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2145 - Die Verfolgten
Verfasser: Katherina Ushachov (8)
Verlag: Eigenverlag (12375)
VÖ: 21. Januar 2019
Genre: Dystopie (492) und Science Fiction (1906)
Seiten: 274
Themen: 22. Jahrhundert (60), Mutanten (36), USA (480), Zukunft (133)
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Als ein Junge herausfindet, dass er zu einer marginalisierten Gruppe gehört, muss er fliehen. Seine Ankunft am Zufluchtsort der Mutanten setzt eine Kettenreaktion in Gang, die die ganze Welt verändern wird.
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LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Katherina Ushachov für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Katherina Ushachov gibt es auf ihrer Autorenseite, bei Twitter, bei Facebook und bei Instagram.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     »Sehr gut, Miss Springfield.« Miss March notierte etwas auf ihrem Pad.
     Avriel warf Valentine einen Seitenblick zu.
     Sie saß kerzengerade da und glühte vor Stolz. Sonnenlicht verfing sich in ihren hellbraunen Haaren und er ertappte sich bei dem Gedanken, sie die ganze Stunde über anstarren zu können.
     Der Unterrichtsstoff war unwichtig geworden.
     Nach der Stunde gingen die zwei zusammen auf den Hof.
     »Was ist nur los, Avi? Du schläfst fast jeden Tag im Unterricht. Was stellst du im Waisenhaus denn nachts an?«
     Er gähnte ausgiebig. »Ich kann nachts nicht schlafen, ich werde eigentlich abends erst wach. Im Sommer hingegen könnte ich nur schlafen ...« Es war Hochsommer, er würde sich noch lange damit quälen müssen.
     Valentine runzelte die Stirn. »Da kann etwas nicht stimmen, Avi. Glaub mir.«
     Sie war ihm noch nie so zart und zerbrechlich vorgekommen wie jetzt. Und dabei wusste er, dass sie versuchte, stark zu sein.
     »Avi, wir haben das im Biologieunterricht bis zum Erbrechen wiederholt, du weißt, wovon ich rede.« Valentine schaute in eine andere Richtung. Zerstreut strich sie sich nicht vorhandene Haare aus dem Gesicht und seufzte.
     »Du glaubst, ich bin ein ...«
     Doch sie ließ ihn nicht ausreden. »Still, willst du erschossen werden?«
     Er atmete hörbar ein. Seine Hände zitterten.
     »Du wirst bald siebzehn, in dem Alter werden die Merkmale erstmalig so stark, dass du ... dass du ... bald jemanden angreifen wirst.« Sie versteckte ihr Gesicht hinter ihrem langen Pferdeschwanz.
     »Und wenn das alles nicht stimmt? Wenn ich nur die Sommergrippe habe?«
     »Seit mehreren Monaten?«
     »Irgendwelche Forscher haben nachgewiesen, dass Teenager einen anderen Tag-Nacht-Rhythmus ...«
     »Fühlst du dich nie krank, als wäre dein Körper ganz schwer?«

     »Ich sagte doch, vermutlich eine Sommergrippe ...«
     »Avi.« Sie legte ihm die Hand auf den Arm. »Rede keinen Unsinn. Ich kann es dir beweisen.« Sie nahm ihren UniCom aus der Schultasche.
     »Was hast du vor?«
     »Ich mache ein Foto von dir. Komm her.« Sie legte den Arm um ihn, lehnte ihr Gesicht an seine Wange und schoss ein Foto. Dann betrachtete sie das Ergebnis.
     »Siehst du?« Sie zeigte ihm das Foto.
     Seine Augen leuchteten ihm neongelb entgegen.
     »Was jetzt?«
     »Du musst abhauen. Was sonst?«
     »Niemals! Ich meine, das hier ist mein Zuhause, oder?« Er starrte sie gehetzt an. »Ich habe kein anderes ...« Doch tief im Inneren wusste Avriel, dass sie recht hatte und er am besten sofort seine Sachen packen und verschwinden sollte.
     »Valentine, ich wollte bei deinem Vater um deine Hand anhalten.« Er errötete heftig.
     »Mein Vater würde mich keinem Waisenkind geben. Erst recht keinem ... Du weißt schon.« Valentine ballte die Hände zu Fäusten, sodass sich die Fingernägel ins Fleisch gruben.
     »Wenn wir das siebzehnte Lebensjahr erreichen, erhalten wir eine Geldsumme, die von unseren Schulnoten abhängt. Valentine, du kennst meine Zeugnisse und kannst dir ausrechnen, dass das nicht wenig sein wird!«
     »Avi, wenn ... wenn du darauf bestehst, dann komm doch heute Abend zu mir. Ich bin allein zu Hause, da können wir über alles reden, ohne ...« Sie sah sich flüchtig auf dem Schulhof um. Ihre Stimme zitterte.
     »Gut. Ich werde kommen.« Er drehte sich weg und ging schnell ans andere Ende des Schulhofes, konnte es nicht ertragen, weiter in ihrer Nähe zu sein.
     Wenn er Gordon City verlassen musste, dann hatte er keine Wahl. Er musste sich von ihr verabschieden. Für immer.
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