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Comissário Avila 2 - Madeirasturm
Verfasser: Joyce Summer (6)
Verlag: Books on Demand (2238)
VÖ: 18. März 2019
Genre: Kriminalroman (6283)
Seiten: 332 (Gebundene Version), 272 (Kindle Edition)
Themen: Kommissare (1521), Leichen (1663), Madeira (10)
Reihe: Comissário Avila (2)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Stürmische Zeiten auf Madeira ...

Ein Sturm zieht auf. Im Hafen von Funchal wird die Leiche eines Touristen angespült.
Madeira rüstet sich, um eine Katastrophe und weitere Tote zu verhindern. Leticia Avila hat dagegen andere Pläne. Sie überredet ihren Mann, mit ihr das Wochenende in einem romantischen Hotel in den Bergen zu verbringen.
Aber der scheinbar so idyllische Ort wird bald gestört: Eine Leiche treibt am Morgen im Hotelpool.
Abgeschnitten von der Zivilisation versucht Comissário Avila, dem Sturm und den Machenschaften des Mörders zu trotzen. Wird es ihm gelingen, seine Familie zu beschützen?

Der zweite Fall für Comissário Avila und sein Team.
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LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Joyce Summer für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Joyce Summer gibt es auf ihrer Autorenseite, bei Facebook und bei Instagram.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     Fonseca riss den Hund hart an der Leine zurück und fuhr Avila an: »Nicht anfassen, nicht ansprechen und auf keinen Fall ansehen. Der Hund ist im Dienst!« Galina senkte den Kopf und begann, an Avilas Hosenbeinen zu schnüffeln.
     »Ich habe auch einen Hund, wahrscheinlich riecht sie den«, meinte Avila und hob beschwichtigend die Arme.
     »Natürlich tut sie das. Sie ist ein ausgebildeter Spürhund«, erwiderte Fonseca sofort. »Haben Sie ebenfalls einen Polizeihund? Worauf ist Ihr Hund spezialisiert?« Er musterte Avila von oben bis unten, als suche er nach Hundehaaren oder ähnlichen Anzeichen, dass er einen Hundebesitzer vor sich hatte.
     Vasconcellos fing an zu lachen. »Der Hund von Comissário Avila kann Fressen im Umkreis von mehreren Kilometern aufspüren. Und bei Katzen ist er ähnlich gut. Aber ob ihn das gleich zu einem Polizeihund macht, wage ich zu bezweifeln.«
     Der neugierige Ausdruck auf Fonsecas Gesicht erlosch und er drehte Avila betont den Rücken zu. Dabei meinte der Comissário ihn leise flüstern zu hören: »Wieder so ein verweichlichter Familienhund.« Mit lauter Stimme fuhr Fonseca fort: »Wir wurden gerufen, um die Habseligkeiten eines verunglückten Schwimmers aufzuspüren? Gibt es etwas, was wir als Riechprobe verwenden können?«
     »Ich schlage vor, Sie lassen die Hündin einen tiefen Atemzug von unserem Toten nehmen«, meinte Doutora Souza mit ausdrucksloser Stimme. »Aber das macht sie erst, wenn ich es erlaube. Zunächst muss ich mir die Leiche ansehen.« Sie kletterte über das Absperrband.
     Avila sah, wie seine beiden Mitarbeiter sich bemühten, nicht zu lachen, während Fonseca der Gerichtsmedizinerin, nun nicht mehr ganz so selbstsicher, hinterherblickte.
     »Lassen wir Doutora Souza ihre Arbeit machen«, meinte Avila. »Sieht jemand von euch Advogado Guerra? Wir können die Zeit nutzen, um uns mit ihm zu unterhalten.«
     »Dort hinten ist er!« Vasconcellos zeigte auf eine schlanke Gestalt in kurzen Sportshorts und T-Shirt, die gerade mit einem geschulterten Kajak in Richtung der Lagerhalle des Centro treino mar lief.
     Sie gingen die Stufen am Pier hinunter zu den Hallen und warteten, bis Guerra wieder aus der Halle kam.
     »Chico, was machst du denn für Sachen? Du weißt schon, dass wir normalerweise Polizeiboote und Taucher für die Suche nach Wasserleichen verwenden?«, begrüßte ihn Vasconcellos mit Handschlag.
     »Ich dachte, ich nehme euch mal ein bisschen Arbeit ab. Aber wenn ich sehe, dass hier die ganze Mordkommission auftaucht, bin ich mir gar nicht mehr so sicher, ob ihr wirklich so viel zu tun habt, wie du immer behauptest, Belmiro.« Der Advogado lachte, als er Vasconcellos’ Spitznamen, der »Schöne« benutzte, den Vasconcellos seit ihrer gemeinsamen Kindheit innehatte. Er ging mit ausgestreckter Hand auf Avila zu.
     »Comissário, ich freue mich, Sie wieder zu treffen. Belmiro hat mir erzählt, dass Sie in der Zwischenzeit Vater geworden sind? Auch wenn es schon etwas her ist, meinen herzlichen Glückwunsch! Ich hoffe, Dona Leticia und dem Baby geht es gut? Es ist ein kleines Mädchen, richtig?«
     »Danke, Advogado, uns geht es bestens. Und die kleine Felia macht uns große Freude. Sie ist jetzt schon über fünf Monate alt.« Wie immer, wenn ihn jemand auf seine Tochter ansprach, merkte Avila, wie ein warmes Glücksgefühl in ihm aufstieg und er erst einmal schlucken musste. Er zwang sich, zum eigentlichen Grund zurückzukehren. »Sie haben die Leiche gefunden? Können Sie uns beschreiben, wann und wo genau?«
     Mit kurzen knappen Worten schilderte Guerra das morgendliche Geschehen. Baroso machte fleißig Notizen, während Avila versuchte, sich das Erzählte bildlich vorzustellen.
     »Haben Sie den Toten erkannt, Advogado?«, setzte er die Befragung fort.
     »Ich glaube schon. Er ist mir die letzten Tage ein oder zweimal begegnet, wenn ich morgens trainiert habe. War ein guter Schwimmer, der sich immer recht weit hinauswagte.«
     »Haben Sie eine Ahnung, von wo er gestartet sein könnte? Wir suchen noch seine Habseligkeiten, damit wir ihn identifizieren können.«
     »Ich vermute, er muss irgendwo bei den Hotels hinter der Seilbahn ins Wasser gegangen sein, da er mir zweimal auf meiner Runde entgegenkam. Mehr weiß ich leider auch nicht.«
     »Dann bin ich mal gespannt, ob die Funcionária pública da eine Spur findet«, warf Vasconcellos trocken ein.
     »Funcionária pública? Was für eine Beamtin?« Avila kratzte sich am Kopf. Hatte er irgendetwas nicht mitbekommen?
     »Na, der Hund natürlich. Hast du nicht gehört, was Fonseca gesagt hat? ›Der Hund ist im Dienst!‹« Vasconcellos lachte. Avila musste grinsen. Als er gerade etwas Passendes erwidern wollte, klingelte sein Mobiltelefon.
     »Comissário, wenn Sie möchten, können Sie jetzt kommen und unseren Toten in Augenschein nehmen, bevor ich ihn in die Gerichtsmedizin transportieren lasse«, erklang Souzas kühle Stimme. »Aber Sie werden enttäuscht sein. Bei der oberflächlichen Leichenschau würde ich im Moment ›Tod durch Ertrinken‹, ohne äußere Gewalteinwirkung diagnostizieren. Ich konnte bei der Leiche einen Schaumpilz feststellen. Das bedeutet, dass es eine vitale Reaktion gab.« Avila wollte gerade fragen, was das bedeutete, als die Doutora die Erklärung nachlieferte: »Das heißt, der Tote ist lebend ins Wasser geraten und hat demzufolge beim Ertrinken Wasser eingeatmet. Ich werde noch eine Vergleichswasserprobe nehmen, um auszuschließen, dass das Ertrinken nicht am Fundort geschehen ist und der Tote nicht später in den Hafen verbracht wurde.« Avila wollte gerade unterbrechen und fragen, ob es Neuigkeiten von Fonseca gebe, da kam ihm die Doutora wieder zuvor: »Bevor ich es vergesse, dieser Sargento mit seinem Hund hat sich bereits auf die Suche gemacht. Sie sind auf den Weg in Richtung Seilbahn, weil dort der Einstieg des Toten zum Schwimmen vermutet wird. Wir sehen uns.«
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