiler aufgebaut und man sollte sich gut überlegen, ob man dem, was diese literarische Soap Opera auf noch einmal 300 Seitenbereithalten könnte, gewachsen wäre. Ich bin es nicht.«
  13      1        – geschrieben von julemaus94
Kommentar vom 7. April 2019 um 16:15 Uhr:
» Wer die King-Reihe der Autorin gelesen hat, der weiß, dass diese sehr brutal ist - obwohl sie mir gefallen hat, war sie mir teilweise zu brutal.

Dieses Buch ist anders als erwartet - es ist viel sanfter und hatte mich überrascht. Überrascht auch deshalb, weil die Bewertungen bisher eher durchwachsen waren und ich nicht damit gerechnet hatte, dass mir das Buch so gut gefallen würde. Doch das hat es getan.

Die Geschichte wird aus der Sicht von Sawyer und Finn erzählt. Sie flieht vor ihrem gewalttätigen Vater, nachdem ihre Mutter verstorben ist, zu einem Grundstück, das ihre Mutter vor ihrem Vater geheimgehalten hatte. Doch dort lernt sie Finn kennen, der ganz und gar nicht begeistert ist, eine neue Nachbarin zu haben.

Der Schreibstil der Autorin ist fesselnd, und ich habe das Buch an einem Nachmittag ausgelesen.

Beide Protagonisten verarbeiten den Tod eines geliebten Menschen - doch auf ganz unterschiedliche Weise. Die Emotionen werden sehr gut an den Leser transportiert, sodass ich mit den beiden mitgefühlt habe. Die Entwicklung der Liebesgeschichte zwischen den beiden verläuft sanft und vorsichtig, und das passt auch perfekt angesichts dessen, dass Sawyer bisher sehr behütet aufwuchst.

Die bildhafte Beschreibung der Sümpfe Lousiannas hat mir das Gefühl gegeben, direkt dort zu sein, und nicht nur Sawyer und Finn, sondern auch die wenigen Nebencharaktere wurden gut ausgearbeitet und haben sich perfekt in die Handlung eingepasst.

Sowohl Finn als auch Sawyer entwickeln sich sehr weiter; in Rückblenden erfährt man häppchenweise von ihrer Vergangenheit.

Vor allem Sawyer hat mir gefallen - sie hat Schlimmes durchgemacht, doch das hindert sie nicht daran, allem Neuen offen gegenüberzustehen und mit Neugierde durchs Leben zu gehen - mehr noch, sie versucht alles, was sie bisher versäumt hat, förmlich in sich aufzusagen. Das hat sie mir sehr sympathisch gemacht, weil sie zu keinem Moment verbittert ist, sondern ihre Vergangenheit hinter sich lässt.

Aber auch Finn war mir sympathisch. Er muss erst einen Weg aus seiner Trauer finden, doch mir hat an ihm gefallen, dass er bereit ist, sich wieder auf das Leben einzulassen. Es wurde gut beschrieben, wie sehr er sich zu Sawyer hingezogen fühlt, und mir hat gefallen, dass er auch ehrlich zu ihr ist.

Die Erotik hält sich in Grenzen, doch das Prickeln zwischen den beiden zieht sich durch das gesamte Buch.

Die Geschichte endet mit einem Cliffhanger - wer sich daran stört, sollte das baldige Erscheinen von Band 2 abwarten und dann erst mit dem Lesen beginnen.

Fazit: "Wild hearts" ist der erste Band eines Zweiteilers, der so ganz anders ist als die King-Reihe der Autorin. Es ist ein eher sanftes Buch, das mich mit sympathischen Charakteren überzeugen konnte, die sehr lebensecht ausgearbeitet wurden. Nach dem Cliffhanger bin ich nun sehr gespannt auf die Fortsetzung.«
  11      0        – geschrieben von bine174
 
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