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Der Magie verfallen 10 - Magiefunken 2
Verfasser: Tanja Rast (26)
Verlag: Eigenverlag (13563)
VÖ: 2. Dezember 2018
Genre: Fantasy (9950) und Kurzgeschichtensammlung (1852)
Seiten: 236
Themen: Diebe (341), Homosexualität (1950), Kolonien (103), Magie (1961), Putsch (18)
Reihe: Der Magie verfallen (13)
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MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 28. Mai 2019 um 17:23 Uhr (Schulnote 2):
» Inhalt/Meinung

Ich habe mich sehr auf Magiefunken 2 gefreut, geht es doch weiter mit den Helden, die ich schon auf ihrer ersten Reise begleiten durfte. Wie geht es ihnen? Was machen sie? Und sind sie alle wirklich glücklich?


1.Stollenblut – Die Dunkelheit

Arev und Enris leben nun in der Minenkolonie. Arev macht alles, um die Kolonie wieder aufleben zu lassen, sodass dass wertvolle Stollenblut endlich wieder den Magiern zur Verfügung gestellt werden kann. Die Explosion hat so ziemlich alles zerstört und nun heißt es erstmal, alles wiederaufbauen, bevor gefördert werden kann. Enris versteht das, dennoch fühlt er sich zurückgesetzt, denn nur Rechnungen nachsehen ist nicht unbedingt eine erfüllende Aufgabe. Als ein scheinbar Irrer aus der Mine kommt, überschlagen sich die Ereignisse. Arev entdeckt eine Möglichkeit, schneller helfen zu können und Enris wird geholfen, ihm klar zu machen, dass Arev Enris nicht als Selbstverständlich ansieht. Die beiden versuchen ein Leben zu leben, dass einerseits viel Arbeit verlangt, andererseits auch Zeit füreinander einfordert. Dass ist nicht leicht und das müssen beide lernen. Ich hätte mir gerne etwas mehr Drama gewünscht, es geht meiner Meinung nach viel zu schnell gut aus. :-D


2.Meisterdiebe – Die Versuchung

Sian und Yoreq versuchen sich vor der Königsmutter zu verstecken und gemeinsam ein Leben zu leben, von dem sie nie geträumt hätten. Dass das nicht einfach ist, erfahren sie schon sehr bald, denn alles was glitzert, scheint sehr interessant zu sein! Gemeinsam gelingt es ihnen, einen Ausweg zu finden, der hoffentlich alle zufriedenstellt.
Es hat Spaß gemacht, nochmal auf diese beiden zu treffen, aber auch hier hätte ich mir ein bisschen mehr Drama gewünscht. Die rettende Lösung kommt schnell und alles geht scheinbar gut aus.


3.Faustpfand – Der Aufstand

Wie hab ich mich gefreut, diese beiden wiederzusehen. Jolian und Aenyns hatten es wahrlich nicht leicht und so freute ich mich zu sehen, dass sie sich in ihrem neuen Leben eingefunden haben. Dachte ich jedenfalls, denn als etwas schlimmes passiert, muss Jolian über sich hinauswachsen und zeigen, dass er doch mehr ist als ein Krüppel und Hauptmann. Dass er mehr kann, als nur humpeln und in der Küche helfen. Und obwohl er sich dagegen wert, hat er einen einschlagenden Ruf und die Macht, Berge zu versetzen!
Diese Geschichte hat mir mit am besten gefallen, denn hier kam das Ende nicht so überraschend oder viel zu schnell. Die Geschichte und die Figuren erarbeiten sich ihr Ende und am Ende bekommen alle, was sie verdienen! Sehr schön!


4.Dämonenhatz – Die Intrige

Bajas und Davil! Beide recht plemplem, aber ich hab sie dennoch in mein Herz geschlossen! Ihnen wird keine Ruhe gegönnt, denn nicht jeder steht Davils Ideen offen gegenüber. Er will Veränderungen, er will den Kindern helfen, die sich nicht selbst helfen können und er will Bajas, mit allem was dazu gehört. Bajas geht es gut, zu gut, wenn er ehrlich ist, denn er muss ja nichts mehr machen für neue Kleidung und Essen auf dem Tisch. Die beiden geraten in eine Intrige, die sich sehen lassen kann und müssen abermals selbst alles in die Hände nehmen, denn der Wache ist nicht zu vertrauen.
Auch diese Geschichte gefiel mir ausgesprochen gut. Davil mit seiner netten, naiven, aber nicht dummen Art und Bajas, der auch auf seine Art naiv und schüchtern ist, wissen, wie man kämpft und dass es sich lohnt! Sehr sehr schöne Geschichte!


Fazit

Ich habe mich wirklich sehr gefreut, auf alle vier Pärchen nochmal zu treffen und zu sehen, was bei ihnen los ist. Natürlich war das immer nur ein kleiner Einblick und natürlich ist auch immer jede Menge los! Sie liegen nicht gelangweilt im Bett herum und wissen mit sich nichts anzufangen. Aber ich denke auch, dass den ersten beiden Geschichten ein paar Wörter mehr nicht geschadet hätten!
Nichtsdestotrotz eine wunderbare Sammlung von Geschichten mit Figuren, die man einfach lieben muss!«
  13      0        – geschrieben von Tilly Jones
 
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