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Faber und Waatstedt ermitteln 4 - Tödliches Pilsum
Verfasser: Elke Nansen (4)
Verlag: Klarant (510)
VÖ: 30. November 2018
Genre: Kriminalroman (5383)
Seiten: 204 (Kindle Edition), 220 (Taschenbuch-Version)
Themen: Ermittlungen (827), Kommissare (1171), Krankenpfleger (15), Leichen (1397), Ostfriesland (338)
Reihe: Faber und Waatstedt ermitteln (4)
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Ein überraschender Fund in Ostfriesland bringt einen nie aufgeklärten Vermisstenfall wieder ins Rollen. Im Ems-Jade-Kanal wird das versenkte Auto von Robert Gerber geborgen, einem brillanten Biochemiker, der vor fünf Jahren spurlos verschwand. Die Kommissare Richard Faber und Rike Waatstedt von der Kripo Emden/Leer nehmen die Ermittlungen auf und stoßen auf ein Drama. Nur wenige Monate vor Roberts Verschwinden war seine dreijährige Tochter in einem Krankenhaus tragisch verstorben. Einiges deutet auf einen Todesengel hin, einen Krankenpfleger, der das Schicksal anderer in die eigene Hand nimmt. War Robert Gerber dem Todesengel zu nahe gekommen und musste seine Recherchen mit dem Leben bezahlen? Roberts Frau Bettina hofft, dass ihr Mann vielleicht doch noch am Leben ist. War er damals untergetaucht und hatte deshalb diese riesige Summe Bargeld abgehoben? Die Zusammenhänge bleiben unklar, aber eine wichtige Spur führt nach Pilsum. Und als dort die Leiche einer Frau auftaucht, erscheint der ganze Fall in einem neuen Licht …
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Lesermeinungen (1)     Leseprobe
LESEPROBE
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     „Du bist mal wieder der Prototyp eines Mannes. Nie wollt ihr über Gefühle reden“, erwiderte Rike enttäuscht.
     „Jedenfalls nicht über unsere eigenen Gefühle. Wenn es um andere geht, bin ich Mister Sensibel“, versuchte er, das Gespräch aufzulockern.
     „Und ich, was glaubst du, treffe ich einmal den Richtigen?“
     „Bestimmt! Du hast genug Auswahl. Die Kerle sind hinter dir her“, meinte er lächelnd. „Aber tu mir einen Gefallen, nicht Philipp Schorlau, auch wenn er um dich rumschleicht wie ein räudiger Kater!“
     „Jetzt wird es Zeit, ins Bett zu gehen, wir driften gerade ins Unaussprechliche ab“, sagte Rike resolut und trank ihren Wein aus. Sie stand auf, legte Faber eine Hand auf die Schulter und drückte ihm einen Kuss auf die Wange. „Schlaf gut, Mister Sensibel!“

***


Oldersum war ein kleiner Teil der Gemeinde Moormerland und lag südwestlich von Emden. Etwa tausendsechshundert Menschen bewohnten Oldersum und es wurde von der Ems, dem Ems-Seitenkanal und dem Rorichumer Tief mit Wasser umschlossen. Ein kleines hübsches Örtchen, das heutzutage über die erforderliche Infrastruktur verfügte. Es gab einen Arzt, einen Zahnarzt, eine Apotheke, zwei Verbrauchermärkte, einen Kindergarten und eine Grundschule. Sogar eine Pizzeria und zwei Kneipen mit Restaurants hatten sich dort angesiedelt.
     Rike und Faber waren am nächsten Morgen gleich um acht Uhr nach Emden auf die A31 gefahren und hatten diese bei Riepe wieder verlassen. Während Schorlau sich in der Garage des Emder Polizeikommissariats vergnügte, fuhren sie auf der Auricher Landstraße in Richtung Oldersum. Dort in der Gräfin-Theda-Straße wohnte die Familie Gerber noch immer. Faber hatte sie telefonisch für viertel vor neun angekündigt und gefragt, ob die beiden Kinder an diesem Dienstagmorgen vielleicht etwas später zur Schule gehen könnten. Sie wollten Mark und Lorena gerne kennenlernen und mit ihnen sprechen. Frau Gerber hatte ihm versichert, das wäre kein Problem, da es sich um die letzten zwei Tage vor den Sommerferien handelte. In der Schule würde an den Tagen nicht mehr viel gearbeitet und sie wollte die beiden entschuldigen.
     „Ich hatte völlig vergessen, dich zu fragen, wie Bettina Gerber am Telefon wirkte. Du hast doch gestern kurz mit ihr gesprochen, oder?“, wandte sich Rike an Richard, der den Audi gerade vor dem alten Landhaus parkte.
     „Fragil, sie wollte unbedingt wissen, warum wir kommen. Ich habe ihr nichts gesagt, weil ich ihre Reaktion sehen möchte“, sagte Faber. „Ich hatte den Eindruck, die Frau ist immer noch in Trauer, sie sprach angestrengt und mit dünner Stimme.“
     Rike seufzte. „Das wird nicht gerade ein einfaches Gespräch“, bemerkte sie. „Na komm, bringen wir es hinter uns.“
     Das typische zweistöckige Landhaus aus roten Klinkern war von außen original erhalten worden. Jedoch ließen der sehr gepflegte Garten und die exotischen Pflanzen schon vermuten, dass es von innen grundsaniert worden war. Sie gingen die Auffahrt hoch. Rechts neben dem Haus hatten die Eltern einen kleinen Spielplatz errichtet. Dort schwang eine Kinderschaukel in der leichten Brise, die heute Morgen aufgekommen war. Ausgebleichte bunte Förmchen und Plastikschaufeln lagen im Sandkasten verstreut, aber alles sah aus, als ob es seit Jahren nicht mehr benutzt worden war.
     „Guten Tag, Sie kommen von der Polizei, nicht wahr?“, fragte der hochgewachsene Teenager, der ihnen die Tür aufmachte. Mark sah seinem Vater ähnlich, das gleiche dunkle Haar und jetzt schon zeichneten sich die hohen Wangenknochen ab. Was Rike besonders auffiel, war der Ernst, der auf dem Gesicht und vor allem in seinen Augen lag.
     „Sie sind Mark Gerber?“, fragte Faber, obwohl die Ähnlichkeit frappierend war.
     „Ja, meine Mutter ist im Wohnzimmer, kommen Sie mit“, erwiderte er souverän und ging vor. Für einen siebzehnjährigen Jungen war er erstaunlich tadellos gekleidet. Er trug keine halb offenen Turnschuhe und Jeans, die eher in den Kniekehlen baumelten, wie man das bei Jungen seiner Generation normalerweise sah. Die dunkle Jeans war weder zerrissen noch stonewashed und sein T-Shirt mit V-Ausschnitt war blütenweiß. Mark war gut gebaut und jetzt schon einen Kopf größer als Rike.
     Es war kühl und reichlich dunkel in dem ausladenden Flur und auch dort hatte man viele der originalen Holzbalken und Fliesen erhalten. Als die beiden in das Wohnzimmer traten, wurden sie von der großen Glasfront regelrecht geblendet. Der Raum war weiß und voller Sonne, was nach dem schummrigen Flur wie eine Befreiung wirkte. Doch der Eindruck hielt bei Rike und Faber nur für Sekunden an. Die fröhliche sommerliche Atmosphäre wurde durch Bettina Gerbers Anblick wie von einer Gewitterwolke überschattet. Die attraktive Frau in dem Video mit den langen hellrötlichen Haaren und den faszinierenden Augen war nur noch ein Schatten ihrer selbst. Faber war erst einmal sprachlos, als er die abgemagerte Frau in dem Rollstuhl sitzen sah. Ihr Kopf war kahl und auch waren ihre schön geschwungenen Augenbrauen verschwunden.
     Er räusperte sich und ging auf sie zu. „Frau Gerber, mein Name ist Richard Faber, Kriminalhauptkommissar aus Emden. Das ist“, stellte er auch Rike vor, „meine Kollegin, Kommissarin Waatstedt. Wir hatten gestern miteinander telefoniert.“ Sie reichte ihm ihre Hand. Faber hatte eher das Gefühl, ein kleines zerbrechliches Vögelchen in den Handflächen zu spüren, als einer sechsunddreißigjährigen Frau die Hand zu schütteln. Darum drückte er kaum zu.
     „Haben Sie Neuigkeiten von meinem Mann?“, fragte sie sofort. Auch ihre Stimme war leise und klang angestrengt. Als Faber nur nickte, sah sie ihren Sohn an und meinte: „Liebling, kannst du uns einen Moment alleine lassen und zu Lorena gehen? Die Polizisten werden dann später mit euch sprechen.“
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