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TASCHENBUCH
 
Knochenwald
Verfasser: Christian Witt (1)
Verlag: Books on Demand (1728)
VÖ: 23. Mai 2018
Genre: Fantasy (8557) und Horror (987)
Seiten: 636
Themen: Kollegen (258), Obsession (88), Parallelwelten (286), Professor (221)
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Lesermeinungen (0)     Leseprobe
LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Christian Witt für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Christian Witt gibt es im Angstkreis Creepypasta und bei Facebook.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     Mit ihren scharfen, klingenartigen Zähnen können sie euer Fleisch mit Leichtigkeit aus euren Körpern lösen und ihre ätzenden Verdauungssäfte verwandeln herausgelöste Fleischstücke, Gliedmaßen oder Organe in Sekunden in einen weichen, schmackhaften Brei.
     Vor den großen Exemplaren müsst ihr dabei nicht einmal die meiste Angst haben. Schlimmer sind die kleinen und mittleren Schneidmaden, die in Horden auftreten und vor denen euch nicht einmal das dichteste Unterholz Schutz bietet.
     Denn der Boden des Knochenwaldes, dieses riesige Reich aus Horn, Knochensplittern und wie Blätter umher wehenden Hautresten, ist ihr Königreich. Hier herrschen die Maden unangefochten. Lediglich im hohen Geäst der knöchernen, kahlen Bäume seid ihr vor ihnen sicher. Dort, wo der kalte Wind noch schärfer weht, das Rasseln der Knochen ohrenbetäubend laut ist und ihr euer Lager mit den stark verwesten Überresten seltsamer Kreaturen und ab und an auch verstorbener Menschen teilt. Hier solltet ihr sicher sein. Wobei der Anblick der fremdartigen, verrotteten Gesichter und der seltsam geformten Schädel in der Nacht schon so manchen in den Wahnsinn getrieben hat. Wie auch sonst sollten sie auf diese Geschichten gekommen sein? Geschichten, nach denen urplötzlich Leben in die verdammten Kadaver gekommen sei und sie des Nachts vom roten Glühen toter Augen oder einer knochigen Klaue am Hals erwacht seien.
     Aber selbst wenn dies nur Wahnfantasien sein sollten, so ist es sicher keine gute Idee, für immer auf einem dieser Bäume auszuharren. Immerhin müsst ihr essen und trinken und eure „Gefährten“ bieten zwar eine magere Nahrungsquelle, wenn man den Ekel erst einmal überwunden hat, aber auf Dauer werden sie euch nicht sättigen.
     Euch bleiben also nur zwei Möglichkeiten: Entweder ihr steigt hinab auf den madenverseuchten Boden und sucht nach dem Eingang, der euch in diese verkommene Existenzebene gebracht hat. In diesem Fall kommt ihr vielleicht mit heiler Haut und lebenslangen Albträumen davon. Oder ihr versucht euch vorsichtig von Baum zu Baum zu hangeln. Es könnte euch den Tod bringen – denn die Bäume sind hoch und stehen weit auseinander und die Maden am Boden sind stets hungrig – doch es könnte sich auch für euch lohnen.
     Denn tief im Herzen des Waldes, nach vielen Kilometern voller Leichen, Tod, Maden, Knochen und Angst, liegt etwas sehr Wertvolles verborgen. Was es ist, kann ich euch nicht genau sagen. Denn bisher ist niemand von dieser Reise ins Innere des Schreckens zurückgekehrt. Was mit denen geschehen ist, die es versucht haben, ist unklar. Natürlich wäre es nicht unwahrscheinlich, dass sie einfach gestorben und nun ein Teil des Waldes geworden sind – gefressen, zu Tode gestürzt, aufgespießt, verhungert oder verdurstet. Eine dunklere Theorie besagt aber, dass manche von diesen Wagemutigen es bis hinein ins Zentrum geschafft haben und dort zu etwas ... Anderem geworden sind. Ob das aber stimmt, vermag ich nicht zu sagen. Das Wenige, was ich weiß, habe ich allein den bedauernswerten Existenzen zu verdanken, die die Reise ins Innere begonnen und das Zentrum aus der Ferne gesehen haben, dann aber umgekehrt sind. Damit haben sie zwar ihr Leben gerettet, nicht aber ihren Verstand. Ihre Schilderungen sind wirr, voller Widersprüche und Übertreibungen (oder Untertreibungen?) und demnach nicht besonders vertrauenswürdig.
     Wie auch immer. Vielleicht könnt ihr mir ja eines Tages mehr darüber berichten, falls ihr den Mut aufbringt, den Knochenwald zu besuchen und tief in sein kaltes, fauliges Inneres vorzudringen.
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