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Max Heller 4 - Roter Rabe
Verfasser: Frank Goldammer (14)
Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag (951)
VÖ: 21. Dezember 2018
Genre: Historischer Roman (3383) und Kriminalroman (5756)
Seiten: 384
Themen: Botschaften (224), Dresden (48), Fünfziger Jahre (121), Kommissare (1336), Spionage (192), Zeugen Jehovas (3)
Reihe: Max Heller (4)
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MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 29. Januar 2019 um 17:20 Uhr (Schulnote 1):
» Spannung vom Anfang bis zum Ende

Teil 4 – Roter Rabe - und wir sind wieder in Dresden! Man schreibt nun das Jahr 1951. Seit fast zwei Jahren gibt es zwei deutsche Staaten. Deutschland ist getrennt und es existieren zwei politische Systeme.
Max Heller, der Oberkommissar, kommt mit seiner Frau Karin und Pflegekind Anni vom erholsamen Ostseeurlaub zurück. Nachdem Karin kurze Zeit später in den Westen zu Sohn Erwin reisen darf, bleibt Heller mit unguten Gefühlen und Sorge zurück. Doch zum Grübeln bleibt ihm keine Zeit, denn es passieren unerklärliche Todesfälle wie am Fließband. Von Spionage ist die Rede, vom mysteriösen Amerikaner, den man Rabe (russisch: Woron) nennt, von dem eine große Gefahr auszugehen scheint. Lange Zeit tappen Max Heller und seine beiden Kollegen Oldenbusch und Salbach im Dunkeln, ehe sich alles aufklärt.
Ich bin sofort wieder gut in das Geschehen hineingekommen. Es sind nur wenige Tage im September (vom 8. bis 23.), die der Autor Frank Goldammer mit einer atemberaubenden, manchmal mit Beklemmung gemischter Spannung beschreibt. Eine unterschwellige Bedrohung ist in den Zeilen für mich ständig spürbar. Es passiert sehr viel Seltsames, Unerklärliches. Eigenartige, manchmal regelrecht schizophren zu nennende Zustände überall!
Mir gefällt die natürliche, unverkrampfte Schreibweise bis in die Dialoge hinein. Auch die Protagonisten agieren im Kontext ihrer Zeit und mir kam es manchmal so vor, als wäre ich selbst mittendrin. Schon in meiner Rezension zum 3. Teil schrieb ich, wie sehr mich der direkte, lebendige Sprachstil begeistert, der den jeweiligen Umständen voll entspricht. Seit Teil 1 „Der Angstmann“, seit Ende November 1944 habe ich Kommissar Max Heller bisher begleitet. Er ist und bleibt eindeutig der positive Held, an seinem Charakter gibt es fast nichts auszusetzen. Der Mann ist sympathisch, direkt in der Ansprache gegenüber allen; sehr gewissenhaft, pragmatisch, wertungsfrei und konsequent, unbestechlich geht er seiner Arbeit nach. Warnungen seines Vorgesetzten Niesbach schlägt er in den Wind und politische Querelen interessieren ihn nicht, wenn sie seine Ermittlungen tangieren. Es kommt recht gut rüber bei mir, wie unter der Bevölkerung, aber auch in den Ämtern bis hin zum Geheimdienst (MfS) sich eine Atmosphäre breitmacht, die von Angst, Mißtrauen, großer Unsicherheit und Paranoia geprägt ist und die dann wiederum weitergetragen wird. Das bringt der Autor besonders gut bei der Figur des Kommissars Oldenbusch zum Ausdruck. Überhaupt gelingt es Frank Goldammer die gesellschaftlichen, politischen Zustände in der jungen DDR und die Befindlichkeiten der Menschen eindrucksvoll und lebensecht zu schildern. Auch in den Geheimdiensten (DDR – MfS, UdSSR – MGB) arbeiten Menschen aus Fleisch und Blut! Hier im Roten Raben sind das zum einen der ältere Sohn von Max Heller, Klaus, und zum anderen der junge Russe Alexej Saizev. Den sowjetischen Offizier konnte man schon in Teil 1 kennenlernen. Deshalb war ich sehr erstaunt über seine Entwicklung, seine Rolle in dieser Geschichte. Ich bin gespannt, nicht nur wegen ihm, wie der Autor im nächsten Teil die Charaktere weiter agieren läßt.

Fazit:
Wieder sehr spannend zu lesen! Auch die privaten Aspekte der Protagonisten werden nicht vernachlässigt. Ein sehr lebendiger, großartiger Krimi mit gut recherchierter deutscher Geschichte. Ein Riesenthema! Es gibt wieder ein überraschendes, fulminantes Ende, dass eklatante Fragen über den Roten Raben offen läßt.
Ich freue mich auf den nächsten Teil und vergebe gern meine Empfehlung und fünf von fünf Sternen.«
  11      0        – geschrieben von hennie
Kommentar vom 3. Januar 2019 um 2:18 Uhr (Schulnote 1):
» Wem kann man überhaupt noch trauen?

"Zu viel Vertrauen ist häufig eine Dummheit, zu viel Misstrauen immer ein Unglück." (Jean Paul)
Dresden 1951:
Max, Karin und Annie sind nach einem wunderschönen Ostseeurlaub wieder in Dresden angekommen. Karin dagegen darf gleich zur nächsten Reise antreten, den sie hat, einen Besuch bei Sohn Erwin im Westen genehmigt bekommen. Max und Annie hingegen müssen schauen wie sie alleine und mit der inzwischen leicht dementen Frau Marquart zurechtkommen. Und auch bei der Polizei ist heftige Unruhe, nachdem kürzlich 2 Gefangene sich selbst gerichtet haben. Komisch ist nur das die beiden von den Zeugen Jehovas waren und zudem sich absolut identisch umgebracht haben. Während Heller sehnsüchtig auf ein Telegramm von Karin wartet, geschehen weitere Selbstmorde und andere suspekte Todesfälle. Zudem taucht Saizev ein alter Bekannter von Heller auf, der ihn warnt nicht zu tief an den Fällen zu graben. Als dann auch noch die Tochter einer alten Bekannten von Frau Marquart auftaucht, wird Max immer misstrauischer. Kann das alles noch Zufall sein und warum meldet sich Karin nicht?

Meine Meinung:
Mit "Roter Rabe" habe ich inzwischen das vierte Buch von Frank Goldammer Ermittler Max Heller gelesen. Ich fieberte diesem Band schon entgegen, den kein anderer Autor bekommt es so gut hin Krimi und historische DDR Geschichte unter einen Hut zu bekommen. Das Cover mit dem im Hintergrund des noch immer zerstörten Dresden und der flüchtenden Frau, passte wieder einmal ausgezeichnet zu der Heller Reihe. Auch in diesem Buch ging es wieder schon in "Tausend Seelen" um die russische Besatzungszone, die Machenschaften und Einflüsse der Russen durch die (MGB), dem Ministerium für Staatssicherheit (MfS). Ich als nicht DDR-Bürger und Nachkriegskind fand diese Machenschaften natürlich total interessant, zu sehen was für Schwierigkeiten damals die Bürger hatten. Dazu kamen noch Hellers Ängste das seine Frau Karin nicht mehr aus dem Westen zurückkehrt. Außerdem noch die unverhoffte Mitbewohnerin Edeltraut Herrmann, der er sehr misstraute. Doch auch die Ängste von Werner Oldenbusch, dem seine Verlobte in den Westen abgetaucht ist. Hier sah man besonders, wie misstrauisch die damalige Bevölkerung inzwischen gegen jeden geworden ist, nicht einmal mehr Kollegen traute man über den Weg. Was ja auch teilweise berechtigt war, wie man später feststellen musste. Doch die viele mysteriösen Toten gaben nicht nur Max Heller Rätsel auf, selbst ich war bis zum Ende unschlüssig wer der wahre Täter sein könnte. Trotzdem dieser Krimi nicht von Blut und Spannung strotzte, hatte der Autor hier wieder ein unfassbares Katz und Maus Spiel, zwischen Religion, Spionage und russischen Kalkül gezaubert. Dazu nicht nur gut ausgedachte Charaktere, wie z. B. den cleveren Max Heller, Kollege Werner Oldenbusch, die auch hier wieder ein hervorragendes Team bildeten. Nein selbst die Nebendarsteller waren sehr gut gewählt. Doch am meisten beeindruckt hat mich wieder einmal Goldammers Wissen, vor allem über die Dresdner Historie und das feine Gespür für kleine Nebensächlichkeiten, wie Karins Besuch in den Westen. Für mich ein weiterer lesenswerter und hervorragender Band, dem ich 5 von 5 Sterne gebe.«
  15      0        – geschrieben von claudi-1963
 
Kommentar vom 1. Januar 2019 um 20:33 Uhr:
» Spannend

Oberkommissar Heller wird mit seinen Kollegen 1951 in Dresden mit einem merkwürdigem Fall beauftragt. Der Tod zweier, der Spionage verdächtigter Inhaftierter soll näher untersucht werden. Beide Verdächtigte sind Zeugen Jehovas und haben sich fast zur gleichen Zeit auf dieselbe Art und Weise umgebracht. War das ein Selbstmord, oder wollte hier jemand weitere Nachforschungen verhindern?

Heller kommt die Variante des Selbstmords merkwürdig vor, auch weil beide Männer bei ihrer Einlieferung als krank beschrieben wurden. Auf der Suche nach weiteren Spuren stolpert er im wahrsten Sinne des Wortes über weitere Todesfälle. Es scheint, als wäre da jemand der ihm immer einen Schritt voraus ist. Noch merkwürdiger ist, dass Heller von seinem alten Bekannten Saizev, einem Mitarbeiter des russischen Geheimdienstes, ausgebremst wird. Er soll zwar ermitteln, aber eben nicht so richtig. Das eigentliche Ziel bei der Operation wäre die Ergreifung des Raben, einem amerikanischen Geheimagenten.

Frank Goldammer gelingt es geschickt, die angespannte Stimmung in der jungen DDR einzufangen. Der Staat ist misstrauisch gegenüber jedem und zögert nicht seine eigenen Leute zu bespitzeln und zu überwachen. Diese angespannte Stimmung kommt auch im Buch gut herüber. Die Sorge vor Sabotage, Bespitzelung und auch das Bekannte nach ihren Reisen in die BRD nicht mehr in die DDR zurückkommen, kommt besonders gut zum Ausdruck. Man kann die Anspannung von Heller und seinen Kollegen sehr gut nachvollziehen.

Leider verliert sich das Buch zum Ende hin in zu vielen Ereignissen. Einige werden nicht schlüssig aufgeklärt also gänzlich offen gelassen. Bestimmte Handlungsstränge kann man nicht richtig nachvollziehen. Das ganz große Ziel ist erreicht, der feindliche Agent wird gefasst. Aber die kleinen offenen Details sind bis zum Schluss nicht klar.

Von mir gibt es trotzdem eine unbedingte Leseempfehlung für dieses Zeitzeugnis, über das man so wenig weiß und verdiente vier Lesesterne.«
  16      0        – geschrieben von Xanaka
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