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Grandma
Verfasser: inhonorus (3)
Verlag: Redrum Books (48)
VÖ: 20. Dezember 2018
Genre: Horror (1083)
Seiten: 207 (Taschenbuch-Version), 138 (Kindle-Version)
Themen: Bestrafung (53), Erlebnisse (10), Geschwister (207), Gewalt (340), Großmütter (219)
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Die Geschwister Demian, Moses und Angel wachsen nach dem plötzlichen Verlust ihrer Mutter bei ihrer Großmutter auf. Während andere Kinder auf die Hilfe und Unterstützung liebevoller Familienmitglieder zählen können, ist bei dem jungen Trio das genaue Gegenteil der Fall. Ihre Grandma züchtigt die Kinder nach Lust und Laune und der Grat zwischen Bestrafung und Gefallen an den Qualen ist schmal. Bis er schließlich in einem Ereignis gipfelt, das alles bisher Geschehene in den Schatten stellt … und aus unschuldigen Kindern vom Land Monster macht.
Ein düsterer Roman über die tiefsten menschlichen Abgründe. Einmal mehr stellen wir uns die Frage, inwieweit unsere Erfahrungen und Erlebnisse uns beeinflussen und als Entschuldigung für unsere Abwege herhalten dürfen.
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Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei inhonorus für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu inhonorus gibt es auf seiner Autorenseite und bei Facebook.
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     Seine Augen, die aus dem Mehlsack hervortraten, funkelten wütend. Er schien innerlich zu explodieren. Blitzschnell griff Elenor nach dem schmutzigen Spaten, der am Sessel lehnte, und schlug ihm damit kraftvoll gegen den Arm, ehe er reagieren konnte. Der Junge zuckte schmerzerfüllt zusammen. Stöhnte grässlich. Krümmte sich. Ließ das Messer fallen.
     Grandma setzte sich seelenruhig in den Sessel. »Kommt her, Jungs«, forderte sie. »Setzt euch zu mir auf den Boden. Nun kommt endlich!«
     Die Jungs gehorchten und setzten sich widerwillig vor Elenor hin.
     »Wisst ihr«, holte sie aus, den Spaten fest umschlossen, »das Problem bei der ganzen Sache ist der Mensch. Das habt ihr hoffentlich schon kapiert. All das Leid, all die Schmerzen und Qualen, all die Tränen. Einfach alles hat der Mensch verschuldet. Eure kindlichen Spatzenhirne haben überhaupt keine Vorstellung davon, wozu der Mensch fähig ist. Gar keine!« Grandma hielt kurz inne. »Ich muss euch vom ›Jungle Rot‹ erzählen. Vor etlichen Jahren führte Amerika Krieg gegen Vietnam. Es war Ende der Sechziger-, Anfang der Siebzigerjahre. In Zeiten dieser ganzen Love-is-all-around-Scheiße, der Studentenbewegung und der langhaarigen Hippie-Schwuchteln. Nun ist Vietnam nichts weiter als ein beschissenes Drecksloch voller Sümpfe und Gestrüpp, so dass die amerikanischen Soldaten teils stundenlang in ihren Stiefeln durch das Wasser ziehen mussten. Wenn jedoch ein Fuß so lange Zeit Nässe und Feuchtigkeit ausgesetzt ist, dann fault er. Und das ist diesen armen Hurensöhnen zum Verhängnis geworden. Ihnen sind sprichwörtlich die Füße unterm Arsch weggefault. Diese Soldaten litten unter tierischen Schmerzen und ihren Kameraden blieb nichts weiter übrig, als ihren Brüdern mit Machete, Messer oder weiß der Geier womit noch, die Füße abzusägen. Teils bei vollem Bewusstsein.« Elenor hielt ein weiteres Mal inne und sah gedankenversunken aus und die Jungs hingen fasziniert an ihren Lippen. »So war das. Man hat ihnen die Füße abgeschnitten, ob sie wollten oder nicht.« Sie stoppte ein weiteres Mal. »Wisst ihr, was sie mit ihren gefangenen Feinden gemacht haben?«
     Die Jungs verneinten kopfschüttelnd.
     »Eigentlich ist es Ehrensache, einem Gefangenen von hinten in den Kopf zu schießen, doch bei den Amis wurde nach Jahren des Krieges die Munition knapp, so sagt man jedenfalls. Ich jedoch glaube, dass den Amis die Patrone einfach zu wertvoll war, um sie einfach nur einem der Schlitzaugen in den Kopf zu jagen, da hätten sie die Patrone gleich in einen der unzähligen Sümpfe schmeißen können. Jedenfalls fesselten sie ihre Feinde. Traten sie zu Boden und schlugen ihnen mit so einem Spaten wie diesem hier«, Elenor hob die schmutzige Gartengerätschaft nach oben, »den Kopf ab. Das war gewiss eine Sauerei, aber es war wesentlich günstiger, den Schädel eines Vietnam-Bastards abzuschlagen, als ihm eine Kugel in seine blöde Birne zu ballern. Das Problem ist wahrlich der Mensch und er vermehrt sich so rasant wie Ungeziefer. Ungeziefer muss man ausrotten.« Elenor hielt erneut inne. »Und die Krankheit Mensch ebenfalls.« Dann schlug sie ihrem Enkel blitzschnell mit dem Spaten gegen den maskierten Kopf. Stöhnend ging der kleine Junge zu Boden.
     »Du kleiner Scheißer!«, schrie Grandma und schlug ihm das schwere schmutzige Ding ins Genick. Der Junge zuckte spastisch und krümmte sich vor Schmerzen. Er schrie qualvoll. Sie hieb kraftvoll ein weiteres Mal das Spatenblatt in seinen Nacken. Der weiße Mehlsack verfärbte sich blutrot. Grandma schlug weiter zu. Sein Bruder betrachtete das Szenario emotionslos, ohne Regung oder auch nur mit der Wimper zu zucken.
     Roter Lebenssaft sickerte in den Teppich. Es knackte furchteinflößend. Das Spatenblatt durchtrennte wuchtvoll Adern, Venen und zerschmetterte Knochen. Blut spritzte. Sein kleiner Körper hörte auf zu zucken.
     Nach Dutzenden Schlägen hatte sie den maskierten Kopf des Jungen vom Rumpf getrennt.
     »Ungeziefer macht Dreck und du machst auch nur Dreck, du kleines Stück Scheiße«, schnaufte Elenor abwertend, dann beförderte sie mit einem Schwung, den man ihr gar nicht zugetraut hätte, seinen abgeschlagenen blutigen Kopf zur Terrassentür hinaus ...
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