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Vielleicht tanzen wir morgen
Verfasser: Ruth Hogan (2)
Verlag: List (284) und Ullstein (1053)
VÖ: 9. November 2018
Genre: Gegenwartsliteratur (2526)
Seiten: 320
Themen: Begegnungen (2106), Obdachlosigkeit (97), Schwimmbad (5), Tod (944), Verlust (489)
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MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 2. Dezember 2018 um 18:47 Uhr (Schulnote 1):
» ZURÜCK INS LEBEN
Mascha hat trotz großer Achtsamkeit schuldlos durch einen einzigen unglücklichen Moment ihr Liebstes verloren. Ihr kleiner Sohn Gabriel verunglückte und wurde nie gefunden. Ihre grenzenlose Trauer versucht sie seitdem durch morgendliches Schwimmen im eiskalten Wasser zu betäuben bzw. möchte sie nachempfinden, was ihr Kind vor dem Ertrinken gespürt haben muss. Durch ihre täglichen Begegnungen mit einzigartigen Menschen u. a. auf dem Friedhof, in der Praxis, wo sie arbeitet, mit ihrem Freund Edward , mit ihrem herrlichen Hund Haizum, findet sie langsam ins reale Leben zurück. Sie lernt wieder zu genießen und eines Tages kommt die Vergangenheit zurück...
Für mich ist es das zweite Buch von Ruth Hogan. Nach „Mr. Peardews Sammlung der verlorenen Dinge“, die auch schon eine sehr gefühlvolle Story beinhaltete, legt sie hier wieder eine wundervolle, detailreiche Geschichte vor.
Mir zog es alles zusammen, als ich las, welchen Temperaturen sich Mascha aussetzte, um sich zu bestrafen. Eigentlich wollte sie nicht mehr leben. Sie band alle ihre Verwandten und Bekannten in ihre tiefe Trauer mit ein.
„ Ich habe sie zu einer lähmenden Behutsamkeit verdammt, um meine Gefühle zu schonen...“[S. 68].
Ich fühlte mich durch die Autorin ganz sacht in die Gefühlswelt der Protagonistin einbezogen. Maschas Überlebensplan konnte ich begreifen. Dazu gehörte das Schwimmen im eiskalten Wasser, ihr Hund Haizum, die neue Ausbildung zur Psychotherapeutin. Trotzdem will es ihr lange nicht gelingen in das ganz normale Leben zurückzufinden. Sie fühlt sich den Toten näher als den Lebenden, legte sich eine neue (imaginäre) Familie auf dem Friedhof zu. Ihr umfangreiches Wissen, was sie sich in den zwölf Jahren nach dem Ableben ihres Sohnes über die in den Gräbern liegenden Menschen zulegte, prädestiniert sie zur Friedhofsführerin. Mascha nimmt nicht wirklich am wahren Leben teil. Sie kann sich zum Beispiel auch nicht mehr am Frühling erfreuen.
[S. 95] „Ich hasse den Frühling. Was ich nicht will.....Sobald die Bäume frische Blätter zur Schau tragen, Blüten austreiben und die Sonne wärmer und heller wird, fallen Schatten über meine Welt...Für mich ist der Frühling ein Vorbote des Untergangs.“
Die Geschichte um Mascha wird eigentlich im wesentlichen getragen durch die beiden starken weiblichen Charaktere. Das ist zum einen die anscheinend obdachlose Stadtstreicherin Sally Red Shoes, die Mascha des öfteren auf dem Friedhof tanzend antrifft. Zum anderen gibt es da Kitty Muriel, eine ältere, bewundernswerte, attraktive Lebenskünstlerin. Durch sie lernt Mascha ihre Lektion fürs Leben, fürs Überleben.
[S. 220] „Um den Tod eines Kindes durchzustehen, braucht man viel Mut,...aber man braucht noch viel mehr Mut, um ohne sie weiterzuleben.“
Ein bißchen fällt für mich leider der Part um Alice und ihren Sohn Mattie ab. Die sehr kranke
Alice blieb mir in der Beschreibung zu blass. Lange Zeit wußte ich nicht, was die Autorin mit den beiden Protagonisten bezweckte. Alle anderen Figuren fand ich sehr gelungen. Die Sprache ist auf eine einfühlsame, sensible Weise poetisch.

Insgesamt ist „Vielleicht tanzen wir morgen“ für mich ein zuversichtlicher, realistischer Roman, der mit viel Gefühl und Zukunftsperspektive erzählt wird. Ein Roman, der Hoffnung selbst nach einer Tragödie verspricht.
„Mr. Peardew“ konnte mich zwar noch mehr begeistern, aber trotzdem möchte ich meiner Bewertung keinen Stern abziehen.
Ich vergebe die Höchstbewertung und meine Lese-/Kaufempfehlung.«
  13      0        – geschrieben von hennie
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