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Liebe vergisst nicht
Verfasser: Eva Maria Klima (8)
Verlag: Eigenverlag (12163)
VÖ: 6. März 2019
Genre: Romantische Literatur (15703)
Seiten: 298
Themen: Adoption (91), Begegnungen (2001), Beziehungen (1272), Exfreunde (240), Koma (196)
Werbung: Offizielle Buchvorstellung anzeigen
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LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Eva Maria Klima für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Eva Maria Klima gibt es auf ihrer Autorenseite, bei Twitter, bei Facebook und bei Instagram.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     »Ich muss mir erst darüber klar werden, wie ich zu dem, was letzte Nacht zwischen uns passiert ist, stehe. Ich wollte dir keine falschen Hoffnungen machen.«
     Sie rechnete mit einem enttäuschten oder wütenden Blick. Einer schnippischen Bemerkung oder einer schroffen Aussage. Doch er trat mit einem verständnisvollen Gesichtsausdruck auf sie zu und küsste sie liebevoll auf die Stirn. »Keine Sorge. Ich bin schon groß. Aber nach Venedig entführe ich dich trotzdem.«
     »Wieso ist dir das so wichtig?«
     Er zuckte nur unschuldig mit den Achseln.
     Nachdem sie alles beisammenhatten, erledigte Samuel noch einiges in seinem Büro. Evelin spielte mit ihrer Tochter im Erdgeschoss und fragte sich, warum ihm die Venedigreise so am Herzen lag.
     Gegen Mittag, als sie das Haus verließen, um Alexander von der Schule abzuholen, wartete Samuels Limousine bereits auf sie.
     Alexander wirkte nicht erfreut, als Evelin und Samuel ihn vor der Schule abpassten und ihm eröffneten, dass sie wegfahren. Seine Laune verschlechterte sich zusätzlich, als Evelin ihn darauf hinwies, dass er sein Moped vor der Schule stehen lassen sollte und ihm auf diese Weise mitteilte, dass sie Bescheid wusste. Besonders als sie hinzufügte, dass sie über das Gefährt noch reden würden. Ihm musste bewusst sein, was sie davon hielt, dass er Samuel schamlos ausgenutzt und überrumpelt hatte.
     Widerwillig stieg der Junge in die Limousine und verteidigte sich: »Du hättest in meinem Alter ebenfalls Ja gesagt, wenn du eine Maschine geschenkt bekommen hättest. Außerdem liegt uns das Fahren geradezu im Blut.«
     Nun sank auch Evelins Stimmung. »Dass du dir ein Moped wünschst, gibt dir nicht das Recht, Samuel auszunutzen.«
     »Samuel hätte mir das Moped nicht angeboten, wäre es für ihn nicht okay.«
     »Er tut ohnedies schon so viel für uns. Alleine deine Schule kostet ein Vermögen.«
     Plötzlich wurde Samuel zornig. Seine Muskeln verkrampften sich und er sprach durch zusammengebissene Zähne. »Alexander, tu mir einen Gefallen. Zeig doch deiner Schwester den Schulhof und lass uns für einen Moment allein.«
     Alexander sah ihn überrascht an, nickte dann jedoch hektisch, schnappte sich Anna Maria und warf die Tür von außen zu.
     Verdattert starrte Evelin Samuel an, während er die Trennscheibe zum Chauffeur schloss. »Hör auf, so zu tun, als wäre ich ein völlig Fremder, der Almosen verteilt«, fuhr er sie an. »Ihr seid meine Familie, verdammt noch mal! Alexander und Anna Maria sind meine Kinder. Ich habe sie adoptiert!«
     »Trotzdem sind sie meine Kinder!«, fauchte sie, weil sie ihre Angst, eines Tages mit ihm um sie kämpfen zu müssen, einholte. »Du nimmst sie mir nicht weg!«
     Als verstünde er die Welt nicht mehr, betrachtete er sie.
     Evelin kämpfte mit den Tränen. Sie spürte, wie sie am ganzen Körper zu zittern begann.
     Verletzt legte er seine Hände aneinander. »Weshalb hast du mit mir geschlafen, wenn du mir das zutraust?«
     Sie schaffte es nicht zu antworten. Völlig verwirrt fasste sie nach dem Türgriff. Ehe sie diesen berührte, packte sie Samuel, drückte sie mit beiden Armen an sich und wartete. Wie von Sinnen wehrte sie sich, er aber gab sie nicht frei. Hielt sie weiterhin mit dieser sanften Bestimmtheit gefangen und erklärte einfühlsam: »Ich bin nicht Terenz. Ich würde nie unsere Kinder benutzen, um dich an mich zu binden. Du sollst nur bei mir bleiben, wenn du es auch wirklich willst. Nicht aus einem falschen Pflichtbewusstsein heraus. Doch versprich mir bitte, die beiden nie von mir fernzuhalten. Solltest du in dein Haus zurückziehen, erlaube ihnen, mich zu besuchen!«
     Es war, als hätte er ihre Gedanken und Ängste gelesen und sie mit zwei Sätzen entschärft.
     »Was ich vorhin gemeint hatte, ist, ...«, sprach Samuel weiter, der ihr Schweigen und ihre plötzlich gefasste Haltung als Aufforderung verstand. »... dass sie mich als ihren Adoptivvater akzeptiert haben. Alexander hat sich nichts dabei gedacht, weil er mich im Gegensatz zu dir als Familienmitglied sieht. Ich hätte mit dir wegen des Mopeds sprechen müssen, das tut mir leid. Immerhin ist es nicht ungefährlich. Es ist allerdings unfair, den Kindern jedes Mal, wenn sich dir die Möglichkeit bietet, zu erklären, dass ich nicht zu eurem Leben gehöre. Dass mich Anna Maria wie ihren Vater behandelt und Alexander in gewisser Weise auch, habe ich mir hart erarbeitet. Ich bin stolz darauf, dass der Junge mit seinen Problemen zu mir kommt und dass Anna Maria mich hin und wieder Papa nennt, wenn wir alleine sind. Wieso willst du uns das nehmen?«
     Erschrocken starrte Evelin ihn an. »Das will ich doch gar nicht.« So hatte sie das Ganze einfach noch nie gesehen. »Ich will doch nur, dass du dich nicht ausgenutzt fühlst.« ›Und dass du nicht glaubst, du könntest mir die beiden wegnehmen‹, fügte sie in Gedanken hinzu.
     »Mache ich auf dich den Anschein, als würde ich das? Weißt du, warum wir so bescheiden leben? Weil ich weiß, dass du es anders nicht gutheißen würdest.«
     »Bescheiden? Wir leben in einem riesigen Haus in Berlin und haben eine Haushälterin. Was ist daran bescheiden?«
     Plötzlich verflog Samuels Ärger. Sein Gesicht hellte sich auf und wurde von tiefer Zuneigung erfüllt. »Ich liebe dich«, flüsterte er.
     Evelin wollte ihm sagen, dass sie ihm nicht garantieren könne, jemals seine Gefühle zu erwidern oder nicht irgendwann einem anderen zu verfallen, aber sie schaffte es nicht. Sie versank in seinen sanften azurblauen Augen. Sekundenlang starrte sie ihn an und kämpfte gegen den Drang, sich ihm entgegenzulehnen, um ihn zu küssen. Bevor es ihr gelang, sich wegzudrehen, kam er ihr zuvor, drückte ihr einen keuschen Kuss auf die Lippen und wandte sich ab.
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