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Die Plotter
Verfasser: Un-Su Kim (1)
Verlag: Europa (27)
VÖ: 23. November 2018
Genre: Thriller (5228)
Seiten: 360
Themen: Auftrag (668), Mörder (363), Südkorea (4), Todesliste (15)
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Lesermeinungen (5)     Blogger (2)     Tags (1)
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 15. Januar 2019 um 10:08 Uhr:
» Das Cover des Buches ist außergewöhnlich. Es hat was geheimnisvolles, denn man möchte wissen, was es mit der Blüte auf sich hat. Auch die Blutspritzer am Schnitt sind klasse, allerdings fehlen sie unten und oben. Warum auch immer.

Inhalt: Der Auftragskiller Raeseng, der als Säugling in einer Mülltonne gefunden wurde und von Old Raccoon groß gezogen wurde, arbeitet für die sogenannten Plotter. Eine Familiendynastie, die vor Mord nicht zurückschreckt. Doch nachdem sich die politische Situation in Korea geändert hat, ändert sich auch Raesengs Leben. Denn nun steht auch er auf der Todesliste der Plotter.

Meine Meinung: Anfangs war ich wirklich neugierig auf das Buch und auch die Geschichte hat mich interessiert, doch nach etwa der Hälfte des Buches fand ich die ganze Geschichte ziemlich langatmig. Zwar sind die Informationen, die man über Korea, die politische Situation und auch die Machtverhältnisse der einzelnen Organisationen erhält interessant, doch sie nehmen der Geschichte den nötigen Kick und bremsen die Spannung doch ziemlich aus.
Raeseng als Person finde ich insgesamt sehr interessant allerdings nicht wirklich sympathisch. Aber seine Handlungen passen absolut zu seiner Lebensgeschichte, von daher gefällt er mir trotz fehlender Sympathie sehr gut. Auch der Wandel der in ihm vorgeht gefällt mir, denn anfangs hätte ich nicht gedacht, das er zu wahren Gefühlen fähig ist.
Insgesamt konnte mich das Buch aber nicht wirklich erreichen, mir fehlt es einfach an Spannung, Emotionen und einfach dem letzten Kick.

Mein Fazit: Interessante Idee, doch leider nicht mein Ding.«
  11      0        – geschrieben von dartmaus
Kommentar vom 13. Januar 2019 um 13:51 Uhr (Schulnote 2):
» Eine Wahl für sein Leben hatte er nie. Raeseng ist schon in der Bibliothek bei Old Raccoon aufgewachsen und dort ganz selbstverständlich in das Metier eines Auftragskillers eingeführt worden. Doch die Lage in Seoul verändert sich, Wahlen stehen an, die Regierung schwächelt und es scheint als wenn unter den Plottern, die seit Jahrzehnten im Land entscheiden, wessen Tage gezählt sind, ein Machtkampf ausgebrochen ist. Auch Raeseng bemerkt, dass seine Arbeit kritischer wird und dass auch er selbst ins Visier der Plotter geraten zu sein scheint – eine Bombe in seiner Wohnung ist da doch recht eindeutig. Er forscht nach und kommt einer kleinen, aber interessanten Gruppe auf die Schliche, die ihn auf ihrer Liste stehen hat.

Koreanische Literatur ist häufig etwas härter als der durchschnittliche deutsche Krimi, auch „Die Plotter“ erfüllt in dieser Hinsicht alle Erwartungen. Menschenleben sind nichts mehr als Spielfiguren in einem Schachspiel, die bisweilen an die falsche Stelle rücken und dann aus dem Spiel entfernt werden. Ein ewiger Kampf ums Überleben, der am Ende nur einen Sieger kennen kann.

Zunächst erscheint der Auftragskiller als Protagonist eher unnahbar in seiner Abgeklärtheit und Kühle. Aber im Laufe der Handlung entwickelt Raeseng immer mehr Profil und vor allem zeigt sich seine menschliche Seite. Er ist keineswegs so gefühllos, als dass er unhinterfragt jeden Auftrag nach Vorgabe ausführt und sich keine weiteren Gedanken um seine Opfer macht. Gerade dieser humane Zug wird ihm schließlich zum Verhängnis, zeigt aber auch, dass man zwar in ein Milieu hineingeboren werden, aber trotzdem so etwas wie Mitgefühl entwickeln kann. Seine Neigung zur Literatur ist glaubwürdig motiviert, aber doch so außergewöhnlich für seinen Berufsstand, dass es die Figur umso interessanter macht.

Die Handlung ist in gewissen Maße abzusehen, die Erinnerungen Raesengs bringen diese auch weniger voran als dass sie zur Profilschärfung des Protagonisten dienen. Das Trio, das Raeseng letztlich ausmacht, hat auch eine recht unerwartete Note, in diesem Punkt kann der Roman sich wahrlich aus der Masse hervorheben: ein Mangel an Überraschungsmomenten kann man Un-Su Kim sicher nicht vorwerfen und derart eigene, ausgefeilte Charaktere findet man auch eher selten. Insgesamt ein stimmiger und außergewöhnlicher Thriller.«
  14      0        – geschrieben von miss.mesmerized
 
Kommentar vom 23. Dezember 2018 um 10:10 Uhr (Schulnote 2):
» Das Cover hat mich auf den ersten Blick angesprochen und die Buchbeschreibung hörte sich auch interessant an, daher wollte ich den Thriller unbedingt lesen. Die Geschichte spielt in einem brutalen und rücksichtslosen Umfeld und Raeseng sieht sich dann plötzlich selbst auf der Todesliste, aber so ein richtiger Thriller ist es für mich trotzdem nicht. Es ist ein interessantes und spannendes Buch, das in einem Land spielt, welches uns doch ziemlich unbekannt ist.
Raeseng wurde als Kind von dem Plotter Old Raccoon aufgenommen und dann als Killer ausgebildet. Inzwischen ist er Anfang dreißig. Aber die politischen Verhältnisse ändern sich und die Macht der Organisation „Library of Dogs“ und damit der Plotter schwindet. Es entwickelt sich eine neue Generation von skrupellosen Killern. Raeseng gerät selbst auf die Todesliste, als er einen Auftrag nicht so ausführt, wie befohlen.
Mir hat es der Schreibstil angetan, der ausdrucksstark und überzeugend ist.
Es gibt recht viele Personen in dieser Geschichte, was es nicht ganz einfach macht. Doch sie sind vielschichtig und interessant dargestellt. Raeseng ist ein sehr interessanter Protagonist. Er ist gut ausgebildet und nachdenklich. Als es Veränderungen gibt, überlegt er, ob er diesen Job aufgeben soll. Eigentlich möchte er weit weg ein neues Leben beginnen. Doch stattdessen gerät er immer tiefer in dieses Geflecht.
Das Ende kommt sehr dramatisch daher, aber es ist nur schlüssig und passend.
Es ist ein spannendes und brutales Buch, das in einer uns fremden Welt mit einer ebenso fremden Mentalität spielt. Man muss sich auf dieses Buch einlassen können. Mir hat es gefallen.«
  9      0        – geschrieben von buecherwurm1310
Kommentar vom 12. Dezember 2018 um 11:56 Uhr (Schulnote 1):
» Die Plotter“ - kein Titel, der Aufmerksamkeit erregt. Was oder wer sind Plotter? Das Cover ist ansprechender, deutet auf einen Thriller hin.
Der Inhalt aber ist anrührend. Man begleitet Raeseng, die Hauptfigur vom Auffinden in einer Mülltonne über eine ganze Strecke seines Lebens. Ungeliebt, isoliert, ohne jeglichen Schulbesuch, wächst er in einer Bibliothek auf. Jedoch ist dieser Ort seines Namens nicht würdig, ist er jedoch Planungs- und Schaltzentrale für Auftragsmorde und spurlose Leichenbeseitigung. Die Morde werden durch Tracker und Plotter durchgeführt. „Die Welt der Plotter war ein einziges, großes Kartell.“ Zwangsläufig wird Raeseng einer von ihnen.
Er beobachtet seine Opfer, spricht mit ihnen, erfüllt ihnen Wünsche und tötet sie trotzdem unbeirrt. Er erfährt Lebensgeschichten, findet Freunde, sogar eine Frau und wirft alles weg, um weiter ein Plotter zu sein. Kann Mito das ändern?
Un-Su Kim zeigt eine abstruse Welt, zeichnet seine Charaktere so anschaulich, als ob sie vor einem stünden und bedient sich manchmal einer sehr poetischen und blumigen Sprache. Es gelingt ihm, Mörder gleichzeitig als eiskalt zu beschreiben und trotzdem ein wenig Verständnis für sie zu erwecken. Für die Umwelt sind „normale“ Friseure, Anwälte, Ärzte, Verkäufer oder Bibliothekare unauffällig, in Wirklichkeit sind sie jedoch erbarmungslose Plotter, die für ein Geringes ihre Auftragsmorde begehen. Verloren für eine humane Gesellschaft.
Die Handlung spielt in Südkorea, vielleicht wirkt dadurch für mich Vieles sehr fremd, aber interessant.
Dieser Thriller aus dem Europa Verlag, übersetzt aus dem Englischen von Rainer Schmidt, ist sehr lesenswert. Meine Empfehlung!«
  12      1        – geschrieben von SanneL
Kommentar vom 4. Dezember 2018 um 12:06 Uhr (Schulnote 2):
» Zum Inhalt:
Raeseng ist ein Killer, er führt für die Plotter politisch gewollte Tötungen durch. Als er bei einem Auftrag vom Plan der Plotter abweicht, steht er plötzlich selbst auf der Todesliste der Plotter.
Meine Meinung:
Auch wenn ich das Thema schon ziemlich strange finde, hat mir das Buch sehr gut gefallen. Mir war Raeseng wider Willen sehr sympathisch. Gerade auch in der Szene mit der Prostituierten fand ich ihn trotz der Situation sehr angenehm, sofern man das über einen Killer sagen kann. Sehr berührt hat mich auch die Szene mit dem Großvater und dem Hund. Der Schreibstil ist sehr eingängig und angenehm zu lesen. Ich habe mich auch immer wieder gefragt, ob es sein kann, dass es dieses Konstrukt in Korea wirklich gibt, was schon unfassbar wäre.
Fazit:
Ungewöhnliche Geschichte die in einer für mich auch ungewöhnlichen Örtlichkeit spielt.«
  8      0        – geschrieben von brauneye29
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