Diese Website nutzt Cookies, nähere Infos finden Sie hier. Durch die Nutzung dieser Website erklären Sie sich damit einverstanden, dass sie Cookies verwendet. 
45.363 REGISTRIERTE BUCHBEWERTER
Wir grüßen unseren neuesten User »Alwinho«!
  START   NEWS   BÜCHER   AUTOREN   THEMEN   VERLAGE   BLOGGER   CHARTS   BUCH FEHLT SUCHE:  
LESERKANONE
Benutzername:

Passwort:
Passwort?
Account anlegen
Gewinnspiel
 
Werbung:
KINDLE
 
Der Schrei der Füchsin
Verfasser: Jonna Steen (3)
Verlag: tredition (255)
VÖ: 12. Dezember 2018
Genre: Thriller (7051)
Seiten: 368 (Gebundene Version), 210 (Kindle-Version)
Themen: Gefahr (1432), Geheimnisse (4609), Missbrauch (117), Schwestern (1238)
BLOGGERNOTE DES BUCHS
noch nicht bewertet
1
0%
2
0%
3
0%
4
0%
5
0%
6
0%
BENUTZER-SCHULNOTE
2,68 (66%)
1
26%
2
21%
3
26%
4
16%
5
5%
6
5%
Errechnet auf Basis von 19 Stimmen
Entwicklung Deine Note: 1 2 3 4 5 6
Erklärung der Bewertungssysteme
Leider existiert für »Der Schrei der Füchsin« noch keine Kurzbeschreibung. Wir würden uns freuen, wenn du ein, zwei Sätze verfassen könntest.
Lesermeinungen (2)     Tags (1)
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 30. März 2019 um 22:49 Uhr:
» Gänsehaut pur

„Mord. Wie sich das anhörte. Sie hatte einem Kind das Leben gestattet, also hatte sie auch das Recht, es ihm zu nehmen.“

Runa und Stella sind Schwestern, wie sie unterschiedlicher nicht sein können. Nicht nur äußerlich, auch vom Alter her- sie sind 12 Jahre auseinander- selbst ihr Lebensstil ist anders. Runa ist eher der kaputte Typ, sie hat zu tun um mit ihrem Leben zurecht zu kommen. Erschwert wird das ganze noch von ihrem alkoholsüchtigem Ehemann Damian, der sie im Rausch auch schon mal ordentlich verprügelt.

Stella dagegen hat das perfekte Leben. Sie ist mit einem Anwalt verheiratet, der ihr jeden Wunsch von den Augen abliest. Komplettiert wird das Glück von Finn, dem Sohn um den sich Stella liebevoll kümmert. Einziger Wehmutstropfen ist Finns Gesundheit ist nicht die Beste. Er war schon so oft in der Klinik und niemand findet die Ursache für sein Leiden.

Das Drama nimmt seinen Lauf, als Runa auf der Flucht vor Damian bei Stella auftaucht und um Hilfe bittet. Sie will jetzt endlich reinen Tisch machen. Und es gibt da noch dieses Geheimnis um Stella, das sie ihr unbedingt offenbaren will. Als sie sich ihrem Schwager anvertraut, mag er es kaum glauben.

Als ich dieses Buch begann, habe ich nicht mit dieser Entwicklung und Dramatik gerechnet. Die Autorin erzählt hier eine Story die man kaum glauben mag. Und doch könnte ich mir vorstellen, das so etwas bereits passiert ist.

Runa, die Hauptperson, finde ich in ihrer Zerrissenheit sehr gut dargestellt. Ihr täglicher Kampf ums überleben, ihre Ängste und Traumata, sowie ihr persönlicher Kampf dagegen um dem Ganzen zu entrinnen. Die Autorin hat die Emotionen so authentisch beschrieben, dass man viele Gedanken und Handlungen sehr gut nachvollziehen kann. Gerade am Anfang ist man geneigt, Runa zu schütteln, damit sie endlich ihr Leben in die Hand nimmt und ich war erleichtert, als sie es dann endlich wagte.

Stella ist die zierliche und unnahbare Schwester, die mit ihrer verrückten Schwester Runa auf keinen Fall etwas zu tun haben möchte. Es ist gut, das niemand weiß, dass das ihre Schwester ist. Sie entspricht in keinster Weise dem Bild von einer perfekten Familie.

Das was dann in sehr emotionaler Art und Weise vor mir entstand, damit habe ich niemals gerechnet. Während des Lesens musste ich fassungslos und sprachlos Pausen machen, um die Bilder, die da in meinem Kopf entstanden, zu verarbeiten. Letztlich hoffte ich dann nur noch auf einen guten Ausgang der Geschichte. Von mir gibt es eine unbedingte Leseempfehlung und verdiente fünf Lesesterne.«
  13      0        – geschrieben von Xanaka
Kommentar vom 18. Februar 2019 um 10:37 Uhr (Schulnote 1):
» STÄNDIGE LATENTE BEDROHUNG SPÜRBAR
Das ist nun schon der zweite Thriller in diesem Jahr (nach „Liebes Kind“ von Romy Hausmann), der mich in einen Zustand versetzte, indem ich für meine Umgebung unerreichbar war und ich mich nur schwer vom Buch lösen konnte. Die Autorin beschreibt gekonnt in „Der Schrei der Füchsin“ ein äußerst brisantes, gravierendes Thema.

Kurz zum Inhalt:
Runa und Stella sind Schwestern, die beide in ihrer Kindheit/Jugend vom Vater mißbraucht wurden, wobei die 12 Jahre jüngere Stella diesen Fakt vehement bestreitet. Die beiden Frauen unterscheiden sich rein äußerlich und in ihren Lebensumständen. Während die rotgelockte, robust erscheinende Runa in einer völlig verkorksten, von Gewalt geprägten Beziehung lebt, sie Geldsorgen plagen, ist die zarte, blonde, ätherisch wirkende Stella von Wohlstand umgeben. Sie hat einen Mann und Sohn Finn. Die fürsorgliche Liebe von Runa weist sie brüsk zurück und will von der gemeinsamen Vergangenheit nichts wissen. Sie hält ihre ältere Schwester für psychisch krank. Doch Runa wahrt ein bestürzendes Geheimnis, dass sie Stella offenbaren muss. Leider kommt die erschreckende Wahrheit über Umwege ans Licht und löst eine familiäre Katastrophe aus. Am Ende sind zwei Menschen tot.

Meine Meinung:
Den Thriller habe ich in einem Rutsch durchgelesen und er hat mir sehr gut gefallen. Voller atemloser Spannung verfolgte ich das Geschehen um Runa, Stella, Paul und Finn. Ich war hin- und hergerissen zwischen den Schwestern. Nach ihrer Vorgeschichte, nach ihrer gemeinsamen Vergangenheit konnte ich beiden Frauen nicht trauen. Durch die kursiv aus der Ich-Perspektive geschriebenen Absätze vor der jeweiligen Handlung befand ich mich im ständigen Zweifel. Wer war die Person, die ein Riesenproblem in sich trug und eine tödliche Gefahr bedeutete? Das blieb lange für mich sehr nebulös.
Runa war zwar eine begeisterte Kiterin, der ich die schwärmerische Freude an dem Hobby, was sie zu ihrem Beruf machen wollte, abnahm. Da erschien sie mir ganz bei sich. Doch auf der anderen Seite war sie zugedröhnt von Psychopharmaka, die Panikattacken, Wahrnehmungsstörungen und Alpträume der schlimmsten Sorte bei ihr auslösten. Lange Zeit fragte ich mich: Was ist bei Runa Realität und was spielt sich nur in ihrem Kopf ab?
Stella hingegen glänzte durch ihren Perfektionismus, ihrer unglaublichen Sorge, ihrer ständigen Angst um den kränkelnden Sohn, den sie niemals aus den Augen ließ, immer in seiner Nähe war. Über dem gesamten Geschehen verspürte ich eine latente Bedrohung, eine beklemmende Atmosphäre. Das empfand ich als wunderbar herausgearbeitet von der Autorin.

Fazit:
Der Leser erfährt auf über 300 packenden Seiten in einer eindringlichen, anschaulichen Sprache eine unfaßbare Familienstory. Die Missbrauchs-Thematik wurde sehr sensibel und nachvollziehbar, ja logisch dargestellt. Ich bin von der guten Beobachtungsgabe der Autorin und der hervorragenden Umsetzung des komplexen Problems begeistert.
Die Erzählung der beklemmenden Geschichte fand in einer lebendigen, authentischen Kulisse an der Nordseeküste statt.
„Schrei der Füchsin“ ist ein gut gewählter Titel, weil sich der Bezug am Ende der Geschichte erschließt.

Ein Thriller der Extraklasse! Von mir gibt es die Höchstbewertung und eine dringende Kauf-/Leseempfehlung!«
  13      0        – geschrieben von hennie
MEINUNG ZUM BUCH ABGEBEN
Benutzername: Passwort:   
 
Leserkanone.de © by LK-Team (2011-2021)  •  Hinweise für Autoren, Verlage & Co.  •  Leseproben vorstellen  •  Impressum  •  Datenschutz