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Was uns erinnern lässt
Verfasser: Kati Naumann (5)
Verlag: HarperCollins (188)
VÖ: 1. März 2019
Genre: Frauenliteratur (1109)
Seiten: 416
Themen: Begegnungen (2078), Deutsche Demokratische Republik (128), Erinnerungen (701), Hotel (545), Keller (89), Loslassen (35), Rennsteig (1), Siebziger Jahre (120), Thüringer Wald (7)
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MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 21. Mai 2019 um 15:06 Uhr (Schulnote 1):
» Auf der Suche nach ihrem ganz persönlichen „Lost Places“ durchstreift die Mittdreißigerin Milla den Thüringer Wald in der Nähe des so berühmten Rennsteigs. Bewaffnet mit Lärmspray (für neuangesiedelte Wölfe), Multiwerkzeug mit Messer, Vorhängeschloss, verschiedenen Schraubenziehern, Arbeitshandschuhen, Rettungsdecke und Notladegerät ist sie relativ gut ausgerüstet, denn im ehemaligen Grenzgebiet (Todesstreifen) sind immer noch über dreißigtausend Landminen versteckt. Abseits der Wege durchstreift sie den Wald. Auf einer Anhöhe, in der man weit ins Tal blicken kann, entdeckt sie ein überwuchertes Trümmerfeld. Dachschiefer, Holz und ein paar Ziegel die über die ganze Anhöhe verstreut daliegen. Unter all dem Schutt wird sie fündig. Ihr ganz persönlicher „verlorener Ort“ ist ein Keller, gefüllt mit graviertem Porzellan, Einweckgläsern und alten Schulheften. Beim Durchblättern eines Schulheftes, erfährt Milla, das der Keller zum Hotel Waldeshöh gehört, doch was ist aus dem Haus und seinen Bewohnern geworden? Das lässt Milla keine Ruhe und sie versucht die Verfasserin des Schulheftes ausfindig zu machen. Eine Reise die so einige Überraschungen für sie parat hält.

Was uns erinnern lässt…und ich habe mich an vieles erinnern können und vieles wieder neu entdeckt und interpretiert. Die Autorin Kati Neumann hat einen unglaublich realitätsnahen Roman über das Leben im „Grenzstreifen“ geschrieben ohne anklagend, verurteilend oder pathetisch zu werden, sondern mit einem enormen Einfühlungsvermögen. Stellenweise sind die Schicksale der Zwangsumgesiedelten erschütternd, auf der einen Seite durch die Willkür des Staates des Eigentums beraubt zu werden und auf der anderen Seite durch den Versuch sich ja anzupassen, damit man das kleine Stück Heimat doch vielleicht noch behalten kann. Viele versteckte Schilderungen des Alltags in der DDR sind beim genauen lesen zu entdecken, sei es die Anmeldung auf einen Termin zur Fahrschule (was mitunter schon mal ein paar Jährchen dauern konnte), die Mitgliedschaft im Konsum (hier fehlte mir nur die Erwähnung des Einklebens der Konsummarken, ich sehe meine Oma noch heute am Küchentisch sitzen und das Heftchen ordentlich bekleben), warten auf die Zuteilung eines Autos (Trabbi und Co.) und das ewige Schlange stehen sei es bei Obst& Gemüse, Jeans aus Ungarn, Schokolade u.v.a.m.
Dieses Buch kann ich jedem empfehlen der Interesse an der deutsch-deutschen Vergangenheit zwischen Ende des zweiten Weltkrieges und Wiedervereinigung hat. All diejenigen die diese Zeit bewusst miterlebt haben, werden sich nicht nur, und dafür bin ich der Autorin sehr dankbar, an die negativen Seiten erinnern. Vieles wird man kopfschüttelnd lesen, vergessen wir jedoch nicht, das wir die Dinge damals stellenweise einfach anders beurteilten als jetzt.«
  8      0        – geschrieben von anyways
Kommentar vom 18. Mai 2019 um 16:15 Uhr (Schulnote 2):
» Der Thüringer Wald im Jahr 2017: Milla (33) arbeitet als Sekretärin in einer Anwaltskanzlei und ist die alleinerziehende Mutter ihres Sohnes Neo, der gerade im Teenageralter ist. In ihrer Freizeit ist sie immer auf der Suche nach „Lost Places“. Etwas abseits der Wanderwege am Rennsteig ist sie gerade unterwegs, als sie mitten in einem Waldgebiet zufällig einen überwucherten Keller findet. Er gehörte zum Hotel Waldeshöh, wie Milla schnell feststellt, als sie die Falltür öffnet und das Innere erkundet. Sie erfährt, dass das Hotel von der Familie Dressel geführt wurde. Dieser besondere Ort lässt sie nicht los. Auf einem Schulheft steht der Name von Christine Dressel, die in der Sperrzone lebte. Milla will sie und die anderen ehemaligen Bewohner aufspüren, um mehr herauszufinden. Die Begegnung verändert beide Frauen…

„Was uns erinnern lässt“ ist ein Familienroman von Kati Naumann.

Meine Meinung:
Der Roman besteht aus 35 Kapiteln mit einer angenehmen Länge. Es gibt mehrere Erzählstränge. Einerseits befinden wir uns in der Gegenwart und begleiten Milla. Andererseits spielt die Geschichte in der Vergangenheit und dreht sich um Christine, zwischen den Jahren 1945 und 1977. Beide Stränge werden abwechselnd erzählt. Einheitliche Zeitangaben erleichtern die Orientierung. Der Aufbau erscheint sorgsam durchdacht und funktioniert gut.

Der Schreibstil ist anschaulich, einfühlsam und warmherzig. Der Einstieg in die Geschichte fiel mir nicht schwer.

Dass zwei Frauen im Vordergrund des Romans stehen, sagt mir sehr zu. Ein Schwachpunkt ist meiner Meinung nach allerdings die Figur der Milla, für die bei mir keine richtige Sympathie aufkommen kann. Sie wirkt als Charakter unrund, ihr Verhalten nicht besonders authentisch – im Gegensatz zu Christine, deren Schicksal mich bewegen kann. Positiv anzumerken ist der abgedruckte Stammbaum der Familie Dressel, der einen guten Überblick über diese Personen gibt.

Das Thema des Romans, die Sperrzone und ihre Auswirkungen, finde ich sehr interessant. Mir hat es gut gefallen, dass sich die Autorin diesem eher weniger bekannten Teil der deutschen Geschichte gewidmet hat. Deutlich wird dabei ihre fundierte Recherche. So gelingt es, dem Leser Einblicke in das Leben der DDR zu geben und zum Nachdenken anzuregen. Das macht den Roman gleichsam lehrreich wie unterhaltsam, denn trotz der mehr als 400 Seiten gibt es kaum Längen und die Geschichte bleibt kurzweilig. Ein wenig schade ist jedoch, dass im Dunkeln bleibt, an welchen Stellen schriftstellerische Freiheiten zum Tragen kamen und was den historischen Tatsachen entspricht. Über ein kurzes Nachwort hätte ich mich gefreut.

Das stimmungsvolle, nostalgisch anmutende Cover empfinde ich als äußerst gelungen. Auch der Titel ist sehr treffend gewählt.

Mein Fazit:
„Was uns erinnern lässt“ von Kati Naumann ist ein unterhaltsamer Roman, der einen wichtigen Teil der deutschen Geschichte wieder ins Gedächtnis ruft und in den Fokus rückt. Eine lesenswerte Geschichte, die mir trotz kleiner Schwächen schöne Stunden bereitet hat.«
  15      0        – geschrieben von milkysilvermoon
Kommentar vom 14. Mai 2019 um 21:35 Uhr (Schulnote 1):
» Das berührende Schicksal einer Familie in der Sperrzone der ehemaligen DDR.

Kurz zum Inhalt:
Mehrere Generationen der Familie Dressel lebt im respectablen Hotel Waldeshöh in Dressels Forst am Rennsteig im Thüringer Wald.
Nach dem Krieg wird dieses Gebiet zur Sperrzone an der Grenze ernannt, und die Dressels erhalten eine Aufenthaltsgenehmigung. Niemand sonst darf in dieses Waldstück, doch die Familie hält das Hotel immer auf Vordermann für die Zeiten, wenn wieder Gäste kommen.
Doch es ist nicht leicht in der Sperrzone - niemand darf diesen Abschnitt ohne Passagierschein betreten, die Familie muss viele Einschränkungen in Kauf nehmen. Und irgendwann fahren nicht einmal mehr Postauto und Krankenwagen dort hoch. Doch die Dressels lieben ihr Zuhause - bis sich am 2. Juli 1977 alles verändert.

Im Jahr 2017 entdeckt die junge Milla einen verborgenen und verwachsenen Keller bei einer Wanderung im Thüringer Wald. Sie dringt unerlaubt ein und entdeckt Erinnerungen an die Familie Dressel. Neugierig geworden, macht sie sich auf die Suche nach der Familie und ist bald in ihr Schicksal involviert...


Meine Meinung:
Der Schreibstil ist ruhig und gemächlich, man verfolgt die Geschichte der Familie Dressel in mehreren Generationen und deren Schicksal in der ehemaligen DDR in der Sperrzone. Die Familie hatte es nie leicht, und man ist emotional sehr involviert.
Auch wenn manche diesen Schreibstil vielleicht als langweilig bezeichnen würden - das furchtbare Schicksal der Familie Dressel ist es keinesfalls!
Es wird abwechselnd berichtet - einerseits über das Leben der Familie Dressel im Hotel Waldeshöh in der Vergangenheit, ab dem Jahr 1945 bis 1977.
Die andere Perspektive zeigt das Jahr 2017 aus Sicht von Milla, die neugierig auf das Schicksal des Hotels und der Familie geworden ist. Und eigentlich wollte Milla diesen Ort online in das Forum "Lost Places" stellen; doch bald ist sie emotional so an die Familie und deren Schicksal gebunden, dass sie diesen geheimen Ort für sich behalten und der Familie helfen will.
Ich war sehr gefesselt und gerührt von dieser Geschichte, und konnte viel Spannendes über die damaligen Zeiten erfahren.
Sehr gut haben mir auch die emotionalen Entwicklungen, hauptsächlich von Milla und Christine Dressel, gefallen.
Ein richtig tolles gefühlvolles Buch!
Im Vorsatzsatzblatt des Buches ist der Stammbaum der Familie Dressel abgebildet, den ich oft als sehr hilfreich empfand und die Familienverhältnisse nachgeblättert habe.


Fazit:
Gefühlvoller, langsamer Roman über das Schicksal einer Familie in mehreren Generationen in der Sperrzone der ehemaligen DDR. Sehr interessant und hat mich sehr gut unterhalten.«
  16      0        – geschrieben von Petzi_Maus
Kommentar vom 12. April 2019 um 20:27 Uhr:
» Interessante und spannende Zeitgeschichte

Milla ist immer auf der Suche nach „Lost Places“. Sie ist wie viele andere unterwegs und postet ihre Erfolge im Internet um ihre Erlebnisse mit anderen zu teilen. Als sie im Thüringer Wald unterwegs ist, glaubt sie nicht, dass sie an diesem Tag noch erfolgreich sein wird. Dann bemerkt sie plötzlich im Wald Pflastersteine, einen Weg der fast zugewachsen ist. Und es kommt noch besser. Plötzlich bemerkt sie, dass der Untergrund auf dem sie steht, anders ist. Sie entdeckt eine verschlossene Holzluke und in dem darunter liegenden Raum einen Keller. Dieser Keller ist komplett eingerichtet, so dass sie heraus bekommt, dass es sich um den Keller des Hotels Waldeshöh handelt. Sie entdeckt auch noch alte Schulhefte von Andreas und Christine Dressel. Das alles weckt ihre Neugier. Plötzlich möchte sie auch gar nicht mehr ihre Entdeckung im Internet veröffentlichen. Im Gegenteil, sie möchte die Dressels finden, um zu erfahren, was damals geschehen ist. Daraus entwickelt sich eine Geschichte, mit der ich so nicht gerechnet hätte. Milla findet die Dressels und taucht mit ihren tief in die Vergangenheit.

Kati Naumann hat mit ihrem Roman über ein Thema geschrieben, über die die wenigsten etwas wussten. Sicher die Sperrgebiete waren mir bekannt und auch, dass sie nur mit Passierscheinen betreten werden durften. Aber das es auch Zwangsumsiedlungen gab, das war mir neu.

Die Autorin hat hier mit viel Liebe eine fiktive Familiengeschichte mit einem authentischen historischen Hintergrund geschrieben. Besonders berührt hat mich, dass die Familie bis zum Schluss gedacht hat, dass sie ihr Hotel doch noch einmal irgendwann eröffnen können. Sie haben sich nicht unterkriegen lassen und versucht aus dieser Situation das Beste zu machen. Erst mit der Zwangsumsiedlung ist in der Familie etwas zerbrochen und sie haben aufgegeben. Toll, dass es da die Heldin Milla gab, die den Anstoß gab, jetzt nach so vielen Jahren sich wieder zusammenzufinden.

Ich fand das Buch sehr fesselnd geschrieben. Das ist ein Buch, dass ich lange in Erinnerung behalten werde. Von mir gibt es eine unbedingte Leseempfehlung und verdiente fünf Lesesterne.«
  10      0        – geschrieben von Xanaka
Kommentar vom 8. April 2019 um 8:04 Uhr (Schulnote 2):
» Zum Inhalt:
1977: Das Zuhause der vierzehnjährigen Christine ist das ehemals mondäne Hotel Waldeshöh am Rennsteig im Thüringer Wald., dass jetzt in der Sperrzone liegt.
2017: Die junge Milla findet abseits der Wanderwege im Thüringer Wald einen überwucherten Keller und stößt auf die Geschichte des Hotels Waldeshöh und findet dann auch Christine.
Meine Meinung:
Das Buch ist eine zum Teil schon recht berührende Familiengeschichte, die aber auch Längen im Buch hat. Der Wechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart nimmt uns in die mit in die Geschichte von Christine und ihrer Familie. Der Schreibstil an sich ist ganz schön, ein wenig Straffung hätte aber nach meiner Meinung dem Buch gut getan. Die Protagonisten fand ich sehr interessant.
Fazit:
Interessant mit gewissen Längen im Buch.«
  9      0        – geschrieben von brauneye29
Seite:  1 2
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