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Der Tod und ich 2 - Der Tod ist schwer zu überleben
Verfasser: Sebastian Niedlich (7)
Verlag: dotbooks (395) und Schwarzkopf & Schwarzkopf (67)
VÖ: 3. November 2018
Genre: Humoristisches Buch (1139)
Seiten: 349 (Kindle Edition), 352 (Taschenbuch-Version)
Themen: Nachfolger (7), Tod (869), Verantwortung (49)
Reihe: Der Tod und ich (2)
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KURZER LESERKANONEN-EINBLICK
Ein halbes Jahrzehnt ist vergangen, seitdem Sebastian Niedlich in seinem Roman »Der Tod und andere Höhepunkte meines Lebens« einen jungen Berliner mit dem regelmäßigen Anblick des Todes konfrontierte, ihn beim Sammeln von Schmetterlingen zuschauen ließ und ihn rund um die Welt teleportierte, um ihn darauf vorzubereiten, die Nachfolge des Kuttenträgers anzutreten. Am Ende kam alles anders, und so blieb dem Autor die Möglichkeit, eine Fortsetzung zu seinem Buch nachzuschieben. Diese ist nun am 3. November im Verlag Schwarzkopf & Schwarzkopf sowie bei dotbooks erschienen und trägt den Titel »Der Tod ist schwer zu überleben«. Das rund 350 Seiten starke Werk ist für 9,99 Euro als Taschenbuch zu bekommen, die E-Book-Ausgabe kostet 5,99 Euro. Obendrein existiert eine ungekürzte Hörbuchausgabe mit zehn Stunden Laufzeit, die - wie schon der Vorgänger - von Matthias Keller eingelesen wurde.

In Niedlichs neuem Roman begegnet man wieder dem Leibhaftigen und dem immer noch lebenden, wenngleich von Verletzungen mitgenommenen Martin. War er im ersten Band noch der Einzige, der den Tod sehen konnte, treten nun nach und nach Veränderungen ein. Immer mehr Menschen beginnen, Thanatos beim Einsammeln von Seelen zu erspähen, was den Schluss zulässt, dass sie alle als potenzielle Nachfolger des Sensen- bzw. Keschermannes fungieren könnten. Doch das bleibt nicht die einzige Sache, die sich ändert. Am Körper Bibis, der Inkarnation des Lebens, gehen merkwürdige Dinge vor sich, und Martin muss feststellen, dass sein Überleben deutlich mehr Konsequenzen hat, als es auf den ersten Blick schien. Zu allem Überfluss aber erfährt er, dass ein von ihm geliebter Mensch dem Tode geweiht sein könnte ... und das muss er unter allen Umständen verhindern.

Auf der Webseite des Schwarzkopf & Schwarzkopf Verlags ist Niedlichs Buch als humoristischer Roman eingeordnet, weswegen wir uns der Kategorisierung angeschlossen haben. Im Klappentext wird obendrein gelobt, dass der Autor ein Meister darin wäre, seine Leser zum Lachen zu bringen. Wenn man dies zusammenfasst, könnte man vielleicht eine falsche Erwartungshaltung an das Buch entwickeln, denn obgleich Niedlich mit Schwung und - trotz des Todesthemas - einer Menge Leichtigkeit erzählt, ist dies hier kein Roman, bei dem man permanent in schallendes Gelächter ausbricht. Im Gegenteil überwiegen hier deutlich die Momente, in denen Sinnfragen gestellt werden und Martin mit dem Tod philosophische Komplexe rund um die Welt, das Leben und das Sterben erörtert. Definitiv richtig ist, dass das Buch einen trotz diverser Todesfälle nicht herunterzieht, im Gegenteil, doch es als eine Humoreske einzuordnen, würde dem Ganzen nicht gerecht werden. Generell fällt es schwer, für Niedlichs Buch überhaupt eine perfekt passende Schublade zu finden, da es einen in eine sonderbare Stimmung versetzt, die so gar nicht zu einem Thema wie dem Sterben passen will. Übrigens bis zum Ende hin, das eigentlich ziemlich traurig ausfällt, dann aber irgendwie doch nicht, obwohl alles dafür spricht. Das mag seltsam klingen, fasst aber meine Empfindungen beim Lesen ziemlich genau zusammen. »Der Tod ist schwer zu überleben« ist ein sehr unterhaltsames Buch, ohne dafür Schenkelklopfer zu benötigen, es ist ein Buch mit betrüblichen Momenten, ohne den Leser betrübt zu machen, ein nachdenkliches und bis tief ins Mark hinein gehende Fragen stellendes Buch, ohne dem Leser Kopfzerbrechen zu bereiten. Eine wirklich gelungene Mischung, vor allem auch deshalb, weil man am Ende auch noch den Eindruck hat, von all dem abgesehen eine schöne Geschichte gelesen zu haben. Daher bleibt zu sagen: Man kann das Buch vielleicht nicht in eine Genre-Schublade legen, aber auf jeden Fall aufs Regel der guten Bücher stellen. Empfehlenswert!
– geschrieben am 7. Dezember 2018 (4.5/5 Punkte)
Anmerkungen zu den Buch-Einblicken: Die Wertung unseres jeweiligen Mitarbeiters geht im gleichen Maße wie eine Blogger-Rezension in die Gesamtwertung des Buches ein.
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