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Die Frauen vom Löwenhof 3 - Solveigs Versprechen
Verfasser: Corina Bomann (39)
Verlag: Ullstein (1010)
VÖ: 27. Dezember 2018
Genre: Familienepos (237), Historischer Roman (3242) und Romantische Literatur (15086)
Seiten: 688
Themen: Besucher (78), Geschäftsleute (499), Neuanfang (705), Sechziger Jahre (117), Trauer (254), Unfälle (840), Versprechen (122)
Reihe: Die Frauen vom Löwenhof (3)
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Lesermeinungen (6)     Blogger (1)     Tags (6)     Cover
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 17. Januar 2019 um 20:33 Uhr:
» Ich fand es nicht langweilig!

Dieses ist nun der dritte Teil um die Frauen der Löwenhof-Trilogie. Jeder dieser Teile handelt von einer Frauengeneration auf dem Löwenhof. Solveig ist die Tochter von Mathilda und die Enkelin von Agneta. Alle leben zusammen auf dem Löwenhof. Solveig ist mitten im Studium der Tiermedizin und möchte anschließend als Tierärztin auf dem Löwenhof arbeiten. Ein schwerer Unfall und damit verbunden ein schlimmer Schicksalsschlag lassen die Pläne von Solveig zerplatzen. Nur schwer gelingt es ihr wieder Freude am Leben zu finden. Und dann drohen finanzielle Probleme, die möglicherweise nur durch den Verkauf des Löwenhofs gelöst werden können. Solveig sucht gemeinsam mit ihrer Mutter nach Alternativen um einen möglichen Verkauf zu verhindern. Kann ihr das gelingen?

Dieser letzte Teil ist ein wenig anders als die vorangegangen Teile des Löwenhofs. Er spielt in den 50er Jahren. Der Krieg ist längst vorbei und die Familienmitglieder versuchen um jeden Preis den Löwenhof für die Familie zu erhalten. Es ist insbesondere die Geschichte von Solveig, die durch den persönlichen Schicksalsschlag nur schwer wieder Freude am Leben findet. Es ist aber auch ein Buch über den Kampf um das Glück von Solveig. Geheimnisse findet man in diesem Teil nicht, aber das hat mein Lesevergnügen in keinster Weise gemindert.

Von mir gibt es auch für diesen dritten Teil der Trilogie verdiente fünf Sterne und die Empfehlung an alle die Trilogie unbedingt zu lesen.«
  11      0        – geschrieben von Xanaka
Kommentar vom 15. Januar 2019 um 19:20 Uhr:
» Aufbruch in eine neue Zeit

„Solveigs Versprechen“ ist der dritte Teil der Familiensaga „ Die Frauen vom Löwenhof“ von Corina Bomann, erschienen im Ullstein Verlag.
Angesiedelt ist die Handlung in Schweden zwischen 1967 und 1972. Im Mittelpunkt dieses Bandes, der in vier Teile gegliedert ist, steht Solveig. Sie wurde einen Tag vor dem offiziellen Kriegsende auf dem Löwenhof, der einmal für seine Pferdezucht berühmt war, geboren. Ihre Liebe zu den Tieren wird schon in der Kindheit geweckt und ihr Berufswunsch Tierärztin zu werden folgerichtig.
Mittlerweile ist der Löwenhof ist in die Jahre gekommen und erwirtschaftet nur Verluste. Die guten Beziehungen zum schwedischen Königshaus sind abgebrochen, nachdem Agneta keine Pferde an die Deutschen verkauft hat. So hat der damalige Hofstallmeister, der Anhänger der Nazi-Ideologie war, die Familie bei Hof in Misskredit gebracht.

Das Gut Ekberg, welches Solveigs Mutter glücklicherweise geerbt hat, sichert das Leben der Familie und den Unterhalt des Löwenhofs. Nach dem Krieg werden Pferde in der Landwirtschaft kaum noch benötigt und das Auto hat die Kutsche verdrängt.
In Solveigs Händen, der Tierärztin und künftige Erbin, liegt das Schicksal des Löwenhofs. Wird es ihr gelingen das traditionsreiche Gut neu auszurichten und in die Moderne zu führen?
Wer mehr erfahren möchte, ob dieses anspruchsvolle Vorhaben gelingt, muss das Buch lesen. Corina Bomann erzählt, wie in den ersten beiden Bänden, ungemein detailreich und recht spannend die Geschichte der neuen starken Frau auf dem Löwenhof. Ähnlich wie ihre Mutter Mathilde und ihre Großmutter Agneta, die beide noch auf dem Gut leben, meistert Solveig ihre Aufgaben trotz herber Enttäuschungen im Privatleben. Die Liebe ist für alle Frauen der Romantrilogie ein heikles Thema und verläuft nie geradlinig.

Solveig ist eine liebenswerte Protagonistin. Sie ist Veränderungen gegenüber aufgeschlossen, fühlt sich aber Familientraditionen verpflichtet. Kann ihr der Spagat zwischen Vergangenheit und Moderne gelingen?
Die vielen facettenreichen und authentischen Charaktere sowie ein gut ausgedachtes Geschehen bereiten ein wahres Lesevergnügen. Der Schreibstil ist flüssig, spannend und verständlich. So möchte man das Buch kaum aus der Hand legen und die 700 Seiten sind schnell gelesen. Corina Bomann ist eine talentierte Erzählerin, die es versteht mit überraschenden Wendungen und interessanten Personen die Handlung abwechslungsreich und fesselnd zu gestalten. Ihr gelingt es Ereignisse des Zeitgeschehens, wie die Mondlandung 1968 und die Olympischen Spiele 1972 in München, geschickt in die Handlung zu integrieren. Mit wenigen Rückblenden und der Schilderung des Zusammenlebens der drei Generationen von Lejongard-Frauen, Agneta, Mathilda und Solveig, wird die Kontinuität und Fortsetzung der Familiengeschichte gekonnt hergestellt.

Mit „Solveigs Verspreche“ ist der Autorin ein wunderbarer Abschluss ihrer Löwenhof-Trilogie gelungen, der starke Frauen verschiedener Generationen vor einer großartigen Kulisse Schwedens in den Mittelpunkt stellt. Ihr gelingt es Geschichte und Geschichten unterhaltsam und informativ zu erzählen. Dramatik, Liebe, Tradition, Intrigen und Schicksale machen die Bücher zu einem gelungenen Lesevergnügen der besonderen Art. Aus meiner Sicht eine klare Leseempfehlung, die ich gern mit 5 Sternen bewerte.

Das Rezensionsexemplar wurde mir dankenswerter Weise von NetGalley zur Verfügung gestellt und hat meine Meinung in keiner Weise beeinflusst.«
  17      0        – geschrieben von eiger
Kommentar vom 13. Januar 2019 um 17:25 Uhr (Schulnote 2):
» Handlung:
Solveig ist überglücklich und kann es kaum erwarten, ihrer Familie auf dem Löwenhof von den guten Neuigkeiten zu erzählen. Auf dem Weg dorthin gerät Solveig in einen Verkehrsunfall und ihre Welt liegt in Scherben. Sie kann sich eine Zukunft nur schwer vorstellen und ist froh, sich erstmal auf den Löwenhof zurückziehen zu können, bevor sie ihr Studium in Stockholm fortsetzt.
Nachdem sie ihr Studium beendet hat, zieht Solveig wieder auf den Löwenhof und beginnt, sich mehr mit der Führung auseinanderzusetzen. Dabei wird deutlich, dass die besten Zeiten des Gutes vorbei sind und etwas geändert werden muss, soll es im Besitz der Familie bleiben.
Solveig greift auf die Hilfe eines Bekannten zurück, der ihr erstmals vor Augen geführt hat, dass auf dem Löwenhof vieles noch recht altmodisch ist. Doch können sie den Löwenhof retten? Und kann Solveig irgendwann wieder hoffnungsvoll in die Zukunft blicken, vielleicht sogar eine neue Liebe in ihr Herz lassen?

Meinung:
Optisch gliedert sich der letzte Teil der Löwenhof-Saga perfekt an die beiden anderen an. Gleiches Schema, eine Frau, halb von dem Leser abgewandt, die eine Landschaft betrachtet. Ich muss sagen, dass mir hier die Farben fast ein wenig zu dunkel und drückend sind, hellere Farben hätten das ganze aufgelockert.

Meine Erwartungen an den Roman waren hoch und die Handlung ging auch spannend und vielversprechend los. Die ersten ungefähr 200 Seiten habe ich im Nu gelesen gehabt, hier hatte ich absolut nichts auszusetzen. Dann jedoch wurde es für mich etwas schwächer, die Spannung ist abgeflaut und ich habe nicht mehr mit solch einer großen Freude gelesen. Ich fand die Handlung festgefahren, die Handlung plätscherte vor sich hin und es gab keine Geheimnisse mehr, die ans Licht hätten kommen können. Zumindest innerhalb der Familie Lejongård. Es war ein Warten auf eine Wendung, weil ich mir nicht vorstellen konnte, dass die Handlung bis zum Ende so ereignislos bleibt. Letztendlich geschah dies dann auch, ungefähr 100 Seiten vor dem Ende. Doch so ganz zufrieden war ich mit dem plötzlichen Konflikt nicht. Ich will an dieser Stelle nicht zu viel verraten, aber der Konflikt hatte mir zu wenig mit dem Löwenhof zu tun.

Wie ich es von Corina Bomann gewohnt bin, herrschte auch in diesem Roman ein äußerst angenehmer Schreibstil vor, der traumhaft war. Authentisch, lebhaft und bildlich.
Sehr spannend und anschaulich wurden auch diesmal wieder historische Fakten und Ereignisse mit eingebunden. Diese passten perfekt zu der Handlung und dem ganzen Geschehen im Roman. Dazu zählten u.a. die Mondlandung oder die olympischen Spiele in München.

Viele Personen, die man schon aus den ersten beiden Teilen kennt, haben auch hier wieder ihren Aufritt. Dabei fand ich das Wiedersehen mit Agneta am schönsten, ich fand es äußerst gelungen, wie sie sich im Verlauf der Bücher entwickelt hat und von einer jungen, ambitionierten Frau mit großen Plänen zu einer alten Dame geworden ist, die der jungen Generation den Vortritt lässt. Anfangs fand ich diesen Wandel doch etwa zu sehr, nur wenige charakterliche Merkmale haben sich bei ihr wiederholt gezeigt. Mit zunehmender Handlung entdeckte ich jedoch einige Details, die mich sofort an Agneta aus dem ersten Teil erinnert haben, worin sich auch wieder gezeigt hat, wieso sie meine liebste Frau vom Löwenhof ist.
In diesem Teil steht Mathilda im Mittelpunkt eine Studentin der Veterinärmedizin, in einer glücklichen Beziehung mit Sören und Erbin des Löwenhofes. Ich muss sagen, dass es mir schwer fiel, einen Zugang zu ihr zu finden. Ich weiß selbst nicht, weshalb dies so war, es brauchte einige Zeit, bis ich mit ihr warm wurde und ihren Charakter sympathisch fand. Vielleicht musste sie sich erstmal selbst finden und ein direktes Ziel vor Augen haben, um bei mir Sympathien zu finden.
Alle anderen Figuren agierten eher als Nebenfiguren, dabei tauchten manche öfter auf als andere. Ich fand es schön, dass auch aus dem ersten Teil eine Bekannte auftaucht, das kam für mich unerwartet und hat die Stellen wieder in Erinnerung gerufen, an denen sie beteiligt war.

Fazit:
Im Gesamten ein wirklich guter Roman, der jedoch leider nicht das gleiche Niveau wie die beiden anderen Teile hat. Mir hat es gut gefallen zu sehen, was für eine Wandlung der Löwenhof mitmacht und wie auch die Umwandlung darauf reagiert. Auch die Charaktere waren perfekt dargestellt, gut durchdacht und lebendig dargestellt.
Ich ziehe in meiner Bewertung einen halben Stern ab, weil die Handlung nicht durchweg spannend war und dümpelte manchmal zu sehr vor sich hin.
Für mich leider kein perfekter Abschluss der Reihe, meine Erwartungen waren höher, aber durchaus ein letzter Teil, mit dem ich mich arrangieren kann.«
  14      0        – geschrieben von MarySophie
 
Kommentar vom 2. Januar 2019 um 10:42 Uhr (Schulnote 1):
» Kann Solveig den Löenhof retten?

Solveig war die Tochter von Mathilda und Enkelin von Agneta Lejongard. Sie studierte in Stockholm Veterinärmedizin. Dort hatte sie auch den Mann kenngelernt, der sie gerade um ihre Hand gebeten hatte. Und nun waren sie auf dem Weg zum Löwenhof, denn Sören wollte um ihre Hand anhalten. Doch dann passierte etwas Schreckliches.
Auf dem Löwenhof erfuhr Solveig, dass die Finanzen des Hofes sehr schlecht waren. Und sie mussten sich einen Ausweg überlegen. Gerade hatten sie ein paar Pferde verkaufen können, als der Begleiter des Käufers sie ansprach und ihr anbot ihnen zu helfen. Doch Solveig nahm das nicht ernst. Erst als sie erfuhr, wie schlimm es wirklich um den Hof stand, machte sie sich auf den Weg nach Stockholm zu Jonas Carinsson. Und zusammen hatten sie ein paar zündende Ideen.
Was geschah, als Mathilda mit Sören zum Löwenhof fuhr? Und welche Ideen hatten Jonas und Solveig? Würde sie den Hof retten können?
Meine Meinung
Das Buch ließ sich, wie Corina Bomanns Bücher immer, sehr gut lesen. Es wurde auch ziemlich gleich am Anfang spannend und ich fragte mich, was Solveig nun machen würde. Die Autorin hat es verstanden, die Spannung bis zum Schluss zu halten. Mit den Ideen, die Jonas und Solveig für den Hof hatten, waren die Chancen diesen zu retten relativ gut. Doch wie immer in solchen Büchern, gab es natürlich auch Hindernisse. Eines bestand auf jeden Fall in dem Adoptivbruder von Solveigs Mutter Mathilda, Magnus Lejongard. Ich verrate hier nicht zu viel wenn ich schreibe, dass es zwischen den beiden Differenzen gab die jedoch hauptsächlich von Magnus ausgingen. In der Geschichte war ich auch schnell wieder drinnen, konnte mich in die Protagonisten sehr gut hineinversetzen. In Solveig, die auf dem Weg zum Löwenhof ein Trauma erlebte. Und die erschrak, als sie von den Schwierigkeiten, in denen der Löwenhof steckte, erfuhr. In Mathilda und auch in Agneta, die Seniorchefin des Löwenhofs. Solveig hatte mir einigen Widrigkeiten zu kämpfen um ihren Traum wahr werden zu lassen. Das Ende hat mir sehr gut gefallen, genau wie die ganze Trilogie. Das Buch hat mich gefesselt und sehr gut unterhalten. Ich habe es in einem Rutsch gelesen. Daher von mir eine Weiterempfehlung sowie die volle Bewertungszahl.«
  15      0        – geschrieben von Lerchie
Kommentar vom 30. Dezember 2018 um 12:46 Uhr (Schulnote 1):
» Solveigs Glück scheint vollkommen. Sie bekommt nicht nur einen wunderbaren Heiratsantrag von dem Mann ihres Lebens, sondern hat außerdem die Zukunft strahlend vor sich liegen. Um ihrer Familie die großen Neuigkeiten mitzuteilen, macht sie sich mit ihrem Verlobten auf den Weg zum Löwenhof. Doch da schlägt das Schicksal gnadenlos zu, denn es kommt zu einem schrecklichen Unfall. Danach ist nichts mehr so, wie es vorher war und wie es sich Solveig erträumt hatte. Sie kehrt zu ihrer Mutter und Großmutter zurück auf den Löwenhof. Dort versucht sie nicht nur ihre grenzenlose Trauer zu bewältigen, sondern auch, dem Löwenhof zu neuem Glanz zu verhelfen, der ihn in die neuen Zeiten tragen kann….

Nach „Agnetas Erbe“ und „Mathildas Geheimnis“ ist „Solveigs Versprechen“ der dritte Band der Schweden-Saga von Corina Bomann. In dieser Saga steht die Familie Lejongård, die auf dem Löwenhof, einem prächtigen schwedischen Gestüt, beheimatet ist, im Mittelpunkt. Da die Bände in sich abgeschlossen sind, ist es nicht zwingend erforderlich, die beiden ersten Teile zu kennen. Denn die Autorin streut alle nötigen Hintergrundinformationen in die Erzählung ein. Es lohnt sich aber dennoch, die Bände in der vorgesehenen Reihenfolge zu lesen, da man so auf alte Bekannte aus den vorherigen Teilen trifft, erfährt, wie sich ihr Leben weiterentwickelt hat und über deutlich mehr Hintergrundinformationen über das Gut, seine Bewohner und die Beziehungen untereinander verfügt.

In diesem Teil der Saga steht nicht nur Solveigs Schicksal im Zentrum der Handlung, sondern auch die Zukunft des Löwenhofs. Denn das ehemals hochangesehene Gestüt ist ein wenig in Vergessenheit geraten und braucht deshalb neue Perspektiven, um wieder zu altem Glanz zurückzukehren. Der erneute Einstieg in die Familiensaga gelingt wieder mühelos, da es die Autorin hervorragend versteht, den Leser von der ersten Seite an mitzunehmen. Denn Protagonisten und Handlungsorte werden so lebendig beschrieben, dass man sie unwillkürlich vor Augen hat und ganz in das Geschehen eintauchen kann.

Dieses Mal trägt sich die Handlung von 1967 bis 1972 zu. Man erfährt nicht nur, wie es dem Löwenhof in der Zwischenzeit ergangen ist, sondern auch, wie Agneta und Mathilda, die Hauptprotagonistinnen der ersten beiden Bände, mittlerweile leben. Im Mittelpunkt steht allerdings Solveig, die nicht nur ihr eigenes Schicksal, sondern auch das des Löwenhofs, in die Hand nehmen muss. Dabei gilt es einige Schwierigkeiten zu überwinden. Solveig ist eine sehr sympathische Protagonistin, der man gerne über die Schulter schaut. Corina Bomann gelingt es mühelos, den Löwenhof und seine Bewohner zum Leben zu erwecken, sodass man wieder gefesselt dem Geschehen folgt und das Buch nur ungern aus der Hand legen mag. Der Schreibstil ist flüssig und äußerst angenehm lesbar. Dadurch fliegt man förmlich durch die Seiten und beobachtet fasziniert, mit welchen Schicksalsschlägen sich Solveig auseinandersetzen muss, bevor die Saga um den Löwenhof endet.

Ich habe bereits die ersten beiden Bände mit großer Begeisterung gelesen und auch den Abschluss der Saga geradezu verschlungen. Die Autorin konnte mich durch ihren fesselnden Schreibstil wieder ganz in den Bann des Löwenhofs ziehen, sodass ich viel zu schnell am Ende angekommen war. Nach der letzten Seite habe ich das Buch zwar zufrieden, aber dennoch etwas wehmütig zusammengeklappt, da ich die Frauen vom Löwenhof und das wunderbare Gestüt, nur ungern verlasse. Auf meiner persönlichen Bewertungsskala vergebe ich deshalb auch die Schulnote 1 und eine ganz klare Leseempfehlung für die gesamte Trilogie.«
  17      0        – geschrieben von KimVi
Seite:  1 2
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