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Die Helden von Midgard
Verfasser: Liza Grimm (6)
Verlag: Knaur (1825)
VÖ: 1. Januar 2019
Genre: Fantasy (16403) und Romantische Literatur (29659)
Seiten: 296 (Kindle Edition), 304 (Taschenbuch-Version)
Themen: Asgard (27), Götter (991), Helden (224), Krieger (1086), Loki (31), Nordische Mythologie (117), Odin (21), Walküren (22)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Leider existiert für »Die Helden von Midgard« noch keine Kurzbeschreibung. Wir würden uns freuen, wenn du ein, zwei Sätze verfassen könntest.
Lesermeinungen (1)     Blogger (1)     Tags (2)     Cover
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 1. April 2019 um 19:55 Uhr (Schulnote 5):
» Mit der Schreibweise hadere ich immer mal wieder. Eigentlich hatte ich gedacht, innerhalb von höchstens zwei Tagen den Roman ausgelesen zu haben und habe am Ende viel länger dafür gebraucht. Das lag nicht an fehlender Zeit, sondern weil ich an den Sätzen irgendwie hängen geblieben bin. Es gab teilweise gute Beschreibungen von Orten und Räumen, andererseits fand ich die Redeweise zu unpersönlich, zu abgehackt und knapp. Dadurch fehlte mir etwas der Zugang zu der Handlung und ich bin mit dem Lesen nicht so vorangekommen, wie gehofft. Letztendlich wurde ich nicht in den Sog der Geschichte gezogen, sondern habe mich gerne ablenken lassen.
Weiterhin zog sich das Buch lange Zeit hin, ständig wurden die gleichen Probleme durchgekaut und nichts richtig spannendes ist passiert. Ich habe darauf gewartet, dass mal ein bisschen mehr Drama entsteht und auch mehr Konflikte auftreten. Das geschah dann auf den ungefähr letzten 100 Seiten, hier gab es mehr Handlung und überraschendes ist passiert. Gerade das Ende konnte mich positiv stimmen, damit hatte ich nicht gerechnet und ich war froh, dass es so besonders gestaltet wurde. Meine bisherige Meinung konnte dadurch geändert werden, was letztendlich zu einer besseren Bewertung führt.

Als Setting dienen vollkommen verschiedene Orte, die alle richtig gut beschrieben wurden. Teils fand ich es schwierig, diese räumlich einzuordnen, vielleicht wäre es hier gut, wenn eine Karte von Asgard existieren würde. So kann man die Orte direkt auf einer Karte verorten, was mir definitiv geholfen hätte.

Die Charaktere fand ich teilweise etwas schwierig. Mit Erik wurde ich durchweg nicht warm, alle anderen fand ich als einzelne Person wirklich toll, zusammen wirkten sie nicht ganz so stark und standen sich leicht im Wege. Sie traten dann nicht mit voller Kraft auf, wodurch sie Sympathie verloren.
Wie schon erwähnt, Erik war nicht mein Favorit. Er war mir nicht lebendig genug, wirkte manchmal wie ein Ken, dann gab es innerhalb von Sekunden einen Stimmungsschwung und von dem umgänglichen Mann ist nichts mehr zu sehen. Davon war ich schnell genervt, er war mir zusammenfassend zu sprunghaft.
Besonders gut gefallen hat mir das Auftreten von Tyr und Loki. Sie waren einfach einzigartig dargestellt, ihre Charaktere waren ausgereift und fertig zur Präsentation.
Über die Götter hätte ich mir gerne mehr Informationen gewünscht, vieles habe ich nachlesen müssen, um mehr von der Handlung mitnehmen zu können und Zusammenhänge zu verstehen. Außerdem fand ich ihren Wandel interessant, wie sie in Asgard und Midgard auftreten, da gibt es doch einige Unterschiede, die gut in die Handlung mit hätten eingebunden werden können.

Fazit:
So richtig mitnehmen konnte mich die Handlung nicht. Dafür geschah zu lange Zeit zu wenig, erst auf den letzten Seiten nahm die Handlung Fahrt auf und wurde interessanter. Mein Highlight waren die Götter in dem Roman, sie waren mysteriös, geheimnisvoll und sind häufig mit vollem Einsatz aufgetreten.«
  8      0        – geschrieben von MarySophie
 
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