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TASCHENBUCH
 
Loria 1 - Schattenkinder
Verfasser: Paula Schreiber (1)
Verlag: Eigenverlag (12637)
VÖ: 24. November 2018
Genre: Fantasy (9363)
Seiten: 342 (Kindle Edition), 223 (Taschenbuch-Version)
Themen: Bestimmung (118), Clans (324), Krieg (1089), Mädchen (2004), Orden (138), Prophezeiungen (401), Schatten (84)
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Wer bist du?
Woher kommst du?
Welches ist dein Schicksal?
Und viel wichtiger: Wem kannst du vertrauen?

Am Anbeginn der Zeit herrschten magische Wesen über die Welt und ihre Elemente Feuer, Erde, Wind und Wasser. Bevor sie für immer verschwanden, gaben die Seelen ihre Kräfte an die Menschen weiter. Doch diese waren schwach und leicht zu verführen. Die Abtrünnigen verfielen der Finsternis und lebten fortan als Schatten gefesselt von den Mächten der Dunkelheit. Ein tausendjähriger Krieg trennte die Blutslinie des Ordens für immer. Den Schatten gelang es, die Menschheit zu unterjochen und die Mitglieder der Clans in alle Winde zu verstreuen. Die wenigen noch lebenden Ordensmitglieder setzen ihre ganze Hoffnung auf eine alte Prophezeiung. Sie spricht von einem Auserwählten, der die Schatten besiegen und den Orden wieder einen wird.
Für die 15-jährige Loria sind das schöne Heldensagen aus einer fernen Zeit. Als sie jedoch einem Fremden zu Hilfe eilt, beginnt für sie ein vollkommen neues Leben. Plötzlich besitzt sie Kräfte jenseits ihrer Vorstellungskraft und findet sich mitten im Kampf zwischen Gut und Böse wieder. Doch wer ist Loria wirklich? Welches Schicksal erwartet sie und kann sie ihre Bestimmung annehmen?
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Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Paula Schreiber für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Paula Schreiber gibt es auf ihrer Autorenseite, bei Twitter und bei Facebook.
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II


Langsam kam Eyren zu sich. Sein Verstand drängte mit aller Kraft an die Oberfläche. Immer klarer spürte er, wie jeder Muskel seines geschundenen Körpers wie Feuer brannte. Eher ein stetes, dumpfes Glimmen als ein warmes, hell loderndes Feuer. Er fühlte deutlich die harte, glatte Oberfläche, auf der er lag. Er hatte keinen blassen Schimmer, wo er war. Das Einzige, das ihn hier umgab, waren Kälte und Dunkelheit. Es war keine Kälte im gewöhnlichen Sinne, keine Kälte, wie in den Wintern, die er kannte. Sie beherrschte diesen Ort und die Menschen, die hier lebten. Zusammen mit der Finsternis schaffte sie einen Ort des Grauens, an dem es für Eyren keine Hoffnung mehr gab. Erneut gelang es ihm, zurück in die Tiefen seines Unterbewusstseins hinab zu gleiten. So ließ er die Kälte und Dunkelheit hinter sich und begab sich an einen besseren Ort, einen Ort, der bis vor Kurzem noch zu seiner Realität gehört hatte. Doch langsam schien sich auch hier die Finsternis auszubreiten. In dünnen, tiefschwarzen Schleiern schlüpfte sie durch die Löcher in seiner Barriere und kroch immer tiefer in seinen Geist. Immer wenn er dachte, er hätte irgendwo eine der Öffnungen gestopft, tauchte an einer ganz anderen Stelle eine neue auf. Auf diese Weise gelang es einer düsteren Macht, seine Träume von glücklicheren Tagen mit seiner Familie Stück für Stück zu vergiften.
     Da waren sie wieder, die grausamen Bilder, die all seine schlimmsten Ängste übertroffen hatten. Er hatte gehofft, dass die Ohnmacht ihm diese Erinnerungen für immer nahm, aber sie waren in seine Seele eingebrannt und von nun an ein Teil von ihm. Das Schrecklichste war, dass er wusste, dass sie kein Produkt seiner Fantasie waren.
     Eyrens Träume trugen ihn zurück auf die grasbewachsenen Hügel unweit seines Elternhauses. Er saß auf einem Stein und beobachtete die Übungsstunde, die sein Vater gerade seinem jüngeren Bruder Cassian gab. Es war ein warmer Spätsommertag. Als er von der Anhöhe zum Haus hinunterblickte, war ihm, als säße er in einem wogenden Meer. Der Wind trieb das an manchen Stellen hüfthohe Gras in Wellen über die Ebenen. Deutlich spürte er die Blicke seiner Mutter im Rücken. Sie saß im Schatten unter einem der uralten knochigen Bäume und hielt das Baby in den Armen. Sie war die schönste Frau, die er je gesehen hatte und er bezweifelte, dass es auf dieser Erde jemanden gab, der mit ihr konkurrieren konnte. Ihr schwarzes Haar umrahmte ein engelsgleiches Gesicht, bevor es in sanften Wellen über ihre Schultern fiel. Eyren schaute direkt in ihre warmen, dunkelbraunen Augen und sie lächelte ihm zu. Ihre Aura hatte etwas Mystisches, so als trüge sie ein Geheimnis mit sich.
     Von einem Windhauch gepackt, fröstelte Eyren. Mutter und Vater hatten es längst gespürt. Sein Gespür war hingegen noch nicht so ausgeprägt. Der Himmel blieb blau und unbedeckt und dennoch fühlte er deutlich die dunklen Wolken, die sich rasant zu nähern schienen. Bevor er die Situation einordnen konnte, war seine Mutter bereits aufgesprungen und sein Vater befahl ihm, mit seinem Bruder im Haus Schutz zu suchen. Dann ging alles ganz schnell. Er sah nur noch Bruchstücke seiner Erinnerung. Männer in schwarzen Gewändern kamen herangaloppiert. Eyrens Mutter befahl ihm, sich im Haus zu verstecken und auf seinen kleinen Bruder zu achten. Er hatte keinen blassen Schimmer, wo das Baby war.
     Schnell waren die Schatten in den Innenhof eingebrochen. Eyrens Eltern kämpften tapfer Seite an Seite gegen die Übermacht und hatten doch kaum Hoffnung den ungleichen Kampf zu gewinnen. Ungeachtet der Mauern und Türen, die sich zwischen ihnen und dem Ort des Kampfes befanden, hörte Eyren deutlich das Klirren der Schwerter. Schließlich war es still geworden. Trotz der Neugier blieb er mit Cassian in seinem Versteck. Wer wusste, wie der Kampf ausgegangen war?
     Irgendwann nahm er den Geruch von verbranntem Holz wahr. Der beißende Qualm wurde immer dichter und schließlich blieb ihm nichts anderes übrig, als mit Cassian aus seinem Versteck zu fliehen, wenn sie nicht im Rauch das Bewusstsein verlieren und verbrennen wollten. Als sie durch die offene Haupttür flohen, stand das Haus schon längst in Flammen.
     Im Hof bot sich ein Bild des Schreckens und er hätte alles dafür gegeben, wenn er seinem kleinen Bruder die folgenden Szenen hätte ersparen können. Im Hof stand eine Reihe schwarzgewandeter Männer. Von ihnen ging eine Finsternis und Kälte aus, wie sie Eyren noch nie gespürt hatte. Als er sich umsah, sah er ein gutes Dutzend der schwarzen Kämpfer im Staub liegen, aber auch den verrenkten, toten Körper seines Vaters. Cassian hatte ihn gleichzeitig entdeckt und wollte gerade zu ihm laufen, doch Eyren hielt ihn davon ab. Einer der Schatten grinste ihn an.
     Vor den aufgereihten Männern kniete ihre Mutter. Entwaffnet und mit auf dem Rücken zusammen gebundenen Händen. Ihr Blick war fest auf Eyren und Cassian gerichtet. Er konnte ihn nicht deuten. Auch konnte er nicht fühlen, was sie gerade bewegte.
     »Na endlich, da seid ihr ja«, sagte ihr Anführer belustigt, als er hinter ihre Mutter trat. Ohne mit der Wimper zu zucken, rammte er ihr das Schwert in den Rücken und durchbohrte ihr Herz. Schlaff kippte ihr Körper nach vorn.
     Jetzt kannte Eyren kein Halten mehr. Brüllend rannte er auf den Mörder seiner Mutter zu, obwohl er genau wusste, dass er dem Mann nichts entgegenzusetzen hatte. Doch es war ihm egal, was mit ihm geschah. Sie hatten ihm das Leben, wie er es kannte, bereits genommen.
     Er konnte nicht mehr sagen, ob ein Schlag oder ein Zauber ihm das Bewusstsein nahm. Mit einem Mal war alles schwarz um ihn herum. »Jetzt gehört ihr uns.«, waren die letzten Worte, die an sein Ohr drangen, bevor ihn die Finsternis für eine lange Zeit umschloss.
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