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TASCHENBUCH
 
Haus im Nebel
Verfasser: Alexandra Scherer (9)
Verlag: Eigenverlag (12096) und epubli (811)
VÖ: 14. Februar 2019
Genre: Horror (1057)
Seiten: 227 (Kindle Edition), 260 (Taschenbuch-Version)
Themen: Flüsse (17), Geheimnisse (3312), Nebel (63), Tod (907), Unfälle (863)
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Nach einem schweren Unfall sucht Kathy Heilung im Haus der Großmutter. Der Zeitpunkt ihrer Ankunft ist schlecht gewählt: Etwas stimmt nicht an dem Ort. Wenn Nebel aus dem Fluss aufsteigt, sterben Menschen. Weil das Haus der Großmutter am todbringenden Fluss liegt, beschließt Kathy, dem Geheimnis auf den Grund zu gehen, bevor sie selbst zum Opfer wird. Doch die Grenzen zwischen Verbündeten und Gegnern verwischen sich im Nebel ...
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     Die Straße entlang des Flusses war geteert. Hier fühlte ich mich sicherer. Manchmal konnte ich ein Stück weit am Ufer entlang sehen. Rechts die Häuserwand, links das Geländer zum Fluss, der in ungleichmäßige Abständen von Brücken überspannt wurde. Manchmal versank alles in Unkenntlichkeit. Ich schien ganz allein auf der Welt. Ich hörte jemanden ein Lied pfeifen. Mich fror.
     Aus dem Nebel schoss eine fauchende Katze hervor. Erschrocken setzte ich die Krücke falsch und rutschte. Ich belastete mein krankes Bein kurz und knickte weg. Sollte dieser kleine Augenblick der Unachtsamkeit die lange Zeit der Heilung zunichtemachen? Ich hatte Angst. Ich zweifelte, dass ich noch einmal die Kraft finden würde, die Schmerzen und die Schwäche zu ertragen. Alles ging so schnell. Die nutzlose Gehhilfe fiel auf den Asphalt, meine Arme schnellten nach vorne. Ich schloss die Augen. Meine Hände trafen auf etwas Hartes, Kaltes. Mein Sturz war gebremst. Durch den verlängerten Rücken einer Skulptur. Schon wieder ein Brunnen: Eine Frau die einem Mann die Haare wusch über einem Waschzuber. Den Sturz hatte die Frau abgefangen. Vorsichtig richtete ich mich auf, hielt mich dabei an der Figur weiter fest. Meine Hände zitterten, genau wie meine Knie. Ich schluckte. Es war niemand auf der Straße, der meinen Beinahe-Fall mitbekommen hätte.
     Gut.
     Die Katze war verschwunden. Ob es Geisterkatzen gab? Ich bückte mich und sammelte meine Krücke und meine Würde auf. Ich blickte nach vorne: Auf den nächsten fünfzig Metern gab es fast keinen Nebel. Nur leichte Schwaden. Hinter mir und vor mir eine dicke undurchsichtige Suppe. Aber so weit musste ich nicht mehr. Ich konnte mein Ziel schon sehen.
     Grandma stand vor dem Haus und suchte etwas im Blumenkasten, der vor dem Fenster hing. Der Kasten sah trist aus. Struppige längst vertrocknete Stengel gaben Zeugnis ab, dass in dieser Erde einmal etwas gewachsen war.

     Sie wirkte klein und zerbrechlich. Dünnes graues Haar hing strähnig und ungekämmt herunter. Sie trug ein Baumwollnachthemd und darüber einen verblassten rosa Morgenmantel, ihre Füße in ausgelatschten Pantoffeln.
     Langsam bewegte ich mich auf sie zu. Ich wollte sie nicht erschrecken. Je näher ich kam, desto kälter wurde mir. Als ich fast vor ihr stand, hatte sich Gänsehaut auf meinen Armen gebildet.
     „Es ist nicht richtig. Der Nebel. Im Nebel kommt er. Warum tut niemand was dagegen?", murmelte sie vor sich hin. Noch hatte sie mich nicht bemerkt. Ich stand eine Weile da und sah ihr zu, wie sie mit immer größerer Unruhe und Verzweiflung in der Stimme zu sich selbst sprach. Schließlich fasste ich mir ein Herz und räusperte mich, um mich bemerkbar zu machen.
     Langsam drehte sie sich zu mir um und sah mich aus blassblauen Augen an.
     „Hallo Oma, ich bin's. Kathleen."
     Sie musterte mich lange. Ihr Blick verharrte auf meinem kurzem Haar, das die Narben nicht ganz verdecken konnte und wanderte dann weiter zu meiner Krücke.
     „Kathi. Ich hab lang auf dich gewartet. Kannst du mir helfen?"
     „Deshalb bin ich gekommen. Ich werde hier wohnen.“ Einige Spaziergänger tauchten aus dem sich langsam lichtenden Nebel auf und warfen uns erstaunte Blicke zu. Ich wollte den neugierigen Beobachtern entfliehen.
     „Ist es dir recht, wenn wir rein gehen? Mir ist kalt und ich möchte mich gerne hinsetzen."
     Grandma nickte.
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