Diese Website nutzt Cookies, nähere Infos finden Sie hier. Durch die Nutzung dieser Website erklären Sie sich damit einverstanden, dass sie Cookies verwendet. 
41.587 REGISTRIERTE BUCHBEWERTER
Wir grüßen unseren neuesten User »drno«!
  START   NEWS   BÜCHER   AUTOREN   THEMEN   VERLAGE   BLOGGER   CHARTS   BUCH FEHLT SUCHE:  
LESERKANONE
Benutzername:

Passwort:
Passwort?
Account anlegen
Gewinnspiel
 
Werbung:
KINDLE
 
BROSCHIERT
 
HÖRBUCH
 
Zara und Zoë 1 - Rache in Marseille
Verfasser: Alexander Oetker (3)
Verlag: Droemer (467)
VÖ: 27. März 2019
Genre: Thriller (5476)
Seiten: 336 (Broschierte Version), 323 (Kindle Edition)
Themen: Europol (9), Kommissare (1382), Mafia (414), Marseille (11), Mord (4637), Profiler (108), Rache (1508), Schwestern (891), Zwillinge (480)
BLOGGERNOTE DES BUCHES
67 / 100
auf Basis von einem Blogger
100
0%
80
0%
60
100%
40
0%
20
0%
0
0%
Entwicklung des Bloggerinteresses:
1M
1
2M
0
3M
0
6M
0
12M
0
Leider existiert für »Zara und Zoë 1 - Rache in Marseille« noch keine Kurzbeschreibung. Wir würden uns freuen, wenn du ein, zwei Sätze verfassen könntest.
USER, DIE SICH FÜR DIESES BUCH INTERESSIERTEN, INTERESSIERTEN SICH AUCH FÜR
Luc Verlains ermittelt 2 - Chateau Mort
Geschrieben von: Alexander Oetker (14. März 2018)
100/100
[2 Blogger]
Lago Mortale
Geschrieben von: Giulia Conti (2. Januar 2019)
Was man unter Wasser sehen kann
Geschrieben von: Henriette Dyckerhoff (14. Februar 2019)
weitere Empfehlungen anzeigen
Lesermeinungen (3)     Blogger (1)     Tags (1)
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 25. April 2019 um 21:38 Uhr (Schulnote 4):
» "Zara und Zoë" halte ich für einen sensationell gut vermarkteten, aber allgemein überbewerteten Thriller von SPIEGEL-Bestseller-Autor Alexander Oetker. Das Buch umfasst 336 Seiten und erschien am 1. April 2019 im Droemer-Knaur-Verlag.

Cover und Layout
Das liebevoll gestaltete Cover lässt auf den ersten Blick nicht zwingend auf einen Thriller schließen. Erst im Nachhinein erahnt man die Dramaturgie: Marseille in der Abenddämmerung. Schrift, Schriftgröße, Zeilenabstand und Seitenränder sowie die großzügig gestalteten Überschriften (die gefühlt ein Viertel des Buches einnehmen) und die ungewöhnlich kurzen Kapitel - bzw. der ständige Szenenwechsel - schonen das Auge und tragen positiv dazu bei, das Buch zügig in einem Rutsch bei einer Flasche Pastis zu leeren ... ähm, pardon - zu lesen!

Ort und Zeit des Geschehens
Die Handlung spielt sich im Juli 2018 vor der malerischen Kulisse von Marseille ab, entführt den Leser aber auch in andere, namhafte europäische Metropolen. Organisierter Drogenhandel durch die Drogenmafia in Europa und die Ermordung eines 14-jährigen Mädchens sind Hauptthema des Thrillers.

Inhalt
Zara und Zoe sind Zwillingsschwestern, wie sie unterschiedlicher nicht sein können. Während die verspannte - mal sieben, später nur noch sechs Minuten ältere Schwester Zara eine autistische Perfektion an den Tag legt und als Profilerin bei Europol tätig ist, verdient sich die sympathische Zoe ihren Lebensunterhalt als Elite-Auftragskillerin bei der etablierten, hiesigen korsischen Mafia. Aufgrund familiärer Differenzen haben sich die Schwestern in den 1990er Jahren räumlich getrennt. Zara ist mit "Maman" nach Deutschland geflohen, die furchtlose Zoe hingegen hielt ihrem liebenswerten, charmanten Vater mit krimineller Vergangenheit in Südfrankreich die Treue. Nun aber ist die mimosenhafte Zara auf die Unterstützung ihrer jüngeren Schwester Zoe angewiesen.

Schreibstil
Mein Deutschlehrer hätte diesen Roman vermutlich als "literarischer Albtraum" bezeichnet. Die Geschichte wird aus der Sicht der verschiedenen Protagonisten erzählt. Der Autor bedient sich verschiedener Sprachstile und Ausdrucksweisen, die er den Charakteren anpasst. Der etwas gewöhnungsbedürftige Schreibstil konnte mich nicht überzeugen, aber genau davon lebt die Story: Kurzatmige, teilweise aufzählende und irritierende Sätze verleihen der Geschichte Tempo und einen eigenwilligen Charakter.

Fazit
"Leon, der Profi", "Das doppelte Lottchen" und "Der Pate" lassen grüßen. Ich hatte den Eindruck, das Drehbuch zu einem Actionfilm zu lesen. Grundsätzlich gelingt es dem Autor, durch kurze, knappe Sätze, teilweise auflistend, eine rasante und temporeiche Geschichte zu erzählen und den Protagonisten eine Identität sowie eine Persönlichkeit einzuverleiben. Der gute Mann hält sich wahrlich nicht mit Belanglosigkeiten auf, vermittelt aber dennoch stimmungsvolle Bilder. Wenn man ein Buch wie dieses gewinnt, neigt man aus Höflichkeit dazu, es positiv zu bewerten und sich alles schön zu reden, krampfhaft und mit aller Gewalt das Gute in dem Werk zu suchen und zu finden. Wenn dies aber nun der neueste Trend ist, dann lese ich lieber Schwaben-Krimis. Mir fällt es echt schwer, dieses Buch zu bewerten. Die Story ist nicht halb so aufregend wie erwartet. Der Autor bedient sich vieler Klischees. Ich vermisse Tiefgang. Meiner Meinung nach handelt es sich bei "Zara & Zoe" bestenfalls um eine verkappte Actionkomödie oder um einen gemeinen Aprilscherz. Man weiß es nicht so genau, darum empfehle ich das Buch nur bedingt weiter und vergebe 3 Sterne.«
  14      0        – geschrieben von Gucci-Beerin
Kommentar vom 14. April 2019 um 8:55 Uhr:
» Ein interessantes Thema

Die Beispiele beziehen sich größtenteils auf die alte Welt und sind beeinflusst von Jan Martin Ogiermanns Studienfächern: Holocaust Studies, Jüdische Studien und Geschichte.
In seinem Vorwort bezieht der Autor sich auf aktuelle politische Entwicklungen. Dieser brisante Ansatz wird jedoch langatmig und stark verwissenschaftlicht im Gesamtwerk angegangen. Gut gefallen mir die Grafiken , die zur Veranschaulichung und Auflockerung dienen. Leider schreibt der Autor hauptsächlich über Vergangenes und liefert kaum Zwischenfazite. Ich hätte einen komplett anderen Ansatz erwartet.
Dazu kommt, dass der Schreibstil recht hochgestochen und geschraubt ist, so das man das Werk nur konzentriert am Schreibtisch lesen kann. Zeitweise war mir auch die intendierte Aussage des Autors nicht ganz klar. Aber es ist halt ein Fachbuch und kein Roman. Wir erfahren viel über die geltende Weltanschauung, Kultur und Religion der jeweiligen Epoche. Es geht also darum, die Vergangenheit zu analysieren, um daraus Rückschlüsse über die Zukunft abzuleiten. Insgesamt ein Leseabenteuer, bei dem man viel lernen kann.«
  13      0        – geschrieben von rosenfreund
Kommentar vom 31. März 2019 um 21:17 Uhr (Schulnote 2):
» Spannend, aber auch klischeehaft

Zara und Zoe sind Zwillingsschwestern und sie sind verfeindet. Außerdem stehen sie Recht und Gesetz gegenüber wie der Nord- und der Südpol. Während Zara von Hardenberg die beste Profilerin Europols ist, alles sieht, sich alles merkt, sich im menschlichen Umgang aber äußerst distanziert bis fast schon autistisch wirkt, ist Zoe eine der besten Auftragskillerinnen, die in der Unterwelt respektiert und gefürchtet ist und sich vom Leben nimmt, was sie kriegen kann. Dies klingt schon etwas klischeebehaftet und ähnlich klischeebehaftet wirken auch die ersten Szenen, in denen Zoe bei einem Go Fast über die Autobahn jagt und nebenbei mal kurz einen Helfer erschießt, weil er ihr nicht in den Kram passt. Ähnlich stereotyp wirkt die Situation, als Zara von Hardenberg die Leiche eines 14-jährigen Mädchens in den Calanques inspiziert, das mit zahllosen Messerstichen getötet wurde. Während sie die Tote und den Fundort betrachtet, rührt sich keiner ihrer Mitarbeiter, da alle wissen, dass Zara sich alle Details einprägt. Dennoch ist das Interesse des Lesers geweckt, warum gerade Europol und die Antiterrorbrigade sich um einen Mädchenmord kümmern soll. Auch will man wissen, was die beiden Handlungsstränge um die beiden ungleichen Schwestern zusammenführt. Nur durch einzelne Andeutungen erfährt man, was in der Vergangenheit in Zaras und Zoe Familie und zwischen den Schwestern vorgefallen ist, dass die beiden sich so entfremdet und sogar verfeindet haben.
Oetkers Stärke besteht meiner Meinung nach eher in der Schilderung der Landschaft, der Atmosphäre, sei es im nächtlichen Marseille oder am Meer. Die Kriminalhandlung selbst ist zwar spannend, wirkt aber auch recht konstruiert und stellenweise zu gewollt brutal.
Insgesamt hat mich ,,Zara und Zoe – Rache und Marseille“ zwar gut unterhalten, allerdings nicht restlos überzeugen können. Auch würde ich eher von einem Krimi als von einem Thriller sprechen.«
  8      0        – geschrieben von amena25
MEINUNG ZUM BUCH ABGEBEN
Benutzername: Passwort:   
 
Leserkanone.de © by LK-Team (2011-2019)  •  Hinweise für Autoren, Verlage & Co.  •  Leseproben vorstellen  •  Impressum  •  Datenschutz