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Liebe vergisst nicht
Verfasser: Eva Maria Klima (8)
Verlag: Eigenverlag (12128)
VÖ: 6. März 2019
Genre: Romantische Literatur (15668)
Seiten: 298
Themen: Adoption (91), Begegnungen (1995), Beziehungen (1265), Exfreunde (240), Koma (196)
Werbung: Offizielle Buchvorstellung anzeigen
Voting: Dieses Buch für die Abstimmung zum Buch des Monats März 2019 nominieren
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LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Eva Maria Klima für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Eva Maria Klima gibt es auf ihrer Autorenseite, bei Twitter, bei Facebook und bei Instagram.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     Entweder war er ein großartiger Schauspieler, oder er meinte es tatsächlich nur gut mit ihnen.
     »Du magst es vergessen haben, aber wir gehören zusammen«, erklärte er selbstbewusst. »Ob du mit mir schläfst oder nicht, ändert nichts daran, dass ich dich liebe und immer für dich da sein werde.«
     Evelin wollte ihm noch einmal erklären, dass sie ihm nichts versprechen konnte. »Aber ...«
     »Aber ...«, fiel er ihr ins Wort. »... gib den Kindern bitte nicht das Gefühl, Bittsteller zu sein. Sie verdienen und haben ein Anrecht auf alles, was ich ihnen bieten kann.« Er streichelte ihr fürsorglich über den Oberarm. »Und du auch.«
     Evelin, die plötzlich realisierte, wie lange sie schon gesprochen hatten, blickte suchend aus dem Fenster. »Wo sind die Kinder?«, stammelte sie besorgt.
     »Darüber würde ich mir keine Gedanken machen. Alexander passt sicher auf Anna Maria auf. Außerdem arbeitet der Chauffeur schon ewig für mich. Er wird sie nicht aus den Augen lassen.«
     Samuel sollte recht behalten. Alexander und Anna Maria saßen in einer Eisdiele, einige Minuten vom Schulcampus entfernt. Der Chauffeur war bei ihnen und die Kleine bekam gerade einen Bananensplit serviert.
     »Und, muss ich die Maschine zurückgeben?«, erkundigte sich Alexander, als Samuel und seine Mutter die Gelateria betraten.
     Evelin stützte sich auf seine Schulter. »Nein, wenn du verantwortungsvoll damit umgehst und vorsichtig fährst, gehört sie dir.« Sie hatte über Samuels Worte nachgedacht und gestand ihm den Roller zu.
     Erleichtert atmete Alexander auf. Dankbar himmelte er Samuel an. »Wie hast du das geschafft?«
     Ein gutmütiges Funkeln blitzte in Samuels Augen auf. Unmerklich schüttelte er den Kopf. Anna Maria schaufelte Vanilleeis mit Banane in sich hinein und Evelin blickte irritiert zwischen Samuel und ihrem Sohn hin und her. Die beiden hatten eine wortlose Form der Kommunikation entwickelt, die sie beinahe eifersüchtig stimmte. Ein Blick genügte und Alexander wusste, sie würden es später besprechen. Der Junge sah in Samuel vermutlich weniger einen Vater als einen besten Freund oder großen Bruder. Egal, was er für ihn verkörperte, er war eindeutig der Mann, an den er sich mit seinen Problemen wandte.


Evelin & Samuel: Venedig


Seit sie losgefahren waren, hatte Evelin viel über sich und Samuel nachgedacht. Während sie im Koma gelegen hatte, hatte Samuel monatelang alleine für die Kinder gesorgt. Es musste ungewohnt für ihn sein, sie plötzlich wieder bei jeder Entscheidung um ihre Einwilligung zu bitten. Das Mindeste, das sie ihm schuldete, solange sie bei ihm wohnte, war, volles Mitspracherecht bei Erziehungsfragen. Er hatte es sich verdient.
     Evelin musterte Samuel, der Alexander und Anna Maria beim Planschen im Meer beaufsichtigte und so tat, als bemerkte er ihren bohrenden Blick nicht. Seit sie gestern angereist waren, versuchte sie sich einzureden, dass sie diese überwältigende Anziehungskraft zwischen ihnen nicht wahrnahm. Dass diese drängende Sehnsucht, ihm erneut genauso nah zu sein wie vorletzte Nacht, nicht existierte. Denn ihr Entschluss, sich zuerst über ihre Gefühle klar zu werden, ehe sie ihn noch einmal an sich heranließe, stand fest.
     Plötzlich seufzte er laut. »Nun sag bitte endlich, was dich bedrückt, Evelin!«
     Planlos begann sie zu stammeln. Wie sollte sie ihm erklären, dass sie sich einredete, ihn nicht zu wollen. »Als ich nicht konnte, hast du dich um die Kinder gekümmert. Wochenlang hast du jede Entscheidung alleine getroffen und es hat ihnen nicht geschadet.«
     »Ich habe es also nicht geschafft, die Kinder in der kurzen Zeit völlig zu verkorksen?«, alberte er.
     Weshalb musste er ihr jetzt die Worte im Mund umdrehen? »Was ich damit ausdrücken will, ist, dass wir solange wir zusammenwohnen, gemeinsam entscheiden sollten, wie wir die Kinder erziehen.«
     Samuel betrachtete sie überrascht. »Danke!«, flüsterte er. Dann rückte er näher an sie heran, sah ihr direkt in die Augen und strich mit dem Daumen über ihre Wange. Erneut fühlte sie diese Anziehung, die ihre Gedanken vernebelte. Beinahe panisch wich sie von ihm zurück, denn sonst würde sie es nicht mehr schaffen, ihm zu widerstehen. Anstatt sich zurückgestoßen zu fühlen, grinste er. »Du entkommst mir nicht!«, scherzte er mit einem Hauch von Ernsthaftigkeit, erhob sich und reichte ihr freundlich die Hand, um ihr aufzuhelfen. »Lass uns an die Bar gehen! Ich bitte Alexander, auf Anna Maria aufzupassen.«
     Zögernd nahm sie seine Hand und ließ sich von ihm auf die Beine ziehen. Plötzlich war sie ihm ganz nah. Nur wenige Zentimeter trennten sie. Sie spürte die Wärme seiner Haut. Ihr stockte der Atem. Schnell kniete sie sich neben ihre Badetasche und kramte scheinheilig darin herum. »Geh schon voraus, ich komme gleich nach!«
     Samuel, der sie beobachtete, lachte laut auf. »Ich reserviere uns schon mal einen Platz an der Bar.« Selbstgefällig schlenderte er voran.
     Sie brauchte einige Minuten, um ihre Gedanken zu ordnen. Im Moment konnte sie nur an seine einladenden Lippen denken, aber das sollte sie nicht. Erst musste sie herausfinden, welche Gefühle nur eine lebhafte Erinnerung waren und welche echt.
     Notdürftig richtete sie ihre Frisur, dann endlich sprang sie auf und folgte Samuel an die Bar. Sie würde sich keine Sekunde länger wie ein unsicheres Teenager-Girl verhalten. Stolz straffte sie den Rücken und bewegte sich wie eine Dame, die sich ihrer guten Figur bewusst war. Sie stolzierte an den anderen Gästen vorbei, bis sie Samuel erblickte. Ein schmerzvoller Stich schoss durch ihr Herz. Er unterhielt sich mit einer brünetten Schönheit in einem eleganten weinroten Cocktailkleid. Missbilligend rümpfte sie die Nase. War das nicht viel zu schick für den Strand?
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