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Der Verrat
Verfasser: Ellen Sandberg (2)
Verlag: Penguin (156)
VÖ: 17. Dezember 2018
Genre: Kriminalroman (5664)
Seiten: 480
Themen: Gefängnis (401), Rache (1455), Schuld (478), Vergebung (81), Verrat (800), Weingut (76)
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MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 27. Januar 2019 um 18:40 Uhr (Schulnote 1):
» spannende Familiengeschichte voller Hass, Wut und Schuld

*Inhalt*
Endlich kann Nane Rauch nach 20 Jahren das Gefängnis verlassen. Sie hat ihre Schuld zwar abgeleistet, doch sie kann sich selbst nicht verzeihen. Noch immer sind aber ihre Erinnerungen an diese verhängnisvolle Nacht verschwommen. Hat sie den geplanten Mord verhindern wollen oder nicht. Um Klarheit zu bekommen muss sie unbedingt mit Thomas von Manthey, dem Mann ihrer jüngeren Schwester Pia reden, was diese aber auf jeden Fall verhindern will. Doch davon lässt sich Nane nicht abhalten und fährt zum Weingut. Sie findet Thomas verletzt in den Weinbergen und wird verdächtig seinen Herzanfall ausgelöst zu haben. Thomas liegt im Koma und Nane hat keine Möglichkeiten ihm Fragen zu stellen.
Was geschah in dieser Nacht? Warum ist der Hass zwischen den Schwestern so groß?

*Meine Meinung*
"Der Verrat" von Ellen Sandberg ist ein Familiendrama, der ganz viele verschiedene Themen abdeckt, Liebe und Hass, Geheimnisse und Lügen, Schuld und Vergebung, Eifersucht und Rache. Der Prolog mit den Geschehnissen von 1998 hat mich gleich in den Bann gezogen. Der Schreibstil der Autorin ist spannend und fesselnd. Die Geschichte ist in zwei Erzählsträngen unterteilt. Abwechselnd werden die heutigen Ereignisse und die aus der Vergangenheit erzählt. Nach und nach lernt der Leser die Schwestern und deren Familien kennen und erfährt wie es zu dieser verhängnisvollen Nacht gekommen ist. Die Autorin schafft es immer wieder mich auf eine falsche Fährte zu locken. Zum Ende hin werden beide Stränge gekonnt zusammengeführt.

Die Charaktere sind authentisch und lebendig. Die drei Schwestern Nane, Birgit und Pia können unterschiedlicher nicht sein. Am Anfang ist mir Nane sehr sympathisch und ich habe etwas mit ihr gelitten. Es muss schrecklich sein, wenn die eigene Schwester mit dem Mann verheiratet ist, den man immer noch liebt. Aus Eifersucht und Wut begeht sie einen riesengroßen Fehler. Pia ist sehr selbstbewusst, ihr scheint im Leben immer alles zugeflogen zu sein. Sie liebt ihr luxuriöses Leben an der Seite von ihren Mann Thomas. Dieser ist auch einer der Gründe, warum die beiden zerstritten sind. Birgit versucht zwischen den beiden zu vermitteln, denn sie ist ein harmoniebedürftiger Mensch.

*Fazit*
Wer spannende und emotionale Familiendramen liebt, ist hier genau richtig. Dieses Buch hat mich von Anfang an gefesselt. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und 5 Sterne.«
  12      0        – geschrieben von janaka
 
Kommentar vom 17. Januar 2019 um 21:10 Uhr:
» Familiendrama

Drei Schwestern, wie sie unterschiedlicher nicht sein können und ihre Probleme mit der Liebe. Auf der Familie lastet ein Fluch behauptet deren Mutter. Sie muss es ja wissen, hat sie doch selbst Jahre vorher die Familie wegen der Liebe ihres Lebens verlassen und ist später reumütig wieder zurück gekehrt.

Nane kommt nach zwanzig Jahren aus dem Gefängnis. Auch Jahre später lastet die Schuld am Tod von Henning, dem ersten Sohn ihres Schwagers, auf ihr. Sie möchte, um letztlich Frieden zu finden, mit ihrer Schwester Pia und Thomas deren Mann über die damalige Nacht sprechen. Beide waren dabei und könnten vielleicht doch ihre Unschuld beweisen. Doch Pia blockt ab, wie schon in der gesamten Haftzeit. Sie möchte mit ihrer kleinen Schwester nichts mehr zu tun haben. Lediglich Birgit, die mittlere der drei Schwestern, ist bereit Nane aufzunehmen. Sie hat ihr auch einen Job besorgt und sich um Wohnraum für sie gekümmert.

Doch Nane gibt keine Ruhe! Sie lässt nichts unversucht, um an Thomas heranzukommen. Schließlich handelte es sich bei dem Toten um seinen Sohn aus erster Ehe. Beim ersten Zusammentreffen erleidet er einen schweren Herzanfall und liegt im Koma auf der Intensivstation. Auch Pia vermeidet es nach wie vor mit Nane über die Nacht zu sprechen. Was ist damals passiert! Wer war denn nun schuld am Tod von Henning? Lest selbst es lohnt sich in jedem Fall.

Der Autorin gelingt es in diesem Buch ausgezeichnet den Leser zu manipulieren. Auf Spurensuche, was damals eigentlich geschehen ist, lernen wir die einzelnen Protagonisten sehr gut kennen. Von den drei Schwestern hat es Pia als erfolgreiche Restauratorin am besten getroffen. Sie ist glücklich verheiratet und lebt mit ihrer Familie auf einem erfolgreichen Weingut. Das sie und ihre Familie sich von Nane bedroht fühlen, kann man gut nachvollziehen. Ihr gilt die meiste Sympathie, auch von mir.

Doch je mehr die Handlung fortschreitet, umso mehr wandelte sich mein Empfinden. Nane, die jüngste Schwester die zwanzig Jahre im Gefängnis gesessen hat und bis heute nicht weiß, ob sie nun wirklich schuld am Tod von Henning ist, erhält plötzlich von mir immer mehr Mitgefühl. Beim Lesen kann ich sehr gut ihre Situation nachempfinden. Sie möchte doch nur Gewissheit um die Ereignisse der damaligen Nacht. Auch wie sie kann ich nicht verstehen, warum niemand mit ihr reden will.

Birgit, die mittlere Schwester ist so ein wenig die graue Maus. Sie hilft sowohl der einen Schwester, will es sich mit der anderen Schwester aber auch nicht verderben. Sie ist das klassische Mittelkind. Das Verhältnis der Schwestern wurde so überzeugend dargestellt, dass ich viele Reaktionen der Schwestern nachvollziehen konnte.

Ich fand das Buch ausgesprochen spannend. Ich empfehle es unbedingt weiter und vergebe nur zu gerne fünf Lesesterne.«
  13      0        – geschrieben von Xanaka
Kommentar vom 25. Dezember 2018 um 20:07 Uhr (Schulnote 1):
» Vor zwanzig Jahren wurde Nane wegen Mordes zu einer langen Haftstrafe verurteilt. Nun kommt sie auf Bewährung frei. Doch die Schuld, die sie durch den Tod eines Menschen auf sich geladen hat, droht sie zu erdrücken. Ihre Schwester Birgit versucht Nane zu unterstützen. Sie sorgt dafür, dass Nane eine Unterkunft und Arbeit hat, um die Bewährungsauflagen zu erfüllen. Doch Nanes Gedanken kreisen um die damaligen Ereignisse. Sie würde Thomas, dem Ehemann ihrer Schwester Pia, zu gerne ein paar Fragen dazu stellen, um endlich Gewissheit zu haben. Doch als Nane Thomas auf seinem Weingut aufsucht, erleidet dieser einen Herzinfarkt und Pia weigert sich entschieden, mit ihr zu sprechen. Warum reagiert Pia derart heftig? Nane muss allerdings wissen, was damals wirklich geschehen ist. Sie beginnt in der Vergangenheit zu graben und stößt dabei auf Unglaubliches....

Ellen Sandberg verwendet zwei Zeitebenen um die Ereignisse zu schildern. In der Gegenwart beobachtet man Nane dabei, wie sie versucht, ihr Leben wieder in den Griff zu bekommen und herauszufinden, was damals wirklich geschah. Außerdem blickt man zurück in die Zeit vor zwanzig Jahren und erfährt dabei nicht nur mehr über das Verhältnis zwischen den drei Schwestern, sondern nähert sich Schritt für Schritt dem Abend, der nicht nur Nanes Leben für immer verändern hat.

Der Einstieg verläuft zunächst gemächlich, denn Ellen Sandberg nimmt sich Zeit, Charaktere und Hintergründe in die Handlung einzuführen. Dieses Wissen wird interessant geschildert und weckt die Neugier, mehr über Nane und die damaligen Ereignisse zu erfahren. Der Schreibstil ist flüssig und sehr angenehm lesbar. Man kann sich die beschriebenen Szenen mühelos vorstellen. Die Charaktere sind nicht so leicht zu durchschauen. Man ist hin- und hergerissen und ahnt zunächst nicht, wohin die Handlung steuern wird. Ellen Sandberg gelingt es früh, eine düstere Atmosphäre heraufzubeschwören, die zwischen den Zeilen schwebt, und dafür sorgt, dass man in den Sog der Handlung gerissen wird. Schon bald mag man sich kaum noch vom Gelesenen lösen, fliegt förmlich durch das Buch und mag kaum glauben, was nach all den Jahren ans Tageslicht kommt.

Ich habe bereits "Die Vergessenen" von Ellen Sandberg mit großer Begeisterung gelesen und auch "Der Verrat" konnte mich früh mitreißen. Denn der Autorin ist es hervorragend gelungen, meine Neugier zu wecken und mit meiner Ungewissheit zu spielen. Ich hatte zwar einen Verdacht, was passiert sein könnte, war mir jedoch nie ganz sicher und wurde dann am Ende noch überrascht. Auf meiner persönlichen Bewertungsskala vergebe ich deshalb die Schulnote 1 und eine klare Leseempfehlung.«
  11      0        – geschrieben von KimVi
Kommentar vom 21. Dezember 2018 um 21:22 Uhr (Schulnote 2):
» Am Zorn festhalten ist wie Gift trinken und erwarten, dass der andere daran stirbt.

Zwanzig Jahre hat Nane im Gefängnis gesessen wegen Mordes. Sie hat ihre Strafe verbüßt, aber ihrer Schwester Pia und deren Mann Thomas scheint das immer noch nicht genug, doch Nane hat Fragen, die sie über all die Jahre beschäftigt haben und diese will sie nun stellen. Als sie zu Thomas‘ und Pias Weingut kommt und ihrem ehemaligen Liebhaber gegenübertritt, erleidet der einen schweren Herzinfarkt und ihre Schwester jagt sie davon. Warum hegt Pia so einen Groll und weshalb will sie das, was in der unsäglichen Nacht geschah, unbedingt für immer totschweigen? Nane riskiert alles, sogar ihre Bewährung, um endlich Gewissheit zu haben, ob sie wirklich eine Mörderin ist, denn ihre Zweifel scheinen berechtigt.

Ellen Sandbergs zweiter Roman ist ein überzeugendes Spiel zwischen starken Figuren. Interessant ist dabei, dass es vor allem die Frauenfiguren sind, die das Spiel gegeneinander austragen und aus völlig verschiedenen Motiven, aber mit allen verfügbaren Mitteln in den Kampf gehen und zum Äußersten bereit sind. Parallel lässt sie die Geschehnisse Ende der 90er Jahre und die aktuellen Ereignisse ablaufen, der Leser muss so die Puzzleteile nach und nach zusammensetzen, um den perfiden Komplott zu durchschauen, der durchaus noch einmal Figuren in einem anderen Licht erscheinen lässt.

Der Roman beginnt mit einem recht gemächlichen Tempo und bietet einiges an Vorlauf, bevor so wirklich Spannung aufkommt. Für das Agieren der Figuren ist dies jedoch wichtig, denn in genau dieser Phase liegt das entscheidende Motiv. Die Handlung ist insgesamt clever aufgebaut und überzeugend konstruiert, mir fehlten jedoch ein wenig die Sympathieträger, mit denen man mitfühlt und für die man sich Gerechtigkeit wünscht. Die Protagonistinnen Pia und Nane ebenso wie Thomas‘ Schwester sind von negativen Emotionen zerfressen, die sie zwanghaft bedienen. Keine kann vergeben, keine kann loslassen und keine gönnt einem anderen Glück. Es gibt diese Menschen, aber es ist erschreckend, wie sehr die drei darin gefangen sind und aus purem Egoismus auch bereitwillig das Leben der anderen zerstören und sogar deren Tod in Kauf nehmen. Die Töchtergeneration ist noch zu naiv und schwach, um diesen Frauen etwas entgegenzusetzen, ihre einzige Handlungsoption ist das Weglaufen.

Insgesamt ein runder und spannungsreicher Roman, der zwar nicht als Psychothriller kategorisiert ist, aber durchaus auch in diesem Genre angesiedelt sein könnte, denn die Handlung lebt von dem Psychospiel der Figuren. Abzug gibt es von mir einzig wegen der wenig überzeugenden erotischen Passagen, die sprachlich wie auch bezogen auf die Handlung etwas gestelzt wirken und bei denen weniger sicher mehr gewesen wäre.«
  14      1        – geschrieben von miss.mesmerized
 
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