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Exelon 2 - Die Maloner
Verfasser: Mike Schreiner (2)
Verlag: Eigenverlag (12381)
VÖ: 15. März 2019
Genre: Science Fiction (1907)
Seiten: 254
Themen: Eis (89), Flucht (1391), Planeten (339), Schneesturm (117), Zuflucht (65)
Werbung: Offizielle Buchvorstellung anzeigen
Reihe: Exelon (2)
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EXELON. Wieder einmal peinigte ein Schneesturm den verwüsteten Planeten. Rayan zog die Kapuze seines Spezialanzuges tiefer ins Gesicht und sah erschüttert auf diese Eiswüste, dabei drangen ihm die Bilder des einst so wunderschönen Planeten in sein Gedächtnis. Aber dies war die Vergangenheit, eine Zeit vor dem großen Krieg und vor der Katastrophe. Grausam ragten die Reste der zerstörten Häuser wie verbrannte Leichenteile aus den weitläufigen Eisfeldern. Immer noch waren die oberen Schichten der Atmosphäre gesättigt von den beispiellosen Staubmassen, die der Meteorit beim Einschlag in die Stratosphäre geschleudert hatte ...Nun fristeten die letzten überlebenden Maloner ihr Dasein auf diesem toten, kalten Planeten in einer unterirdischen Station. Ein Zufluchtsort, der bald zu ihrem Grab werden würde, falls ihnen die Flucht nicht gelang ...
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Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Mike Schreiner für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Mike Schreiner gibt es bei Facebook.
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Die Zuflucht der letzten Maloner


Missmutig ging Rayan zum Höhleneingang, um einen Ort zu betreten, der den krassen Gegensatz zur Außenwelt darstellte. Hier, unter der Höhle inmitten dieser Eiswüste, gab es einen Ort, an dem die letzten von ihnen ihr Dasein fristeten. Eine geheime Station ermöglichte ihnen das Überleben. Sie gab Wärme und ein wenig Geborgenheit, war aber nur eine schlechte Kopie des früheren Lebens auf Exelon. Rayan folgte dem Weg weiter in die Höhle hinein und betrachtete die unzähligen Kristalle, die damals die Energieversorgung des Planeten und der Raumschiffe sicherten. Jetzt lagen sie nutzlos herum, niemand brauchte sie mehr in dieser großen Zahl. Tief unter ihm befand sich das letzte Bollwerk einer untergegangenen Zivilisation. Er betrat einen Seitengang, der vor einer Felswand endete, in der eine Metalltafel eingelassen war. Ein blauer Kristall, eingefasst in einem Amulett, das er um den Hals trug, leuchtete grell auf seiner Brust auf. Dies war der Schlüssel für alle malonischen Hinterlassenschaften, er wies einem den Weg und gewährte den Zutritt. Behutsam zog Rayan das Amulett über den Kopf und berührte damit die Metalltafel. Eine Stimme in seinem Geist befahl ihm, die rechte Hand ebenfalls auf diese zu legen. Er lächelte, natürlich, ein Genscan, kam jedoch dem geistigen Befehl nach. Ein elektronisches Implantat, das in seinem Schädel steckte, ermöglichte ihm die gedankliche Kommunikation mit der künstlichen Intelligenz der geheimen Station. Er öffnete die gedankliche Verbindung mit Levi, dem kybernetischen Roboter, der den verlängerten Arm der KI darstellte.

Rayan
Levi, du solltest mich eigentlich noch kennen. Ich bin vor nicht einmal zwei Stunden nach oben gefahren.

Levi
Ratsmitglied Rayan, muss ich Sie erst wieder daran erinnern, dass ich als der mobile Arm des positronischen Gehirns dieser Station die Sicherheit garantiere? Dazu ist die Feststellung der Identität jeder Person, die die Station betritt, in Form eines Genscans unerlässlich. Unerheblich ist dabei, ob die Person als bekannt gilt oder nicht. Diese Vorschrift ist nicht diskutierbar.

Damit war die geistige Kommunikation mit dem kybernetischer Roboter beendet, genau so schnell, wie sie begonnen hatte.
     Ohne Übergang wurde Rayan in ein gleißendes Licht getaucht, gleichzeitig öffnete sich der Fels vor ihm. Er betrat die dahinterliegende Plattform, die ihn 1000 Meter in die Tiefe tragen würde. Niemand außer den Malonern könnte diese geheime Station jemals betreten, wenn er nicht über ein Amulett wie seines verfügte, dachte Rayan.
     Der Fels verschloss sich wieder und die Plattform raste in undurchdringlicher Dunkelheit mit ihm nach unten. Künstliches Sonnenlicht empfing ihn, als er sie verließ. Es faszinierte ihn immer wieder, einen natürlich wirkenden Stern der Spektralklasse G2V in einer blauen Planetenatmosphäre zu sehen, und das in 1000 Meter Tiefe! Eine kontrollierte Kernfusion machte dies möglich. Dabei wurde die Fusionsmasse, die als Mini-Stern am künstlichen Himmel zu sehen war, durch ein Eindämmungsfeld im Zaun gehalten. Anderenfalls würde hier alles in Schutt und Asche gelegt, überlegte Rayan.
     Endlich konnte er sich seines Spezialanzugs entledigen, der ihn vor der extremen Kälte der Außenwelt beschützt hatte. Dankbar legte er ihn auf die dafür vorgesehene Ablage, die neben dem Plattformschacht in der Seitenwand integriert war. Ein kahler Kopf mit einer leicht bläulichen Haut blickte ihn aus der spiegelnden Oberfläche der Wandverkleidung an. In Gedanken versunken berührte er mit seiner vierfingerigen Hand sein Spiegelbild. Er war ein Maloner mittleren Alters, und doch blickte ihn ein schon fast greisenhaftes Gesicht an. Das Leben hier unten forderte von jedem seinen Tribut, dachte er. Wenn sich nicht bald etwas änderte, würde der Rest der malonischen Zivilisation nicht mehr lange überleben. Die Vorräte reichten nur noch für wenige Jahre, darüber waren er und der Rat informiert, niemand sonst wusste davon. Dieses Geheimnis belastete ihn zusätzlich, aber auch er fand keine Lösung für das Problem. Die Maloner hatten versucht, Nutzpflanzen innerhalb des Höhlensystems anzubauen, jedoch nur mit mäßigem Erfolg. Die Pflanzen wuchsen nur sehr langsam und in geringer Menge. Dieser Versuch löste das Ernährungsproblem nicht, sondern verlagerte es nur ein wenig in die Zukunft. Jeder Tag, an dem sie etwas zu Essen hatten, zählte.
     Rayan ging zwischen riesigen Maschinenblöcken zum Zentrum der Station. Schon von Weiten sah er Anavay aufgeregt auf sich zukommen. Er war ein wenig übergewichtig, typisch für einen Wissenschaftler, der meist vor seinen Forschungen und Experimenten saß. Das Holopad hielt er dabei wie einen Schild vor sich. Anavay war einer ihrer unermüdlichsten Wissenschaftler. Viele neue Erfindungen, die in den letzten Jahren ihr Leben verbessert hatten, gingen auf sein Konto. Er würde wieder etwas Neues haben, dachte Rayan und lächelte.
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