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Alendia
Verfasser: Manuel Schmitt (1)
Verlag: Eigenverlag (13580)
VÖ: 25. Februar 2019
Genre: Fantasy (9965), Jugendliteratur (5917) und Kurzgeschichtensammlung (1852)
Seiten: 340
Themen: Helden (149), Magie (1965), Mond (130)
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Lesermeinungen (1)     Blogger (1)
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 6. März 2019 um 17:33 Uhr (Schulnote 2):
» Magische Umwälzungen

Klappentext:
Alendia ist ein in Kurzgeschichten erzähltes Fantasy-Universum, in der sechs Helden in sich abgeschlossene Abenteuer erleben, die das Schicksal einer sich verändernden Welt aufzeigen. Die vorliegenden zehn Kurzgeschichten verbinden sich zu einer ersten Staffel und beleuchten das Jahr nach dem Fall des dritten Mondes. Sie zeigen ein Land, in dem auf noch ungeklärte Weise die Magie Wirklichkeit geworden ist. Aus den Bruchstücken des gefallenen Mondes dringen magische Energieflüsse, die das Land und seine Bewohner in Aufruhr versetzen und die bestehenden Hierarchien durcheinanderwirbeln.

Rezension:
Es ist noch nicht lange her, dass der 3. Mond auf Alendia stürzte. Außer dass die Absturzstelle verwüstet wurde, führte das jedoch auch zu weiterreichenden Veränderungen. Von den Trümmern des Mondes aus breitet sich der mystische Mânon-Nebul überall aus. Die Menschen, die darauf zugreifen können, haben plötzlich die Fähigkeit zu zaubern. Die Herrschenden sehen darin eine drohende Verlagerung des Kräfteverhältnisses und bekämpfen deshalb die Befähigten.
Manuel Schmitt bezeichnet „Alendia“ ausdrücklich nicht als Roman, sondern als Ansammlung von Kurzgeschichten. Trotzdem erzählen diese eine Gesamthandlung, und die verschiedenen Protagonisten treten immer wieder in Erscheinung. Etwas irritierend ist, dass bei manchen der Kurzgeschichten darauf hingewiesen wird, dass diese auf Kurzgeschichten anderer Autoren basieren, auf die auch jeweils verlinkt wird. Meine Stichprobe ergab, dass diese ‚Urgeschichten‘ unter einer CC-Lizenz stehen, aber anscheinend nur grob mit der in diesem Buch veröffentlichten Geschichte zu tun haben.
Die einzelnen Geschichten gehen auf unterschiedliche Protagonisten ein, die wegen ihrer magischen Fähigkeiten die Obrigkeit zu fürchten lernen müssen. Meist entdecken sie erst während der Geschichte ihre Verbindung zum mystischen Mânon-Nebul. Besonders konnten mich die Einzelgeschichten überzeugen, deren Protagonistin die 16-jährige Yona, zu Beginn Magd beim Grafen der Eschermark, ist. Während einer großen Feierlichkeit entdeckt sie ihre Magie und blamiert dabei ungewollt ihren Herren. Auf ihrer Flucht trifft sie dann auf andere, die ähnliche Erfahrungen vorzuweisen haben.
Die einzelnen Geschichten sind gut erzählt und verbinden sich nach und nach zu einem Gesamtbild dieser mittelalterlich geprägten Fantasy-Welt, ergeben zusammen ein lesenswertes Fantasy-Abenteuer, auf dessen Fortsetzung man gespannt sein darf.
Hinweis: Im und auf dem Buch wird die Welt „Alendia“ geschrieben, auf der zum Projekt gehörigen Webseite jedoch „Âlendia“.

Fazit:
Dieses in einzelnen Kurzgeschichten erzählte Fantasy-Abenteuer kann mit ungewöhnlichen neuen Ideen überzeugen.

Alle meine Rezensionen auch zentral im Eisenacher Rezi-Center: www.rezicenter.blog
Dem Eisenacher Rezi-Center kann man auch auf Facebook folgen.«
  17      0        – geschrieben von Frank1
 
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