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Lost in Fuseta 3 - Weiße Fracht
Verfasser: Gil Ribeiro (5)
Verlag: Kiepenheuer & Witsch (704)
VÖ: 7. März 2019
Genre: Kriminalroman (10160)
Seiten: 400
Themen: Algarve (9), Asperger-Syndrom (25), Kommissare (2930), Mord (7738), Portugal (81)
Reihe: Lost in Fuseta (5)
Erfolge: 5 × Media Control Top 10 Print (Max: 3)
14 × Spiegel Paperback Top 20 (Max: 1)
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Lesermeinungen (2)     Tags (2)
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 27. Juli 2019 um 18:11 Uhr:
» Spätestens seit "Rain Man" haben Autoren und Filmemacher Autisten oder Menschen mit Asperger Syndrom samt ihrer (im wirklichen Leben wohl nicht ganz so häufig auftretenden) möglichen Superbegabungen für sich entdeckt. Lisbeth Salander, die geniale Hackerin aus der "Millenium" Reihe, ist ja auch so ein Fall. In "Weiße Fracht" von Gil Ribeiro ist Leander Lost als LKA-Austauschbeamter an der Algavre der Außenseiter vom Dienst, mit photographischem Gedächtnis und der Unfähigkeit zu lügen oder Ironie zu verstehen.

Der Fund eines ermordeten deutschen Aussteigers ruft Lost und seine portugiesischen Kollegen auf den Plan. Die Szene am Tatort ist ein wenig makaber - wieso hat der Täter dem Toten eine Feder ins zuvor zerschossene Auge gesteckt, ein Petruskreuz auf die Brust, und eine rote Sieben an die Decke gemalt? Ein Einbrecher, der im Haus des Toten auf frischer Tat ertappt wird, scheidet als Täter aus, bringt die Ermittler aber auf die Fährte einer demnächst an der Küste erwarteten Großlieferung Kokain. Ein spanischer Kollege wiederum glaubt Parallelen zu einem Serienmord in Sevilla z erkennen.

Doch nicht nur der gewaltsame Todesfall stürzt den "Alemao" in Verwirrung. Sein Austauschjahr neigt sich dem Ende zu und der Mann, dessen Sozialkompetenz vorsichtig ausgedrückt zu wünschen übrig lässt, befindet sich in einem ungewohnten Konflikt: Das unverhohlene Interesse der Schwester seiner Chefin an dem Deutschen hat etwas ausgelöst bei dem Asperger-Polizisten. Obwohl er eigentlich Berührungen als unangenehm empfindet, waren die Küsse mit der schönen Soraia da irgendwie anders. Soll er versuchen, seinen Aufenthalt verlängern zu lassen? Doch wie kommuniziert man das am besten mit dem Objekt der ungewohnten Emotionen? Missverständnisse und Komplikationen bleiben nicht aus, während es eine zweite Leiche gibt und die Ermittlungen gegen einen mutmaßlichen Drogenhändler in eine dramatische Entwicklung münden....

Gil Ribeiro (eigentlich Holger Karsten Schmidt, aber das klingt mehr nach Nordsee- als nach Portugalkrimi) greift nicht nur zu einem portugiesischem Pseudonym, sondern würzt seinen Krimi auch mit gelegentlichen Portugismen und nicht ganz so gelegentlichen Stereotypen über das Wesen von Portugiesen, Spaniern und Deutschen.

Nicht alles erscheint dabei ganz logisch - angefangen mit der Frage, wie Lost als Europol-Austauschbeamter ausgerechnet in Fuseta mit seinem ausgesprochen überschaubarem Polizeirevier gelandet ist und nicht etwa an einem Schreibtisch in Lissabon, wie das bei Verbindungsbeamten in der Regel der Fall ist. Auch die Parallelen zwischen Lost und der jungen Zara - beides Waisen, im Heim aufgewachsen mit ermordeten Müttern und unbekannten Vätern - sind ein bißchen over the top. Ein bißchen überzeichnet ist einiges in "Weiße Fracht" - aber was soll´s, es handelt sich um einen Urlaubskrimi und nicht um eine Dokumentation. Unterhaltsam und spannend ist die Ferienlektüre allemal - und die Rampe mit Andeutungen für Entwicklungen in einem möglicherweise folgendem Band ist auch schon gelegt.«
  14      0        – geschrieben von evaczyk
 
Kommentar vom 20. Juni 2019 um 22:45 Uhr (Schulnote 2):
» Lost in Fuseta III –Weiße Fracht, Portugal-Krimi von Gil Ribeiro, 390 Seiten, erschienen bei Kiepenheuer & Witsch.
Der Hamburger „Austausch-Kriminaler“ Leander Lost ermittelt in seinem 3. portugiesischen Fall.
Leander Lost ist etwas Besonderes, ein Asperger-Autist, Eidetiker, liebenswerter Hamburger Kommissar in Diensten der portugiesischen Policia Judicária. Zusammen mit Sub-Inspektor Graciana Rosado und Carlos Esteves ermittelt er in seinem neuesten Fall. In Fuseta wird die Leiche des deutschen Aussteigers Uwe Ronneberg gefunden. Im nahegelegenen Tavira ereignet sich ein weiterer Mord an der Lehrerin Isamara Alves, stehen die Taten miteinander in Verbindung und hat das etwas mit einer gigantischen Drogenlieferung, die in Kürze die portugiesische Küste erreichen soll, zu tun? An der Algarve wird wieder auf Hochtouren ermittelt.
Ich habe Lost in Fuseta I und II gelesen und mich schon sehr auf den neuen Band gefreut. Durch meine Vorkenntnisse war ich mit „Land und Leuten“ schon vertraut und konnte mich von Anfang an auf den neuen Fall einlassen, zwar ist es nicht zwingend notwendig, die Vorgängerbände zu kennen, aber es erleichterte mir die Lektüre enorm. Ribeiro spart nicht mit kursiv gedruckten portugiesischen Redewendungen, Straßen, Landschaften Speisen und Namen. Die Handlung geht über einen Zeitraum von fünf Tagen, die auf 41 Kapitel aufgeteilt sind, das war hilfreich, weil sehr übersichtlich. Die handelnden Personen waren hervorragend charakterisiert und liebevoll gezeichnet. Natürlich war Leander meine Lieblingsperson, der Protagonist ist wirklich ein sehr liebenswerter Mensch, der so offen und ehrlich und in manchen Situationen auch mal unbeholfen agiert, woraus sich so manche nette Situationskomik ergab. Er kann z.B. nicht lügen. Auch in seiner Beziehung zu Soraia, der Schwester von Graciana Rosado steht er sich hier gerne selbst im Wege. Mit seiner Inselbegabung, seinem fotografischen Gedächtnis konnte er wieder einmal viel zur Lösung des Falls beitragen. Der Plot ist in auktorialer Erzählweise verfasst. Die einzelnen Bedrohungen waren für meinen Geschmack immer etwas zu schnell „entschärft“ und gelöst , aber es gibt auch immer wieder neue Wendungen, die überraschen, deshalb ist stets für Spannung gesorgt. Die beiden Ermittler M&M aus Deutschland haben die Erzählung humorvoll belebt. Nicht gefallen, hat mir bei diesem Fall, dass sich der Protagonist gerne eine „Nase voll“ von der „weißen Fracht“, dem Kokain gönnt, das hätte sich der Autor sparen können, Die Figur Leander ist m. M. nach interessant genug. Der Handlung konnte ich zu jederzeit gut folgen, die Charaktere agierten nachvollziehbar und größtenteils logisch.
Zum Ende wurde es noch einmal richtig spannend und es sieht so aus als ob der „Alemao“ nun endgültig in Fuseta und in der Familie Rosado angekommen wäre. Deshalb hoffe ich auch auf eine Fortsetzung der Reihe, durch einen vierten Band. Von mir Note 2 und eine Leseempfehlung für Neueinsteiger und die Fans der Reihe.«
  15      0        – geschrieben von Ele95
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