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Dogilli - Eine tierische Geschäftsidee
Verfasser: Ilka Sommer (3)
Verlag: Eigenverlag (11388)
VÖ: 1. September 2017
Genre: Biografie (1157)
Seiten: 198 (Kindle Edition), 196 (Taschenbuch-Version)
Themen: Bürokratie (5), Hunde (589), Selbständigkeit (3)
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LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Ilka Sommer für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Ilka Sommer gibt es bei Facebook.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     Als nächstes brauchte ich eine Internetseite. Dazu besuchte ich die Seiten anderer Hundepensionen, verglich deren Aufmachungen und erstellte eine Liste, was mich als Kunde ansprach: Wer betreut meinen Hund? Wo? Was kostet das? Wie sieht es da aus? Was sagen andere Gäste?
     Da ich gerne Dinge selbst in die Hand nehme und keine Lust verspürte, einem Webseiten-Profi meine Vorstellungen zu erklären, entschied ich, auch das allein zu machen. Von mehreren Stellen wurde mir jimdo empfohlen. Nach einigen Tests stand dieses Baukastensystem für mich fest. Ich studierte die nächsten 3.492 YouTube Videos und nach einer Woche besaß ich eine ansehnliche Homepage. Aufgrund vieler Ideen sowie Kritiken von Freunden verbesserte ich die Seite kontinuierlich. Es begeisterte mich, wie einfach man einen Kalender einfügen konnte, den Standort oder ein Kontaktformular.

*


Damit meine zukünftigen Besucher die Homepage fanden, musste Werbung her. Das ging am einfachsten über Flyer, die über Flyeralarm relativ einfach nach meinen Wünschen gestaltet wurden. Damit diese schön präsentiert werden konnten, bestellte ich direkt passende Acrylständer dazu. Mir gefiel es total gut. Jetzt musste ich diese an taktisch günstigen Stellen der näheren Umgebung auslegen. Das kostete mich allerdings einiges an Überwindung, da ich nicht selbstbewusst bin. Auf fremde Menschen zuzugehen fällt mir schwer. Aber jetzt ging es um meine eigene Firma und deshalb gab es keine Ausflüchte.
     Also fing ich eines Sonntagsmorgens bei unserem Dorfbäcker an. Zuerst kaufte ich eine gut gefüllte Tüte Brötchen. Dann suchte ich den Blickkontakt und wagte mit zittriger Stimme zu fragen: »Ich habe hier in der Nähe eine kleine private Hundepension eröffnet. Bestände eventuell die Möglichkeit, dass ich bei Ihnen ein paar Flyer hinterlegen dürfte?«
     Der Inhaber kam mit forschem Schritt um den Tresen herum und ergriff einen Flyer. »Das ist deine Firma? Das machst du? Du betreust Hunde?«
     Ich nickte zaghaft und zog aus einem Beutel den passenden Acrylständer heraus. »Die Flyer sähen vielleicht besser aus, wenn sie in einem Ständer ausgestellt werden. Außerdem fliegen sie dann nicht auf Ihrer Ablage herum«, versuchte ich ihm mein Anliegen schmackhaft zu machen.
     »Das ist kein Problem! Lass ruhig ein paar Flyer da! Ich stell sie direkt hierhin.« Er positionierte den Ständer direkt neben seinem Sonderangebotsschild. Dort sprangen sie jedem sofort ins Auge.
     »Vielen lieben Dank! Bis Morgen!«, zwitscherte ich gut gelaunt und ging beschwingt nach Hause. Hatte ja super geklappt!

*


Nächster Versuch: der örtliche Tierarzt. Der Besuch kostete mich noch mehr Überwindung, weil ich noch nie dort gewesen war. Nicht, weil meine Hunde nie kränkelten, sondern weil meine Cousine Petra Tierärztin mit einer eigenen Praxis in Geldern ist. Ihr vertraue ich zu hundert Prozent. Aber auch hier vor Ort reagierte die Dame am Empfangsschalter sehr positiv auf meine Anfrage und stellte einen Ständer samt Flyern ins Wartezimmer. Perfekt!
     Der Aushang für Rewe bekam eine spezielle Bearbeitung. Neben den grundsätzlichen Informationen zu meiner Pension musste seitlich mehrmals meine Telefonnummer gedruckt werden, damit Interessenten diese abreißen und mitnehmen konnten. Auch in diesem Geschäft wurde meine Anfrage freundlich aufgenommen. Die Kassiererin lieh mir sogar Tesafilm, damit der Zettel an einem großen Aushang geheftet werden konnte.
     So verbreitete sich die Information über die Existenz meiner Hundepension über unser kleines Dorf.

*


Da das Wort Vertrag bekanntlich von vertragen kommt, musste jetzt noch ein Hundebetreuungsvertrag her. Also durchforstete ich erneut das allwissende Internet und fand viele verschiedene Vorlagen. Aus den jeweiligen Punkten baute ich mir einen individuellen Vertrag zusammen. Platzierte noch mein nigelnagelneues Logo in der linken Ecke, fügte alles auf der Homepage ein und hatte wieder etwas geschafft!

*


Wer einen Hund besitzt, oder in der Nähe eines Vierbeiners wohnt, kennt die Schattenseiten: zerkaute Schuhe, verschleppte Fernbedienungen, angeknabberte Tischbeine, zerstörte Fliegengittertüren. Diese Liste lässt sich nach Belieben verlängern. Um für diese Fälle gewappnet zu sein, erkundigte ich mich nach der passenden Versicherung für das Gewerbe und schloss online, bei tierversicherung.biz, eine Betriebshaftpflichtversicherung-Tierpension ab. Falls sich zwei potente Rüden um die Gunst eines Weibchens streiten sollten. Oder ein Hund dem Hasen folgte, der die Straßenverkehrsordnung missachtete und die Landstraße überquerte, ohne vorher nach links und rechts zu gucken. Sicher ist sicher!


Januar 2016


Das Jahr war gerade eine Woche alt, und schon erwartete meine Pension den ersten Gasthund: Duncan. Aufgeregt überlegte ich, was alles schiefgehen könnte. Ob sich der schwarze Labrador in der fremden Umgebung wohlfühlte? Wird er jaulen, vor Kummer nicht fressen oder überhaupt auf mich hören? Wie zum Henker kam ich nur auf die Schnapsidee, eine Hundepension zu eröffnen? Meine aufsteigende Panik versuchte ich mit Beruhigungstee sowie Atemübungen im Zaum zu halten. Die zweite Reiki-Lebensregel lautet: Gerade heute – sorge dich nicht! Ha! Das ist viel leichter gesagt als getan. Da habe ich noch einen weiten Weg vor mir!
     Eine kurze Erläuterung für diejenigen, die Reiki nicht kennen. Alles in uns und um uns herum besteht aus Energie. Reiki kommt ursprünglich aus Japan, ist ein esoterisches Konzept, bei dem durch Handauflegen eine Arbeit mit dieser Energie stattfindet, um die körpereigenen Abwehrkräfte zu aktivieren. Dabei sollen Körper, Geist und Seele wieder ins Gleichgewicht gebracht werden. Es ist eine sehr friedvolle und liebevolle Tätigkeit ähnlich einer Meditation. Mir hilft es, im vollgestopften Alltag zu mir zu finden und zur Ruhe zu kommen. Tiere sind übrigens sehr empfänglich für Reiki, im Gegensatz zum Zweibeiner, der sich diese Energiearbeit in unserer vom Verstand regierten Welt schlecht vorstellen kann. Reiki kann man schwer beschreiben, man muss es selbst erleben!
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