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TASCHENBUCH
 
Dogilli - Eine tierische Geschäftsidee
Verfasser: Ilka Sommer (3)
Verlag: Eigenverlag (11388)
VÖ: 1. September 2017
Genre: Biografie (1157)
Seiten: 198 (Kindle Edition), 196 (Taschenbuch-Version)
Themen: Bürokratie (5), Hunde (589), Selbständigkeit (3)
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LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Ilka Sommer für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Ilka Sommer gibt es bei Facebook.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     Sofort griff sie meinen gedachten Gedanken auf: »Wenn Sie Kosten geltend machen und keinerlei Gewinn ausweisen, dann verlangt das Finanzamt spätestens nach fünf Jahren einen Businessplan. Darin muss eine Rentabilitätsrechnung belegen, dass Sie grundsätzlich eine Gewinnerzielungsabsicht hegen!«
     Was ist ein Businessplan? Klang das nicht ziemlich aufgeplustert für mein kleines Vorhaben? Ich versuchte, die Relationen zu verdeutlichen: »Ich sehe bei der Geschäftsidee kaum Kosten auf mich zukommen. Ein bisschen Spielzeug, ein paar Leckerlis, vielleicht belege ich einige Seminare. Auf der anderen Seite bringen Hundebesitzer ihren Vierbeiner zu mir nach Hause. Wenn sie ihn wieder abholen, erhalte ich die Bezahlung – ein reines Dienstleistungsgewerbe. Warum sollte ich damit keinen Gewinn erzielen?« Na, das werden wir ja sehen! Meine Pension wird einschlagen wie eine Bombe! Von wegen Verlustgeschäft!
     Sie schien nicht vollkommen überzeugt und beendete das Telefonat mit folgendem Hinweis: »Sie bekommen einen Meldebogen von uns zugeschickt. Den müssen Sie bitte ausfüllen und zurücksenden! Danach wird entschieden, ob Sie eine eigene Steuernummer erhalten.«
     Okay, dann legte ich den braunen Umschlag vom Gewerbeamt zum Thema Steuern vorerst zur Seite und harrte der Dinge, die da kämen.

*


Bei ebay Kleinanzeigen durchstöberte ich die Rubrik Haustiere – Tierbetreuung. Dabei fiel mein Blick auf eine Anzeige, in der eine Betreuung für einen schwarzen Labrador gesucht wurde. Das klang perfekt für den Anfang! Ich musste die Interessenten ansprechen, von allein fänden diese nicht den Weg zu mir. Aufgeregt verfasste ich eine Minibewerbung für meine Pension.
     Kurze Zeit später erhielt ich – eine Absage: »Sie klingen zwar sehr sympathisch, aber ich habe jemand anderen in meiner näheren Umgebung gefunden.«
     War ja klar! Das wäre auch zu schön gewesen, wenn der erste Versuch direkt geklappt hätte. Ein wenig enttäuscht, aber kein bisschen gebremst in meinem Enthusiasmus, startete ich eine Anzeige unter der Rubrik »Biete«. Es erreichten mich einige Anfragen, aber so richtig wollten die Hundehalter nicht anbeißen. Vielleicht war der Preis zu hoch?
     Während Zweifel aufkamen, erhielt ich eine Nachricht des ersten Interessenten: »Mein Hundesitter in der Nähe hat abgesagt. Ich würde gerne mit meinem Hund zu einem Treffen zu Ihnen kommen.« Peng! Da war er, der erste positive Kundenkontakt!
     Ich wollte mich wirklich mit einem wildfremden Menschen treffen! Dabei war das genau das, wovor ich meine Töchter warnte: »Triff dich nicht mit einem Fremden! Du weißt nie, was er wirklich plant.« Aber ich wäre schließlich nicht allein! Ich hätte meinen Labrador Kimba dabei. Na, dann konnte nichts mehr schiefgehen!

*


Zwei Tage später stand ich mit weichen Knien vor meiner Haustür und erwartete den potentiellen Kunden. Dieser entpuppte sich als junger Mann mit dunkler Lederjacke, Baseball-Kappe und Tunnelohrringen. Im Dunklen hätte ich vor ihm ein wenig Angst bekommen, allerdings bin ich nicht die Mutigste. Begleitet wurde er von einem vollkommen aufgeregten, hibbeligen, kohlrabenschwarzen Labrador: Duncan.
     Direkt an mein Haus angrenzend befinden sich weitläufige Felder, die durch kleine Waldstücke unterbrochen werden. Diese nutzten wir für einen gemeinsamen Spaziergang. Das anfängliche Gekläff an der Leine erstarb, als wir die Hunde ableinten und sie sich gegenseitig beschnuppern konnten. Mein Kimba ist glücklicherweise sehr sozial und verträglich. Die Fellnasen verstanden sich auf Anhieb und stürmten zusammen über die Felder.
     Wir Zweibeiner fanden Zeit für ein erstes Gespräch. Duncans Herrchen überraschte mich. Sah er nach außen hin aus wie ein harter Kerl, ging er mit dem Hund sehr einfühlsam um. Über Erziehungsfragen hatte er sich reiflich Gedanken gemacht. »Damit ich eine gute Verbindung zu Duncan aufbaue, füttere ich ihn ausschließlich aus diesem Futterbeutel.« Er hielt mir einen ledernen, angesabberten Sack, der an einer stabilen Schnur hing, vor die Nase.
     Sofort war sein treuer Vierbeiner zur Stelle und ließ den baumelnden Beutel mit keinem Blick aus den Augen.
     »Zum einen macht das meine Stellung in der Mensch-Hund-Beziehung deutlich. Ich bin Herrscher über das Wichtigste für Duncan: das Futter! Zum anderen lässt er sich damit prima zurückrufen, wenn er ohne Leine läuft«, erklärte der Hundebesitzer weiter.
     Mit der Gier nach Futter kenne ich mich als Besitzerin eines verfressenen Labradors bestens aus. »Okay, dann zeig mir mal, wie ihr das macht!«
     Während der Zweibeiner den Beutel an der Leine hin und her schwang, starrten zwei braune Augenpaare wie hypnotisiert auf die Beute. In hohem Bogen flog das Objekt der Begierde ins Feld.
     Auf ein »Apport Beutel!« sauste Duncan wie der geölte Blitz hinter dem Flugobjekt her. Kimba startete mit etlicher Verzögerung. In Sekundenschnelle stand Duncan wieder vor uns, die Trophäe zwischen den Zähnen.
     Duncan erhält nur englische Befehle, weil im Deutschen einige Kommandos wie »Sitz!«, »Platz!« und »Aus!« zu ähnlich klingen. By für Hier. Down für Platz. Nu für Nein. Deshalb erfolgte ein: »Duncan, Nu!« Der prima erzogene Hund spuckte den Beutel in die Hand des Herrchens. Dann kam das für den Labrador schönste Geräusch – das Ratschen des Reißverschlusses. Wie auf Kommando begannen dünne Sabberfäden aus Duncans Maul zu tropfen. Kimba sabberte aus lauter Kameradschaft gleich mit. Erst auf das Kommando »Duncan, Go!« wurde das Futter freigegeben, und Duncan schnappte, so viel er ergattern konnte. Das Kauen hielt er für überflüssig und schluckte die Brocken einfach komplett hinunter.
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