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Orangenblütenjahr
Verfasser: Ulrike Sosnitza (4)
Verlag: Heyne (2642)
VÖ: 11. Februar 2019
Genre: Romantische Literatur (16501)
Seiten: 385 (Kindle Edition), 384 (Taschenbuch-Version)
Themen: Geheimnisse (3467), München (271), Tod (945), Umzug (297), Veränderungen (215)
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Lesermeinungen (3)     Blogger (1)
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 19. März 2019 um 22:21 Uhr (Schulnote 1):
» Mutmachender Roman, einfühlsam und sehr erfrischend

*Inhalt*
Was soll man machen, wenn das Leben wie ein Kartenhaus zusammenfällt. Die 52jährige Nelly Leonhardt entschließt sich für einen Neuanfang in einer anderen Stadt. Nach dem Tod ihres Mannes muss Nelly erkennen, dass er schon jahrelang eine Geliebte hatte. Und was echt das Schlimmste ist, ihre beste Freundin ist diejenige. Nach einem Jahr Trauer hält es Nelly nicht mehr aus in dieser Kleinstadt weiterzuleben und dem vermeintlichen Gespött der Leute ausgesetzt zu sein. Sie verkauft alles und beginnt in München neu. Ihre beiden Kinder fällt es schwer, mit ihrer Mutter mitzuhalten. Wie bringt Nelly dies alles unter einem Hut, und dann sind da noch drei Männer, die sie umschwärmen…

Zitat aus dem Klappentext:
Manchmal hängen Ende und Anfang so nahe beieinander wie die Blüten und Früchte am Orangenbaum

*Meine Meinung*
"Orangenblütenjahr" von Ulrike Sosnitza ist ein zauberhafter und berührender Roman über einen Neuanfang. Zuerst hat mich das Cover magisch angezogen, er ist liebevoll gestaltet und strahlt mit seinen leuchtenden Farben. Dann hat es mir gutgefallen, dass hier von einer Frau die Rede ist, die in meinem Alter ist. Naja und zu guter Letzt hat mich der Schreibstil überzeugt. Mit einfühlsamen Worten beschreibt die Autorin den Schmerz und die Trauer, mit Humor den Neuanfang.

Die Charaktere sind lebendig und ziemlich verschieden. Nelly habe ich gleich in mein Herz geschlossen. Ihr Gefühlsleben wird gut beschrieben, Trauer, Wut und Enttäuschung geben ihr die Kraft neu durchzustarten. In München blüht sie richtig auf und genießt ihr neues Leben. Aber immer wieder plagen sie auch Selbstzweifel und Ängste. Begünstigt werden diese auch von ihrer Tochter, die ihre Mutter nicht verstehen kann und ihr Vorwürfe macht, alles zu schnell verkauft zu haben. Das macht mich richtig wütend. Der ruhigste und normalste der Männer ist meiner Meinung nach Gabriel, der backende Ballonfahren. Er lässt das Kennenlernen von den beiden langsam angehen ohne zu fordern oder Ansprüche zu stellen. Das macht ihn mir sehr sympathisch.

Die Landschaftbeschreibungen sind auch einfach nur wunderschön und laden zum Träumen ein. Und das Münchner Feeling kommt auch nicht zu kurz, München ist schon eine Reise wert.

*Fazit*
Dies ist ein Wohlfühlbuch gespickt mit humorvollen wie auch ernsten Szenen.
Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und 5 Sterne.
PS: Das Buch hat mich so inspiriert, dass ich mir demnächst ein Orangenbäumchen für meinen Balkon kaufen werde.«
  14      0        – geschrieben von janaka
 
Kommentar vom 26. Februar 2019 um 19:00 Uhr (Schulnote 1):
» Die 52-jährige Cornelia, genannt Nelly, trauert um ihren Mann, der plötzlich verstorben ist. Durch seinen Tod wurde das Geheimnis gelüftet, dass er sie mit ihrer besten Freundin betrogen hat und sogar ein Kind mit ihr hat.
Nelly ist verletzt und aufgewühlt von ihren unterschiedlichsten Gefühlen wie Trauer, Enttäuschung und sogar Wut.
Sie beschließt einen Neuanfang zu wagen und der soll sie vom Odenwald nach München führen. Sie verkauft das Haus und die Apotheke ihres Mannes und nimmt ein Angebot ihrer Studienfreundin Mona an, in deren Apotheke in München zu arbeiten.
Wir begleiten Nelly also bei ihrem Umzug nach München und erleben ihren Neustart im neuen Zuhause, in einer neuen Stadt und einem neuen Job.

Passend zum Titel ist das Buch in mehrere Abschnitte unterteilt, die die Entwicklung des Orangenbaums wiedergeben, wie z. B. Knospen, Blüten, Fruchtstände usw.
Die Idee fand ich sehr schön, denn auch die Handlung entwickelt sich passend dazu.

Nelly erzählt uns ihre Geschichte in der Ich-Form und so war ich sehr schnell Nelly ziemlich nah.
Mich hat begeistert, dass wir es hier mal mit einer Protagonistin zu tun haben, die schon über 50 ist und mitten im Leben steht, aus dem sie dann durch die Ereignisse gerissen wird.
Ich habe Nelly schnell in mein Herz geschlossen, nicht nur weil sie den gleichen Vornamen trägt wie ich. Ich konnte mich gut mit ihr identifizieren und habe mich in vielen ihrer Gedanken, Handlungen und Entscheidungen wiedergefunden.
Sie trauert um ihren Mann aber ist auch gleichzeitig wütend, auf ihn und ihre ehemalige beste Freundin, denn die beiden haben sie hintergangen. Diese innere Zerrissenheit zwischen Trauer und Enttäuschung ist gut bei mir angekommen und war für mich auch glaubhaft dargestellt.
Deshalb konzentriert sie sich auf ihren neuen Lebensmittelpunkt und ihren neuen Job.
Ganz anders reagieren ihre Kinder. Sie haben wenig Verständnis dafür, dass ihre Mutter alles aufgegeben hat und weggezogen ist. Für sie sieht es so aus, als wollte ihre Mutter alles was gewesen ist vergessen und verdrängen, einschließlich des Vaters. Das bringt Spannungen und Konflikte, die alle Beteiligten traurig machen.
Aber Nelly lässt sich nicht unterkriegen und startet mit großem Engagement in ihr neues Leben und ihren neuen Job. Sie erkundet die Stadt, lernt andere Menschen kennen und richtet sich nach und nach ihr Leben neu ein.
Auch "neue" Männer treten in ihr Leben und wirbeln gleich einiges durcheinander.
Das alles ist sehr lebensnah und authentisch beschrieben, so dass es großen Spaß macht, Nelly dabei zu begleiten und ihre Entwicklung zu verfolgen.

Ulrike Sosnitza ist eine großartige Erzählerin, die mit ihrem schönen Schreibstil die Emotionen der Protagonisten wunderbar zum Leser transportieren kann.
Dabei ist ihr eine tolle Mischung aus ernsteren Themen aber auch Humor und Romantik gelungen, gewürzt mit Lebensweisheiten in Form von Sprüchen auf einer Tafel vor einem Café.

Nellys Geschichte hat mich berührt, denn sie zeigt, dass es immer irgendwie weiter geht im Leben und ein neuer Zyklus beginnt. Genau wie bei Nellys Orangenbaum, an dem aus den Blüten Früchte werden und danach erneut Knospen und Blüten sprießen.

„Orangenblütenjahr“ ist ein wunderbarer Frauenroman, der authentisch ist, wie aus dem Leben gegriffen, und deshalb nicht nur sehr gute Unterhaltung sondern auch Tiefgang bietet.
Lesen und genießen!


Fazit: 5 von 5 Sternen«
  15      0        – geschrieben von Fanti2412
 
Kommentar vom 21. Februar 2019 um 18:18 Uhr (Schulnote 1):
» Let it go

Manchmal hängen Ende und Anfang so nahe beieinander wie die Blüten und Früchte am Orangenbaum, nach dem die Autorin Ulrike Sosnitza ihren neuen Romans "Orangenblütenjahr" benannt hat. Der Tod ihres Mannes enthüllt ein Geheimnis, mit dem Nelly nicht gerechnet hätte. Sie hält es in der Enge im Odenwald einfach nicht mehr aus, und so nimmt sie das Angebot ihrer Freundin Mona an, in deren Apotheke in München zu arbeiten. Großstadt statt Dorf und obwohl sie genug von der Liebe hat, umschwärmen die Männer sie wie die Bienen den Honig. Ihre Kinder allerdings haben Schwierigkeiten mit den vielen Änderungen im Leben ihrer Mutter, dabei hat es Gabriel, Kuchenbäcker und Heißluftballonfahrer, Nelly ganz besonders angetan.

Das in hellen Farben gehaltene Cover wirkt sehr ansprechend und verbreitet eine heitere Grundstimmung. Jeder Betrachter ist versucht, an den zarten Blüten zu schnuppern, die aufgeschnittenen Orangenscheibchen zu kosten und die köstliche Torte mit einer Tasse Kaffee zu genießen. Der Titel könnte nicht besser gewählt sein. Denn die einzelnen Entwicklungsstadien des Orangenbäumchens, welches die Protagonistin Nelly hegt und pflegt, kennzeichnen nicht nur einzelne Sinnabschnitte in diesem Roman, sondern spiegeln gleichsam die persönliche Entwicklung der Protagonistin Nelly innerhalb dieses Zeitraums.

Der Roman "Orangenblütenjahr" ist meine zweite literarische Begegnung mit Ulrike Sosnitza, die sich durch ihren einfühlsamen, warmherzigen Stil auszeichnet. Ihr neues Buch richtet sich an reife Frauen im besten Alter, eine besondere Zielgruppe, die in der Literatur meistens sträflich vernachlässigt wird. Das Geschehen wird aus der Ich-Perspektive der beruflich engagierten Apothekerin Cornelia, genannt Nelly, vermittelt, die nach dem Tod ihres Mannes eine schlimme Lebenslüge aufdeckt, alle Brücken hinter sich abbricht und sich für einen kompletten Neustart in der Großstadt München entscheidet.

Nelly ist eine sympathische Figur, die man gern auf ihrem Weg in ein neues Leben begleitet. Man kann ihre verletzten Gefühle nachempfinden, die sie zu ihrem radikalen Schritt bewegt haben, und leidet mit ihr unter dem Unverständnis ihrer erwachsenen Kinder, die nach dem Tod ihres Vaters den Verlust ihres Elternhauses ertragen müssen, wie vor den Kopf geschlagen sind und ihre kühle Abwehrhaltung nicht verstehen können. Abschied und Neubeginn sind untrennbar miteinander verknüpft. Im Laufe des Geschehens lernt Nelly, sich ihrer Enttäuschung und Trauer zu stellen und sich mit ihren Kindern über ihre Erlebnisse auszusprechen. Auch in der Liebe lernt sie, sich von ihren negativen Erfahrungen zu lösen, sich einer neuen Herausforderung zu stellen und auf einen Start mit einem neuen Partner einzulassen.

Ulrike Sosnitza ist ein einfühlsam und glaubhaft erzählter, warmherziger Frauenroman gelungen, der allen Leserinnen Mut für einen Neubeginn in einem reiferen Alter zuspricht. Für mich ist dieses Buch mein persönliches Lese-Highlight im Februar 2019, und ich spreche gern eine Lese-Empfehlung aus.«
  17      1        – geschrieben von Bücherfairy
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