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Dogilli - Eine tierische Geschäftsidee
Verfasser: Ilka Sommer (3)
Verlag: Eigenverlag (11394)
VÖ: 1. September 2017
Genre: Biografie (1158)
Seiten: 198 (Kindle Edition), 196 (Taschenbuch-Version)
Themen: Bürokratie (5), Hunde (589), Selbständigkeit (3)
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Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Ilka Sommer für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Ilka Sommer gibt es bei Facebook.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

Vorwort


Verspüren Sie auch tief im Inneren den Wunsch, etwas anderes in Ihrem Leben zu machen, bringen aber nicht den Mut auf, dies mit aller Kraft anzugehen und umzusetzen? Sie machen sich noch nicht einmal ernsthaft Gedanken über das Vorhaben, weil es utopisch und zu unrealistisch scheint?
     Ich träumte von einer Hundepension! Einer großen, auf einem wunderschönen, weitläufigen Grundstück, mit Naturwiese, Obstbäumen und einem See für heiße Tage. Am besten noch ein Stückchen Wald, in dem die Hunde nach Herzenslust rennen, toben und spielen können.
     Was habe ich? Eine Doppelhaushälfte in einem ländlichen Teil von NRW auf einem 378 qm großen Grundstück, einen Mann namens Bernd, zwei Kinder, Nina und Marie, und einen schokobraunen Labrador Kimba.
     Schon in ganz jungen Jahren stand auf meinem weihnachtlichen Wunschzettel ein Punkt ganz oben: ein Hund. Ich liebe Hunde! Ziemlich alle, egal welche Rasse. Ihre bedingungslose Treue zum Menschen fasziniert mich. Die Hunde interessiert es nicht, ob man morgens muffelig oder frisch geduscht ist, viel Geld besitzt oder eine gute Bildung. Alles egal! Für sie muss man sich nicht verbiegen, sondern kann sein, wie man ist.
     Meinem Traum wäre ich keinen Millimeter nähergekommen, wenn eine berufliche Wendung mich nicht zum Umdenken gezwungen hätte. Anfang 2015 eröffnete mir mein Arbeitgeber, dass der komplette Standort der Buchhaltung geschlossen und aus Kostengründen in den Osten verlegt wird. Diese Ankündigung riss mir den Boden unter den Füßen weg. Was? Nach 25 Jahren loyaler, fleißiger Mitarbeit wurde ich zu teuer? War eine Investition in meine Arbeitskraft nicht mehr lohnenswert? Konnte ein x-beliebiger, neu angeworbener Mitarbeiter meinen Job genauso gut ausüben wie ich mit meiner langjährigen Erfahrung?
     Zuerst fiel ich in ein tiefes Loch, zeterte und wütete gegen diese Ungerechtigkeit, verweigerte die Arbeit, um zu demonstrieren, wie unersetzlich ich war. Doch die Erde drehte sich weiter, die Bank wankte kein Stück und ich musste akzeptieren, dass ich ein winzig kleines Rädchen im Getriebe darstellte. Beliebig austauschbar, nur eine Personalnummer!
     Nach einigen Monaten der Verzweiflung änderte ich den Blickwinkel und versuchte, diesen Einschnitt im Leben als Chance zu sehen. Was wollte ich schon immer beruflich machen? Wofür würde ich mit absoluter Leidenschaft brennen und jeden Morgen gerne aufstehen? Das hatte ich mich in den letzten Jahren fast nie gefragt. Zu bequem war das Gefühl der Sicherheit, dass das Gehalt Mitte des Monats pünktlich auf dem Konto auftauchte und Rentenkasse sowie Krankenversicherung bedient wurden.
     Aber tief im Inneren wusste ich, wonach mein Herz sich sehnte. Nach einer Hundepension! Da mein Traum sich nicht im großen Umfang realisieren ließ, wagte ich in der Mitte des Lebens einen kleinen Schritt in Richtung Wunscherfüllung!

*


Das Buch soll Mut machen, Fehler einzugestehen, Grenzen zu setzen und diese zu behaupten. Neue Wege zu beschreiten, aus dem System auszubrechen, sich treu zu bleiben. Vor allen Dingen zu lachen, wenn man eigentlich weinen möchte – und niemals aufzugeben!
     Begleiten Sie mich durch Höhen und Tiefen während der Eröffnung meiner Hundepension. Schlagen Sie mit mir gemeinsam die Hände überm Kopf zusammen, beim Kampf mit der deutschen Bürokratie. Lachen Sie über lustige, skurrile und oft nervenaufreibende Begegnungen mit Hunden der verschiedensten Rassen sowie deren Haltern.

Jeder große Traum fängt klein an. Jeder!


Dezember 2015


Am 07.12.2015 wagte ich den ersten Schritt raus aus meinem Leben als fleißige Angestellte, rein ins Abenteuer der Selbständigkeit, wenn auch zunächst als Nebengewerbe. Meine Reise ins unbekannte Land begann mit dem Besuch des örtlichen Gewerbeamtes, um die Hundepension offiziell anzumelden. Die Formalitäten gestalteten sich überraschend komplikationslos.
     Die Dame, die für Gewerbeanmeldungen zuständig war, hatte die Sparte Tiere erst vor Kurzem übernommen, meinte aber: »Wissen Sie, dass ist ein ziemlich kleines Gewerbe. Wenn Sie zu Ihrem eigenen Hund noch zwei Hunde aufnehmen wollen, ist das keine große Sache. Da brauchen Sie sich um nichts weiter zu kümmern. Das Finanzamt wird automatisch von uns informiert. Ich gebe Ihnen einen Meldebogen mit, den Sie ausfüllen und dort einreichen müssen.« Sie drückte mehrere Stempel auf einen frisch ausgedruckten Gewerbeschein und übergab mir einen braunen Umschlag fürs Finanzamt.
     Innerhalb einer halben Stunde durfte ich mich nach Zahlung einer Gebühr in Höhe von 20,00 Euro Jungunternehmerin eines Kleinstgewerbes nennen. Tat gar nicht weh! Im Gegenteil – ich hätte platzen können vor Stolz!

*


Direkt am nächsten Tag rief ich beim Finanzamt an. Nach kurzer Erläuterung meines gewerblichen Vorhabens erkundigte ich mich: »Ich habe gestern das Gewerbe angemeldet und zwei Fragen: Bekomme ich eine eigene Steuernummer und wie sieht eine korrekte Rechnung aus?«
     Die Dame am Telefon nahm mich nicht ernst. »Sie haben gestern das Gewerbe angemeldet und melden sich heute schon bei uns? Auf den ersten Blick klingt Ihr Vorhaben für mich allerdings sehr nach Liebhaberei, einem Verlustgeschäft. Wie wollen Sie damit Geld verdienen?«
     Mein Stirnrunzeln konnte sie nicht sehen. »Natürlich ist das Liebhaberei, was denn sonst? Das mache ich nur aus Liebe zu Hunden. Dass ich damit nicht reich werde, ist mir klar!« Da erst wurde mir bewusst, dass eine Finanzbeamtin die Eröffnung meines Gewerbes aus einer anderen Perspektive betrachtete. Sie dachte wahrscheinlich, das Gewerbe würde nur eröffnet, um Kosten für Telefon, Computer, Auto oder Arbeitszimmer abzusetzen.
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