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TASCHENBUCH
 
Der Weg zu mir - Wolfsbruder
Verfasser: Ilka Sommer (3)
Verlag: Eigenverlag (11388)
VÖ: 19. August 2018
Genre: Philosophisches Buch (181)
Seiten: 163 (Kindle Edition), 198 (Taschenbuch-Version)
Themen: Begegnungen (1870), Tiere (366), Wölfe (202)
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LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Ilka Sommer für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Ilka Sommer gibt es bei Facebook.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     »Nein! Der Wolf steht unter Naturschutz, weil er zu einer aussterbenden Art gehört. Das Töten ist eine Straftat«, warf David ein.
     »Straftat? Du spinnst ja wohl! Ich habe meinem Freund gerade das Leben gerettet. Das fällt unter Not-wehr. Du standst viel zu weit weg. Der Märchenschreck hatte sich vier Meter vor Jan aufgebaut, starrte ihn aus vollkommen irren Augen an und war kurz davor, ihn anzuspringen.«
     »Du hättest einen Warnschuss abgeben können«, gab Steffen zu bedenken.
     Zornesfalten entstanden auf Mikes Stirn, und die Stimme ging eine Oktave höher. »Natürlich! Ich hätte vorher auch noch eine kleine Umfrage starten können. Wer ist dafür zu schießen? Drei dafür, zwei dagegen. Gut, dann schieß ich!« Fassungslos starrte er Steffen an und fuhr mit gepresster Stimme fort: »Unser Spurensucher war zur berühmten Salzsäule erstarrt, und ich habe nicht groß nachgedacht, sondern einfach reagiert. Aus meiner Sicht gab es keine Zweifel: Der Wolf erwischt Jan oder ich erwische den Wolf!« Trotz der Kälte er-schienen hektische rote Flecken auf Mikes Wangen.
     Steffen nickte zögerlich. »Okay! Keiner von uns ist je einem Wolf begegnet. Du bist der Erfahrenste unter uns. Soll ich euch was gestehen? Ich bin heilfroh, dass der Wolf nicht vor mir aufgetaucht ist. Wahrscheinlich hätte ich mir vor Schiss in die Hose gemacht.«
     Er erhielt einen aufmunternden Schlag von Ian. »Geht uns allen so. Also zurück zu der Ursprungsfrage: Was machen wir jetzt?«
     »Ich wäre für verbuddeln. Oder sollen wir doch eine Meldung machen?«, fragte David unsicher in die Runde.
     Mike ging zum Wagen und kehrte mit drei Schaufeln zurück. »Wir verbuddeln ihn! Ich bin zwar sicher, richtig gehandelt zu haben, aber ich habe keine Lust auf ein Verhör. Nachher wird mir doch noch vorgeworfen, ich hätte anders reagieren müssen.« Er verteilte die Schüppen an seine Freunde und wandte sich dann an Jan. »Hey! Was ist los mit dir? Du sagst ja immer noch nichts!«
     Jans Mund wirkte trocken wie Löschpapier, das Schlucken fiel ihm schwer. Es war unmöglich, einen klaren Gedanken zu fassen, zu tief saß die Trauer über den unnützen Tod des Wildtieres. Widerwillig griff der Jäger zu einer Schaufel und seufzte. »Ich helfe beim Loch ausheben.« In ihm brannte noch immer die Gewissheit, dass der Wolf ihm nichts getan hätte. Wie kam er zu der Annahme? Schließlich riss das Raubtier auch Schafe oder Hühner. Allerdings wurde noch nie berichtet, dass Wölfe grundlos Menschen anfielen.
     »Hey Rotkäppchen! Träum nicht, hilf mir mal!« Mike schubste den in Gedanken versunkenen Freund an und griff unter den Wolfskopf.
     Während Jan die Hinterläufe packte, schob er die verwirrenden Empfindungen beiseite. Gemeinsam ließen sie den Tierkörper in das ausgehobene Loch gleiten und buddelten es wieder zu. Als die Erde mit dumpfen Geräuschen auf den leblosen Körper prasselte, traten Jan erneut Tränen in die Augen. Noch nie ging ihm der Tod eines Tieres so nahe. Es fühlte sich falsch an! In seinem Brustkorb entstand eine Kühle, die das eben noch kochende Blut in kleine Eiskristalle verwandelte. Irgendetwas verband ihn mit dem Wolf, als wäre er ein Teil von ihm gewesen – ein unbekannter Teil, der nun trauerte. Wessen Stimme hatte er in seinem Kopf gehört?
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