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Liebe vergisst nicht
Verfasser: Eva Maria Klima (8)
Verlag: Eigenverlag (13104)
VÖ: 6. März 2019
Genre: Romantische Literatur (16721)
Seiten: 298
Themen: Adoption (93), Begegnungen (2153), Beziehungen (1355), Exfreunde (251), Koma (208)
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LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Eva Maria Klima für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Eva Maria Klima gibt es auf ihrer Autorenseite, bei Twitter, bei Facebook und bei Instagram.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

Evelin: Vage Erinnerung


»Meine Güte, was tue ich hier? Geschieht das gerade wirklich?« Sie lag nackt unter dem heißesten Mann, den man sich vorstellen konnte. Mit jeder seiner Bewegungen entlockte er ihr ein wohliges Stöhnen. Und das, obwohl sie sich vorgenommen hatte, es nicht so weit kommen zu lassen. Sie wusste, das hier änderte alles ...

Verträumt zeichnete Evelin Herzog mit dem Zeigefinger die Konturen ihrer Oberlippe nach. Sie entsann sich des zärtlichen Kusses, der zu alldem geführt hatte. Für einen kurzen Augenblick hatte sie geglaubt, sich an etwas zu erinnern. Doch dabei handelte es sich nicht um eine konkrete Begebenheit, sondern um eine Emotion. Ein Gefühl von Vertrautheit und Geborgenheit, erfüllt mit tiefer Leidenschaft. Seit sie aus dem Koma erwacht war, fühlte sie sich in eine fremde Welt versetzt. Sie erinnerte sich noch an ihr früheres Leben. An ihre Kinder, ihren verstorbenen Mann, ihre Schwester und deren Taugenichts von Ehemann, aber nicht an die Zeit mit jenem Mann, der nun ihr Dasein bestimmte. Der sie offenbar dazu gebracht hatte, Gregor loszulassen und den undurchdringlichen Panzer, der seit dessen Tod ihr Herz geschützt hatte, einzureißen. Der ihr Leben völlig auf den Kopf gestellt hatte.
     Sie hatte Samuel vor ihrer durch eine Operation ausgelösten teilweisen Amnesie sogar erlaubt, ihre Kinder zu adoptieren, damit sie im Falle ihres Todes bei ihm hätten bleiben dürfen. Sie musste ihm mehr vertraut haben als jedem anderen und sicher gewesen sein, dass sie kein besseres Zuhause haben könnten. Heute hoffte sie, sich in ihm nicht geirrt zu haben. Denn sich womöglich erneut mit einem reichen Mann in einem Sorgerechtsstreit wiederzufinden, ängstigte sie. Konnte sie ihm wirklich vertrauen? Einst hatte sie gedacht, ihrem Schwager vertrauen zu können. Nach dem Tod ihrer Eltern war sie mit ihrem damals zweijährigen Bruder Alexander bei ihrer Halbschwester Kathi und dessen Mann Terenz eingezogen. Die beiden versprachen, sie in ihrer unerwarteten Mutterrolle zu unterstützen. Sie sollte trotz des tragischen Todes ihrer Eltern ihr Traumstudium absolvieren können. Anfangs schien alles gut zu funktionieren, doch bald begann Terenz sie sexuell zu bedrängen. Als sie sich ihm verweigerte, redete er ihrer Halbschwester ein, sie habe versucht, ihn zu verführen, und wollte ihr mit deren Hilfe das Sorgerecht für Alexander entziehen. Sich als beinahe mittellose Jugendliche vor Gericht gegen einen wohlhabenden und angesehenen Geschäftsmann zu behaupten, war ein Albtraum gewesen. Ohne den Rückhalt ihres inzwischen verstorbenen Ehemannes Gregor hätte sie das nie geschafft.
     Nach allem, was sie hatte durchstehen müssen, konnte sie nicht wirklich nachvollziehen, wieso sie Samuel Andersen Schwarz erlaubt hatte, ihre beiden Kinder Alexander und Anna Maria zu adoptieren. Denn würde er zu den selben Mitteln greifen wie ihr Schwager, wäre er aufgrund seiner gesellschaftlichen Stellung um ein Vielfaches gefährlicher als dieser. Sie konnte nur hoffen, dass ihr an einem Gehirntumor erkranktes Selbst gewusst hatte, was es tat und noch zurechnungsfähig gewesen war. Eben wegen dieses Tumors hatte sie operiert werden müssen, war ins Koma gefallen und hatte einen Teil ihres Gedächtnisses verloren.
     Als sie nach Monaten mit beinahe keinen Erinnerungen an diesen Abschnitt ihres Lebens erwacht war, hatte sie sich bereit erklärt, mit den Kindern bei Samuel zu wohnen, bis sie sich von den Strapazen ihrer Krankheit erholt haben würde. Wohl auch, weil sich Alexander und ihre Tochter Anna Maria während ihrer Abwesenheit an das Leben bei ihm gewöhnt hatten. Seither lebten sie gemeinsam in diesem Haus, das er eigens für sie und die Kinder gekauft hatte. Obwohl Samuel nichts tat, was sie an ihm zweifeln ließ, nagte doch ständig die Angst, eines Tages mit ihm um ihre Kinder kämpfen zu müssen, an ihr. Selbst, dass er sich liebevoll um sie kümmerte, änderte nichts daran. Kein einziges Mal hatte er sie mit unerwünschten Berührungen oder Bemerkungen bedrängt. Ganz im Gegenteil. Er verhielt sich, als wäre ihre bloße Existenz und Gegenwart mehr, als er jemals zu erträumen gewagt hätte. Erst durch ihre Ermutigung hatte er sie geküsst, und dieser Kuss hatte ihre Welt auf den Kopf gestellt. Er hatte ihr endgültig die Kontrolle entrissen. Für Stunden hatte sie alle Zweifel und Bedenken vergessen. Aber langsam kehrten sie zurück. Hatte sie überstürzt gehandelt? Als er in der Küche vor ihr gestanden hatte, hatte sie sich an ihre Zuneigung für ihn erinnert. Inzwischen war das Gefühl verblasst und eine furchtbedingte Verzweiflung legte sich um ihre Brust. Hatte sie sich, getrieben vom Echo ihrer vergangenen Emotionen, zu schnell auf ihn eingelassen? Ihm womöglich falsche Hoffnungen gemacht?
     Was sollte sie tun, könnte sie seine augenscheinlich aufopfernde Liebe nie wirklich erwidern? Sie mochte Samuel. Sie mochte ihn sogar sehr und fühlte sich zu ihm hingezogen. Doch liebte sie ihn? Oder wollte sie ihn nur lieben, um ihr momentan unkompliziertes und luxuriöses Leben zu behalten? Wenn dem so war, dann hatte er das nicht verdient. Sie dürfte mit ihm keine weiteren Zärtlichkeiten austauschen, bis sie sich völlig sicher war, was sie wollte.
     Trotz all ihrer Bedenken konnte sie an nichts anderes denken, als ihn erneut zu küssen, in seinen Armen einzuschlafen und aufzuwachen. Sehnte sie sich bloß nach etwas Zuneigung oder war es tatsächlich einzig seine, die sie begehrte? Zum ersten Mal trauerte sie um die Erinnerungen, die sie mit ihm verbanden, die ihr vielleicht sogar die Ängste nehmen könnten. Sie wollte erfahren, wie er sie erstmals geküsst hatte, wie er ihr das Herz gestohlen und wie sie zum ersten Mal miteinander geschlafen hatten. Was hatte sich zwischen ihnen zugetragen, dass er sie so bedingungslos liebte?
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