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Kill 'em all
Verfasser: John Niven (9)
Verlag: Heyne (2585)
VÖ: 21. Januar 2019
Genre: Satire (179)
Seiten: 384
Themen: Comeback (4), Erpressung (203), Musik (214), Sänger (285), Videos (48)
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KURZER LESERKANONEN-EINBLICK
John Niven hat in seiner Autorenkarriere Gott wütend vom Golfplatz geholt, Wirtschaftsprüfer mit Riesendildos ins Jenseits befördert und mit Golfbällen Tourett-Syndrome ausgelöst, die Grenzen des guten Geschmacks ein wenig weiter nach außen verschoben und sich selbst unumkehrbar ins Hirn seiner Leser geschrieben. Zuletzt hatte er sich mit seinem Roman »Alte Freunde« ungewohnt uninspiriert gezeigt, weswegen es beruhigend war, dass er für sein neuestes Werk auf einen erprobten »Helden« gesetzt hat. Ein gutes Jahrzehnt nach dem Erscheinen von »Kill your friends« ist Steven Stelfox zurück, und das Ergebnis seiner literarischen Reinkarnaiton nennt sich »Kill 'em all«. Das 384 Seiten starke Werk ist Mitte Januar im Verlag Heyne Hardcore erschienen und kostet als gebundene Ausgabe zwanzig Euro. Wer das Ganze lieber als E-Book lesen möchte, ist mit 15,99 Euro dabei. Zudem gibt es eine ungekürzte Hörbuchausgabe mit 9:24 Stunden Spielzeit, die von Dietmar Wunder eingelesen wurde, der deutschen Stimme von Adam Sandler und dem androgynen Kurzhosenträger Officer Dangle aus »Reno 911«.

Seit den Ereignissen aus »Kill your friends«, dem später auch verfilmten Erfolgsroman des fiesen Schotten, sind in »Kill 'em all« zwanzig Jahre vergangen. Stelfox ist zur Ruhe gekommen, genießt sein Luxusleben und löst gelegentlich Probleme für die Musikindustrie. Ein solches Problem hat der Chef der größten amerikanischen Plattenfirma: Der bei ihm unter Vertrag stehende einst erfolgreichste Popstar der Welt ist zu einem abgewrackten Junkie und Sexmonster verkommen. Nun soll eine Comeback-Tournee der Karriere neuen Schwung verleihen, denn das in ihn investierte Geld muss schließlich wieder eingespielt werden. Dazu muss Lucius Du Pre - so der Name des Mannes - nicht nur wieder in Form kommen, es muss aufgrund der Existenz eines Videos mit vielsagenden Szenen auch ein Erpressungsversuch vereitelt werden. Und damit kommt Stelfox ins Spiel.

John Niven ist wie ein Kampfhund: Wenn er erst einmal von der Leine gelassen wird, dann räumt er richtig auf und beißt alles weg, das ihm in den Weg läuft. Nachdem die Kette in »Alte Freunde« noch zu fest gewesen war, hat er sie in seinem neuen Buch wieder erfolgreich durchgerissen und ist auf erfreulich unterhaltsame Weise literarisch Amok gelaufen. So, wie man das von ihm schätzen gelernt hat, nimmt er in seinem neuen Buch den aktuellen Puls der Zeit gehörig aufs Korn und lässt dabei kaum eine gesellschaftliche Erscheinung seinen gefletschten Zähnen entkommen. Kurz gesagt: »Kill 'em all« ist genauso wunderbar böse geworden, wie man sich das erhoffen konnte. Natürlich ist die Medienbranche dabei Nivens gewohnt größtes Steckenpferd - dort kennt er sich eben am besten aus, und dort fühlt er sich am meisten wohl ... zumindest wenn er draufhauen kann. Aber auch darüber hinaus spart er nichts aus, an dem man schön anecken kann. Davon abgesehen ist das Buch wieder einmal voller amüsanter Ideen, scharfzüngig und mit Volldampf voraus geschrieben, dass es einfach eine große Freude ist, das Ganze zu lesen. So kann man dann am Ende zufrieden zu dem Fazit kommen, dass »Alte Freunde« wirklich nur ein Ausrutscher war und Niven doch noch alles beherrscht, was in seinen früheren Büchern in ihm steckte. Anders gesagt: Wer »Kill your friends«, »Coma«, »Gott bewahre« & Co. mochte, der wird auch hier wieder bestens unterhalten sein.
– geschrieben am 28. Januar 2019 (5/5 Punkte)
Anmerkungen zu den Buch-Einblicken: Die Wertung unseres jeweiligen Mitarbeiters geht im gleichen Maße wie eine Blogger-Rezension in die Gesamtwertung des Buches ein.
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Autorin des Buch-Einblicks: Daniela Peine  •  Hinweise für Autoren, Verlage & Co.  •  Leseproben vorstellen  •  Impressum  •  Datenschutz