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Executive
Verfasser: Alexandra Scherer (8)
Verlag: Eigenverlag (11649) und epubli (765)
VÖ: 13. November 2018
Genre: Kriminalroman (5449)
Seiten: 336 (Taschenbuch-Version), 250 (Kindle-Version)
Themen: Allgäu (51), Hotel (515), Mord (4332), Unfälle (838)
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Hotelbesitzer Til Bullreitner erlebt eine unangenehme Woche. Just zur Eröffnung seines Seminarhotels, mieten sich die Führungskräfte der Maierling Inc. bei ihm ein. Die Führungskräfte sind ja ganz nett, wenn auch jeder so sein Geheimnis hat. Aber der Chef Maierling ist ein extrem unangenehmer Zeitgenosse, der bei Til und seiner Belegschaft mörderische Gefühle auslöst.
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Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Alexandra Scherer für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Alexandra Scherer gibt es bei Twitter und bei Facebook.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     Ich konzentrierte mich auf den wunderbaren Geschmack und die Konsistenz des Fleisches. Die anderen am Tisch hechelten frühere Unglücksfälle durch. Ich hörte mit halbem Ohr zu.
     „Wisst ihr noch als das Ehepaar und der Hund ertrunken sind?“, jammerte die Bürgermeisterin. „Oifach schrecklich. Domols hom ma so gut wie keine Besucher ghabt. Des Jahr war des mit den geringsten Einnahmen aus ’em Tourismus, das mir in über dreißig Jahre ghabt hont.“
     „Der verregnete Sommer. Drei Monat nur Reaga“, nickte der Weiher Sepp.
     „Die Frau hot versucht, den Hund aus der Ach zum ziah, als dees bleede Vieh nei gsprunga isch und der Ma hot sei Frau retta wolla.“
     Wilfried Wunder runzelte die Stirn „Waren das die, wo der Mann unten im Bodensee trieb, acht Wochen später?“
     Ich erinnerte mich. Die Besucher waren ausgeblieben, wie Martha richtig wusste. Aber das lag eher an dem drei Monate langen Dauerregen mit sommerlichen Temperaturen um die 10° Celsius, nicht an dem verunglückten Ehepaar.
     Wilfrieds Artikel hatte es in die bundesweite rot umrandete Tageszeitung geschafft. Mit dem Foto des armen ertrunkenen Hundes.


2. Tag 1: Sonntag gegen 10:00 Uhr – Til


Eigentlich hatte das Ganze vielversprechend angefangen.
     Letzten Sonntagmorgen saß ich in meinem kleinen Büro und kämpfte mit der Buchhaltung. Natürlich beschäftige ich einen Steuerberater und eine Buchhalterin. Aber ich behalte gerne den Überblick. Deshalb zwinge ich mich einmal im Monat dazu, die Buchhaltung querzulesen.
     Damit ich über den Zahlen nicht einnickte, hatte ich gerade meine dritte Tasse Kaffee durch die Maschine gejagt, da hörte ich einen Wagen vor dem Haus auf dem Kiesbelag halten. Dankbar für die Ablenkung blickte ich durch das offene Fenster und mein Männerherz schlug höher.
     Draußen stand das Dorftaxi vom Müller Franz. Aus dem Wagen stieg eine junge Frau, die unsicher auf High Heels über den Kiesweg zur Eingangstür trippelte. Ich konnte mir das Grinsen nicht verkneifen. Fünfzehn Zentimeter Stöckelschuhe, ein Minirock, der sein Dasein wohl als breiterer Hüftgürtel begonnen hatte und ein üppiges Dekolleté, – mindestens DD – das von dem leichten Hemdchen mühsam im Zaum gehalten wurde. Während sie sich vorwärtsbewegte, erklang sanftes Gebimmel. Verwirrt suchte ich nach der Ziegenherde. Dann dämmerte es mir: Diverse Ketten, Kettchen und andere hochkarätige Schmuckstücke untermalten ihre Bewegungen musikalisch.
     Füllige, overdressed Blondinen fallen nicht in mein Beuteschema, aber von der Bettkante hätte ich sie jetzt auch nicht gestoßen.
     Hinter ihr kämpfte Franz mit dem Gepäck. Während ich durch das Fenster beobachtete, wie er vergeblich versuchte, alle ihre verschiedenen bunten Gepäckstücke auf einmal zum Eingangsbereich zu tragen, dachte ich: Die hat für eine Weltreise gepackt.
     Es wurde Zeit, den ersten Teilnehmer der Zirkowski Event and Motivational Week zu begrüßen.
     Die schnuckelige Blondine wirkte überrascht, als ich die Haustüre in dem Moment öffnete, während sie am altmodischen Klingelzug zog.
     Ich blickte in, dick mit schwarzer Schminke umrahmte, babyblaue Augen, was mich an einen Pandabären denken ließ. Ihre perfekt zu einem knallroten Schmollmund geschminkten Lippen hoben sich zu einem erstaunlich natürlichen Lächeln. Sie streckte mir ihre sorgfältig manikürte Rechte hin. Zögerlich ergriff ich diese. Ich wollte mich nicht an den langen mit bunten Bildchen verzierten Fingernägeln verletzen.
     „Hallo, ich bin Birgit Zirkowski, Executive Consulting Manager der Zirkowski Erlebniskultur. Herr Bulleitner? Wir haben, denke ich, miteinander telefoniert.“
     Ich nickte und berichtigte freundlich: „Der Name ist Bullreitner, bitte treten Sie doch ein.“
     Neugierig blickte sie sich im Foyer um, während sie weiter plapperte: „Erfreut, Ihre Bekanntschaft zu machen. Ich leite die Event and Motivational Week hier. Mein Freund und Auftraggeber, Herr Maierling, wird etwas später eintreffen. Veranlassen Sie bitte, dass mein Gepäck auf unsere Suite gebracht wird. Wir könnten dann noch gemeinsam das Programm durchgehen und ein paar Feinabstimmungen vornehmen.“
     Mir wurde übel. Das Ohrensausen nahm zu. Der Name Maierling ließ unangenehme Erinnerungen aufkommen. Ich hoffte, es war nicht DER Maierling. „Maierling? - Wie von Maierling International Inc?“, hakte ich nach.
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