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Saligia - Spiel der Todsünden
Verfasser: Swantje Oppermann (1)
Verlag: Beltz & Gelberg (218)
VÖ: 13. Februar 2019
Genre: Fantasy (10149) und Jugendliteratur (6027)
Seiten: 343
Themen: Außenseiter (179), Internat (286), Lügen (832), Mitschüler (235), Mord (4984), Sünden (79), Zorn (74)
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MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 14. April 2019 um 21:59 Uhr (Schulnote 1):
» SCHULE FÜR SALIGIA
Die Autorin Swantje Oppermann läßt die sieben Todsünden in ihrem Buch personifiziert aufeinandertreffen. Das ist eine ungewöhnliche Idee, die zu einer zauberhaften Geschichte verwoben wurde in diesem Jugendroman!
Die 16jährige Keira Venin ist oft zornig. Alles bringt sie in Rage und wird zum Anlaß auszurasten, Prügeleien anzuzetteln, die auch in Verletzungen enden. Deshalb ist sie in ihrer Schule als „Creepy Keira“ verschrieen. Keiner ahnt etwas von ihren geheimen Kräften, mit denen sie auch die Emotionen anderer steuern kann. Sie selbst ist damit überfordert und sehr unglücklich. Da trifft sie auf einen Mann, der in ihr die Saligia erkennt. Keira verkörpert das Laster, die Todsünde des Zorns. Er bringt sie auf das Eliteinternat der Canterbury School of Excellence (CSE). Dort soll sie u. a. lernen ihre übernatürlichen Kräfte zu kontrollieren. Keira versucht sich dort unter den anderen Saligias einzuleben, kommt aber immer wieder in für sie brenzlige Situationen. Zudem wird kurz nach ihrer Ankunft eine Mitschülerin tot aufgefunden...
Das Buch hat neunundfünfzig Kapitel und ist in vier Teile gegliedert, die mit „Ankunft“, „Das Ritual“, „Geheimnisse“ und „Die Wahrheit“ betitelt sind. Die Hauptperson ist Keira, um die sich die ganze Story entwickelt. Sie wird mit ihrem Erbe des Zorns sehr ausführlich beschrieben. Ich vermochte mich gut in Keira hineinzuversetzen. Sie fühlt sich mit sich selbst nicht wohl, ringt um Selbstverständnis. Es muss furchtbar sein, zu bemerken, dass irgendetwas mit einem nicht stimmt. Ich notiere mir ja aus jedem Buch so einiges. Mir ist im Teil I gleich eine Stelle ins Auge gefallen, die Keiras Wut, ihren Zorn, ihre ganze Hilflosigkeit mit diesem Gefühl recht gut zum Ausdruck bringt.

[S. 13] „Sie hasste diese Stadt. Sie hasste ihre Kräfte. Sie hasste ihr Leben. Hassen, hassen, hassen. Das war alles, was Keira konnte.“

Ich konnte deshalb auch ganz gut nachvollziehen, dass Keira mit dem Fremden mitgeht. Der „Sucher“ Elliot verspricht ihr Antworten auf ihre Fragen und einen Ort, in dem sie mit ihren außergewöhnlichen Fähigkeiten nicht mehr allein sein wird. Die Aussicht auf Zugehörigkeit statt Isolation ermutigt Keira, den Eintritt in die Schule der Saligia zu wagen. Es ist schön dargestellt, wie sich langsam einlebt und wie es sich für sie anfühlt, das erste Mal in ihrem Leben auf- und angenommen zu werden.

[S. 70] "Du wirst lernen deine Kräfte zu verstehen. Das bedeutet auch, andere und dich selber zu verstehen. Wenn du das schaffst, stehen dir alle Türen offen. Es ist dir überlassen, für welche du dich letztendlich entscheidest."

[S. 85] "Die neue Schulkleidung gab ihr das Gefühl von Zugehörigkeit. Als könnte sie sich damit eine neue Identität überstreifen, die in keiner Verbindung zu ihrem alten Leben stand."

Die anderen sechs Todsünden Hochmut, Habgier, Wollust, Völlerei, Trägheit und Neid spielen hier im ersten Band fast nur im Zusammenspiel mit dem Zorn eine Rolle. Sie werden mehr oder weniger detailliert beschrieben. Die Autorin stellte mit Hilfe der Laster die Sorgen und Nöte der Heranwachsenden dar. Ich bin mir sicher, dass sich alle Menschen in den Zeilen und das eine oder andere Merkmal an sich selbst wiederfinden können.

[S. 93] „Neid kann schädigend sein, er kann aber auch stimulierend wirken. Wenn er zum Beispiel den Ehrgeiz in uns weckt“.

[S. 334/335] „...wir alle haben unser Päckchen zu tragen. Ob Saligia oder nicht. Es ist nicht wichtig, welche Stärken und Schwächen wir besitzen,...Wichtig ist, wie wir mit diesen Stärken und Schwächen umgehen.“

Wunderbar geschriebenes Buch, dass mich als Großmutter (gelesen für die 14jährige Enkelin!) mit Ungeduld auf eine Fortsetzung warten läßt.

Es wäre schön, könnte im nächsten Band SALIGIA im Vorfeld erläutert werden, vielleicht im Schutzumschlag als Lesezeichen mit einarbeiten?! Ich habe für mich einen Spickzettel mit der Bedeutung der einzelnen Buchstaben aufgeschrieben. Hier sind evtl. die Designer gefragt!«
  13      0        – geschrieben von hennie
Kommentar vom 10. April 2019 um 14:45 Uhr (Schulnote 2):
» Saligia Spiel der Todsünden ist der erste Band einer Reihe der Autorin Swantja Oppermann. Sie erzählt die Geschichte von Keira, die eine der Hauptlaster in sich birgt. Getrieben vom Zorn fühlt sich Keira nirgendwo dazugehörig und folgt daher gerne dem Ruf an die Eliteschule Canterbury, wo sie mit anderen Saligia lernen soll ihre Gabe zu beherrschen. Doch ehe sie sich einleben kann wir eine Mitschülerin tot aufgefunden und Keira weiß nach kurzer Zeit nicht mehr wem sie trauen kann und ob sich nicht sogar der Mörder in ihrer nahen Umgebung befindet.

Wer nun eine Schulgeschichte a la Hogwarts oder ähnlichem erwartet wird enttäuscht sein von Saligia, denn der Schulbetrieb steht nicht im Fokus der Geschichte und wird nur ganz wenig erwähnt. Vielmehr steht Keira und ihre Welt im Vordergrund und der Leser erlebt die Ereignisse meist aus dem Blickwinkel von Keira. Der Schreibstil ist locker und flüssig lesbar, wobei ich mir ein Verzeichnis der Hauptlaster und der lateinischen Begriffe dafür gewünscht hätte. Die Charaktere rund um Keira bleiben im ersten Band zum Teil noch blass und einige Ereignisse lassen sich noch schwer zuordnen. Wobei sich im Laufe der Geschichte einiges klärt. Auch Elliot als Nebencharakter ist eine interessante Figur und der Leser darf auch seinen Blickwinkel miterleben.

Insgesamt eine Geschichte mit Potential und einigen Spannungselementen aber es gibt noch ausbaufähige Passagen. Die Zielgruppe 14-17 Jahre finde ich passend, wobei auch erwachsene Leser die Geschichte lesen können ohne gelangweilt zu sein.«
  10      0        – geschrieben von manu63
Kommentar vom 2. April 2019 um 21:15 Uhr (Schulnote 2):
» Keira wird schon ihr ganzes Leben lang von ihrem immensen Zorn geleitet. Dadurch wird sie zur Außenseiterin, denn ihre Mitschüler merken, dass sie anders ist. Selbst die eigene Mutter hält sie auf Distanz. Eines Tages wird sie von einem unbekannten Mann aufgesucht, der ihr mitteilt, dass sie eine Saligia ist. Keira hat übernatürliche Kräfte und trägt das Erbe der Todsünde Zorn in sich. Doch damit ist Keira nicht alleine. Auf der Canterbury School soll sie mit anderen Saligia lernen, ihre Kräfte und ihre ungezügelte Wut zu kontrollieren. Keira lässt ihr altes Leben hinter sich und beginnt sich langsam an die neue Situation und ihre Mitschüler, die alle Erbe einer Todsünde, wie Hochmut, Habgier, Lust, Zorn, Völlerei, Neid und Trägheit sind, zu gewöhnen. Doch dann wird eine vermisste Mitschülerin tot aufgefunden. Keira merkt schnell, dass die anderen Saligia Geheimnisse haben. Ist vielleicht ein Mörder unter ihnen?

Obwohl man zunächst einen Moment braucht, um sich an die außergewöhnliche Hauptprotagonistin Keira, die sich oft von ihrem ungezügelten Zorn leiten lässt, zu gewöhnen, gelingt der Einstieg in die Geschichte mühelos. Der Schreibstil ist flüssig und äußerst angenehm lesbar. Man kann sich die beschriebenen Szenen mühelos vorstellen und wird außerdem, genau wie Keira selbst, langsam mit den Besonderheiten der Saligia vertraut gemacht. Die Charaktere wirken lebendig, sodass man sich ganz auf diese ungewöhnliche Welt einlassen kann.

Die Atmosphäre in der Schule wirkt düster und geheimnisvoll. Gemeinsam mit Keira versucht man die unterschiedlichen Saligia, die hier miteinander leben, einzuschätzen. Doch das ist gar nicht so einfach. Denn jeder scheint hier ein Geheimnis zu haben. Man kann sich nicht sicher sein, wem Keira eigentlich vertrauen kann. Dadurch baut sich die Spannung recht früh auf, kann durchgehend gehalten werden und gipfelt in einem überraschenden Finale. Am Ende gibt es ein paar lose Handlungsfäden, die auf eine Fortsetzung hoffen lassen.

Mir hat dieser Genre-Mix aus Fantasy, Jugendbuch und Krimi, fein abgestimmt mit einer wohldosierten Prise Liebe, ausgesprochen gut gefallen. Einmal angefangen, mochte ich das Buch nur ungern aus der Hand legen, da mich der außergewöhnliche Plot, die lebendigen Charaktere, die geheimnisvolle Atmosphäre und die stets spürbare Spannung förmlich durch die Handlung getrieben haben.«
  10      0        – geschrieben von KimVi
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