Diese Website nutzt Cookies, nähere Infos finden Sie hier. Durch die Nutzung dieser Website erklären Sie sich damit einverstanden, dass sie Cookies verwendet. 
42.165 REGISTRIERTE BUCHBEWERTER
Wir grüßen unseren neuesten User »sandraschmitt_s...«!
  START   NEWS   BÜCHER   AUTOREN   THEMEN   VERLAGE   BLOGGER   CHARTS   BUCH FEHLT SUCHE:  
LESERKANONE
Benutzername:

Passwort:
Passwort?
Account anlegen
Gewinnspiel
 
Werbung:
KINDLE
 
HARDCOVER
 
HB-DOWNLOAD
 
Stieg Larssons Erbe
Verfasser: Jan Stocklassa (1)
Verlag: Europa (29)
VÖ: 15. November 2018
Genre: Tatsachenroman (92) und Thriller (5775)
Seiten: 488
Themen: Attentate (178), Ermittlungen (1014), Journalisten (839), Politiker (187), Schriftsteller (976)
BLOGGERNOTE DES BUCHS
1,00 (100%)
auf Basis von einem Blogger
1
100%
2
0%
3
0%
4
0%
5
0%
6
0%
BENUTZER-SCHULNOTE
1
50%
2
0%
3
33%
4
0%
5
17%
6
0%
Eine Durchschnittsnote wird erst angezeigt, wenn 10 Stimmen abgegeben wurden.
Entwicklung Deine Note: 1 2 3 4 5 6
Leider existiert für »Stieg Larssons Erbe« noch keine Kurzbeschreibung. Wir würden uns freuen, wenn du ein, zwei Sätze verfassen könntest.
Lesermeinungen (7)     Blogger (1)     Tags (1)
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 5. Februar 2019 um 9:39 Uhr:
» Das Cover des Buches wirkt etwas unscheinbar, aber alleine der Schriftzug reizt einen das Buch in die Hand zu nehmen.

Inhalt: Der Autor J. Stocklassa bekommt die Unterlagen zum Mord an Olof Palme, die Stieg Larsson vor seinem Tod zusammen getragen hat. Stocklassa ist so angefixt von der Idee, den Palme Mord aufzuklären und begibt sich für weitere Recherchen nach Südafrika, Israel etc. Er bekommt immer mehr Informationen zu den Geschehnissen damals. Allerdings scheint gerade im Fall Palme, die schwedische Polizei sehr geschlampt zu haben. Dieser Eindruck entsteht zumindest, wenn man sieht was Larsson und Stocklassa so alles zusammen getragen haben.

Meine Meinung: Insgesamt ist das Buch wirklich gut strukturiert aufgebaut. Im ersten Teil geht es um die Unterlagen, die Stieg Larsson zusammen getragen hat. Hier arbeitet sich Stocklassa systematisch durch die Informationen. Im zweiten Teil beginnt er dann mit seinen eigenen Recherchen und kommt weiteren Ungereimheiten auf die Spur. Es handelt sich um kein einfaches Buch, das man einfach mal so nebenbei lesen kann. Vielmehr muss man sich Zeit nehmen, da doch viele Informationen ineinander überfließen und es auch eine Vielzahl an der Personen gibt, wo man manchmal schon den Überblick verlieren kann.
Der Schreibstil ist sehr flüssig und interessant.
Wer also eine etwas anstrengende Literatur nicht scheut und an einem realen Mordfall interessiert ist, sollte dieses Buch unbedingt lesen.

Mein Fazit: Klare Leseempfehlung für Leute, die sich für True Crime interessieren.«
  11      0        – geschrieben von dartmaus
Kommentar vom 7. Januar 2019 um 15:05 Uhr (Schulnote 1):
» Recherchearbeit bedeutet, dass man nie genau weiß wohin einen die nächste Spur führen kann. So erging es auch dem Autor Jan Stocklassa, seine Recherche für sein neues Buch lässt ihn einen Schatz finden. Das Archiv des verstorbenen Krimiautors Stieg Larsson. Stieg Larsson war mehr als „nur“ der Krimiautor. Das wird Stocklassa schnell klar, denn erhält umfassendes Material zu Larssons akribischer Suche nach dem Mörder Olav Palmes. Die immer noch offene schwedische Wunde wird von unzähligen Journalisten privat verfolgt und jeder hat so seine eigene Theorie zum Mörder, so stimmen Stocklassa’s Ansichten überhaupt nicht mit Larssons überein und doch wird Stocklassa den Spuren, die Stieg Larsson durch seinen frühen Tod nicht mehr verfolgen konnte, nachgehen.

Die Ermordung Olav Palmes am 28.02.1986 ist nicht nur ein schwedisches Trauma, sondern ein europäisches. Selbst hinter dem eisernen Vorhang genoss der Politiker ein sehr hohes Ansehen, etwas das ihn in seiner Heimat offensichtlich etliche Feinde beschert hat. Mich hat diese Gewalttat an einem Politiker, der auf offener Straße ermordet wurde sehr nachdenklich gemacht, obwohl ich damals noch ein sehr junges Schulkind war.
Der Klappentext war dann auch einfach zu fesselnd. Meine Neugier geweckt, obwohl ich den leisen Verdacht hegte, das dieses Buch in einem ähnlichen Stil wie Larssons Millennium-Trilogie (das erste Buch spannend, das zweite verworren und extrem langatmig und das dritte nur mäßig besser) geschrieben ist. Diese Einschätzung zur Millennium-Trilogie teile ich mit dem Autor Jan Stocklassa, wie ich mit Augenzwinkern feststellte.Wie befürchtet war der erste Teil von „Stieg Larssons Erbe“ auch so geschrieben. Hier verwendet Stocklassa fast ausschließlich Material aus Larssons Archiv. Der geniale Geist Larssons, die Ruhe- und Rastlosigkeit und das enorme Arbeitspensum kommen voll zur Geltung, seine Gedankengänge sind jedoch für Außenstehende manchmal schwer zu verstehen. Als Stocklassa Larssons Erbe antritt und die Recherchen des verstorbenen Autors übernimmt wird die Geschichte flüssiger, spannender und manchmal muss man auch ein klein wenig schmunzeln. Es ist für mich bemerkenswert wie weit man sich persönlich der Gefahr aussetzt um der Wahrheit auf die Spur zu kommen. Ich finde Stocklassa dabei noch verwegener als Larsson.

Fazit: Eine fesselnde True-Crime-Story, die, wenn der Tathergang tatsächlich so stattgefunden hat, die Welt zu einem sehr gefährlichen Ort werden lässt.«
  11      0        – geschrieben von anyways
Kommentar vom 19. Dezember 2018 um 8:41 Uhr (Schulnote 3):
» Auf den als "Thriller" ausgelobten Roman von Jan Stocklassa "Stieg Larssons Erbe" über den am 28. Februar 1986 verübten und bis heute ungeklärten Mord auf offener Straße in Stockholm an dem schwedischen Premierminister Olof Palme hatte ich mich einerseits mit gespannten Erwartungen und zugleich mit leichten "Trittbrettfahrerei"-Befürchtungen gefreut.
Ganz sind meine erwähnten Befürchtungen, Stocklassa wolle sich im Erfolg und Mythos des leider viel zu früh verstorbenen Autors der "Millenium-Trilogie", Stieg Larsson, leichte Passage verschaffen, nicht zerstreut worden (obwohl ihm ein großes Engagement bei seinen Recherchen in Sachen Palme-Mord nicht abzusprechen ist!), zumal er in Interviews scheinbar schüchtern, aber überaus werbewirksam eine Protagonistin seines Buches als jetzige Lebensgefährtin und "seine Lisbeth Salander" präsentiert.
Hinzu kommt, dass es sich hier trotz einiger unbestritten spannender Passagen meiner Auffassung nach eher um ein Sachbuch handelt.
Einiges war nicht uninteressant, manches eine für Normalsterbliche nur bedingt unterhaltsame Auflistung von Namen und Daten, vieles wiederholte sich immer wieder wie beispielsweise die Datenangabe plus die Rechnung, wie viele Tage es noch bis zum Mord waren, immer häufiger wurde ich zum Überfliegen verführt.
Große Enttäuschung am Ende: Ausgerechnet während eines klassischen Konzertes hat Stocklassa eine Erleuchtung, die alle Puzzleteilchen an die rechte Stelle fallen - den Mordfall aber weiterhin ungeklärt bleiben lässt.«
  13      0        – geschrieben von victory
Kommentar vom 9. Dezember 2018 um 15:57 Uhr (Schulnote 5):
» Wo ist Olof Palmes Killer?

Stieg Larsson war Journalist und Illustrator, aber auch ein sehr bekannter Schriftsteller.
Larssons äußerst spannende „ Millennium - Trilogie “ wurde zu einem internationalen Bestseller und ist seit der Verfilmung einem sehr großen Publikum zugänglich gemacht worden.
Larsson hat seit seiner Jugend einen erbitterten Kampf gegen den Rechteextremismus geführt.
Um den Mord an dem sozialdemokratischen Ministerpräsidenten Olof Palme ( 1927 – 1986 ) aufzuklären, hat er sehr intensiv recherchiert und ein großes Archivmaterial zusammengetragen. Nach seinem Tod erhielt Jan Stocklassa Zugang dazu. Dieser hat nun dieses Sachbuch herausgegeben, welches verständlich geschrieben ist, aber Ruhe und Konzentration beim Lesen erfordert, denn es enthält eine Masse an Fakten und Namen ( siehe riesiges Namensregister). Es ist eine Mischung aus Biographie, Dokumentation und Roman. Häufig vermischen sich Fiktion und Fakten, so dass man nicht von „Thriller“ sprechen kann.

Der erste Teil stützt sich auf Stiegs Archivmaterial und liefert Originalauszüge aus seinen Aufzeichnungen. Es werden Theorien an Palmes Mord entwickelt. Das Material , gab er an die Polizei weiter. Welche Rolle spielte der südafrikanische Geheimdienst ? Palme war gegen das dortige Apartheitregime , ließen sie ihn ermorden?
Dieser Teil trägt Stieg Larssons Handschrift.

Der zweite Teil die von Jan Stocklassa. Er traf sich mit Zeitzeugen und vielen Teilinvolvierten, setzte immer mehr Puzzleteile zusammen und erläuterte die von ihm aufgestellten Theorien. Auch er übergab all seine Rechercheergebnisse der Polizei. Wird diese nun aktiv werden?
Ständig wechselnde Perspektiven erschweren den Lesefluss, man muss vieles sacken lassen, bevor man mit der Lektüre fortfahren kann. Auf alle Fälle ein Sachbuch für den politisch und historisch interessierten Leser, welches mir Einsicht in komplizierte Sachverhalte ermöglicht hat.
Ein Weihnachtsgeschenk für meine eher intellektuellen Freunde. 5Sterne«
  12      2        – geschrieben von rosenfreund
Kommentar vom 8. Dezember 2018 um 11:15 Uhr (Schulnote 1):
» Stieg Larsson war in erster Linie Journalist und erst dann der Buchautor, der sich mit derm Millennium-Trilogie einen Namen gemacht hat. So ist es nicht verwunderlich, dass ihn der Mord an Olof Palme, der bis heute nicht aufgeklärt ist, stets beschäftigt hat. Seine Recherchen gehen über viele Jahre bis zu seinem Tod.
Es ist ein Glücksfall für den Journalisten und Dokumentarfilmer Jan Stocklassa, als ihm Larssons Archiv in die Finger fällt. Der Nachlass zu diesem Thema umfasst zwanzig Kartons. Aufgrund dieser Papiere hat Stocklassa eine faszinierende True-Crime- Story erstellt.
Obwohl es keine leichte Lektüre ist, liest sich dieses Buch angenehm und ist äußerst spannend. Ich hätte nicht gedacht, dass aus diesem Material sowie aus zusätzlichen eigenen, nicht ungefährlichen Recherchen von Stocklossa eine so packende Geschichte entstehen kann, denn dies ist ein Sachbuch und kein Krimi.
Natürlich ist das Attentat auch jetzt nicht aufgeklärt, doch es gibt eine Menge Fakten, neuer Spuren und schlüssiger Vermutungen. Ob wir jemals erleben werden, dass diese Sache aufgeklärt ist? Der Autor scheint mir da sehr optimistisch, wenn er am Schluss bemerkt: „Wenn sich alles fügt, dann können wir in eine oder zwei Jahren wirklich das sagen, was lange für unmöglich gehalten wurde: Der Palme-Mord ist aufgeklärt.“
Es ist eine komplexe Geschichte mit vielen Fakten zu einem wahren, noch ungeklärten Fall. Auch wenn das Lesen Konzentration erfordert, so hat mir das Buch gut gefallen.«
  9      0        – geschrieben von buecherwurm1310
Seite:  1 2
MEINUNG ZUM BUCH ABGEBEN
Benutzername: Passwort:   
 
Leserkanone.de © by LK-Team (2011-2019)  •  Hinweise für Autoren, Verlage & Co.  •  Leseproben vorstellen  •  Impressum  •  Datenschutz