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Dogilli - Eine tierische Geschäftsidee
Verfasser: Ilka Sommer (3)
Verlag: Eigenverlag (11394)
VÖ: 1. September 2017
Genre: Biografie (1158)
Seiten: 198 (Kindle Edition), 196 (Taschenbuch-Version)
Themen: Bürokratie (5), Hunde (589), Selbständigkeit (3)
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Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Ilka Sommer für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Ilka Sommer gibt es bei Facebook.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     Auch das kannte ich von Kimba. »Muss ich probieren!«, rief ich begeistert. »Achtung! Frau wirft!« Zum Glück konnte außer einem einsamen Telefonmast nichts um uns herum ernsthaft gefährdet werden. In einem nicht sehr eleganten Bogen flog der Beutel erneut ins Feld.
     Duncan und Kimba, der den Dreh schnell abgeguckt hatte, rannten wie zwei fellbezogene Torpedos hinterher. Natürlich kam der schwarze Labrador als erster an und apportierte den Beutel voller Stolz zurück zu mir.
     Nach unserem Spaziergang unterhielten wir uns im Wohnzimmer bei einer Tasse Kaffee. Ich erfuhr, dass Duncans Herrchen Mitglied der deutschen Metal-Rockband BRDigung ist und mit der Band durch ganz Deutschland tourt. Ich höre gerne Musik, aber von der Gruppe hatte ich vorher noch nie gehört. Auf WDR2 oder Welle Niederrhein wird deren Musik nicht gespielt. Nicht meine Wellenlänge. Aber egal – jemanden aus einer Rock-Band zu kennen, ist cool! Zudem ist er hauptberuflich Erzieher und arbeitet in einem Heim für schwer erziehbare Kinder. Dort absolvierte er zweimal die Woche 24-Stunden-Dienste. In dieser Zeit sollte ich auf Duncan aufpassen.
     Als mein Gast seine Jacke ablegte, präsentierte er eine stattliche Anzahl von Tattoos auf den Unterarmen.
     Meine elfjährige Tochter Marie staunte und fragte zaghaft: »Was ist das? Ein Kopf? Wofür sind da so viele Sterne drumherum?«
     Der junge Mann ließ sich von Maries Fragen nicht aus der Ruhe bringen und erklärte lachend: »Der Rinderschädel ist das Symbol für Wacken. Ich lasse mir jedes Mal, wenn ich auf dem Festival bin, einen Stern stechen.«
     Sofort fing Marie an zu zählen und staunte: »Das sind ja elf Stück!«
     »Was, nur elf?« Jetzt wunderte sich der Rocker. »Ich war schon dreizehnmal dort, das muss ich dringend aktualisieren!«
     Marie war schwer beeindruckt. »Was ist Wacken?«, kam die nächste Frage wie aus der Pistole geschossen.
     »In Wacken findet jedes Jahr eines der größten Metal-Open Air-Festivals der Welt statt. Da fahr ich immer mit einem Haufen Freunde hin, wir zelten, trinken Bier und feiern.«
     Als ich Maries blitzende Augen sah, stöhnte ich leise. Ich sah sie bereits mit ihm davonziehen.
     »Was ist Metal?«, ging die Fragerei weiter.
     Es wurde eine etwas ausgedehntere Kaffeerunde. Am Ende war Duncans Herrchen total begeistert von mir und meiner wissbegierigen Tochter. Ich erhielt die Zusage, sein zukünftiger Hundesitter zu sein. Mein erster Kunde! Und Wacken bekam einen neuen kleinen Fan!

*


Die Zeit vor Weihnachten verbrachte ich nicht in der Küche beim Plätzchen backen, sondern mit rauchendem Kopf am Computer. Eine eigene Webseite musste her, Flyer und ein Logo. Die Welt sollte erfahren, dass im Jahr 2016 die zwar kleinste, aber beste Hundepension eröffnete.
     Aber zu allererst, ein Name! Tja, das mit der Namensfindung hatte bei meinen beiden Töchtern jeweils fast acht Monate gedauert. Zum Glück waren die beiden inzwischen im Teenageralter, sodass ich sie in die Namensfindung miteinbinden konnte. Es sollte etwas mit Hund sein, mit dem Wort Pension oder meinem Namen. Bei einer Familiensitzung schlug ich vor: »Illi’s Hundepension.«
     »Da denkt jeder, das wäre ein Barbie-Event«, kam sofort das Veto meiner Ältesten.
     »Maverik’s Hundeparadies«, war mein zweiter Vorschlag.
     »Ach, Mama! Maverik ist schon ein Jahr tot. Was soll denn Kimba dazu sagen, wenn er nicht genannt wird?«
     Als wollte mein schokobrauner Labrador dies bestätigen, warf er mir einen vernichtenden Blick zu.
     »Okay, dann Ilka’s Hundeparadies«, warf ich hoffnungsvoll in die Runde.
     Meine jüngste Tochter schüttelte heftig den Kopf. »Das klingt wie das Tier-Paradies bei uns um die Ecke.«
     Dieses große Hunde- und Katzenhotel schaute ich mir vor einigen Jahren an. Ich kam allerdings schnell zu der Entscheidung, dass meine Pension so nicht aussehen sollte. Gitter an Gitter lebten die Hunde dort in einzelnen Hütten, in die sie sich zurückziehen konnten. Die Vierbeiner sahen und hörten ständig die anderen Hundegäste, kamen jedoch an diese nicht heran. Wenn der Wind ungünstig stand, hörte ich das Gebelle aus der Pension bis zu mir nach Hause. Mit einer familiären Betreuung konnte man das nicht vergleichen!
     »Okay! Das geht nicht. Schatz, was sagst du?«, versuchte ich, meinen Mann in die Diskussion miteinzubeziehen.
     »Dog-Holiday fänd ich prima. Da kommt das Wort Hund drin vor und es hat was mit Urlaub zu tun.« Bernd gefiel sein Vorschlag. »Außerdem liebe ich Wild-West-Filme!«
     Ich brauchte ein paar Sekunden, um dieses Wortspiel zu enträtseln. »Was Englisches? Meinst du denn, das verstehen alle?«
     »Na, so viel Englisch werden die Leute können. Außerdem klingt das viel internationaler. Wenn du als weltoffenes Unternehmen agieren willst, solltest du einen englischen Namen wählen!«
     Der Wortwitz mit der Anspielung auf den Westernhelden gefiel mir, auch die Internationalisierung klang überzeugend. Von meinen Töchtern kam kein Widerspruch. Also googelte ich, ob dieser Name bereits vergeben war und stieß auf eine Firma in Amerika sowie eine Hundepension in Süddeutschland. Da ich in beiden Fällen keine Berührungspunkte mit meiner kleinen Pension sah, entschied ich mich für: Dog-Holiday! Allerdings vergaß ich bei der Recherche eine wichtige Sache: das Deutschen Marken- und Patentamt; kurz DPMA! Dieser Fehler sollte mir in wenigen Monaten das Leben zur Hölle machen, aber dazu komme ich später.
     Der Name stand! Jetzt das Logo! Nichts Rätselhaftes! Meine zukünftigen Kunden sollten aufs Logo schauen und wissen, was sie erwartete. Schnell fand ich den Scherenschnitt eines Labradorkopfes bei Fotolia. Dann ging es ans Ausschmücken. Ein Haus mit Hundestapfen oder lieber Herzchen oder beides? Ich probierte zig Varianten eines zukünftigen Logos mit Hilfe von Gimp sowie gefühlten 5.395 YouTube Videos. Zum Schluss entschied ich, auf den Schnickschnack zu verzichten und den Kopf allein stehen zu lassen.
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