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Grandma
Verfasser: inhonorus (3)
Verlag: Redrum Books (48)
VÖ: 20. Dezember 2018
Genre: Horror (1083)
Seiten: 207 (Taschenbuch-Version), 138 (Kindle-Version)
Themen: Bestrafung (53), Erlebnisse (10), Geschwister (207), Gewalt (340), Großmütter (219)
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Die Geschwister Demian, Moses und Angel wachsen nach dem plötzlichen Verlust ihrer Mutter bei ihrer Großmutter auf. Während andere Kinder auf die Hilfe und Unterstützung liebevoller Familienmitglieder zählen können, ist bei dem jungen Trio das genaue Gegenteil der Fall. Ihre Grandma züchtigt die Kinder nach Lust und Laune und der Grat zwischen Bestrafung und Gefallen an den Qualen ist schmal. Bis er schließlich in einem Ereignis gipfelt, das alles bisher Geschehene in den Schatten stellt … und aus unschuldigen Kindern vom Land Monster macht.
Ein düsterer Roman über die tiefsten menschlichen Abgründe. Einmal mehr stellen wir uns die Frage, inwieweit unsere Erfahrungen und Erlebnisse uns beeinflussen und als Entschuldigung für unsere Abwege herhalten dürfen.
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LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei inhonorus für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu inhonorus gibt es auf seiner Autorenseite und bei Facebook.
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Prolog
Dienstag, 2. April 2013


Die unzähligen Qualen, die in all den Jahren in dem alten Haus erlitten worden waren, waren allgegenwärtig. Aus jeder der Ecken grinste den Bewohnern höllische Pein höhnisch ins Gesicht. Sie hatte sich in die Seelen der Bewohner gefressen, wie Dutzende kleine Maden, die sich durch einen blutigen, geschundenen Kadaver fraßen. Sie hatte ihr Innenleben zerfetzt und vernarbt.
     Die erdrückend schweren betagten Holzmöbel, der ausgeblichene braune Holzboden, die alten Stofffetzen, die vor den Fenstern hingen und der ganze andere Kram erdrückten einen nicht nur und raubten einem den Atem, sondern schienen zudem die Zeit in den trostlosen vier Wänden gefangen zu halten.
     Düster waren die Räume. Düster und alt. Es roch nach Staub, altem Holz und Leder. Das diffuse Licht tanzte auf den abgenutzten Puppen, die im Regal standen und gequält in den Raum starrten. Sie unterschieden sich lediglich darin, dass ihnen unterschiedlichste Gliedmaßen fehlten, der einen oder anderen auch mal ein Auge, einer sogar der halbe Kopf, der irgendwann mal zersplittert war, doch gequält und geschunden sahen sie alle aus. So gequält und geschunden wie ihre Besitzer.
     Der Regen prasselte leicht gegen die Fensterscheiben. Synchron trommelte es durch die ansonsten stillen Zimmer. Die aufgedunsenen dunklen Wolkenberge über dem Haus schienen die Trostlosigkeit im Innern des alten Hauses noch zu verstärken.
     Die großen Bäume des angrenzenden Waldes bogen sich unter den Windstößen wie kleine Grashalme im Windspiel. Ein kleiner Lichtblick in Form von Kindergelächter zog durch die ausgebluteten Räume. Ein kleiner hoffnungsvoller Funken, der genauso schnell wieder verblasste, wie er entfacht worden war.
     Die beiden Jungs, nicht älter als dreizehn oder vierzehn, saßen auf den zertretenen Teppichfetzen, umgeben von farblosen Bällen und alten Holzsoldaten. Ein Metallpanzer hatte sein Kanonenrohr und seine Kette verloren, die irgendwo herumliegen mussten.
     Einer der Jungen, in einem ärmellosen Slayer-Shirt, rammte ein scharfes Messer durch den Rücken eines Stofftieres.
     »Was tust du?«, fragte sein Bruder. Er hatte sich aus einem weißen Mehlsack eine Maske gebastelt. Augen und Mund waren ausgeschnitten. Eine rote Papierzunge klebte am unteren Mundwinkel und verlieh der Maske das Aussehen eines verrückten Clowns.
     »Was tust du?«, fragte er kreischend und grunzte wild. Dabei zog er behinderte Grimassen und rutschte unruhig auf der Stelle herum.
     »Ich will schauen wie das Kack-Vieh von innen aussieht«, antwortete sein Bruder kalt und rammte das Messer ein weiteres Mal in den Rücken des Stofftieres.
     Nun griff der maskierte Junge nach dem zweiten scharfen Messer, welches schon die ganze Zeit neben ihm gelegen hatte. Er betrachtete die todbringende funkelnde Klinge. Sie sah so rein, so vollkommen aus und versprach dabei so viel Leid und Elend.
     »Nicht so cool wie der Vogel«, drangen die Worte verträumt unter der Maske hervor.
     »Ja«, grinste sein Bruder böse. »Das war blutig und ekelig.«
     »Ja, das war voll cool!«
     »Aber nicht so cool wie der Hase und die Axt«, korrigierte ihn sein Bruder im Slayer-Shirt.
     »Sollen wir Soldaten spielen?«, fragte der maskierte Junge.
     »Nein, keinen Bock!«
     »Dann spiel ich allein, du Wichser.«
     Er nahm eine Handvoll Holzsoldaten und warf sie kreischend in die Luft. Dabei nahm er eine weitere, recht verbogene, fast schon spastische Körperhaltung ein und grinste.
     »Fallschirmspringen!« Er lachte, während die Holzsoldaten auf den Boden purzelten. »Jetzt seid ihr Matsche!«
     Seinen Bruder interessierte dies wenig. Seine volle Aufmerksamkeit galt den Stofftieren. Mit größter Sorgfalt schnitt er den Bauch des Stofftieres auf, kramte gelangweilt das Innenleben heraus und, als ob dies seiner Laune nicht genügte, sägte die einzelnen Pfoten des Stofftieres ab.
     »Kack-Vieh!«, raunte er gelangweilt und gefühlskalt.
     Die alte Holztreppe, die zu den oberen Räumen führte, knarrte erschreckend laut. Wie ein böses Omen, wie ein Bote, der vor etwas Grässlichem warnte, hallte das Knacken der Holzstufen durch die Zimmer. Bedrohliche Stille setzte ein. Es knackte ein weiteres Mal. Und ein weiteres Mal. Jemand schleppte sich die Treppe herunter. Die Jungs zuckten zusammen und auch wenn sie es nicht zugegeben hätten, verspürten sie urplötzlich Angst. Sie starrten einander achtsam aus geweiteten Augen an.
     »Ihr verdammten Bengel habt versagt! Sie ist weg und das ist allein eure Schuld«, keifte Elenor, als sie in den Raum stampfte. Ihr Erscheinungsbild war für die Jungs mehr als angsteinflößend. Sie war groß und stämmig – rüstig würde man sagen. Ihrem Blick wohnte stets eine Mischung aus purer Kälte und tiefer Aggression inne. Verbittert, aber sehr viel böser als einfach nur verbittert. Ihre Augen waren ziemlich kalt. Kalt, wie ihr langes, graues, leicht zerzaustes Haar. Kalt, wie ihre ziemlich blasse, faltige Haut. Kalt, wie ihre monotone alte Kleidung. Furchen. Erschreckend tiefe Furchen rundeten den Gesamteindruck einer zutiefst gekränkten, vom Leben enttäuschten Frau ab, die nichts weiter kannte als Schmerz und Enttäuschung.
     Sie marschierte schwerfällig auf die Jungs zu und verpasste beiden einen kräftigen Schlag gegen den Kopf. Ausdruckslos nahmen die Kinder den Hieb in Kauf. Sie wussten, dass so ein einfacher Klaps im Vergleich zu den anderen Dingen, die ihnen schon widerfahren waren, eigentlich nicht der Rede wert war.
     »Scheißkinder!«, schrie sie wütend.
     Der Junge im Slayer-Shirt ließ sein Messer auf den Boden fallen und verfolgte mit ausdruckslosen Augen die ausgeblichenen Muster des Teppichs. Sein Bruder jedoch, in seiner surrealen Clownsmaske, stand auf. Stellte sich vor Elenor. Hielt das Messer fest umschlossen.
     »Und was jetzt, du kleiner Scheißer?«, fragte Elenor trocken. »Willst du mich abstechen wie ein räudiges Schwein?«
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