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Dogilli - Eine tierische Geschäftsidee
Verfasser: Ilka Sommer (3)
Verlag: Eigenverlag (11374)
VÖ: 1. September 2017
Genre: Biografie (1157)
Seiten: 198 (Kindle Edition), 196 (Taschenbuch-Version)
Themen: Bürokratie (5), Hunde (589), Selbständigkeit (3)
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LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Ilka Sommer für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Ilka Sommer gibt es bei Facebook.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     Mein Gedankenkarussell wurde durch ein Klingeln an der Tür gestoppt. Duncan stand vor der Tür! Kaum hatte ich diese geöffnet, fegte der Wirbelwind inklusive Leine durch Flur und Wohnzimmer. Er schien mindestens so aufgeregt zu sein wie ich.
     Sein Herrchen wirkte ziemlich entspannt, als er mir Duncans Futterbeutel in die Hand drückte. »Viel Spaß mit dem Chaoten! Bis morgen früh!«, rief er und verschwand.
     Der hyperaktive, vollkommen aufgedrehte Labrador sprang wie ein Gummiball zwischen Kimba und mir hin und her. Zack, fegte er mit seinem Otterschwanz die erste Fernbedienung vom Couchtisch. Die zweite konnte ich gerade noch auffangen. Hilfe! Wie konnte man das stoppen? Erst einmal raus zu einem Spaziergang. Diese überschüssige Energie gestaltete sonst meine Wohnung um!
     Zum Glück konnte mein Mann mich begleiten, sodass er unseren Kimba an der Leine führte, während ich mich auf Duncan konzentrierte. Meine Herren, war das ein unruhiger Kerl! Er zog und zerrte wie ein Irrer an der Leine und wollte überall gleichzeitig schnuppern. Währenddessen schlenderte Bernd mit Kimba an einer perfekt durchhängenden Leine fröhlich summend neben mir her. Vier Jahre konsequentes Leinentraining zahlten sich jetzt aus!
     Im Feld leinten wir beide Hunde ab, und ich lockerte erst einmal die verkrampften Arme.
     Ohne Leine zeigte sich Duncan viel handzahmer. Er schnüffelte zwar immer noch aufgeregt herum, lief aber nicht zu weit vor und verlor mich nicht aus dem Blick. Wie sein Herrchen es mir gezeigt hatte, übte ich mit dem schwarzen Labrador das Apportieren. Das funktionierte einwandfrei, bis ich mit den ungewohnten englischen Kommandos durcheinanderkam: »Duncan, Nu! Duncan, Down! Duncan, By!« Weder Duncan noch ich wussten nachher, was ich eigentlich von ihm wollte.
     Als wir nach einer Stunde ziemlich durchgefroren wieder zu Hause ankamen, ließ meine Aufregung nach. Allerdings blieb der achtjährige Duncan weiterhin nervös und hechelte ununterbrochen. Wenn er sich einmal hinlegte, brauchte es nur eine minimale Bewegung oder irgendein Geräusch, und der schwarze Wildfang schreckte wieder hoch. Sein Schwanz schlug permanent wie eine Peitsche. Auf jeden Fall schien er nicht totunglücklich darüber zu sein, dass sein Herrchen ihn hiergelassen hatte.
     Mein Kimba zeigte sich trotz der ganzen Aufregung von seiner naturgegebenen Schokoladenseite. Er teilte bereitwillig Spielzeug sowie Schlafdecken. Im Garten versuchte er, Duncan zu einem Fangen-Spiel zu animieren. Er schnappte sich einen Kong, ein dunkelblaues Hartgummi-Spielzeug mit Noppen, schaute Duncan erwartungsvoll an, als wollte er sagen: Guck, was ich tolles hab! Los, jag es mir ab! Aber das Spiel klappte mit dem verfressenen Duncan nicht, weil er jede ergatterte Beute sofort zu mir transportiere, um Futter dafür zu erhalten. Das kann die Kehrseite sein, wenn Hunde ausschließlich über den Beutel gefüttert werden.

*


In der ersten Nacht verhielt sich Duncan extrem unruhig. Es gab zu viele fremde Geräusche, die ihn aufschreckten: die Heizung sprang an, ein Bus fuhr vorbei, die Nachbarn kamen nach Hause. Auf alles reagierte Duncan, stand bestimmt zehn Mal nervös neben meinem Bett und hechelte mir ins Gesicht. Irgendwann schliefen wir beide vor Erschöpfung ein.
     Als der schwarze Chaot am Vormittag von seinem Herrchen abgeholt wurde, füllten wir gemeinsam den selbst kreierten Betreuungsvertrag aus und vereinbarten sechs neue Termine. Sechs! Unfassbar! Ich hatte meine erste Hundebetreuung ohne nennenswerte Verluste überstanden, das erste eigene Geld verdient und sogleich neue Aufträge gewonnen. Yippie!
     Nach einer gemeinsamen Tasse Kaffee schnappte sich der rockige Erzieher den schwarzen Terrorkrümel und erblickte beim Hinausgehen meine Flyer, die dekorativ am Eingang standen. »Oh, das ist prima! Da nehme ich direkt einen mit. Meine Chefin hat mich nämlich gefragt, wo ich meinen Hund während der Nachtschichten lasse. Sie sucht auch eine Hundebetreuung.«
     »Was hat sie denn für einen Hund?«, wollte ich neugierig wissen.
     »Einen schwarzen Labrador Mischling. Ziemlich aktiv!«
     Na, perfekt! Da kam ich wenigstens nicht aus der Übung!

*


Doch bevor ein neuer Hund zu mir kam, zog Scoopy für acht Tage bei uns ein. Er ist ein Cavalier King Charles Spaniel und wohnt in der Nachbarschaft. Deshalb kannte der fuchsbraune kleine Kerl mich und Kimba bereits, sodass die Eingewöhnung problemlos lief. Für den Spaniel bedeutete der Aufenthalt bei mir ein Heimspiel!
     Das Spazierengehen klappte super. Allerdings sah Scoopy danach aus wie ein kleines Schweinchen. Zum einen soff er bevorzugt aus Pfützen, während seine langen Ohren dabei im Wasser baumelten. Zudem verfingen sich in dem seidigen Fell haufenweise Blätter, Stöckchen sowie Kletten. Die Mitbringsel mussten alle zu Hause wieder herausgebürstet werden. Dann ging das Geschrei los; und zwar in einer unangenehm hohen Tonlage! Da kam schon mal die Nachfrage vom Nachbarn: »Quälen Sie neuerdings Hunde?« Deshalb nenne ich Scoopy liebevoll: kleine Mimi. Wer schön sein will, muss leiden!

*


Zu dem Duo Scoopy-Kimba kam noch Duncan dazu, und ich beherbergte zum ersten Mal zwei Gasthunde. Zur Vorbereitung las ich folgende Bücher von Cesar Millan: Tipps vom Hundeflüsterer und Du bist der Rudelführer. Cesar geht zwar sehr streng mit den Hunden um, aber seine Autorität erreicht mich sogar durch den Fernseher. In seinen Dog Whisperer-Serien strahlt er eine extreme Sicherheit aus, die den Hunden signalisiert: ›Du kannst dich auf mich verlassen! Aber du musst meine Regeln befolgen! Ich bin der Rudelführer!‹ Genau das ist mein Ziel!
     Der erste Spaziergang gestaltete sich ziemlich kompliziert. Es bereitete mir große Probleme, drei Hunde an drei Leinen zu führen, ohne dabei den gordischen Knoten zu produzieren. Zum Glück vertrugen sich die Hunde untereinander, wuselten aber trotzdem hektisch um mich herum, sodass ich mehrmals stehen bleiben musste, um die Beine aus dem Leinensalat zu befreien. Wäre ein Postauto vorbeigekommen, hätte es mich glatt eingepackt, so verschnürt, wie ich dort am Straßenrand stand!
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