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Golden Cage - Trau ihm nicht. Trau niemandem.
Verfasser: Camilla Läckberg (12)
Verlag: List (287) und Ullstein (1077)
VÖ: 29. März 2019
Genre: Thriller (5779)
Seiten: 384
Themen: Ehe (476), Fassade (301), Schweden (338), Stockholm (107), Töchter (480), Traumpaar (14), Verachtung (7), Verdacht (568), Verschwinden (1437), Vertrauen (815)
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Erklärung der Bewertungssysteme
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Lesermeinungen (12)     Blogger (2)     Tags (2)
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 29. Juni 2019 um 0:30 Uhr:
» Die Rache ist mein

Inhalt:
Faye hat alles erreicht, was man erreichen kann: sie ist mit einem unfassbar erfolgreichen, noch dazu gutaussehenden Unternehmer verheiratet, gemeinsam wohnen sie in einem luxuriösen Appartement in Stockholm, haben zusammen eine entzückende, kleine Tochter namens Julienne und sind fixer Bestandteil der High Society Schwedens. Doch der Schein trügt: hinter der Fassade steht eine Frau, die in allen Bereichen zum Wohle ihrer Familie zurücksteckte, sich tagtäglich von ihrem Mann demütigen lassen muss und ihn trotz allem noch in Schutz nimmt. Das ändert sich schlagartig, als sie ihn eines Tages in flagranti mit seiner Assistentin im eigenen Bett erwischt. Nun sinnt Faye auf Rache, und diese kann nur fürchterlich sein….

Handlung:
Dies ist die Geschichte einer Frau, die alles für die Liebe gibt und alles für sie opfert, im blinden Glauben, dadurch eine perfekte Ehefrau abzugeben. Dass dem nicht so ist, muss sie allerdings auf recht schmerzhafte Weise erfahren, als sie ihren Göttergatten trotz allem mit einer anderen Frau im Bett erwischt. So mutiert die devote, alles schluckende Hausfrau und Mutter zum Racheengel par excellence.

Schreibstil:
Camilla Läckberg hat einen sehr angenehm zu lesenden, flüssigen Stil, der einen von Beginn an in seinen Bann zieht. Die Geschichte beginnt mit einem Prolog, der das vermeintliche Ende vorwegnimmt, danach wird in Rückblenden das eigentliche Leben von Faye erzählt, beginnend in einer Zeit, als sie sich noch Mathilda nannte. Man erfährt von ihrer tragischen Kindheit bis hin zu ihren Beweggründen in der Gegenwart in dem es letztlich zum emotionalen Showdown kommt.

Charaktere:
Hauptcharakter ist sicherlich Faye, die anfangs noch Mathilda heißt, sich dann jedoch quasi als symbolhaften, krönenden Abschied von ihrer schlimmen Kindheit in Faye umbenennt. Faye, die blitzgescheit ist, und nicht nur in beruflicher Hinsicht ihrem Mann um nichts nachsteht, diesem sogar weit überlegen ist, und im Grunde den Hauptanteil an seinem beruflichen Erfolg trägt. Nichtsdestotrotz steckt sie in allem zurück, nur um ihm seinen Erfolg zu ermöglichen, und ihn zu dem anerkannten und einflussreichen Mann werden zu lassen, der er ist im Glauben, dass er ebenfalls so loyal zu ihr steht, sie wird von ihm aber bitter enttäuscht und sinnt auf Rache. Ein unglaublich ausgeklügelter Racheplan wird von ihr geschmiedet, der seinesgleichen sucht.

Cover:
Das Cover lockt den Leser auf eine völlig falsche Fährte, da man von einet unausweichlichen Lebenssituation ausgeht, aus der es kein Entrinnen mehr gibt.

Autorin:
Camilla Läckberg ist eine sehr populäre und erfolgreiche, schwedische Kriminalschriftstellerin, deren Bücher zumeist in Fjällbacka handeln, woher die Autorin stammt. Mit ihrem Unternehmen „Invest In Her“ fördert sie Projekte junger Frauen. Camilla Läckberg lebt mit ihrer Patchworkfamilie in Stockholm.

Meinung:
Der Charakter der jungen Faye wie auch der ihres Mannes scheint ein wenig überzeichnet, wobei sich beide völlig konträr dargestellt werden, auf der einen Seite die devote, alles erduldende Ehefrau, auf der anderen Seite der selbstherrliche Mann - dabei bedient Läckberg sämtliche Klischees. Irgendwie konnte ich mich jedoch nicht recht mit dem Charakter der Protagonistin anfreunden, da ich es nicht nachvollziehen konnte, wie jemand, der angeblich so blitzgescheit ist, und vom Intellekt her jedem locker das Wasser reichen konnte, zu einem derartigen duckmäuserischen Mauerblümchen mutieren konnte, das auch noch dann die Schuld bei sich sucht, wenn es den eigenen Mann mit einer anderen im Bett erwischt. Man möchte sie am liebsten einfach nur schütteln, damit sie aus ihrer Blase der Naivität aufwacht! Umso mehr überraschte mich die Entwicklung der Faye im zweiten Teil der Geschichte, diese Wendung hätte ich beim besten Willen anfangs nicht erwartet! Dass ihre Persönlichkeit so kippt und sie in ihrem Tun letztlich kaltblütig über Leichen geht, wär hätte das gedacht?

Persönliche Kritikpunkte:
Die Personen erschienen mir, wie gesagt ein wenig überzeichnet und unrealistisch, aber trotz allem war ich von der Geschichte und ihrem Verlauf mehr als angetan!

Fazit:
Ein Thriller mit interessanten Wendungen, als Mitbringsel für betrogene Ehefrauen bestens geeignet!«
  21      0        – geschrieben von Sheena01
Kommentar vom 25. Juni 2019 um 13:31 Uhr:
» Von außen wirken Faye und Jack wie ein Traumpaar: Eine prachtvolle Wohnung in einem der besten Stadtteile Stockholms, von Faye liebevoll und persönlich eingerichtet, eine kleine Tochter, das Unternehmen, das Jack mit einem Freund erfolgreich aufgebaut hat - doch das ist nur Fassade, das Bild, das sie anderen präsentieren,

Faye, die früher einmal Mathilda hieß, aus einem kleinen Ort stammte, wo jeder wusste, dass der Vater ihre Mutter und die Kinder schlug und niemand etwas unternahm, hatte früher einmal ganz andere Pläne gehabt. Als sie nach Stickholm kam, um zur Wirtschaftshochschule zu gehen, erfand sie sich neu. Faye, nicht Mathilda, wollte sie sein. Mathilda, die vor einer schlimmen Vergangenheit geflohen war, deren Bruder Selbstmord begangen hatte und deren Vater für den Mord an der Mutter im Gefängnis saß, sollte es nicht mehr geben. Faye würde das perfekte Leben haben, beruflich erfolgreich sein, einen Mann für die perfekte Familie kennenlernen.

Nun aber sitzt Faye im goldenen Käfig - denn den perfekten Mann und das perfekte Kind gab es nur durch den Verzicht auf die perfekte Karriere. Und dann ist es auch mit der perfekten Ehe nicht mehr weit her - Jack wird nicht müde, ihr klar zu machen, dass sie nicht mehr dünn genug ist, nicht mehr jung genug, dass sie nicht mehr mithalten kann mit seinen Ansprüchen. Dass er sie ständig betrügt, weiß sie nicht - oder will sie es nicht wissen?

Doch dann ist da irgendwann die Geliebte, die schwanger wird und für die sich Jack entscheidet. Zu spät erkennt Faye, dass sie im blinden Vertrauen auf die lebenslange gemeinsame Zukunft versäumt hat, rechtlich Vorsorge für ihre Absicherung im Fall einer Scheidung zu treffen. Aus dem goldenen Käfig gestoßen zu werden, kann eine verdammt harte Landung sein. Doch Faye, die sich schon einmal neu erfunden hat, gibt auch diesmal nicht auf. Dass sie eine Kämpferin ist, hat sie schon in ihrer harten Jugend bewiesen, Nun hat sie einen Plan....

Mit der Romanfigur der Faye hat Camilla Läckberg eine starke Frau geschaffen, die sich nicht unterkriegen lässt und ihr Schicksal selbst in die Hand nimmt - und das mehr als einmal. Beim Lesen habe ich mich nur gefragt, wie es je so weit kommen konnte, dass Faye sich von Jack hat einlullen lassen, auf eine eigene berufliche Zukunft zu verzichten. Denn als sich die beiden kennenlernten, hatte sie einen starken unternehmerischen Ehrgeiz und ohne sie hätte Jack sein Unternehmen nicht so erfolgreich starten können. Also honey trap Liebe?

Das ist der Teil des Buches, der für mich am wenigsten nachvollziehbar war - sicher einerseits, weil ich mich mit so einer Entscheidung, für einen Mann den eigenen Ehrgeiz zurück zu stellen, überhaupt nicht nachvollziehen kann, vor allem aber auch, weil Faye bis dahin gezeigt hat, dass sie sich durch nichts und niemand an der Durchsetzung ihrer Träume hindern lässt. Dabei entwickelt sie durchaus auch soziopathiche Züge, ihre "dunkle Seite", die sie vor allen anderen gut zu verbergen weiß.

Aber vielleicht lag die wahre Faye in ihrem goldenen Käfig auch nur in einem mentalen Winterschlaf, denn nun ist sie wild entschlossen, nie wieder so mit sich umgehen zu lassen. Ein Opfer wollte Faye schließlich nicht sein, seit sie "Mathilda" von sich abgeschüttelt hat. Dass nichts schlimmer sein kann als die Rache einer gekränkten Frau, hat ja schon Shakespeare gewusst. Faye jedenfalls will ihre dunkle Seite nicht länger deckeln. Wie sie sich wieder aus Armut und Machtlosigkeit hochkämpft, ist spannend zu lesen, wenn die Auflösung des Plots auch frühzeitig zu ahnen ist.«
  15      0        – geschrieben von evaczyk
 
Kommentar vom 20. Mai 2019 um 20:24 Uhr (Schulnote 2):
» Trau ihm nicht – und ihr auch nicht!

Nach außen hin wirken Jack und Faye als das absolute Traumpaar: schön, erfolgreich, vermögend, mit einer süßen Tochter gesegnet.... Doch das scheinbare Glück hat sich schon lange ins Gegenteil verkehrt. Faye, die einst mit ihrer Geschäftsidee den Grundstein für das heutige äußerst erfolgreiche Unternehmen ihres Mannes gelegt hat, langweilt sich nun zu Hause. Zum Hausfrauen- und Mutterdasein verpflichtet, obwohl sie damit eigentlich kaum etwas zu tun hat, da Kindermädchen, Putzfrau und Köchin ihr alle Arbeiten abnehmen, hat sie nichts anderes zu tun, als sich mit den anderen Frauen anderer erfolgreicher Männer zu treffen. Verzweifelt versucht sie, ihrem Mann zu gefallen, von ihm begehrt und respektiert zu werden. Doch damit ist es wohl schon lange vorbei, Jack hat nur noch Verachtung für sie übrig und sein Interesse gilt nur noch der Firma und vermutlich anderen Frauen. Interessant ist, dass dies alles in der Ich-Form aus Fayes Perspektive geschildert wird. Dennoch kann – oder will – man sich nicht mit ihr identifizieren, auch wenn man ihr Verhalten teilweise verstehen kann. Eher will man Faye nur noch schütteln, um ihr die Augen zu öffnen, wie sehr sie sich durch ihr Verhalten erniedrigt.
In einem zweiten Teil wird beschrieben, wie sich Faye und Jack als junge Studenten begegnet sind und was für eine starke und intelligente Persönlichkeit Faye damals war. Doch man erkennt auch ihre dunkle und gewalttätige Seite und immer wieder wird angedeutet, dass in ihrer Familie etwas Schlimmes passiert sein muss.
Als Faye ihren Mann inflagranti mit einer anderen Frau erwischt, versucht sie immer noch, ihn zu halten. Doch Jack nutzt die Situation, um Faye loszuwerden. Völlig mittellos, nur durch ihre treue Freundin Chris unterstützt, baut Faye sich eine neue Existenz auf – und sie sinnt auf Rache. Auch wenn man sich ausmalen kann, wie diese Rache aussieht und wie sie ausgehen wird, ist dieser dritte Teil doch spannend.
Insgesamt ist ,,Golden Cage“ ein spannender Roman, allerdings haben mich die klischeehaften Männer- und Frauenverhaltensweisen zunehmend gestört.
Auch wenn Läckberg mit dieser Thematik eine ganz andere Geschichte erzählt, kommt der Roman meiner Ansicht nach nicht an die Falck/Hedström-Reihe heran.«
  13      0        – geschrieben von amena25
Kommentar vom 17. Mai 2019 um 17:28 Uhr (Schulnote 2):
» Ich bin etwas zwiegespalten mit der Handlung des Buches. Golden Cage handelt von Faye, deren Vergangenheit dem Leser lange verborgen bleibt - aber es muss etwas Ungewöhnliches passiert sein, an dem sie nicht unschuldig war. Sie ist eine intelligente junge Frau, der die Welt eigentlich offen steht. Sie lernt mit Jack einen Millionärssohn kennen und lieben, daraufhin muss sie ihren jetzigen Freund loswerden. Hier ist eine Stelle im Buch, die ich überhaupt nicht nachvollziehen kann. Die Art und Weise wie sie ihren Freund los wird finde ich stark übertrieben, unwirklich und verstehe sie auch am Ende des Buches nicht, wenn alle offenen Fäden zusammen gelaufen sind. In der Ehe mit Jack unterwirft sie sich ihm total und ist ihm hörig. Als sie ihn beim Fremdgehen erwischt, trennt er sich von ihr und überlässt sie ihrem Schicksal.
Das Buch ist in drei große Abschnitte aufgeteilt, der erste Teil, indem das Leben an Jack Seite geschildert wird, hatte meiner meiner Meinung nach zu viele Längen. Ab dem zweiten Teil nahm die Handlung rasant an Spannung zu. Denn Faye lässt sich nicht einfach abservieren! Sie will sich an Jack rächen! Mit Hilfe von anderen Frauen, die ein ähnliches Dasein fristen wie sie bisher, findet sie Unterstützung hauptsächlich finanzieller Art. Sie baut ein sehr erfolgreiches Unternehmen auf und möchte Jacks Firma übernehmen. Die Pläne von Faye werden immer perfider. Insgesamt hat mir das Buch gut gefallen, allerdings waren die Längen zu Anfang doch störend! Der Schreibstil von Camilla Läckberg ist flüssig und die Handlung hat ja richtig an Schwung zugenommen. Allerdings konnte ich mit der Protagonistin überhaupt nicht warm werden und ihre Problemlösungen wären im realen Leben kaum vorstellbar.«
  9      0        – geschrieben von Knopf
Kommentar vom 6. Mai 2019 um 10:28 Uhr:
» Das Cover des Buches ist schon mal der Hammer. Es gefällt mir echt gut. Es hat sowas geheimnisvolles und ist gleichzeitig düster und erfrischend.

Inhalt: Nach außen wahren Faye und Jack mit ihrer Tochter Julienne den Anschein einer glücklichen Unternehmer Familie. Doch der Schein trügt. Jack ist nicht der liebende Familienvater. Er tyrannisiert, betrügt und verachtet Faye, die alles für ihn aufgegeben hat. Als dann nach einer Bootstour Tochter Julienne nicht zurück kommt, zerbricht das Kartenhaus komplett. Und schnell kommt der Verdacht auf, das Jack seine Tochter ermordet hat.

Meine Meinung: Mich hat das Buch von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt. Ich konnte es nicht aus der Hand legen. Der Schreibstil von Camilla Läckberg ist wie bei ihren anderen Bücher absolut spannend, flüssig und fesselnd.
Faye ist für mich vom ersten Moment eine faszinierende Frau, die trotz allem nicht aufgibt. Besonders gut gefallen hat mir, wie sie letztendlich versucht hat ihren Mann zu Fall zu bringen und ihn in die Falle laufen lässt.
Jack hingegen ist ein absoluter Unsympath, der alles nur zu seinem Vorteil macht. Auch seine eigene Frau hat er unterschätzt. Aber sie hat sich jahrelang alles von ihm gefallen und geht jetzt ihren eigenen Weg, das erkennt Jack erst spät.
Besonders gefallen hat mir in diesem Zusammenhang auch, das Fayes Vergangenheit immer nur langsam beleuchtet wird und man so von dem Buch gefangen genommen wird. Denn letztendlich ist genau dieses Geheimnis, der Schlüssel zu allem.

Mein Fazit: Absolut gelungenes Thriller Debüt von Camilla Läckberg. Volle 5 Sterne.«
  12      1        – geschrieben von dartmaus
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