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Schneeflocken auf deiner Haut
Verfasser: Ina Glahe (20)
Verlag: Eigenverlag (11135)
VÖ: 1. November 2018
Genre: Romantische Literatur (14476)
Seiten: 147
Themen: Advent (18), Adventskalender (12), Aufgaben (75), Seitensprung (189), Trennung (656), Weihnachten (1083)
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Kann ein Adventskalender dein Leben verändern?

O du fröhliche? Von wegen...
Hana kann es kaum glauben, als ihr Lebensgefährte Florian ihr eröffnet, dass er mit einer anderen geschlafen hat und sie für diese Frau verlässt. Und das mitten in der Vorweihnachtszeit. Das Geschenk für den ehemals Liebsten schon gekauft, sitzt Hana plötzlich alleine da. Ihre biologische Uhr tickt höllisch laut, denn sie hatte doch ganz andere Pläne, als mit 30 wieder Single zu sein.
Frustriert schüttet sie ihr Herz ihren besten Freunden Alisa und Moritz aus. Mo will seine Freundin aufheitern und bastelt ihr einen Adventskalender. Von nun an muss Hana jeden Tag eine Aufgabe erledigen, um Flo aus ihrem Leben zu streichen.
Doch Hana hat nicht die leiseste Ahnung, dass dieser Adventskalender am Ende ihr gesamtes Leben auf den Kopf stellen wird…
Lesermeinungen (0)     Leseprobe
LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Ina Glahe für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Ina Glahe gibt es auf ihrer Autorenseite und bei Instagram.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

Etwa fünf Minuten später treffen wir am Gänseliesel, dem Wahrzeichen der Stadt, auf Mos Freunde, die sich als Viktor und Jannik vorstellen.
     Wir schütteln fleißig Hände und wenden uns dann dem Glühweinstand gleich neben dem Gänseliesel zu.
     »Ist Viktor nicht süß?«, flüstert Alisa.
     »Mir würde eher Jannik gefallen«, tuschele ich zurück und mir wird mal wieder klar, dass wir beide einen völlig verschiedenen Männergeschmack haben – zum Glück.
     »Noch besser«, lacht sie und die Männer sehen uns irritiert an.
     Mo holt die erste Runde Glühwein und ich wärme meine Hände an dem Becher, die trotz Handschuhe kalt sind. Wir stoßen an und alle beginnen sich zu unterhalten. Doch ich kann nur daran denken, dass ich letztes Jahr um diese Zeit fast genau an dieser Stelle gestanden und gehofft habe, dass Flo mir in diesem Jahr einen Heiratsantrag machen wird.
     Gedankenverloren nippe ich immer wieder an meinem Becher, bis er leer ist. Was um mich herum geschieht, nehme ich kaum wahr. Es dauert nicht lange, bis meine leere gegen eine volle Tasse getauscht wird. Da ich heute noch nichts gegessen habe, steigt ein warmes, schummeriges Gefühl von meinem Magen in den Kopf hinauf.
     Als Alisa ihren Arm um mich legt und fragt, ob alles okay ist, merke ich erst, dass alle mich ansehen. Ich spüre, wie meine Wangen glühen und der kühle Schnee, der seit einigen Minuten vom Himmel fällt, sofort auf ihnen schmilzt.
     »Alles gut«, lächele ich. »Ich hole die nächste Runde.« Schnell leere ich meinen Becher.
     »Soll ich dir tragen helfen?«, bietet Jannik an.
     »Gerne.«
     Wir kämpfen uns durch das immer dichter werdende Gedränge und ich bestelle vier Glühwein und für Mo einen Kinderpunsch – immerhin muss er noch fahren.
     »Hast du einen Freund?«, fragt Jannik plötzlich geradeheraus, während wir auf unsere Bestellung warten.
     Fast hätte ich aus Gewohnheit ›Ja‹ gesagt, aber ich bekomme gerade noch die Kurve. »Nein, ich bin Single.«
     »Warum hat Mo nie erzählt, was für hübsche Frauen er kennt?!« Seine blauen Augen blicken tief in meine.
     »Mo kennt so viele Frauen«, lache ich. »Such dir hier irgendeine aus. Die Chance, dass Mo ihren Namen weiß, ist groß.«
     »Ich würde dich aussuchen.«
     Ein schüchternes Lachen entweicht meiner Kehle, von dem ich nicht genau weiß, woher es kam. »Ich bin keine gute Wahl.«
     »Finde ich schon«, flirtet Jannik.
     Die Heißgetränke werden vor uns auf den Tresen geknallt und Jannik lässt sich nicht davon abbringen, zu bezahlen.
     Als wir die Becher unter den anderen verteilen, nutzt er die Chance, sich danach neben mich zu stellen.
     In meinem Kopf dreht es sich etwas, als ich ihn anlächele.
     Erneut stoßen wir an und dann sehe ich Florian mit Laura. Mein Magen macht eine Rolle rückwärts und es dauert einen Moment, bis er wieder festen Halt hat und der Glühwein in ihm das Schwappen einstellt.
     Florian sieht und fixiert mich mit seinem Blick. Wie ein aufgescheuchtes Reh blicke ich in seine Augen, als wären sie das Scheinwerferlicht eines näherkommenden Wagens.
     Und wie reagiert man unter Stress? Okay – einige wachsen über sich hinaus. Ich hingegen agiere wie ein kopfloses Huhn.
     Meine Augen wandern zu Jannik, der meinen Blick sofort erwidert. Das schiefe Grinsen auf den Lippen radiere ich ihm aus, als ich meinen Mund auf seinen presse. Ich spüre erst, wie er den Kuss erwidert und dann, wie etwas Glühwein meinen Handschuh durchnässt.
     Shit! Ist das heiß!
     Der Kuss ist nicht besonders toll, aber das nehme ich jetzt einfach mal so hin und küsse, was das Zeug hält. Würde man ein wenig Pornomusik in den Hintergrund legen, könnte man sicher Geld mit dieser Szene verdienen. Zumindest hoffe ich das, denn Flo soll sehen, was er verpasst – dieses Arschloch.
     Ich löse mich von Jannik, der breit grinst. Alle anderen gucken uns sehr überrascht, mit leicht offenstehenden Mündern an.
     Von Florian und seiner Neuen ist nichts mehr zu sehen.
     »Zu mir oder zu dir?«, lacht Jannik und mir ist einfach nur schlecht.
     »Ich gehe jetzt«, verkünde ich und überreiche Jannik meinen noch halbvollen Becher.
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