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Lesermeinungen (7)     Blogger (2)     Tags (1)
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 26. November 2018 um 20:58 Uhr (Schulnote 2):
» Washington DC im Jahr 2010: Seit zwölf Jahren ist die Zwillingsschwester von Jenna Williams, einer Assistenzprofessorin, verschwunden. Angeblich ist sie bei einem Badeunfall im Meer bei Südkorea ums Leben gekommen. So jedenfalls steht es in dem Bericht der Polizei. Als Expertin für Land und Sprache überredet das CIA Jenna zu einer geheimen Mission, die sie nach Nordkorea schickt. Die 30-Jährige, eine Halbkoreanerin mit afroamerikanischen Wurzeln, ist fest entschlossen, die vermisste Schwester zu finden…

„Stern des Nordens“ von D.B. John ist ein spannender und erschütternder Thriller.

Meine Meinung:
Das Buch besteht aus 57 kurzen Kapiteln. Sie werden von einem Pro- und einem Epilog eingerahmt. Erzählt wird aus der Sicht unterschiedlicher Personen, was zu mehreren Erzählsträngen führt. Die Handlung umfasst einen Zeitraum von 1998 bis 2012 und springt zwischen mehreren Orten hin und her. Dieser Aufbau funktioniert gut.

Der Schreibstil ist flüssig, angenehm, detailliert und anschaulich. Der Einstieg in die Geschichte fiel mir leicht. Ich habe das Buch nur ungern zur Seite gelegt.

Im Mittelpunkt des Thrillers steht Jenna Williams, die während der Geschichte eine ziemliche Entwicklung durchmacht. Auch Frau Moon, eine Bäuerin in der Provinz, und Cho, ein treuer Parteifunktionär des nordkoreanischen Regimes, sind reizvolle Charaktere.

Die Geschichte nimmt nach dem spannenden Prolog zu Beginn nur langsam Fahrt auf, wird aber stetig spannender. Beim Lesen habe ich mich zu keiner Zeit gelangweilt. Die Auflösung ist überzeugend und schlüssig. Allerdings wird die Handlung zum Ende hin unnötigerweise etwas übertrieben und überzogen, was den insgesamt sehr positiven Gesamteindruck ein wenig schmälert.

Das Setting Nordkorea hat mich sehr angesprochen und ich habe gerne mehr über das Land und die dortigen Verhältnisse erfahren. Mir gefällt sehr gut, dass sich der Thriller sehr nah an wahren Begebenheiten orientiert und eine Thematik aufgreift, die in der westlichen Unterhaltungsliteratur wenig behandelt wird. Gekonnt werden Fakten und Fiktion verwoben. An vielen Stellen wird die fundierte Recherche des Autors deutlich.

Ein Pluspunkt ist auch das Zusatzmaterial. Ein Glossar erklärt nordkoreanische Wörter im Buch. Sehr interessant und lesenswert sind darüber hinaus die zusätzlichen Anmerkungen am Ende des Thrillers, die das Geschehen im Buch einordnen und die tatsächlichen Gegebenheiten schildern.

Die dargestellten Lebensumstände in Nordkorea sind aufwühlend und bewegend. Aspekte wie der Alltag in einem Arbeitslager, Exekutionen und andere Grausamkeiten werden aufgegriffen. Somit regt der Thriller auch zum Nachdenken an.

Das stimmungsvolle Cover gefällt mir. Der deutsche Titel lehnt sich am englischsprachigen Original an und passt ebenfalls gut.

Mein Fazit:
Mit „Stern des Nordens“ ist D.B. John ein Thriller gelungen, der nicht nur unterhalten, sondern auch berühren kann. Er hat für spannende und informative Lesestunden gesorgt.«
  16      0        – geschrieben von milkysilvermoon
Kommentar vom 17. November 2018 um 13:34 Uhr (Schulnote 3):
» Erzählt wird in drei leicht durch die jeweiligen Kapitelüberschriften unterscheidbaren Handlungssträngen vom Leben im Nordkorea unter der Kim-Dynastie. Protagonisten sind die aus den USA stammende Jenna Williams (mit ihr konnte ich nur schwer warm werden, sie erschien mir zu sehr als anstrengende "Superwoman"), der gutsituierte junge Cho und die empathische, lebenserfahrene und loyale alte Bäuerin Moon. Einige Szenen gehen hinsichtlich der geschilderten Brutalitäten stark ins Detail. Überhaupt fiel mir die Lektüre dieser unbestritten spannenden Geschichte nicht immer leicht, weil ich mich unterschwellig immer wieder fragte, wie dicht man an der Realität ist.
Positiv zu erwähnen wären ein Glossar und das Nachwort, vermisst habe ich hingegen ein Personenverzeichnis sowie ein das Verfolgen der Wege der Protagonisten ermöglichendes Kartenmaterial .«
  8      0        – geschrieben von victory
Kommentar vom 12. November 2018 um 18:10 Uhr (Schulnote 5):
» Zum Inhalt:
Washington DC, 2010: Zwölf Jahre ist es her, dass Jenna Williams' Zwillingsschwester an einem Strand in Südkorea spurlos verschwand. Als die CIA die frischgebackene Agentin auf eine geheime Mission nach Nordkorea schickt, ist sie fest entschlossen, die Wahrheit über ihre Schwester herauszufinden.
Meine Meinung:
Das war einfach nicht mein Thema. Ich bin von Anfang an nicht in die Geschichte gekommen. Die vielen Erzählstränge mit vielen Personen, schwierigen Namen habe es echt schwer gemacht einen Zugang zur Geschichte zu finden. Durch die Vielschichtigkeit war auch der Erzählfluss eher gebremst. Der Schreibstil an sich war dennoch gar nicht so schlecht, die schlechte Bewertung liegt bei mir eher bei der Thematik, in die ich nicht hinein gefunden habe.
Fazit:
Nicht mein Thema.«
  11      0        – geschrieben von brauneye29
Kommentar vom 12. November 2018 um 18:01 Uhr (Schulnote 5):
» Abenteuer in Nordkorea

Dieser Thriller hat mich für Nordkorea interessiert, denn über dieses Land erfährt man in Europa nur wenig,da wir, anders als die USA,nicht unmittelbar durch die Langstreckenraketentests bedroht sind. Nordkorea wird von einer marxistischen Erbmonarchie regiert, die Hunger und Unterdrückung als Druckmittel gegen die Bevölkerung einsetzt, um selbst uneingeschränkte Machtausübung durchsetzen zu können. Wer sich widersetzt, wird in Lager verbannt, wo Folter, Schläge. Vergewaltigungen, Kindstötungen, gefährliche Arbeit sowie, teils willkürliche, Hinrichtungen praktiziert werden. Die hungernden Menschen leben wie Tiere! Unter wirtschaftlichem Aspekt haben die Lager aber keinen Sinn. Zwangsweise wird Kim Jong-il von der Bevölkerung wie ein Gott verehrt. Jeder muss ihm Liebe und Verehrung entgegenbringen, andere Religionen sind verboten.
Neben der fiktiven Handlung erfahren wir also sehr viel über die bittere Realität dieses Landes, das nur wenige Menschen in sehr eingeschränkter Weise besucht haben.
Der Schreibstil ist mitreißend und enthält viele Details,welche die Handlungen und Beschreibungen vor dem inneren Auge entstehen lassen.
Wir finden 3 Erzählstränge. Jenna Williams, CIA-Agentin wird in geheimer Mission nach Nordkorea geschickt. Die ca. 60-jährige Marktfrau Moon lebt unter einfachsten Bedingungen in der nordkoreanischen Provinz. Die wahre Abstammung des Parteifunktionärs Cho wird wegen einer Beförderung durchleuchtet. Es kommt heraus, dass sein Großvater mit dem Feind, der USA, kollaboriert hat. Somit ist der Enkel, in Form einer Sippenhaft, ebenfalls schuldig und wird in ein Lager verbannt. Der ehemals treue Anhänger des Regimes fragt sich, inwiefern Wahrheit, Logik und Vernunft umgekrempelt werden. Er kann fliehen und und seine Perfektion in vielerlei Hinsicht ausnutzen.
Frau Moon wird Zeugin, wie Locke, eine Christin hingerichtet wird. Auch sie kommt in ein Lager und trifft dort ihren lang verschollenen Sohn. Jenna gelingt es, durch Chos Hilfe ihre entführte Schwester aus Nordkorea herauszubringen . Diese ist Teil des des dortigen Samenkornprogramms.
Der Spannungsaufbau ist perfekt geglückt. Bis zum Schluss bleiben Lesefreude und Interesse erhalten. Letztendlich werden die 3 Erzählstränge miteinander verbunden und es kommt zu einer teilweisen sehr perfekten und märchenhaften Auflösung. Jenna erinnert in der Szene im Zug an die um sich schießende Lara Croft. Besonders gut hat mir Frau Moon gefallen, die durch ihre Liebe, ihren Mut, ihre Menschenfreundlichkeit und ihren Erfindungsreichtum überlebt.
Generell ein sehr lesenswertes Werk mit mehr als 500 mitreißenden Seiten«
  10      0        – geschrieben von rosenfreund
Kommentar vom 8. November 2018 um 18:08 Uhr (Schulnote 1):
» ENTSETZENERREGENDE EINBLICKE IN EIN ABGESCHOTTETES LAND
Von der ersten Seite an fesselte mich D. B. Johns Thriller. Es beginnt im Juni 1998 an einem Inselstrand Südkoreas. Die neunzehnjährige Soo-min und ihr gleichaltriger Freund Jae-hoon verschwinden, ohne Spuren zu hinterlassen.
Es vergehen zwölf Jahre. Der Autor befördert den Leser abwechselnd an drei verschiedene Schauplätze und zu drei sehr unterschiedlichen Protagonisten. Zunächst ist da die frischgebackene CIA-Agentin Jenna Williams aus den USA, die für eine geheimnisvolle Mission nach Nordkorea entsendet wird. In der Zeit ihrer Spionageausbildung entdeckt sie, dass ihre Zwillingsschwester nach Nordkorea entführt wurde. Die beiden anderen Handlungsorte befinden sich in Nordkorea. Der loyale Oberst Cho in Pjöngjang ist ein hoher Parteifunktionär, der die Privilegien in der verbotenen Stadt mit seiner Familie genießen darf. Die Bäuerin Moon indes kämpft in einem Dorf der nordkoreanischen Provinz ums Überleben.
Wie die Handlungsstränge zusammengeführt werden, das ist atemberaubend spannend. Im Prolog, in den 57 Kapiteln von angenehmer Länge und schließlich im Epilog berichtet der Autor über einen Zeitraum von etwa 16 Monaten (Oktober 2010 bis Februar 2012). Er erzählt von Geschehnissen, von denen man glauben mag, dass sie nicht in unserer Welt passieren. Des öfteren geriet ich an meine Grenzen des Verstehens der so unglaublichen Ereignisse. Vor dem Teil 1 ist ein Zitat abgedruckt:
„Die Saat der Klassenfeinde, wer auch immer sie sind, muss bis in die dritte Generation ausgerottet werden.“ (KIM IL-SUNG, im Jahre 1970)
Und danach wird bis zum heutigen Tag gnadenlos gehandelt. Stammbäume werden bis in die dritte Generation zurückverfolgt. Das ist auch Thema dieses Buches und ließ mich ebenfalls fassungslos zurück.
Ich fand die Story sehr aufschlussreich, informativ und vor allem nachvollziehbar in einem angenehmen Schreibstil erzählt. Dazu waren die Hinweise, Erläuterungen des Autors im Anhang sehr hilfreich. Was mir bis zum Ende des Thrillers teilweise als unmöglich, als fiktiv erschien, erklärten die Anmerkungen ausführlich. Sie trugen dazu bei, die Situationen, Vorgänge, Vorgehensweisen in dem abgeschotteten Land, besser zu verstehen. Außerdem bemühte ich die Suchmaschine Google. Es ist vieles im Buch verarbeitet, worüber es sich lohnt, Näheres zu erfahren.
Da ansonsten Nordkorea eher selten Thema ist, war das Buch für mich eine große Bereicherung. „Stern des Nordens“ wird als Thriller ausgewiesen und so sollte die Story um die drei Protagonisten auch bewertet werden. Nicht alles ist bis ins letzte realistisch, aber gerade die grausamsten, brutalsten Szenen der Folterungen, die qualvollen Zustände in den Lagern, die unerträglichen Arbeits- und Lebensbedingungen eines großen Teils der Bevölkerung, die menschenverachtenden Programme der Regierung, sind es doch. Ein Teil der Handlung ist nichts für zart besaitete Seelen. Entsetzlich, was Menschen in unserer Zeit und auf unserer Erde ertragen und erdulden!
Ein sehr aufwühlender Thriller, der auf Realität basiert. Grausam. Unvorstellbar. Zustände, die es auf dieser Welt nicht mehr geben sollte. Nordkorea ist noch immer ein totalitäres Regime mit großen Widersprüchen. Wie lange noch?
Das Cover zeigt den Zug des Großen Führers (Bestandteil der Handlung), der durch eine schneebedeckte, hier nicht sichtbare Landschaft fährt. Darauf in großen, roten erhabenen Lettern der Autor, der Titel und ein roter Stern. Im Anhang gibt es ein Glossar nordkoreanischer Wörter, die im Buch Erwähnung finden.

Ich bewerte mit fünf von fünf Sternen und spreche für alle Freunde des Politthrillers eine unbedingte Lese-/Kaufempfehlung aus.«
  13      0        – geschrieben von hennie
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