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Liebe vergisst nicht
Verfasser: Eva Maria Klima (8)
Verlag: Eigenverlag (12096)
VÖ: 6. März 2019
Genre: Romantische Literatur (15624)
Seiten: 298
Themen: Adoption (91), Begegnungen (1988), Beziehungen (1260), Exfreunde (240), Koma (196)
Werbung: Offizielle Buchvorstellung anzeigen
Voting: Dieses Buch für die Abstimmung zum Buch des Monats März 2019 nominieren
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LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Eva Maria Klima für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Eva Maria Klima gibt es auf ihrer Autorenseite, bei Twitter, bei Facebook und bei Instagram.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     »Wo ist Venedig?«, erkundigte sich Anna Maria neugierig.
     »In Italien«, antwortete Samuel. Er ließ sie runter, zog sein Handy aus der Tasche und zeigte ihr Bilder von ihrem Reiseziel.
     »Wow, ist das schön, und am Meer!« Voller Begeisterung simulierte das Mädchen Schwimmbewegungen. »Wir können schwimmen gehen.«
     Samuel überlegte einen Augenblick. »Wir könnten uns ein Hotel am Lido nehmen und von dort mit dem Boot in die Stadt fahren.« Er zwinkerte Anna Maria zu. »Mehrere Tage in der Stadt würden dir sicher zu langweilig.«
     Evelin, die eigentlich gehofft hatte, etwas Zeit für sich zu haben, um sich über ihre Gefühle klar zu werden, versuchte mehrmals, die beiden beim Pläneschmieden zu unterbrechen, doch sie ignorierten sie einfach. Bei Anna Marias derzeitiger Euphorie würde sie diese Reise keinesfalls noch absagen können, ohne ihr einen vernünftigen Grund zu nennen. ›Mami muss nachdenken‹, würde sie als Ausrede nicht akzeptieren. »Ich war ewig nicht mehr in Venedig«, stellte sie resigniert fest.
     Samuel schmunzelte verschmitzt und flüsterte für sich: »Also, das ist höchstens ein Jahr her.«
     Als Evelin ihn fragend ansah, lenkte er rasch ab. »Weißt du, wann Alexander Schluss hat?«
     Evelin nickte. »Er kommt immer gegen zwei nach Hause.«
     »Dann packen wir alles zusammen und holen ihn direkt von der Schule ab.«
     Mit langen Schritten hechtete er die Treppe hoch. Von oben hörte Evelin, wie er mit seinem Büro telefonierte und irgendetwas von einem Privatjet faselte. Scheinbar plante er, zu fliegen.
     Evelin folgte Samuel in den ersten Stock, während Anna Maria in die Küche zu Judith zurückkehrte, um zu frühstücken. Gleich nachdem sie die letzte Stufe genommen und ein paar Schritte gemacht hatte, wurde sie von hinten gepackt und im Kreis gewirbelt. Samuel drehte sie zu sich, drängte sie mit seinem Körper im Flur an die Wand, presste seinen Unterleib gegen ihren und erstickte jede Gegenwehr mit einem stürmischen Kuss. Er führte ihre Arme nach oben, strich mit den Handflächen sanft an ihnen entlang, bis sich seine Finger mit ihren verflochten.
     Evelin schnappte überrascht nach Luft. Ein heißer Schwall schoss durch ihre Adern und entlockte ihr ein Stöhnen. Samuel verstand es, ihr in Sekundenschnelle die Kontrolle zu entziehen. Erneut vergaß sie die Welt um sich herum und ergab sich seiner Leidenschaft. Er löste sich von ihren Lippen, hauchte »Ich liebe dich« und ließ seine Zunge ihren Hals entlanggleiten.
     »Wo bleibt ihr?«, drang Anna Marias quietschende Kinderstimme vom Erdgeschoss die Treppe hinauf.
     Blitzschnell entfernte er sich von ihr, streifte hektisch ihre Kleidung glatt und rief: »Süße, hast du schon fertig gefrühstückt?«
     »Kommt ihr nicht?«
     Samuel drückte Evelin, die sich fragte, was mit ihr geschah, einen letzten liebevollen Kuss auf die Lippen, dann wischte er sich über das Gesicht und eilte nach unten. »Na klar, hast du gedacht, wir würden dich alleine frühstücken lassen?«
     Evelin brauchte einige Augenblicke, bis sie es schaffte, sich zu bewegen. Das war Rettung in letzter Sekunde. Wäre Anna Maria nicht gewesen, hätte sie ihren Fehler von vergangener Nacht wiederholt.
     Obwohl er derjenige war, der ihr ständig seine Liebe beteuerte, war sie es, die sich ihm wehrlos ausgeliefert fühlte. Wieso hatte sie es nicht geschafft, ihn zu stoppen?
     Benommen löste sie sich von der Wand und torkelte hinunter.
     Samuel, der mit Anna Maria am Frühstückstisch auf sie wartete, biss sich verschmitzt auf die Unterlippe, als sie die Küche betrat und sich wie ferngesteuert an den Tisch setzte. Scherzend unterhielt er sich mit dem Mädchen, während seine Blicke immer wieder Evelins Lippen streiften.
     Ein seltsames Gefühl breitete sich in ihr aus. Eine Mischung aus Wut und Verlangen.
     »Judith, würdest du mit Anna Maria vielleicht etwas spielen, damit wir oben in Ruhe die Koffer packen können?«, bat sie, ohne sich von Samuel abzuwenden. Sie wollte dieses Missverständnis, dass sich zwischen ihnen etwas verändert hätte, ein für alle Mal klären. Er musste wissen, dass sie kein Paar waren.
     »Natürlich, sehr gern«, entgegnete diese, aber Anna Maria verfiel sofort in Protest. »Nein, ich will helfen! Ich brauche meine Taucherbrille und meine Micky-Luftmatratze. Und ich möchte unbedingt die neuen T-Shirts probieren, die mir Samuel gestern mitgebracht hat.«
     »Welche T-Shirts?«, fragte Evelin verwirrt.
     Samuel zerzauste Anna Marias Haar. »Die habe ich dir doch noch gar nicht gezeigt.«
     Unschuldig lächelte diese ihn an. »Die Tasche stand neben meinen Spielsachen.«
     Blitzschnell erhob er sich und bedachte Evelin mit einem sehnsüchtigen Blick. »Wir suchen alles zusammen und du spielst mit Judith eine Partie Memory.« Er schien eine völlig falsche Vorstellung davon zu haben, weshalb Evelin mit ihm allein sein wollte.
     Ohne Vorwarnung stellte sich Anna Maria auf ihren Sessel und sprang in seine Arme. »Nein!«
     Samuel schaffte es gerade noch, sie aufzufangen. »Du musst damit aufhören, mir von allen erdenklichen Höhen in die Arme zu hechten!«
     Judith fasste nach Anna Maria und versuchte sie zu sich zu ziehen. »Komm, wir spielen ›Mensch ärgere dich nicht‹, das magst du doch so gern!«
     »Nein!« Grinsend schüttelte sie den Kopf und klammerte sich an Samuel fest.
     Resignierend zuckte Evelin mit den Achseln. Samuel verzog unglücklich die Lippen. »Du süßer Quälgeist«, begann er die Kleine zu kitzeln. Dann schwang er sie über seine Schulter und ging mit ihr nach oben. »Lass uns alles zusammenpacken!«
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