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Der Wal und das Ende der Welt
Verfasser: John Ironmonger (3)
Verlag: Fischer (1907)
VÖ: 27. März 2019
Genre: Dystopie (744)
Seiten: 480 (Gebundene Version), 544 (Gebundene Version Nr. 2)
Themen: Bucht (13), Dorf (1121), Flucht (1957), Rettung (632), Wale (45)
Erfolge: 16 × BILD-Bestseller Top 20 (Max: 3)
18 × Spiegel Hardcover Top 20 (Max: 11)
56 × Spiegel Taschenbuch Top 20 (Max: 1)
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Erklärung der Bewertungssysteme
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Lesermeinungen (5)     Blogger (3)     Tags (18)
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 3. Oktober 2021 um 15:50 Uhr (Schulnote 2):
» Ein nackter Mann, ein Wal und ein Virus …
Die Bewohner des kleinen Dorfes St. Piran an der Küste von Cornwall sind in heller Aufregung. In den frühen Morgenstunden wurde ein nackter, stark unterkühlter Mann von der Flut angespült, später wurde auch noch ein Wal gesichtet. Der Mann, Joe Haak, erholte sich unerwartet rasch, denn als auch der Wal am nächsten Tag strandete gelang es ihm, beinahe alle 307 Einwohner zur Rettung desselben zu mobilisieren. Der Wal konnte ins Wasser zurück befördert werden, aber war dies bereits ein Anzeichen für eine bevorstehende Katastrophe? Bevor Joe in St. Piran angespült wurde, war er als Mathematiker in London damit beschäftigt ein Programm zu entwickeln, das anhand weltweiter Daten Börsencrashs voraussagen sollte. Als dieses Programm dann eine Vorhersage machte, die nach Joes Ansicht unmöglich eintreffen konnte und sich sein Programm somit als fehlerhaft herausstellte, floh er Hals über Kopf aus London, immer der Straße nach, ohne Ziel, um schließlich in St. Piran zu landen. Doch sein Programm sollte sich nicht geirrt haben, eine globale Pandemie droht auszubrechen …
Der britische Schriftsteller John Ironmonger wurde 1954 in Nairobi (Kenia) geboren. Er besuchte das St. Lawrence College in Ramsgate/Kent, bevor er in Nottingham und Liverpool Zoologie studierte. Danach unterrichtete er einige Zeit an einer Universität in Kenia, um danach in Großbritannien eine Karriere im Bereich der medizinischen Informatik zu starten. Der Autor schrieb bisher ein Sachbuch und vier Romane. Er ist verheiratet, Vater zweier Kinder und lebt heute in Parkgate/Grafschaft Chester/England.
Der Roman „Der Wal und das Ende der Welt“ ist bereits 2015 erschienen, ist aber heute aktueller denn je. Man liest von einem gefährlichen Grippevirus, von weltweiten Erkrankungen, von Menschen in Quarantäne und vom Horten von Vorräten – und denkt sofort an die Corona-Pandemie. Es ist interessant zu lesen, wie der Autor das Verhalten der Menschen in Zeiten von Krisen und Not interpretiert. Er glaubt an das Gute in ihnen und lässt sie liebevoll und einfühlsam zusammenhalten. Sie bilden eine Einheit, teilen ihre noch verbliebenen Essensbestände und unser Protagonist Joe Haak opfert beinahe alles, damit das abgeschiedene Dorf mit seinen Bewohnern unbeschadet durch die Pandemie kommt.
Inspiriert durch die Bibelgeschichte von Jonas und dem Wal bringt der Autor den Leser zum Nachdenken darüber, wie wir Menschen die Erde ausbeuten und ihr noch die letzten vorhandenen natürlichen Ressourcen entziehen. Er zeigt uns was passieren kann, wenn ein unvorhergesehenes Ereignis plötzlich alles verändert. Man beginnt sich zu fragen, wie man sich selbst verhalten würde und was man selbst dazu beitragen könnte, die Situation zu verbessern. Im Buch bleibt die Hoffnung, dass in jedem Menschen ein guter Kern steckt und jeder die Welt ein bisschen besser machen kann.
Fazit: Ein äußerst interessantes und immer aktuelles Thema, dessen Umsetzung gut gelungen, aber vielleicht etwas zu optimistisch ist.«
  13      0        – geschrieben von Herbstrose
Kommentar vom 5. Juni 2020 um 17:51 Uhr (Schulnote 1):
» Ein nackter Mann wird an einem einsamen Strand gefunden, wenig später strandet an der gleichen Stelle ein Wal. Was diese beiden Ereignisse miteinander zu tun haben und warum das Ende der Menschheit sehr nahe sein könnte, erzählt dieser Roman auf spannende und beeindruckende Art.

Die pittoreske Szenerie des verschlafenen Küstendorfs in Cornwall mitsamt seiner urigen und liebenswerten Bewohner, haben mich von Anfang an begeistert. Fernab von der Hektik des modernen Lebens scheint die Zeit dort still zu stehen, während sich in London ein Wirtschafts- und Börsendesaster zu entwickeln beginnt. Dieser krasse Gegensatz ist komplett realitätsnah und absolut vorstellbar. Unsere Welt, in der alles und jeder vernetzt ist, kann durch unvorhersehbare Entwicklungen empfindlich gestört werden und bis zum Zusammenbruch führen. Ist die heutige Zivilisation etwa auf dem besten Weg die gleichen Fehler zu begehen, wie das untergegangene Volk der Osterinsel? Dieses und andere anschauliche Beispiele werden in die Romanhandlung eingebaut und machen auch komplizierte Zusammenhänge leicht verständlich und nachvollziehbar.

Mir hat besonders gut gefallen, dass auch philosophische und religiöse Betrachtungen der menschlichen Natur in bedrohlichen Situationen in die Handlung einfließen. Man bekommt dadurch Denkanstöße, sich kritisch damit auseinandersetzen, wie man selbst in einer vergleichbaren Lage reagieren und handeln würde.

Die Geschichte ist einerseits beängstigend und aufwühlend, doch macht sie auch Hoffnung und lässt den Leser mit Zuversicht in die Zukunft blicken. Ein intelligentes, unterhaltsames Buch mit realitätsnahen Gedankenspielen und charmanten Charakteren, das ich uneingeschränkt weiterempfehlen kann!«
  14      0        – geschrieben von Shannas Books
Kommentar vom 16. Mai 2019 um 14:14 Uhr (Schulnote 2):
» Etwas gänzlich Neues

Ein gestrandeter Nackter, ein gestrandeter Wal und ein 300 Seelen-Dorf am Rande der Welt: nach was für einem Roman klingt das für sie?

Der Klappentext und das Cover waren für mich vollkommen nichtssagend, weshalb ich mich ohne Sicherheitsnetz auf diese Geschichte eingelassen habe. Ich habe mir eine unterhaltsame Gesellschaftskritik über die soziale Schere zwischen Dorfleben und Großstadt vorgestellt und etwas vollkommen anderes bekommen.

John Ironmonger hat es geschafft, diese Vorstellung mit einer Dystopie zu kreuzen und dadurch ein gänzlich neues Genre geschaffen- die Cosy Dystopie.

Obwohl es um den drohenden Weltuntergang geht, bleibt die Erzählung gänzlich unaufgeregt und tiefenentspannt. Die Geschichte plätschert ruhig dahin, ohne dabei zu langweilen. Beobachtungen skuriler menschlicher Interaktionen wechseln sich ab mit wissenschaftlichen oder fast schon philosophischen Überlegungen über die menschliche Natur und amchen das Buch damit zu etwas ganz besonderem.

Das einzige Manko ist wahrscheinlich das Ende, das dem Rest des Buches nicht ganz gerecht wird.«
  7      0        – geschrieben von julemaus94
Kommentar vom 15. April 2019 um 18:19 Uhr (Schulnote 2):
» Der Wal und das Ende der Welt, Roman von John Ironmonger, Hörbuch 3 CD Gesamtlaufzeit 10 Std., erschienen im Argon Hörbuch-Verlag.
Eines Tages wird in St. Piran an der Küste Cornwalls ein Wal gesichtet. Es ist der Tag an dem Joe Haak, nackt und halbtot aus dem Wasser gerettet wird. Die Bewohner des kleinen Küstendorfes kümmern sich rührend um ihn. Am nächsten Tag strandet der Wal und Joe Haak kann die Bevölkerung dazu motivieren, den Wal zu retten. Gemeinschaftlich können die liebenswerten und hilfreichen Bewohner unter Joes Anleitung, den Wal zurück ins Meer schaffen. Gemeinsam haben sie es geschafft. Können sie gemeinsam auch die Gefahr, die ihrem 300 Seelen- Dorf und der gesamten Zivilisation droht, überwinden?
Normalerweise lese ich ein Buch lieber, als es als Hörbuch zu genießen. Doch dieses Exemplar hat mir sehr viel Freude gemacht. Die Geschichte gelesen von Johann von Bülow hat mich wunderbar unterhalten. John Ironmonger hat einen überzeugenden Schreibstil der starke Bilder erzeugt, jeder Dialog sitzt. Das Setting und auch die einzelnen Personen, die es in diesem Roman zur Genüge gibt, konnte ich mir hervorragend vorstellen. Dem Hörbuch ist ein kleines Booklet beigefügt, in dem die Personen mit ihrer Stellung im Buch aufgeführt sind. Das war am Anfang, bis ich mich an die Charaktere gewöhnt hatte sehr hilfreich. Johann von Bülow machte das Zuhören zu einem Genuss. Er interpretierte das Gesprochene feinfühlig und doch dynamisch, das war sehr angenehm und fesselnd. Obwohl es sich in der Geschichte um einen eher ruhigeren Weltuntergang handelt habe ich die 3 CD`s in kürzester Zeit hintereinander weggehört. Einfach weil es eine spannende Geschichte ist und die Menschen von St. Piran ungemein sympathisch, zuweilen auch skurril sind, sind sie mir schnell lieb geworden. Da die Geschichte sich um die Weihnachtszeit abspielt und auch diverse Weihnachtsbräuche und Weihnachtslieder zur Sprache kamen, würde ich das Werk als Weihnachtsbuch empfehlen. Einige Zitate sind mir in Erinnerung geblieben, die mir gut gefallen haben, z.B. : „Allein sein ist niemals gut, wenn du einmal allein sein musst, sei mit einem Freund allein.“ Oder auch: „Wenn genügend Menschen glauben eine Geschichte ist wahr, dann ist sie wahrscheinlich auch wahr.“ Die Erzählung hat mich an eine Fabel erinnert. Die Botschaft die ich dadurch gelernt habe - zusammen ist vieles möglich, man kann eine Katastrophe abwenden, wenn man fest zusammensteht. Die vielen Charaktere am Anfang haben mich etwas verwirrt, auch habe ich gemerkt, dass ich bei einem gehörten Buch, immer wieder abschweife, deshalb ist für mich die Printversion wohl die bessere Alternative. Insgesamt kann ich „Der Wal und das Ende der Welt“ nur empfehlen, die Hörbuchversion und sicher auch das Buch. Von mir dafür Note 2«
  15      0        – geschrieben von Ele95
Kommentar vom 28. März 2019 um 7:47 Uhr (Schulnote 1):
» St. Piran ist ein kleines idyllisches Fischerdorf in Cornwall. Es liegt abgelegen und eigentlich passiert nicht viel in dem Ort. Doch dann geschehen mehrere Dinge fast gleichzeitig. Erst wird ein nackter junger Mann am Strand angespült. All kümmern sich rührend um ihn. Am nächsten Tag strandet ein Wal an der Küste. Dieser Wal hat Joe gerettet und nun tun Joe und die Dorfbewohner alles, um den Wal zu retten. Durch die gemeinsamen Anstrengungen der Menschen gelingt es, den Wal wieder ins Meer zu bringen. Noch ahnt niemand, wie ihre Gemeinschaft bedroht wird – oder das Land oder die Welt, denn nichts existiert für sich, alles hängt mit allem zusammen.
Es ist eine märchenhafte Geschichte, die uns John Ironmonger hier erzählt. Der Schreibstil ist unvergleichlich.
Joe hat als Analyst in London an der Börse etwas ausgelöst, das verheerende Folgen hat. Damit hat er einen Domino-Effekt hervorgebracht, der er nicht mehr stoppen konnte und ihn zur Flucht veranlasst hat. Er kommt aus der „großen, weiten“ Welt in dieses Dorf, das von der Welt ganz abgeschnitten ist. Aber damit verändert sich auch hier etwas. Denn obwohl jeder sein Päckchen zu tragen hat, kommt es nicht auf den Einzelnen an, sondern darauf, gemeinsam zu sehen, dass es weitergeht. Nur gemeinsam ist man stark.
Joe ist zwar die Hauptperson in dieser Geschichte, aber es gibt ganz viele tolle und liebenswerte Charaktere.
Es ist eine philosophische Geschichte, die einen nachdenklich stimmt. Dieses Buch hebt sich wohltuend von anderen Büchern ab, die globale Katastrophenszenarien beschreiben.
Ein wunderbares und tiefgründiges Buch über die Menschlichkeit.«
  12      0        – geschrieben von buecherwurm1310
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