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Auf den Spuren meiner Schwester
Verfasser: Jody Hedlund (4)
Verlag: Francke (45)
VÖ: 1. Februar 2019
Genre: Historischer Roman (4897)
Seiten: 336
Themen: 19. Jahrhundert (1443), Illinois (8), Kollegen (365), Mission (788), New York City (1596), Reisen (2318), Schwestern (1238)
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Lesermeinungen (2)     Blogger (1)
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 2. März 2019 um 12:00 Uhr:
» Du wirst irgendwann lernen, die Kinder zu lieben, sie aber trotzdem loszulassen, wenn die Zeit dafür gekommen ist.

"Die Kinder brauchen uns nur für kurze Zeit. Wir sind für sie da, um sie auf diesem Teil ihres Weges zu belgeiten, dem Übergang von einer Lebenssituation in eine andere. Aber es war nie vorgesehen, dass wir einen festen Platz in ihrem Leben einnehmen."

Marianne Neumann und Andrew Brady wurden als Mitarbeiter der Children's Aid Society damit beauftragt, mit einer Gruppe von über dreißig Waisenkindern in die ländlichen Gebiete von Illinois zu reisen. Das Kinderhilfswerk ist bemüht, ihnen ein Leben auf der Straße oder in einem Heim zu ersparen und sucht für sie ein neues Zuhause.

Drew ist Lehrer und arbeitet seit seinem Umzug nach New York im Newsboy's Lodging House. Er kann hervorragend mit Kindern umgehen und es ist ihm ein großes Anliegen, das Leben obdachloser Kinder zu verbessern. Den einfühlsamen und gutherzigen Mann quälen jedoch schlimme Erinnerungen.

Die deutschstämmige Marianne lebt seit acht Jahren in Amerika, Aufgrund ihrer eigenen schweren Kindheit und Jugend kann sie sich in die Situation der Straßenkinder sehr gut hineinversetzen. Marianne zeigt ihre Gefühle und Gedanken stets offen, ihr Umgang mit den kleinen Schutzbefohlenen ist herzlich und innig. Doch Marianne verfolgt auch ein ganz persönliches Ziel: sie möchte im Zuge ihrer Reise den Aufenthaltsort ihrer verschwundenen Schwester Sophie herausfinden. Auf der wochenlangen Fahrt in den Westen lernen Andrew und Marianne sich besser kennen, ihre gegenseitige Anziehungskraft wandelt sich nach und nach in Liebe. Doch ein furchtbares Ereignis scheint ihr Glück zu zerstören, die Schatten der Vergangenheit drohen die beiden einzuholen.

Zwar hat mir auch der erste Band dieser Buchreihe um die Neumann-Schwestern mit dem Titel „Wenn du für mich bist“ sehr gut gefallen, der zweite Band übertraf ihn jedoch um Längen. Wie auch im Vorgänger stellt die Autorin historische Fakten ins Zentrum der Geschichte. Ein großes Augenmerk ist auf die Children’s Aid Society gerichtet, die als größte Organisation in New York unzählige Waisenkinder in den Westen vermittelte. Anhand ihrer beiden Protagonisten zeichnet Jody Hedlund ein facettenreiches Bild dieser Fahrten, die stets von engagierten Mitarbeitern des Hilfswerks begleitet wurden und für alle Beteiligten eine große Herausforderung darstellten. Die Autorin erzählt von traumatisierten, seelisch und körperlich misshandelten Kindern, die sich einen Ausweg aus ihrem elenden Dasein wünschen, zugleich aber Angst vor der ungewissen Zukunft haben. Die verschiedenen Emotionen und Reaktionen der Kinder und Jugendlichen wurden einfühlsam beschrieben. Marianne und Reinhold wurde im vorliegenden zweiten Teil eine tragende Rolle zugeschrieben. Während der erste Erzählstrang sich mit Mariannes Reise in den Westen befasst, liest man in den Kapiteln dazwischen von Reinholds Bemühungen, sich und seinen Geschwistern im Westen eine bessere Zukunft zu erarbeiten. Reinhold wird als ehrbarer, gottesfürchtiger und hart arbeitender Mann beschrieben, der sein Herz auf dem rechten Fleck hat. Zu meiner großen Freude begegnete ich auch Personen aus dem Vorgängerbuch. Meine favorisierten Nebenfiguren waren jedoch die liebevoll charakterisierten Kinder. Die ängstliche kleine Dorothea, die wie ein kleiner Engel aussieht, aber vor Kummer und Heimweh weder ein noch aus weiß, und der lebhafte kleine Tim mit dem unbändigen roten Haar, seinem koboldhaften Grinsen und der Zahnlücke haben mich im Sturm erobert. Die Autorin brachte auch schwierige Jugendliche in die Handlung ein, die ihre beiden Aufsichtspersonen sehr forderten.

Die Autorin besitzt einen einnehmenden Schreibstil, der mir ebenso wie die Einbindung des christlichen Glaubens sehr gut gefallen hat. Durch die Neugier auf Andrews Vergangenheit, die zunächst nur angedeutet und erst langsam aufgerollt wird, sowie durch ein furchtbares Ereignis mit verheerenden Konsequenzen für die Protagonisten wurde ein gewisser Spannungsbogen ins Buch eingebracht. „Auf den Spuren meiner Schwester“ hat mich in diesem Fall nicht nur ausgezeichnet unterhalten, sondern mir auch aufregende Lesestunden beschert.

Ein wunderschöner Roman, den ich Fans christlicher Romane mit historischem Hintergrund ans Herz legen möchte.«
  10      0        – geschrieben von LEXI
Kommentar vom 26. Februar 2019 um 1:59 Uhr (Schulnote 1):
» Wenn wir schwach sind ist der Glaube und die Liebe am wichtigsten

" Lass dir an meiner Gnade genügen; denn meine Kraft ist in den Schwachen mächtig. " (2 Kor. 12,9)
New York 1858:
Die Stadt ist weiter von Armut und Not betroffen, viele Eltern müssen von daher ihre Kinder in den Westen schicken. Deshalb kümmert sich die Children´s Aid Society um Transporte für Kinder zu neuen Familien, in der Hauptsache Christen, in den Westen. Für Marianne ist dies die beste Gelegenheit um ihre Schwester Sophie und die Kinder Olivia und Nicholas zu finden. Den sie vermutet, dass die Kinder mit einem Transport nach Illinois gebracht wurden und sich Sophie auf die Suche nach ihnen gemacht hat. Bei ihrer langen Zugfahrt mit über 30 Kindern wird sie von dem lebenslustigen Andrew Brady begleitet. Gerade seine hingebungsvolle Art und seine Liebe den Kindern gegenüber lernt Marianne auf der langen Reise immer mehr zu schätzen. So bleibt es auch nicht aus, das sie Gefühle füreinander entwickeln. Doch Marianne bekommt auf dieser Fahrt auch das Leiden und die Ängste der Kinder zu spüren. Immer stärker werden ihre Zweifel, ob diese Transporte der richtige Weg gegen die Not ist. Das sich unter Drews liebevoller Fassade jedoch Abgründe aus seiner Vergangenheit auftun ahnt Marianne nicht. So bleibt es nicht aus, das sie irgendwann immer näher der Katastrophe zusteuern. Können die beiden dies mit Gottes Hilfe überwinden und eine gemeinsame Zukunft finden?

Meine Meinung:
Nach dem ersten Buch der Familiensaga, in dem ich Elisa Neumann kennenlernte, ging es diesmal um die mittlere Schwester Marianne. Das eindrucksvolle Cover sollte schön darstellen wie sich die Kinder an ihre Zugbegleiterin Marianne klammern. So beeindruckend und emotional war auch der Plot dieses Teils. Den diesmal ging es um die Kindertransporte, die verwahrloste Straßenkinder, Waisenkinder, Kinder von armen Eltern u. a. zu christlichen Familien in den Westen transportierten. Dass diese Kinder nicht immer in behütete Familien unterkamen und stattdessen oft als billige Arbeitskräfte oder sogar im Westen verwahrlosten, hatte mich sehr berührt und betroffen gemacht. Manche bezeichneten es sogar als Sklavenhandel und trotzdem gab es Familien bei denen die Kinder wohlbehütet, liebevoll aufwuchsen und den christlichen Glauben kennenlernten. Dass es auf diesen Fahrten auch zu kleinen Unfällen kommen konnte oder Kinder verloren gingen, war sicher keine Seltenheit. Die sensible, sympathische Marianne kannte ich ja schon vom letzten Mal, doch hier muss sie nun ganz alleine klar kommen ohne die behütende Hand ihrer Schwester Elisa. Andrew dagegen war ein adretter, herzlicher und humorvoller Mann, den ich sofort ins Herz schloss. Ein Ereignis aus der Vergangenheit hatte ihn schwer gebrochen, so das er mit sich selbst oft im unreinen war. Trotz seines starken Glaubens hatte er immer wieder Selbstzweifel, auch wenn er es sich nicht anmerken ließ. Schön war das es ein Wiedersehen mit einigen Charakteren aus dem Vorband gab. Am meisten jedoch hat mich bewundert wie wichtig der Autorin zum einen diese damaligen Kindertransporte und besonders der Glaube ist, den sie dezent aber sehr gut in den Roman mit einfließen ließ. Tief bewegt mich die Anmerkung am Ende wo sie auf Clara B. Comstock hinwies, die von 1911 bis 1928, 74 Transporte von Waisenkinder in den Westen begleitet hatte. Gerade ihre Notizen waren sehr hilfreich für ihr Buch. Für mich war auch dieser Teil wieder ein Leseerlebnis, den Autorin schreibt wirklich fesselnd und einfühlsam, so das man das Buch kaum mehr weglegen kann. Ich gebe 5 von 5 Sterne und freue mich bereits jetzt schon auf den nächsten Band mit der jungen Sophie.«
  14      0        – geschrieben von claudi-1963
 
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