Diese Website nutzt Cookies, nähere Infos finden Sie hier. Durch die Nutzung dieser Website erklären Sie sich damit einverstanden, dass sie Cookies verwendet. 
41.593 REGISTRIERTE BUCHBEWERTER
Wir grüßen unseren neuesten User »maira645«!
  START   NEWS   BÜCHER   AUTOREN   THEMEN   VERLAGE   BLOGGER   CHARTS   BUCH FEHLT SUCHE:  
LESERKANONE
Benutzername:

Passwort:
Passwort?
Account anlegen
Gewinnspiel
 
Werbung:
KINDLE
 
TASCHENBUCH
 
Loria 1 - Schattenkinder
Verfasser: Paula Schreiber (1)
Verlag: Eigenverlag (12632)
VÖ: 24. November 2018
Genre: Fantasy (9361)
Seiten: 342 (Kindle Edition), 223 (Taschenbuch-Version)
Themen: Bestimmung (118), Clans (324), Krieg (1088), Mädchen (2002), Orden (138), Prophezeiungen (401), Schatten (84)
BLOGGERNOTE DES BUCHES
80 / 100
auf Basis von einem Blogger
100
0%
80
100%
60
0%
40
0%
20
0%
0
0%
Entwicklung des Bloggerinteresses:
1M
1
2M
0
3M
0
6M
0
12M
0
Wer bist du?
Woher kommst du?
Welches ist dein Schicksal?
Und viel wichtiger: Wem kannst du vertrauen?

Am Anbeginn der Zeit herrschten magische Wesen über die Welt und ihre Elemente Feuer, Erde, Wind und Wasser. Bevor sie für immer verschwanden, gaben die Seelen ihre Kräfte an die Menschen weiter. Doch diese waren schwach und leicht zu verführen. Die Abtrünnigen verfielen der Finsternis und lebten fortan als Schatten gefesselt von den Mächten der Dunkelheit. Ein tausendjähriger Krieg trennte die Blutslinie des Ordens für immer. Den Schatten gelang es, die Menschheit zu unterjochen und die Mitglieder der Clans in alle Winde zu verstreuen. Die wenigen noch lebenden Ordensmitglieder setzen ihre ganze Hoffnung auf eine alte Prophezeiung. Sie spricht von einem Auserwählten, der die Schatten besiegen und den Orden wieder einen wird.
Für die 15-jährige Loria sind das schöne Heldensagen aus einer fernen Zeit. Als sie jedoch einem Fremden zu Hilfe eilt, beginnt für sie ein vollkommen neues Leben. Plötzlich besitzt sie Kräfte jenseits ihrer Vorstellungskraft und findet sich mitten im Kampf zwischen Gut und Böse wieder. Doch wer ist Loria wirklich? Welches Schicksal erwartet sie und kann sie ihre Bestimmung annehmen?
USER, DIE SICH FÜR DIESES BUCH INTERESSIERTEN, INTERESSIERTEN SICH AUCH FÜR
Corry Voss und Fabio Lavelli 2 - Verhängnisvolle Freundin
Geschrieben von: Anita Konstandin (1. April 2019)
Alexis Hall und Karen Hellstern 3 - Nadelherz
Geschrieben von: Julia Corbin (1. Mai 2019)
Der Löwe büllt
Geschrieben von: Tommy Jaud (30. April 2019)
80/100
[1 Blogger]
weitere Empfehlungen anzeigen
Lesermeinungen (1)     Leseprobe     Blogger (1)
LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Paula Schreiber für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Paula Schreiber gibt es auf ihrer Autorenseite, bei Twitter und bei Facebook.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     Unter seinem langen, schwarzen und durchnässten Umhang zog Jedinar einen Stab hervor. Sein Verfolger ließ sich offenbar Zeit. Er hätte längst um die Ecke biegen müssen. Jedinar riskierte nichts und blieb, wo er war. Die winzige Hoffnung keimte in ihm auf, dass sein Täuschungsmanöver aufgegangen war. Er fixierte die Hausecke, um die sein Angreifer kommen musste. Er bemerkte nicht, wie der Schatten mit erhobenem Schwert vom Dach sprang und ihn traf. Der Hieb warf Jedinar, der mit diesem Angriff nicht gerechnet hatte, zu Boden, wo er für einen Moment liegen blieb. Sein Stab war in unerreichbare Ferne geschleudert worden. In der Dunkelheit der Gasse sah er ihn nicht. Der Schatten drang immer wieder mit dem Schwert auf ihn ein. Jedinar versuchte den Hieben, so gut er es vermochte, auszuweichen. Seine Gedanken konzentrierten sich auf den Stab, den er zu finden hoffte. Alles andere wäre sein Todesurteil.
     Nachdem er einem weiteren Schlag des Halbschattens nur ganz knapp entkommen war, fand er ihn. Mit einer Hechtrolle entkam er dem Schwert des Angreifers, gelangte in die linke hintere Ecke der Gasse und bekam seinen Stab zu fassen. Dieser wandelte sich sofort zu einem Schwert. Metall traf auf Metall.
     Jedinar konnte die Hiebe nur schwer abwehren. Es würde ein langer Kampf werden und wenn es dem Schatten gelang, Kontakt zu seinem Orden aufzunehmen, dann wimmelte es hier bald nur so von Feinden. Er hatte keine andere Wahl, als die Sache so schnell wie möglich zu beenden, doch er wusste nicht, wie er das anstellen sollte. Immer wieder streifte das Schwert des Gegners dicht an seinem Körper vorbei. Blut rann aus einer Platzwunde über dem Auge. Seine Kleidung war an vielen Stellen bereits von der scharfen Klinge des Angreifers zerfetzt worden. Jedinar hatte nicht mehr die Ausdauer wie früher. Falls er diese Nacht überlebte, würde er sich zur Ruhe setzen. Mit jeder Minute, die er versuchte, dem Schatten standzuhalten, sanken seine Chancen lebend aus der Gasse herauszukommen. Er wusste nicht, wen er sich hätte zu Hilfe holen können. In Morag befand sich zurzeit nur einer aus seinem Orden und der schien in unerreichbarer Ferne. Einst standen sie sich einander so nah wie Vater und Sohn. Selbst wenn ihre Verbindung noch dieselbe wäre wie in längst vergangenen Tagen, hätte ein Hilferuf auf diese Entfernung ihn nicht erreicht.
     Jedinar versuchte durchzuhalten. Nie gab er die Hoffnung auf, selbst jetzt nicht. Sein Leben hatte ihn gelehrt, den Glauben nicht zu verlieren, auch wenn die Lage aussichtslos erschien.
     Dieser Schatten war offenkundig ein besonders hartnäckiger Bursche und Jedinar war ihm hoffnungslos unterlegen. Kaum war er in der einen Ecke der Gasse aufgestanden, wurde er in die nächste geschleudert. Halb bewusstlos blieb er nach dem letzten Angriff liegen. Dann war dies, jetzt und hier, sein Ende. Die beruhigende Stille einer Nacht auf den Ebenen umgab ihn. Er fand sich unter dem schwarzen Himmelszelt wieder und spürte die Unendlichkeit der Weite. Das Gefühl vollkommener Freiheit durchdrang ihn. Plötzlich hörte er eine junge, hohe Stimme: »Herr? Mein Herr, so wacht doch auf!« Erst war sie sehr leise. Schließlich wurde sie immer lauter. Langsam kroch Leben zurück in seinen Körper. Zum ersten Mal seit Langem freute er sich über den Schmerz. Das Gefühl der unendlichen Freiheit und Leichtigkeit wich in gleichem Maße von ihm, wie sich die Schmerzen verstärkten. Jedinar spürte den tropfnassen, kalten Umhang um sich und schauderte. Er fühlte die wenigen Strahlen der kühlen Morgensonne, die nur selten in diesen Bereich der Stadt vordrangen. Er empfand außerdem die Sorge, die das Mädchen hatte. Langsam öffnete er die Augen. Jedinar konnte nicht fassen, dass er diese Nacht überlebt hatte. Was war geschehen? Er erinnerte sich nicht.
     »Gott sei Dank! Ich dachte schon, ihr seid tot!«, sagte das Mädchen erleichtert, »Könnt ihr aufstehen? Wir müssen hier weg, bevor die Patrouillen euch hier finden!« Jedinar nickte bloß, zu mehr war er nicht fähig. Beim Versuch aufzustehen versagten seine Muskeln. Jeder einzelne war steif, ganz zu schweigen von den Wunden, die er davongetragen hatte. Das Mädchen bemühte sich sehr, ihm eine gute Stütze zu sein, doch das Unternehmen wollte nicht gelingen. Suchend sah sie sich in der völlig verdreckten Gasse um. Zielstrebig ging sie auf einen silbern blinkenden Gegenstand zu. Als sie Jedinars Schwert aufhob, verwandelte es sich auf der Stelle wieder in einen Holzstab, den sie erschrocken fallen ließ. Ihr Interesse war geweckt. Neugierig hob sie das Holz auf. Der Stock wäre als Stütze gut geeignet, dachte sie sich. So verließen sie langsam im morgendlichen Zwielicht die Gasse.
     Es war ein kurzer Weg bis in ihr Quartier. Jedinar war dankbar, als er sich endlich auf ein einigermaßen bequemes Lager legen konnte. Er war auch dankbar für die Wärme, die das glimmende Feuer ausstrahlte. Ein Gefühl von Sicherheit durchströmte ihn, das er sich nicht erklären konnte, und so ließ Jedinar die Ohnmacht, die ihn überkam, zu. Er vertraute seinen Instinkten, obwohl diese ihn bereits einige Male in brenzlige Situationen gebracht hatten. Er wusste, dass er keine Wahl hatte. Sein Körper brauchte jetzt die Ruhe. Nur so kam er schnell genug wieder zu Kräften. Er versank in der tiefen Dunkelheit. Doch dort war er nicht allein. Das Mädchen war auch da. Ihre immerwährende Präsenz konnte er sich nicht erklären.
     Das Mädchen hatte mitbekommen, wie ihr neuer Schützling eingeschlafen war. Das würde ihm helfen, dachte sie. Über dem offenen Feuer bereitete sie Wasser, um dann mit einem Tuch Jedinars zahlreiche Wunden zu reinigen und anschließend zu verbinden. Sie suchte die saubersten Stofffetzen, die sie finden konnte. Bis zum Abend, wenn ihre Mutter heimkommen würde, musste sie sich unbedingt noch eine gute Ausrede einfallen lassen, warum sie schon wieder jemanden mit nach Hause brachte. Nun, diesmal war die Situation ein klein wenig anders. Sonst waren es alle möglichen Lebewesen, aber keine Menschen. Sie konnte einfach nicht anders, als alles aufzulesen, wovon sie dachte, es würde ihre Hilfe brauchen. Menschen konnte man jedoch nicht trauen. Das war das, was sie von ihrer Mutter stets gesagt bekam und sie wurde nicht müde, es zu wiederholen. Eigenartige Gestalten nannten die Straßen in diesem Teil der Stadt ihr Zuhause, das wusste sie aus eigener Erfahrung.
Seite: 1 2 3 4 5 6
MEINUNG ZUM BUCH ABGEBEN
Benutzername: Passwort:   
 
Leserkanone.de © by LK-Team (2011-2019)  •  Hinweise für Autoren, Verlage & Co.  •  Leseproben vorstellen  •  Impressum  •  Datenschutz