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Liebe vergisst nicht
Verfasser: Eva Maria Klima (8)
Verlag: Eigenverlag (13106)
VÖ: 6. März 2019
Genre: Romantische Literatur (16723)
Seiten: 298
Themen: Adoption (93), Begegnungen (2154), Beziehungen (1355), Exfreunde (251), Koma (208)
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LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Eva Maria Klima für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Eva Maria Klima gibt es auf ihrer Autorenseite, bei Twitter, bei Facebook und bei Instagram.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     Sie blickte auf die zerwühlte Betthälfte neben sich. Samuel war vor über einer Stunde zu einem wichtigen Termin in sein Büro aufgebrochen. Gerade als sie aufstehen wollte, öffnete sich die Tür und ein roter Wuschelkopf trat in ihr Blickfeld. Verschlafen strich sich ihre Tochter Anna Maria die zerzausten Haare aus dem Gesicht. »Warum schläfst du bei Samuel im Bett? Ich dachte, du willst dein eigenes Zimmer haben.«
     Verlegen verzog Evelin den Mund. Sie wollte bei ihren Kindern keine falschen Erwartungen wecken. Wobei sie sich weniger um ihre fünfjährige Tochter sorgte als um ihren sechzehnjährigen Sohn Alexander. »In der Nacht hat es ein paar Mal gedonnert ...«
     Anna Maria fiel ihr sofort ins Wort: »Und dann hast du dich gefürchtet und bist in Samuels Bett geschlichen.« Sie begann zu kichern. »Das mache ich auch immer so.« Mit einem übermütigen Sprung hechtete sie ins Bett und kuschelte sich an Evelin. »Mami, wenn du dich das nächste Mal fürchtest, darfst du auch zu mir kommen. Ich beschütze dich.« Ermutigend lächelte sie Evelin an.
     Diese strich ihr zärtlich übers Haar. »Danke, mein Schatz! Tust du mir einen Gefallen? Verrate deinem Bruder nicht, was für ein Angsthase ich bin.«
     »Na klar. Das ist unser großes Geheimnis«, erklärte sie stolz.
     »Was ist euer großes Geheimnis?«, hörte Evelin plötzlich die amüsierte Stimme ihres Sohnes.
     Erschrocken richtete sie sich auf. »Wieso bist du hier?«
     »Ich habe meine Mathematikunterlagen vergessen.«
     »Aber wie kamst du aus der Schule zurück?«
     »Genau so, wie ich hingekommen bin.«
     Fragend musterte Evelin ihren Sohn. »Mit dem Bus?«
     Alexanders Augen weiteten sich, ehe er zaghaft nickte.
     Misstrauisch betrachtete sie ihn. Ihre Stirn legte sich in Falten. »Fährt um diese Zeit überhaupt ein Bus?«
     »Warum liegst du in Samuels Bett?«, konterte er und hob frech die Augenbrauen.
     Ja, warum? Mit wenigen Worten hatte er sie außer Gefecht gesetzt. Nachdenklich starrte sie ihn an. Sofort eilte ihr Anna Maria zu Hilfe. »Es hat gedonnert und Mami hat sich gefürchtet. Das kann jedem einmal passieren, also wehe, du neckst sie!«
     Schmunzelnd zwinkerte Alexander seiner kleinen Schwester zu. »Das kann wirklich vorkommen. Komischerweise habe ich letzte Nacht keinen Donner gehört und geregnet hat es auch nicht. Ich bin schon um sechs Uhr aus dem Haus gegangen. Es war alles trocken.«
     »Genau, ich wollte dich eh fragen, wieso du oft so früh verschwindest«, stammelte Evelin.
     Ein seliges Lächeln zog sich über sein Gesicht. Verträumt blickte er aus dem Fenster. »Ich habe mich vor der Schule noch mit jemandem getroffen.«
     »Mit wem?«
     Grinsend schüttelte er den Kopf. »Ich muss jetzt. Du willst doch nicht, dass ich zu spät komme«, erklärte er, während er sich umdrehte.
     Da ging er hin, ihr kleiner Junge, der eigentlich schon fast erwachsen war.
     In den Monaten, als sie im Krankenhaus gelegen hatte, war er regelmäßig mit Samuel ins Fitnessstudio gegangen und hatte ordentlich an Muskelmasse zugelegt. Die Mädchen in der Schule mussten verrückt nach ihm sein. Er war nett, zuvorkommend, aber auch total durchtrieben und zu schlau für sein Alter.
     Oft vergaß sie, dass er in Wahrheit nicht ihr Sohn, sondern ihr jüngerer Bruder war.
     Mit einer plötzlichen Bewegung packte Evelin Anna Maria und drückte sie an sich. »Sollen wir frühstücken?«
     Euphorisch nickte die Kleine. Evelin stand mit ihr im Arm auf und trug sie in die Küche hinunter, in der Judith bereits mit dem Essen auf sie wartete. »Guten Morgen, ihr zwei!«
     »Hallo, Judith«, erwiderten Evelin und Anna Maria im Chor. Anfangs hatte Evelin Probleme damit gehabt, sich an den Tisch zu setzen und gemütlich zu essen, während Judith sie bediente, doch mittlerweile war sie daran gewöhnt eine Haushälterin zu haben. Vielleicht, weil Judith sie eines Tages darauf aufmerksam gemacht hatte, dass es ihr Job sei, für sie und die Kinder zu sorgen, und sie ihre Arbeit liebte. Außerdem gestand sie ihr, dass es sie ängstigte, wenn Evelin ihr laufend das Gefühl gab, sie würde überhaupt nicht gebraucht.
     Evelin und Anna Maria wollten gerade Platz nehmen, als sie hörten, wie jemand das Haus betrat.
     »Wo sind meine zwei Mädchen?«, rief Samuel liebevoll. Er eilte in die Küche, hievte Anna Maria auf seinen Arm, drückte Evelin mit dem anderen an sich und drehte sich mit ihnen überschwänglich im Kreis.
     Überfordert ließ Evelin seine euphorische Begrüßung über sich ergehen. Sein beherztes Lächeln führte ihr vor Augen, was die vergangene Nacht bewirkt hatte. Für Samuel waren sie nun ein Paar. Verkrampft hing sie in seiner Umarmung. Einen Moment lang musterte er sie irritiert, dann kehrte seine Zuversicht zurück. »Sollen wir übers Wochenende wegfahren?«
     »Ja!«, brüllte Anna Maria sofort.
     Evelin schüttelte kaum merklich den Kopf. »Lass uns kurz reden?«
     »Wieso? Unsere Reisepläne können wir doch vor Anna Maria besprechen. Immerhin hat sie auch ein Mitspracherecht.«
     »Genau«, pflichtete ihm die Kleine bei und verschränkte demonstrativ die Arme vor der Brust.
     Samuel sprach unverzüglich weiter, als wollte er Evelin erst gar nicht die Möglichkeit geben, zu widersprechen. »Ich dachte an Venedig. Wir warten, bis Alexander von der Schule kommt, und brechen anschließend auf.«
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