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Spiegelscherbenmelodie
Verfasser: Anne Lück (6) und Katja Hemkentokrax (2)
Verlag: Eigenverlag (12349) und epubli (825)
VÖ: 27. Dezember 2018
Genre: Fantasy (9197) und Jugendliteratur (5541)
Seiten: 236
Themen: Geister (383), Halloween (90), Internat (261), Schlösser (269)
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Spiegelscherben, Lampenfieber und Schlossgespenster – ihren Start auf dem Musikinternat Sankt Engelbert hatte die sechzehnjährige Thea sich anders vorgestellt.
Als wären ihre schnöseligen Mitschüler nicht schon anstrengend genug, muss Thea außerdem feststellen, dass sie sich den scheinbar verlassenen Wohntrakt im Westflügel des alten Schlosses mit drei Geisterjungen teilt. Es bleibt ihr nichts anderes übrig, als sich mit den Streichen des aufgedrehten Juli, der Überfürsorglichkeit des ehemaligen Schülersprechers Felix und der schlechten Laune des wortkargen Jonah zu arrangieren.
Und bald wirft das nahende Halloweenfest seine bedrohlichen Schatten auf sie und die drei Geister.
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LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Katja Hemkentokrax für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Katja Hemkentokrax gibt es auf ihrer Autorenseite und bei Facebook. Mehr zu Anne Lück gibt es auf ihrer Autorenseite, bei Twitter und bei Facebook.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     Noch nie hatte ich jemanden vollkommen allein kommen sehen. Bis sie den Gang betreten hatte, ihren Geigenkoffer genauso fest umkrampft wie ich damals. Umso faszinierter blickte ich ihr hinterher, als sie kurze Zeit später mit hängenden Schultern ihrem neuen Fremdenführer folgte.
     Es war ein Unglück, man konnte es wirklich nicht anders sagen, dass ihr erster Bekannter auf der Schule ausgerechnet eine Oberpfeife wie Till Strauss war. Das Sankt Engelbert war ein Eliteinternat, das war unbestreitbar, aber manche der Schüler ließen das etwas mehr raushängen als andere. Till Strauss tat das vom ersten Tag an wie der König dieser musikalischen Welt. Umso ärgerlicher empfand ich es, dass er mittlerweile meine ehemalige Position als Schülersprecher innehatte. Ein Kerl, dem das Wort Gemeinschaftsgefühl ebenso fremd schien wie das Wort Bescheidenheit.
     Ihm war von der ersten Sekunde anzusehen, was er von Theresia hielt. Sein abschätziger Blick über ihre Kleidung, seine arrogante Ignoranz, als sie ihm ihren Spitznamen anbot. Thea. Du tust mir ernsthaft leid, Thea.
     Ich fühlte mich ihr verbunden, weil wir das gleiche Instrument spielten, und wie gern wäre ich derjenige gewesen, der sie durch das Sankt Engelbert führte. Ich hätte ihr meinen gemütlichen Lieblingsplatz in der Bibliothek gezeigt, wäre mit ihr über die beeindruckende Bühne der Aula spaziert und hätte ihr all die kleinen Tipps und Kniffe gezeigt, um auf dem Internat ein schöneres Leben zu haben. Wie man die Damen in der Kantine umgarnte, um einen doppelten Nachtisch zu bekommen. Wie man eine Strafe verhinderte, wenn man ein Bibliotheksbuch überzog. Und so vieles mehr, was ich mir in meinen Jahren hier angeeignet hatte.
     Zumindest aber hätte ich nicht die ganze Zeit über mich selbst, meine Familienabstammung und die zahlreichen Auszeichnungen geredet, wie Till Schnösel Strauss es tat. Mit dem zusammengeknoteten Pullover über den Schultern und der Nase so weit oben in der Luft, dass er Angst haben musste, an den Deckenlampen hängen zu bleiben.
     Obwohl ich mich normalerweise aus solchen Dingen raushielt, konnte ich nicht anders, als den beiden zu folgen. Vielleicht, weil ich gerade nichts Besseres zu tun hatte, als mich über Schnösel Strauss aufzuregen.
     Thea war anzusehen, dass sie sich in seiner Gesellschaft alles andere als wohl fühlte. Sie hatte den Kopf zwischen ihre Schultern gezogen und die Arme um ihren Oberkörper geschlungen, als müsste sie sich vor ihm schützen. Oder eher vor seiner arroganten Aura. Wer wusste schon, ob die ansteckend war?
     Wieso fragte er sie nichts? Versuchte nicht, etwas über sie herauszufinden? Es gab kaum Menschen, denen ich in den letzten Jahren begegnet war, die auch nur ansatzweise so interessant wirkten wie Thea. Einfach alles an ihr schrie Ich bin besonders, auch wenn sie es offensichtlich zu verbergen versuchte. Von den kupferfarbenen Haaren, in denen vorn eine einzelne weiße Strähne aufblitzte, bis hin zu den hellen Pigmentflecken, die sich über ihre Hände zogen wie eine kryptische Schatzkarte. Sie war so faszinierend, dass ich den beiden auf leisen Sohlen bis zum Ende des Ganges folgte, vollkommen eingenommen von ihrem Anblick.
     Solange, bis plötzlich eine Stimme hinter mir erklang: „Wo willst du hin, Felix?“
     Bereits bevor ich mich umgedreht hatte, wusste ich, dass es Juli war. Er hatte die Hände in seine Hosentaschen gestopft und grinste so schief wie er stand. Jeder Orthopäde hätte bei seinem Anblick einen Schreikrampf bekommen. Als ich ihm nicht antwortete, reckte er sich nach vorn und seine Augen begannen, herausfordernd zu funkeln. „Wolltest du etwa den Gang verlassen und der Neuen folgen?“
     „Unsinn.“ Ich rückte meine Brille zurecht und blinzelte die Unsicherheit weg. „Ich war nur neugierig.“
     „Wenn ich mal neugierig bin, bekomme ich immer direkt Ärger von dir.“
     Wohl wahr. Mir kam wieder das Klirren und Poltern in den Sinn, das Thea beim Betreten ihres Zimmers empfangen hatte. Ich konnte förmlich spüren, wie mein Blick sich verfinsterte. „Wir müssen reden, Juli.“
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